LXXXII. Gartenbrief Mai 2019

Liebe Gartenfreundinnen und -freunde,

wie ihr mitbekommen habt, war der April zu trocken. Deshalb fragen wir und auch andere uns, ob der Sommer 2019 erneut so trocken wird wie der Sommer 2018. In Köln traten glücklicherweise Ende April noch Regengüsse auf, so dass die Trockenheit nicht extrem war. Das Wetter in den mittleren Breiten ist sehr variabel, weshalb es völlig unklar ist, wie der diesjährige Sommer verlaufen wird. Wie bereits letzten August beschrieben, werden langanhaltende Wetterlagen wahrscheinlicher. D. h. häufiger bleibt es entweder länger trocken oder es treten über Wochen ergiebige Niederschläge auf. Wir sind gespannt was das Wetter dieses Jahr mit uns vorhat.

Das diesjährige Ostern war jedenfalls sehr warm und es traten sommerliche Temperaturen auf. Die hohen Temperaturen ließen viele Gärtnerinnen und Gärtner träge werden. Trotzdem konnten wir vieles im Vitalisgarten erledigen. Erfreulich ist, dass neue Leute mit von der Partie sind, und dass unser Gemeinschaftsgarten aufblüht.

Herzlich eingeladen seid ihr wieder zum Schnuppergärtnern am 04. Mai und zur Südfrüchte-ins-Freie-Feier am 18. Mai. Falls ihr noch Mitglied der Gartenwerkstadt Ehrenfeld werden wollt, könnt ihr das vor der Mitgliederversammlung des Vereins am 19. Mai tun und dann direkt in der Versammlung mitmischen. Ihr seht, bei uns ist im Mai viel los! (ve)

P1260366 Südfrüchte-ins-Freie-Feier: Traditionell seid ihr auch dieses Jahr herzlich zur Südfrüchte-ins-Freie-Feier eingeladen. Unsere Mitmachaktion und das kleine Fest findet am 18. Mai 2018 ab 14 Uhr im Vitalisgarten statt. Zunächst bringen wir Südfrüchte in die Erde. Weiter lesen …
P1370361 Schnuppergärtnern: Ihr seid herzlich am 04. Mai 2019 zum diesmonatlichen Schnuppergärtnern eingeladen. Wieder habt ihr als Neulinge die Möglichkeit den Vitalisgarten und uns kennenzulernen und direkt Hand anzulegen. Weiter lesen …
gemeinschaftsgartentag_finken_klein Gemeinschaftsgarten Aktionstag: Am 07. April 2019 versammelten sich eine große Menge Menschen im Finkennest um gemeinsam zu werkeln, pflanzen und quatschen. Bei herrlichem Wetter verwandelte sich der stille Garten zu einem wuseligen Ort. Weiter lesen …
mildred2_mod Besuch aus Kolumbien: Wir bekamen am 24. April 2019 Besuch von kolumbianischen Studenten aus Bogota, die sich über verschiedene Möglichkeiten der Stadtentwicklung und Brachennutzung informieren wollten. Weiter lesen …
P1370117 Löwenzahn: Jedes Jahr werden wir von einer Löwenzahnschwemme heimgesucht. Löwenzahn jagen wir, da dieser im Acker und in Beeten nicht überhand nehmen soll. Löwenzahn kann auch zum Verzehr verwendet werden und unser Nachbar nutzt es als Kaninchenfutter. Weiter lesen …
P1370263 Agora-Werkstatt: Die erste Agora-Werkstatt war ein voller Erfolg. Am 15. März 2019 versammelten sich etwa 20 AgoristInnen im Allerweltshauses. Vorangebracht wurde der Tag des guten Lebens und die Demokratisierung der Agora. Weiter lesen …
P1370377 Das ist sonst alles passiert!: Wir brunchten, planten, jäteten, räumten auf, steckten Zwieben in die Erde, verlegten Steinplatten, kürzten, ernteten, beobachteten, wässerten, setzten ein, zerlegten, bauten, pflanzten, installierten, backten, diskutierten, … Weiter lesen …

Südfrüchte-ins-Freie-Feier

Traditionell seid ihr auch dieses Jahr herzlich zur Südfrüchte-ins-Freie-Feier eingeladen. Unsere Mitmachaktion und Fest findet am 18. Mai 2018 ab 14 Uhr im Vitalisgarten statt. Zunächst bringen wir Südfrüchte in die Erde. Kürbis-, Gurken-, Physalis-, Tomatillos-, Tomaten-, Paprika- und Chilipflanzen werden zur Zeit von uns zu Hause aufgezogen und wir wollen diese nach den Eisheiligen auspflanzen.

