Räumerei 25. Februar 2017

An den Karnevalstagen waren wir auch gärtnerisch aktiv. An diesem Samstag ging es im Gemeinschaftsgarten HELGA weiter. Wir packten Erde in Pflanztöpfe, verlegten den Boden des Nebenhäuschens, packten Saatgut ein und verschoben viele Dinge des Gartens.

Kurz nach 13 Uhr startete dieser Karnevalsgartentreff in HELGA. Jan hatte sogar Kamelle mitgebracht und so konnten wir uns den Nachmittag ein wenig mit Marshmallows versüßen. Zunächst war nach dem Sturm das Sammeln von Müll angesagt. Anschließend schaufelten Sabine und Jan viele Pflanztöpfe mit Erde voll. Volker transportierte diese dann mit der Schubkarre an den Rand des Gartens. Jetzt muss die Erde nur noch in den Vitalisgarten kommen.

Karin und Aniko füllten in der Zwischenzeit Samentütchen für das Saatgut-Festival. Darunter befanden sich beispielsweise selbst gesammelte Samen von Feldsalat. Das Festival ersetzt am folgenden Samstag unseren Gartentreff.

Nun machten wir uns wieder am Gartenhäuschen zu schaffen. Volker fand alte Bretter für den Boden des Nebenhäuschens und zusammen mit Karin schraubte er diese auf Balken. D. h. wir konnten jetzt endlich unseren Bauwagen von viel Kram befreien. Dort ist nun erstaunlich viel Platz entstanden und so gibt es wieder einen Unterschlupf bei Regenwetter.

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Am Ende des Nachmittags kramte Karin ihre Gartenschere empor und entfernte einige Zweige aus dem Apfelbaum, der Quitte und dem Ranunkelstrauch. Zum Schluss räumten Chris und Volker noch ein wenig HELGA auf. Es wird Zeit, dass die wild abgeladenen Sachen geschickt platziert werden.

Möhren eingesät 24. Februar 2017

Nachdem wir bereits eine Woche zuvor Pastinaken- und Radieschensamen ins Beet gebracht hatten, war nun das Möhrensaatgut an der Reihe. Möhren keimen zwar schon bei niedrigen Temperaturen brauchen aber eine gefühlte Ewigkeit dazu und so kommen die ersten Samen recht früh in die Erde.

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Katharina und Volker bereiteten im Vitalisgarten zunächst ein Beet vor, spannten Seile und zogen mit einer Harke eine ein bis zwei Zentimeter tiefe Furche. In diese streuten wir die kleinen Samen im Abstand von etwa 3 cm und deckten die Dunkelkeimer anschließend mit Erde zu. Jetzt heißt es warten und das Beet von Beikräutern freizuhalten bevor letztendlich hoffentlich Pflänzchen von violetten und orangenen Möhren zum Vorschein kommen.

Allerlei im Vitalisgarten 18. Februar 2017

Dieses Mal waren ein gutes Dutzend GärtnerInnen im Vitalisgarten aktiv. Wir konnten viele Dinge voranbringen und so haben sich die beiden Flächen im Schrebergartengelände sichtlich verändert.

Um 13 Uhr waren bereits Katharina und Volker im Garten aktiv. Zunächst stabilisierten die beiden unser Durchwurfsieb mit Kabelbindern. Leider hatten sich die Eisenschienen vom Sieb gelöst und mussten wieder befestigt werden.

Auf der vorderen Wiesenfläche war in der Zwischenzeit bereits Markus aktiv und ebnete unsere Ackerfläche. Zusammen mit Volker machten beide dort weiter wo sie beim Freitagsgartentreff aufgehört hatten. Unseren Acker hatten sie bereits um ein großes Stück erweitert. Mit frischen Kräften ging das Sieben der Erde weiter. Wir entfernten größere Steine, Müll und Grasreste.

Nach etwa einer Stunde verabschiedete sich Markus ins Kino. Volker machte weiter und war froh als er durch Svenja Verstärkung bekam. Die beiden waren im frischen Grasland angelangt und dort war das Sieben der Erde deutlich schwerfälliger. Mit der richtigen Technik ging es dann aber doch noch voran. Zusammen mit Marlene und Carlo ging es in lustiger Runde und mit Arbeitsteilung entspannt weiter. Carlo und Volker hielten länger durch und trafen letztlich im Untergrund auf gepflasterte Steine. Diese stammen vermutlich von einer früheren Gartenlaube.

