LXVIII. Gartenbrief Februar 2018

Liebe Gartenfreunde,

im Januar hat uns das drohende Aus des CampusGartens beschäftigt! Auf dem Gelände des CampusGartens soll gebaut werden und die Universität zu Köln bietet dem Gartenprojekt eine ungeeignete Stelle fürs Weitermachen. Wir haben mit HELGA die Erfahrung gemacht, dass das gemeinschaftliche Gärtnern unter schlechten Rahmenbedinungen nur schwer möglich ist. Aus diesem Grund fordern wir in unserem offenen Brief die Uni auf, dem CampusGarten eine echte Zukunftsperspektive zu geben.

Über uns gibt es natürlich auch Einiges zu berichten: Am 03. Februar 2018 findet unser Kompost-Workshop ab 14 Uhr im Vitalisgarten statt. Wir wollen gemeinsam drei neue Kompostmieten bauen. Wegen Regen und vielen Absagen konnte der Pflanzkisten-Workshop nicht wie geplant im Januar stattfinden. Stattdessen holen wir den Workshop am 17. Februar 2018 ab 14 Uhr in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA nach.

Am 05. Februar 2018 laden euch ADFC Köln, Agora Köln, Greenpeace Köln, Radkomm und VCD Rheinlandverband Köln zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Alte Feuerwache ein. Es wird der Maßnahmenkatalog und ein Gutachten des neuen Luftreinhalteplans von Köln vorgestellt.

Übrigens: Sturmtief Burglind ist schuld, dass wir ein neues Dach für die Casa Esmeralda benötigen!

IMG_7769-2 Offener Brief: Campusgarten soll erhalten bleiben!: Wir sind beunruhigt über die Zukunft des CampusGartens. Die Uni sollte dem Projekt z. B. durch Umwidmung eines Parkplatzes oder durch einen Dachgarten eine echte Zukunftsperspektive ermöglichen. Weiter lesen …
P1300330 Workshop: Bau von Kompostmieten: Gemeinsam wollen wir am 03. Februar 2018 drei Kompostmieten im Vitalisgarten bauen. Los geht unser Workshop ab 14 Uhr. Das Holz für die Kompostmieten haben wir bereits von einem großen Holzlager mit der Schubkarre abgeholt. Weiter lesen …
P1280403 Pflanzkisten-Workshop reloaded: Am 20. Januar 2018 wollten wir eigentlich unseren Pflanzkisten-Workshop durchgeführen. Leider konnten viele Interessierte nicht und es regnete ohne Unterlass. Deshalb holen wir den Workshop am 17. Februar 2018 ab 14 Uhr in HELGA nach. Weiter lesen …
P1300065 Wir haben einen Dachschaden!: Das Sturmtief Burglind zog Anfang Januar über Westeuropa hinweg und deckte einen Teil des Daches der Casa Esmeralda ab. Da das Dach auch an anderen Stellen nicht mehr ganz dicht ist, möchten wir das Dach neu decken. Weiter lesen …
P1300190 Barcamp: Essbare Stadt Köln: Am 13. Januar 2018 fand das erste Barcamp „Essbare Stadt Köln“ statt. Mit dabei waren etwa 250 Teilnehmende, die die Gelegenheit hatten bei 37 Sessions mitzuwirken und zu versuchen Köln essbarer zu machen. Weiter lesen …
luftreinhalteplan Der Kölner Luftreinhalteplan 2018 – Vorstellung des Maßnahmenkatalogs und des AVISO-Gutachtens: Am 05. Februar laden euch alternative Verkehrsinitiativen zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Alte Feuerwache ein. Weiter lesen …
P1300130 Das ist sonst alles passiert!: Wir entfernten Müll, bauten eine Treppe ab, zerstörten unsere Thermoskanne, bekamen Besuch, können Schrebergarteninventar bekommen, entnagelten, passten Balken an, schnitten ab, pflanzten ein, beschnitten und bekamen Geschenke. Weiter lesen …
P1300181 Gartenrezept Februar 2018 "Gebackenes mediteranes Kürbisgemüse“: Karin und Tibor probierten das Gericht als erste aus. Beide waren davon begeistert und trugen die Rezeptidee direkt im Garten weiter. Katharina und Volker folgten dem Beispiel. Weiter lesen …

Offener Brief: CampusGarten soll erhalten bleiben!

Sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung und des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität zu Köln,

wir von der Gartenwerkstadt Ehrenfeld sind stark beunruhigt über die Zukunft des CampusGartens der Universität zu Köln. Wir fürchten um die Existenz dieses einzigartigen gemeinschaftlichen Gartenprojekts.

Der CampusGarten war in den vergangenen Jahren wichtig für zahlreiche Studierenden und Bürgerinnen und Bürger. Er ist beliebt als grüner und erholsamer Treffpunkt, dient als nachhaltiger Lernort, rettet Lebensmittel durch einen Fairteiler und verbindet Menschen durchs Gärtnern. Der Gemeinschaftsgarten dient zahlreichen Pflanzen- und Tierarten als Lebensgrundlage. Seltenes Saatgut wird durch geschickte Vermehrung im CampusGarten erhalten und Interessierten und anderen Gemeinschaftsgärten zugänglich gemacht. Zahllose Workshops, Fachreferate, Führungen, Vorträge, Sprechstunden und Gartenfeste führten dazu, dass Menschen der Natur näher kamen und sich möglicherweise jetzt naturverträglicher verhalten. Aus dem Kreis der Studierenden und ggf. aus dem des CampusGartens stammen einige unserer gärtnernden Mitglieder. Darüber hinaus entstanden zahlreiche Kooperationen zwischen dem CampusGarten und anderen Initiativen wie beispielsweise uns. Es wäre sehr zu bedauern, wenn die wichtigen Aufgaben und Funktionen des CampusGartens zukünftig ersatzlos wegfallen würden.

Wir können aus Erfahrung berichten, dass ein Gemeinschaftsgarten an einer ungeeigneten Stelle keine Zukunftsperspektive hat. Im Herbst 2013 zogen unsere Kisten auf ein sonniges, weitläufiges und einladendes Gelände. Im Jahr 2016 musste der Kistengarten hingegen auf eine abgelegene und wenig geeignete Stelle des Heliosgeländes umziehen. In der Folge okkupierten Obdachlose Teile des Gartens und wir kämpften mit Schlachtabfällen und Müllbergen. Durch die ungünstigen Umstände war das gemeinschaftliche Gärtnern nicht möglich und unser Garten verkümmert zusehends. D. h. wir haben bisher gute und schlechte Erfahrungen mit der Lage unseres Kistengartens gemacht.

Gemäß den Plänen soll der Garten leider auf eine ungeeignete Stelle umziehen. Diese ist mit 150 qm zu klein, durch eine Nordwestlage verschattet, liegt neben einem Parkplatz und weist sumpfige Bodenverhältnisse auf. Bereits jetzt kündigen Mitglieder aus des Organisationsteam des CampusGartens an die Segel zu streichen. Unter diesen Voraussetzungen ist der Untergang des Projekts vorherzusehen.

Wir fordern die Universität zu Köln deshalb auf dem CampusGarten eine wirkliche Zukunftsperspektive zu bieten. Ein Teil eines Parkplatzes oder ein Dach eines Universitätsgebäudes könnte als Garten genutzt werden. Durch den Wegfall von z. B. 30 Stellplätzen könnte eine Freifläche von 500 qm entstehen. Die Stellplätze könnten entsiegelt und fürs Gärtnern aufbereitet werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin das Dach eines neuen Gebäudes intensiv zu begrünen und gärtnerisch zu nutzen.

An der Uni könnte der erste innerstädtische Biogarten Kölns entstehen. Dort könnten Studierende und Interessierte ökologisch gärtnern. Das wäre für den CampusGarten eine echte Alternative und eine Perspektive fürs zukünftige Gärtnern an der Universität zu Köln.

Neben des Fortbestands des CampusGartens hätte der entstehende Garten weitere positive Auswirkungen: Durch die Flächenentsiegelung bzw. Begrünung würde die Universität sich ein Stück weit an den Klimawandel anpassen und beispielsweise für eine Kälteinsel sorgen. Die neue Grünfläche kompensiert einen Teil der verloren gegangenen Grünflächen. Sie stellt also einen neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar. Der entstehende Biogarten könnte ein Baustein der Bildung für nachhaltige Entwicklung darstellen. Für das Projekt würden zahlreiche Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel bezirkliche Mittel aus dem Stadtklima- und Verschönerungsprogramm, zukünftige städtische Fördermittel zur Entsiegelung oder Bundesmittel in Frage kommen.