Nachdem alle Pflanzen ihren neuen Standort bekommen haben, gehen wir zum gemütlichen Teil über und feiern das Auspflanzen der Südfrüchte. Dagmar bietet uns diesmal eine Wildkräuterführung an. Wenn Zeit ist, wird uns Dagmar also durch den Vitalisgarten führen und wir werden gemeinsam Wildkräuter aufspüren.

Da es wieder ein Mitbringbuffet wird, freuen wir uns sehr, wenn ihr eine Essensspende beisteuern würdet oder etwas zu Trinken mitbringt. Bei den letzten Gartenfeiern hatten wir dank euch eine köstlich bestückte Tafel. Diesmal könnt ihr auch unseren eigenen Apfelsaft. Bei gutem Wetter können wir auch den Grill anwerfen. (ve)

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Schnuppergärtnern

Am 04. Mai 2019 seid ihr herzlich zum diesmonatlichen Schnuppergärtnern eingeladen. Wieder habt ihr als Neulinge die Möglichkeit den Vitalisgarten und die Gartenwerkstadt Ehrenfeld kennenzulernen und direkt im Gemeinschaftsgarten Hand anzulegen.

Unser erstes Schnuppergärtnern sollte eigentlich am 06. April stattfinden. Leider hatte sich unsere Veranstaltung nicht herumgesprochen. Jedenfalls kam am 06. April niemand zu dieser Aktion vorbei und so fiel das erste Schnuppergärtnern aus. Tanja war das erste Mal im Garten und deshalb bekam sie noch eine kurze Führung durch den Vitalisgarten.

Das Schnuppergärtnern ist vor allem für Leute gedacht, die uns zunächst einmal kennenlernen wollen. Es soll auch mögliche Hürden abbauen. Wer neu ist muss sich möglicherweise zunächst einmal überwinden in den Vitalisgarten zu kommen und wer weiß wie dort Anschluss möglich ist. Beim Schnuppergärtnern findet ihr jedenfalls direkt Anschluss und ihr seid möglicherweise als Neulinge auch nicht allein. D. h. Ihr findet unmittelbar mitstreitende Gärtnerinnen und Gärtner.

Unser Aktion startet immer mit einer kurzen Vorstellungsrunde und mit einer Führung durch den Vitalisgarten. Anschließend beantworten wir Fragen zum Verein und zum Gärtnern. Nach der Einführung bekommen Neulinge direkt eine interessante Aufgabe und können zeigen was sie können oder was sie besonders interessiert. Kommt also gerne vorbei und lernt uns bzw. den Vitalisgarten kennen. Falls es für euch am 04. Mai nicht passt könnt ihr auch zu jedem beliebigen Gartentreff vorbeischauen. (ve)

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Gemeinschaftsgarten Aktionstag

Am 07. April 2019 versammelten sich eine große Menge Menschen im Finkennest um gemeinsam zu werkeln, pflanzen und quatschen. Bei herrlichem Wetter verwandelte sich der stille Gemeinschaftsgarten zu einem wuseligen Ort, an dem an allen Ecken und Kanten etwas passierte.

Zu Besuch waren u. a. Mitglieder des Gemeinschaftsgarten-Netzwerks, die den Vitalisgarten, die Pflanzstelle und den Thurner Hof repräsentierten. Ziel war es das dritte, noch unfertige Begegnungsbeet zu befüllen und zu bepflanzen. Beides gelang, dank tatkräftiger Hilfe aller Anwesenden. Zudem wurden am Waldrand spezielle Blumen gepflanzt, die sich auf diesem Terrain wohlfühlen. So leisteten wir an diesem Tag viel für die Verschönerung des Platzes und erweiterten die Speiseplan für Bienen und andere nützliche Insekten. Hier möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Gemeinschaftsgärtnern bedanken! Schön das ihr da wart und dass wir das zusammen geschafft haben. (F.I.N.K. e.V.)

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Besuch aus Kolumbien

Wir bekamen am 24. April 2019 Besuch von kolumbianischen Studenten aus Bogota, die sich über verschiedene Möglichkeiten der Stadtentwicklung und Brachennutzung informieren wollten. Mildred vom Ernährungsrat Köln und Umgebung führte die Gruppe an verschiedene Orte in Köln und der Vitalisgarten war der Schlusspunkt am Nachmittag.