Auf der Wiese tat sich derweil auch an einer anderen Stelle etwas. Katharina und Iris hackten einen Beetstreifen frei und Nele und Marlene gruben im Schrebergarten zahlreiche Hyazinthen aus. Die setzten wir in den Beetstreifen und hoffen nun, dass sie dort aufblühen.

Unsere Pflanzgruppe hatte entschieden schon im Februar mit dem Säen zu beginnen. Iris brachte deshalb Samen von Pastinaken und Radieschen ins Beet. Zudem hatte Karin vorgezogene Winterpostelein von Zuhause mitgebracht und in die Erde umgesetzt. Karin wollte ebenfalls gekeimte Kartoffeln retten, weshalb wir die ersten Kartoffeln in unseren Acker setzten. Zum Schutz vor der Kälte bekamen sie eine Abdeckung aus Zweigen und schwarzem Fließ.

Ansonsten verlegte Birk neue Wegplatten, so dass wir besser mit der Schubkarre zum Kompost kommen. Katharina schrubbte die Abdeckung des Frühbeet, was sich sehr lohnte. Wir entfernten alte und schwächelnde Erdbeerpflanzen und schufen ein neues Beet. Letztlich entschieden wir auch noch, unser Tomatendach an die Stelle der ehemaligen Bohnenranken zu platzieren, wenn es wärmer wird.

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Es wurde dunkel, wir packten die letzten Sachen ein, räumten auf und machten uns auf den Heimweg.

Regen oder Schnee? 11. Feburar 2017

Das Wetter konnte sich diesmal nicht entscheiden ob es regnen, schneien oder vielleicht doch trocken bleiben sollte. Jedenfalls war dieser Nachmittag nasskalt und sehr ungemütlich fürs Werkeln im Gemeinschaftsgarten HELGA.

Mit dabei waren diesmal Ludwig, der zum ersten Mal einen Gartentreff mitbekam, Svenja, die durch Marlene zu uns kam, und unser alter Hase Volker. Orhan tauchte plötzlich auf und hatte viele Fragen als er unseren Gemeinschaftsgarten vor seinen Augen hatte: Was macht ihr hier und warum? Wir erklärten ihm, dass Menschen in ihrer Freizeit sinnvolle Dinge tun wollen und dies auch ohne Bezahlung machen. Das schien für Orhan seltsam zu sein. Mehr über uns erfährt er jetzt über unseren Gartenbrief.

Als es noch trocken war starteten Ludwig und Volker mit dem Zerlegen von Paletten. Die langen Bretter entnagelten wir. Svenja kam dazu und übernahm direkt das Verlegen der Bretter in der Gartenhütte. Leider fing es erst zu regnen und später zu schneien an. Gut, dass die Hütte ein dichtes Dach hat und wir uns am mitgebrachten Pfefferminztee wärmen konnten. Unsere Hände wurden kalt und klamm und da half auch das Schaufeln von Erde nicht. Wir füllten vierzehn Pflanztöpfe, die nun auf den Transport in den Vitalisgarten warten.

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Das Wetter wurde nicht besser, uns war kalt und wir waren nass, der Tee ging zu Ende und es fing an zu dämmern. So war es Zeit dem Regen den Rücken zu kehren und sich auf den Heimweg zu machen.

Regen und Tapete 04. Februar 2017

Vier SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Pulheim besuchten uns im Vitalisgarten. Volker wurde kurz nach 13 Uhr von der Delegation erwartet. Da sich Regen angekündigt hatte, wollte Volker keine Zeit verlieren und überredete die vier beim Interview mitanzupacken. Zunächst galt es die Schubkarre aufzupumpen und abgeschnittene Äste einzusammeln. Auf dem vorderen Grundstück sortierten wir Müll aus Steinen aus und transportierten per Schubkarre Pflastersteine in Richtung Acker. Daraus können wir ggf. am Nordende des Ackers eine Sonnenfalle bauen.

Derweil war Karin eingetroffen, schnappte sich unsere Gartenschere und eine große Säge. Mit den Werkzeugen begab sie sich hinter den Schrebergarten und entferne große Äste, die über den Zaun wachsen und Schatten verursachen.

Aniko und Chris kamen ebenfalls vorbei und halfen als der Regen einsetzte beim Entfernen der Tapete im Gartenhaus. Zunächst räumten wir unser Wohnzimmer aus, so dass wir ordentlich werkeln konnten.

Iris war auch mit von der Partie und kümmerte sich mit Karin um unseren Kompost. Die beiden mischten gefundenen Taubenmist unter den halb fertigen Kompost.