Wir hoffen, dass die Universität zu Köln dem CampusGarten eine echte Zukunftsperspektive bietet. Als Biogarten könnte der Gemeinschaftsgarten auf einem entsiegelten Parkplatz oder auf einem Dach eines Universitätsgebäudes weiter existieren und dies könnte zahlreiche positive Effekte mit sich bringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V.

Workshop: Bau von Kompostmieten

Gemeinsam wollen wir am 03. Februar 2018 im Vitalisgarten drei Kompostmieten bauen. Los geht unser Workshop ab 14 Uhr. Das Holz für die Kompostmieten haben wir bereits schon von einem großen Holzlager mit der Schubkarre abgeholt. Der Containerdienst Dörr stellt uns freundlicherweise Bretter und Balken zur Verfügung.

Ihr werdet erfahren, wie ihr mit einfachen Mitteln solide Kompostmieten bauen könnt. Außerdem werden wir euch auch noch Tipps geben: Ihr lernt was der beste Standort für einen Kompost ist, was alles in einen Kompost hinein gehört und wie dieser geschichtet werden soll. Achten müsst ihr auch auf das richtige C/N-Verhältnis. Was das ist, erklären wir euch im Workshop. Gerne könnt ihr uns fortan eure Bioabfälle vorbeibringen. Bei uns sind die sicherlich besser aufgehoben als im Müll.

Empfehlenswert sind Handschuhe und festes Schuhwerk. Meldet euch bei Interesse: info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

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Pflanzkisten-Workshop reloaded

Am 20. Januar 2018 wollten wir eigentlich unseren Pflanzkisten-Workshop durchgeführen. Leider waren einige Interessierte erkrankt oder es kam etwas dazwischen. Es tauchte nur Doris auf und es regnete ohne Unterlass, weshalb wir entschieden den Workshop zu verschieben. Wir holen für alle Interessierte den Pflanzkisten-Workshop am 17. Februar 2018 ab 14 Uhr im Gemeinschaftsgarten HELGA nach. Wer dabei sein möchte schreibe uns einfach eine Email: info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

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Wir haben einen Dachschaden!

Das Sturmtief Burglind zog Anfang Januar über Westeuropa hinweg und deckte einen (kleinen) Teil des Daches der Casa Esmeralda ab. Da das Dach auch an anderen Stellen nicht mehr ganz dicht ist, möchten wir das Dach neu decken. Über nebean.de bekamen wir Unterstützung von Oliver, der schon mehrere Schrebergartendächer gebaut hat. Bei einem Besichtigung bekamen wir von ihm wertvolle Tipps für die Dachkonstruktion und er fertigte uns eine tolle Zeichnung an. Wir planen mit Hilfe von Balken eine neue Unterkonstruktion zu errichten und das Dach mit Hilfe von Trapezblechen einzudecken. Unklar ist noch, wann wir das neue Dach bauen werden. Wenn es soweit ist können wir eure Hilfe gebrauchen!

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Barcamp: Essbare Stadt Köln

Am 13. Januar 2018 fand das erste Barcamp "Essbare Stadt Köln" im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium statt. Mit dabei waren etwa 250 Teilnehmende, die die Gelegenheit hatten bei 37 Sessions mitzuwirken und zu versuchen Köln essbarer zu machen. Das Barcamp wurde von der Agora Köln und dem Ernährungsrat Köln ausgerichtet. Es hatte das Ziel den Aktionsplan zur Essbaren Stadt Köln voranzubringen und Menschen für konkrete Projektideen zu vernetzen.

Am Morgen startete das Barcamp mit einer Einführung. Anna und Martin stellten den Stand des Konzeptpapiers zur Essbaren Stadt vor, das von etwa 100 Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde. Die erste Version ist fertig und soll bis April weiter ausgebaut werden. Anschließend hatten die Organisatoren der Sessions die Gelegenheit Werbung zu machen. Es gab beispielsweise einen Vortrag in Bezug auf den Wildbienenschutz, es wurde die Idee einer Walnuss-Allee vorgestellt, es gab Sessions in Bezug auf die Öffnung von Kleingärten, die Möglichkeit altes Saatgut zu erhalten oder es wurde gefragt, wie wir an Landwirte kommen, die eine solidarische Landwirtschaft betreiben könnten. Es gab also ein reichhaltiges Programm, weshalb den Teilnehmenden nicht langweilig wurde.

Volker nahm von uns am Barcamp teil und mischte in drei Sessions mit. Volker leitete in der ersten Runde einen Workshop zum Thema „Ökologisches Gärtnern in Köln“. Bereits in der Kennenlernrunde führte Volker das ökologische Gärtnern ein und er fragte anschließend was die Leute akutell daran hindert nachhaltig zu Gärtnern bzw. warum die Landwirtschaft meist konventionell und nicht ökologisch wirtschaftet. Anschließend versuchten die Teilnehmenden die aufgetanen Problemkomplexe zu lösen. Es ergaben sich zum Beispiel folgende Lösungsansätze: Menschen müssen zunächst einmal die Gelegenheit haben ökologisch zu Gärtnern. D. h. es müssen entsprechend Flächen zur Verfügung gestellt werden. Die Öffnung von Schrebergärten könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Zur Förderung der Biodiversität in Gärten könnte die Stadt Köln ein Programm oder einen Wettbewerb für „Wilde Ecken“ auflegen. Durch Infoveranstaltungen und durch die Integration in den Lehrplan könnte entsprechendes Wissen verbreitet werden. Damit junge Leute fürs nachhaltige Gärtnern begeistert werden, könnte das Gärtnern cooler werden. D. h. ansprechende Anlässe wie Kinoabende, Lagerfeuer oder interessante Workshops könnte junges Publikum fürs Gärtnern begeistern.

Nach der leckeren Mittagspause stellte Volker die Aktivitäten der Gartenwerkstadt Ehrenfeld vor. Interessierten erläuterten Neuland Köln, die Pflanzstelle und wir, wie ein Gemeinschaftsgarten entstehen kann. Außerdem boten die im Netzwerk "Gemeinschaftsgärten Köln" an Neugründungen unter die Arme zu greifen. Neue Gemeinschaftsgärten entstehen möglicherweise am Rathenauplatz, in Nippes und in Dünnwald. Wir sind gespannt was sich da tut und helfen wo wir können.

In der dritten Sessionrunde wurde in einem Workshop gefragt, wie die Gemeinschaft in Gemeinschaftsgärten entstehen kann. Lee stellte zu diesem Zweck ein erfolgreiches Projekt aus Chicago vor, das "Peterson Garden Project". Dort entstand die Gemeinschaft durch vielfältige Angebote. Die Ernte von vernachlässigten Beeten wurde beispielsweise an eine Suppenküche verschenkt und für die Aufzucht von Jungpflanzen wurde eine benachbarte Schule gewonnen. Die Teilnehmenden waren sich am Ende einig, dass Ideen ausprobiert werden sollten und dass Machen von zentraler Bedeutung ist.

Kulinarisch bot das Barcamp ebenfalls eine große Vielfalt. The Good Food stellte gerettete Lebensmittel zur Verfügung und kochte den Teilnehmenden zwei leckere Gemüsesuppen. Visuell dokumentiert wurde das Barcamp durch das sog. „Graphical Recording“. Am Ende entstand ein großes Wimmelbild in dem die wesentlichen Ergebnisse bildlich festgehalten wurden.

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Der Kölner Luftreinhalteplan 2018 – Vorstellung des Maßnahmenkatalogs und des AVISO-Gutachtens

ADFC Köln, Agora Köln, Greenpeace Köln, Radkomm und VCD Regionalverband Köln laden zu einer interessanten Veranstaltung ein:

"In zahlreichen Innenstädten, wie auch in Köln, werden seit 8 Jahren regelmäßig die Grenzwerte von Stickstoffdioxid erheblich überschritten. NO2 ist gesundheitsschädlich und verantwortlich für 10.400 vorzeitige Todesfälle pro Jahr in Deutschland. Die größten NO2-Emissionen in den Städten entstehen beim Kfz-Verkehr und dort insbesondere von den Diesel-PKWs.