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Kurz vor der Dämmerung tauchten schließlich auch noch Marlene und Sheela auf. Gemeinsam mit Volker kratzten die drei weitere Reste der Tapete von der Wand. Das erfreute die Unterarme, denn diese wurden trainiert. Unterdessen hatte Volker alle Fußleisten entfernt und die Dunkelheit war hereingebrochen. Glücklicherweise hatten die Mädels Handys und Fahrradlampen als Lichtquellen, weshalb wir weiter Tapetenreste lösen konnten. Jetzt fehlen nur noch ein paar Reste und so konnten wir zufrieden den nassen Garten verlassen.

LVI. Gartenbrief Februar 2017

Liebe FreundInnen unserer Gartenaktivitäten,

der erste Monat des Jahres 2017 liegt hinter uns. Uns hat die kalte Witterungsperiode zu schaffen gemacht! Wir konnten beispielsweise nicht unseren Acker im Vitalisgarten erweitern. Die Erde war steinhart gefroren! Ebenfalls war Holzhacken angesagt, denn nur durch unseren Ofen konnten wir die Kälte kurzzeitig vertreiben.

Dieses Jahr suchen wir Beetpatinnen und Beetpaten für unseren Gemeinschaftsgarten HELGA. Mehr darüber findet ihr in diesem Gartenbrief!

Von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis erhielten wir eine großzügige Spende für den Umzug unserer Pflanzkisten. Herzlichen Dank für die finanzielle Hilfe!

Ihr seid herzlich zum diesjährigen Kölner Saatgut Festival am 04. März 2017 eingeladen. Für zwei Euro Eintritt erwartet euch ein vielfältiges Programm und jede Menge wertvolles Saatgut für die kommende Gartensaison.

Da die Tage jetzt wieder länger werden, können wir euch auch wieder einen Gartentreff unter der Woche anbieten. Wir werkeln ab jetzt wieder jeden Freitag ab 16 Uhr im Vitalisgarten! Kommt vorbei und erfreut euch daran, wenn im Frühjahr die Natur wieder zum Leben erweckt wird.

Trotz der Kälte konnten wir viele Dinge wie den Wiederaufbau unserer Gartenhütte vorantreiben. Wir waren auf Kinoexkursion und berichten diesmal auch von der Suche nach einem neuen Schwerpunktthema für die Agora Köln. Da könnte ggf. das Thema Essbare Stadt zum Zuge kommen! (ve)

kiste_sucht Pflanzkiste sucht Freund: Dieses Jahr bieten wir in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA zum ersten Mal Beetpatenschaften an. Interessierte bekommen eigene Pflanzkisten und kümmern sich eigenverantwortlich um ihre Kisten. Weiter lesen …
saatgutfestival Saatgut Festival 2017: Das Kölner Saatgut Festival geht in die nächste Runde und findet am 04. März 2017 zum zweiten Mal statt. Euch erwartet jede Menge interessantes Saatgut, informative Vorträge und Workshops und ein Kinderprogramm. Bild: Saatgut Festival. Weiter lesen …
P1240204 Gartenhäuschen: Der Januar war für unser Häuschen im Garten HELGA ein guter Monat. An insgesamt drei Terminen konnten wir die Hütte wieder zusammensetzen und ein neues Dach mit Hilfe von Dibondplatten errichten. Weiter lesen …
P1240063 Besucher: Am 14. Januar 2017 bekamen wir gleich doppelten Besuch im Garten HELGA. Laszlo und Tom kamen vorbei und wollen für uns eine technische Lösung finden und auch Maurits und Thorsten interviewten uns für ein Forschungsprojekt aus Siegen. Weiter lesen …
P1240160 Kinobesuch: Wild Plants: Zu fünft besuchten wir die Filmpalette und schauten gemeinsam den Dokumentarfilm "Wild Plants". In dem beschaulichen Film geht es um Gartenprojekte und vor allem um die Nähe zwischen Mensch und Pflanzen. Weiter lesen …
P1240173 Agora-Abend: Neues Thema gesucht: Auf dem Agora-Abend machten sich 15 Interessierte Gedanken über ein neues Thema für die Agora Köln. Zu dem Schwerpunktthema soll, wie im Falle der Mobilität, ein neues Konzeptpapier erstellt werden. Weiter lesen …
P1240032 Das ist sonst alles passiert!: Wir planten gemeinsam, wurden negativ überrascht, renovierten, bauten, schnibbelten, zerschnitten, sortierten aus, produzierten, schwangen die Axt, packten an und beschnitten fachfrauisch Weinreben. Weiter lesen …

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