Daher hat der sogenannte "Runde Tisch für die Luftreinhalteplanung" in den letzten Monaten einen umfangreichen Maßnahmenkatalog [1] erarbeitet, mit dem Ziel die gesundheitsschädlichen Emissionen in Köln zu senken. In den kommenden Tagen wird zudem ein wichtiges externes Gutachten (das sog. AVISO-Gutachten) vorgestellt und erstmals öffentlich in einer gemeinsamen Sondersitzung des Gesundheits-, Umwelt-, und Verkehrsausschuss am 5. Februar und am 6. Februar im Rat der Stadt Köln diskutiert.

Wir, einige am Runden Tisch Luftreinhaltung beteiligte Umwelt- und Verkehrsverbände, unterstützen grundsätzlich den von der Verwaltung vorgelegten Maßnahmenkatalog, kommen aber an einigen Stellen zu einer anderen Bewertung. Wir stimmen mit der Verwaltung darin überein, dass es keine kurzfristige Alternative zu Dieselfahrverboten [2] gibt. Als wirkungsvolle und ergänzende Sofortmaßnahmen fordern wir die Einrichtung von Umweltspuren [3] und die Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb der Umweltzone [4]. Wahrscheinlich werden die Hersteller, die wesentlich für die vorliegende Belastung verantwortlich sind, erst dann bereit sein, wirksame Nachrüstungen der betroffenen Fahrzeuge vorzunehmen.

Auf der Veranstaltung werden wir das AVISO-Gutachten vorstellen, in welchem an drei Belastungsschwerpunkten (Clevische Ring, Aachener Str. und Luxemburger Str.) in Köln die Wirksamkeit einiger Maßnahmen (u.a. Dieselfahrverbot und Blaue Plakette) berechnet wurden. Anschließend wollen wir einige Punkte aus dem Maßnahmenkatalog vorstellen und darüber diskutieren, mit welchen Maßnahmen die Stickstoffdioxid-Emissionen kurzfristig und wirkungsvoll in Köln reduziert werden können.

Montag, 05. Februar 2018, 19:00 Uhr, „Projektraum“ im Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

[1] Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=71800&voselect=19197
[2] Maßnahme Nr. 2: Dieselfahrverbote
[3] Maßnahme Nr. 15: Rückbau von Hauptverkehrsstraßen
[4] Maßnahme Nr. 25: Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h bzw. 40 km/h
https://www.facebook.com/events/723307024532028/"

(ADFC Köln, Agora Köln, Greenpeace Köln, Radkomm und VCD Rheinland Köln)

Das ist sonst alles passiert!

HELGA

  • Nach dem Orkan Friederike war wieder viel Müll von einem Container in den Garten geweht worden. Deshalb machten wir uns daran den Unrat zu entfernen. Wieder half uns der Zauberrechen und schnell war HELGA wieder sauber.
  • Friederike hatte zudem das Dach der Gartenhütte ein wenig aus den Angeln gehoben.
  • Statt eine neue Pflanzkiste zu bauen brachen wir die baufällige Bauwagen-Treppe ab.
  • Beim Einpacken geschah leider noch ein Unglück: Katharinas Fahrrad fiel um, wodurch unsere Thermoskanne zerstört wurde. Glücklicherweise übernimmt die Haftpflichtversicherung einen Teil des Schadens.

Vitalisgarten

  • Uns besuchte der Elftklässler Finn und er recherchierte bei uns für seine Facharbeit übers urbane Gärtnern. Zusammen mit Volker bereitete er den Bau von drei Kompostmieten vor.
  • Finn und Volker machten eine Pause. Finn nutzte sie um seine Fragen für seine Facharbeit zu stellen und Volkers Antworten aufzuzeichnen.
  • Wir bekamen das Angebot Gegenstände aus einem Schrebergarten zu erhalten. Ein Schrebergärtner war gestorben und hinterlässt ein großes Inventar.
  • Unsere Solaranlage hatte unsere Batterie voll geladen. Volker nutzte also die Gelegenheit und lud seinen Laptop, seine Kamera und den Akku des Akkubohrschraubers auf.
  • Lara, Sarah, Katharina und Volker besorgten Balken und Bretter und letztere entnagelten Katharina, Volker und Finn für den Bau von Kompostmieten.
  • Iris schnitt einige Rosen ab und verlegte mit Karin einige Steinplatten neu. Ohne Lücken haben die Beikräuter weniger Chancen zu wachsen.
  • Volker buddelte derweil ein Stück Wildnis frei und machte Platz für Saatgutpflanzen. Am Ende grub er zusammen mit Karin zwei hübsche Pastinaken ein, von denen wir Saatgut ernten möchten.
  • Karin und Birk beschnitten die Weinrebe am Eingang des Schrebergartengeländes.
  • Kai, Fabian und ein Freund buddelten ein Loch, in das wir ein Johannisbeerstrauch pflanzten.
  • Der erste Samstagsgartentreff an Heilige Drei Könige 2018 brachte uns nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe, aber Pappe, Holz und Bokashi.
  • Volker produzierte neues Feuerholz aus Resten von immergrünen Büschen, die vor einiger Zeit SporthochschulstudentInnen entfernt hatten. Er nahm einen Fuchsschwanz zur Hilfe und sägte die schmalen Stämme in etwa 20 cm lange Stücke.
  • Auf dem Acker ging es den Beikräutern an den Kragen. Mit Hilfe einer Schaufel und Hacke lösten Karin und Katharina die Pflanzen und verteilten Kompost. Praktisch war es für uns, dass Jan zum Düngen noch eine Ladung Bokashi beisteuerte.
  • Bei wärmenden Tee ging es um die Errichtung eines Gewächshauses und die Dachproblematik.
  • Karin, Katharina, Aniko und Volker verteilten Kartons auf dem Acker. Unter der Pappe sollen die Beikräuter wegen des Lichtentzugs verrotten und wir hoffen, dass wir uns so das mühsame Jäten ersparen können.
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Gartenrezept Februar 2018


Gebackenes mediteranes Kürbisgemüse

Karin und Tibor probierten das Gericht als erste aus. Beide waren davon begeistert und trugen die Rezeptidee direkt im Garten weiter. Katharina und Volker folgten dem Beispiel, wandelten es leicht ab – wir hatten halt noch Lauch 😉 – und dokumentierten die Essenszubereitung:

Kürbis und weitere geputzte Gemüse wie Rote Beete, Lauch, eine Zwiebel und Kartoffeln (vorgekocht) in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Tipp: Die Rote Beete etwas kleiner schneiden, sie gart langsamer! Einen guten Schuss Olivenöl darüber geben und mit Pfeffer, Salz und Rosmarin würzen. Bei 200°C insgesamt ca. 1 Std. backen. Nach 40 Min. mit Fetawürfeln betreuen. Guten Appetit! (kt)

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Wir brauchen

– Interessenten/Hilfe für unsere vielen Aktivitäten:

  • Vitalisgarten (Gewächshaus, Schaukasten aufstellen)
  • HELGA (Wasser: 1000 Liter Tanks verbinden, Foodsharing)
  • Gärtnern mit Flüchtlingen (Kisten- und Sitzbankbau)

– Euren Bioabfall, allerdings nichts Gekochtes, kein Brot und keine Zitrusfrüchte.
– Wer mag kann uns für unsere Aktivitäten etwas spenden: https://www.betterplace.org/p24432
– Euch (als GärtnerInnen, HandwerkerInnen, WebentwicklerInnen, etc.)

Termine

03. Februar 2018 Workshop "Bau von Kompostmieten", Vitalisgarten, 14 Uhr
05. Februar 2018 Der Kölner Luftreinhalteplan 2018 – Vorstellung des Maßnahmenkatalogs und des AVISO-Gutachtens, Alte Feuerwache, Projektraum, 19 Uhr
10. Februar 2018 Gartentreff Vitalisgarten, 13 Uhr
17. Februar 2018 Gartentreff HELGA, 13 Uhr
20. Februar 2018 Workshop "Bau von Pflanzkisten", HELGA, 14 Uhr (Anmeldung erforderlich)
23. Februar 2018 Critical Mass Köln, Rudolfplatz, 18 Uhr
24. Februar 2018 Gartentreff Vitalisgarten, 13 Uhr
Jeden Freitag Gartentreff Vitalisgarten, ab 16 Uhr
Jeden Samstag Gartentreff Vitalisgarten oder HELGA, ab 13 Uhr
Nach Vereinbarung Sondergartentreffs Vitalisgarten/HELGA

Unsere Internetseite. www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
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