Der Vitalisgarten ist mit seiner Verortung in einem Schrebergartengelände kein ganz klassisches Urban-Gardeningprojekt und so erklärten Mildred und Katharina erst einmal die Tradition des Schrebergartens und die besonderen Verhältnisse warum die Gartenwerkstadt die ehemaligen Kleingartenparzellen zwischennutzen kann. Nach einer kurzen Vorstellung der gärtnerischen Nutzung der verschiedenen Flächen, Wiese/Acker, Gartenhaus Zwei, Schrebergartengelände, versammelten sich alle bei den Gemüsebeeten im Hauptgarten und Katharina ging näher auf die von Umzügen geprägte Geschichte des Gartens und des Vereins ein. Dabei erläuterte sie neben gärtnerischen Fragen, dass die soziale Komponente des Projekts eine große Rolle spielt.

Die Studenten brachten sich auch mit Fragen ein und nach einer Weile verlegten wir das Treffen auf die Terrasse der Casa Esmeralda, wo sich alle mit einem Glas Minzwasser erfrischen konnten. Daraufhin erzählten die Studenten wie die Situation zur Zeit in Bogota ist: Gemeinschaftsgärten sind in der Acht-Millionen-Stadt eher unbekannt. Privatmenschen bauen schon mal etwas auf ihrem Balkon oder im Hinterhof an, aber eine Urban-Gardening-Bewegung gibt es nicht. In den öffentlichen Grünflächen engagieren sich allerdings auch Privatpersonen teils inoffiziell und es gibt auch so etwas wie Patenschaften. Zur Zeit ist es ein großes Thema, dass der Bürgermeister viele Bäume in einer Art „Aufräumaktion“ fällen lässt, teils zu nachtschlafender Zeit, da sich schon erheblicher Protest in der Bevölkerung regt.

Schließlich versammelten wir uns noch zu einem Abschlussfoto und die Studenten machten sich wieder auf den Weg, nicht ohne sich herzlich für die Führung zu bedanken. (kt)

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Löwenzahn

Jedes Jahr werden wir von einer Löwenzahnschwemme heimgesucht. Löwenzahn jagen wir, da dieser im Acker und in Beeten nicht überhand nehmen soll. Ansonsten kann Löwenzahn auch zum Verzehr verwendet werden und unser Schrebergartennachbar nutzt es als Kaninchenfutter.

Im April waren wir an jedem Gartentreff auf Löwenzahnjagd. Kaum ist eine Ecke auf dem Wiesengrundstück abgejätet sprießt in der Folgewoche eine neue Löwenzahngeneration aus der Wiese und wir können weiter jagen. Die Jagd nach Löwenzahn grenzt an einer Sisyphos-Arbeit.

Im Hauptgarten haben wir bessere Chancen die Löwenzahnpopulation einzudämmen. Dort machten sich bereits zahlreiche andere Pflanzen breit und der Löwenzahn muss sich seine Ecken erkämpfen. In den Beeten hat er wenig Chancen, da wir dort häufig jäten. Zahlreich taucht er allerdings in der Nähe unserer Beerensträucher auf. Dort hatten wir vor einiger Zeit Beikräuter entfernt und auf diese Weise konnte sich Löwenzahn an diesem Ort etablieren.

Alina, Leni, Mila und Volker waren im April also häufig auf Löwenzahnjagd. Dagmar bekam ein Löwenzahn-Prachtexemplar für zu Hause in die Hand. Auch Tanja bekam schöne Löwenzahnpflanzen. Wer hätte gedacht, dass unser Löwenzahn so gefragt ist. Was wir nicht bei Pitter als Kaninchenfutter loswerden, bewahren wir sicher in einer Regentonne auf. Die Löwenzahnpflanzen können auch nachdem diese aus dem Boden geholt wurden weiter leben und sogar die Samenstände ausreifen lassen. Erstaunlich was diese Pflanze für Tricks auf Lager hat.

Der Gewöhnliche Löwenzahn gehört wie Möhren und Pastinaken zur Familie der Korbblüter. Durch das frühe Erblühen ist er eine wichtige Bienenweide. Überall sollten wir den Löwenzahn also nicht ausrotten. Löwenzahnhonig besitzt ein kräftiges Aroma und ist goldgelb. Aus seinen gelben Blüten lassen sich honigähnliche Sirups und Gelees hergestellen. Die jungen Blätter schmecken nur leicht bitter und können zu Salat verarbeitet werden. Die Löwenzahnwurzel lässt sich ebenfalls in einen Salat integrieren oder kochen. Getrocknete Wurzeln können sogar als Ersatzkaffee dienen. Löwenzahn sollte also nicht unterschätzt werden. Wir werden ihn nicht völlig los werden und können ihn also nur lieben lernen. (ve)

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Agora-Werkstatt

Die erste Agora-Werkstatt war ein voller Erfolg. Es versammelten sich am 15. März 2019 nach 18 Uhr etwa 20 AgoristInnen im Großen Saal des Allerweltshauses. Los ging es mit dem Agora-Pitch, einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der die Anwesenden sich vorstellten und ebenfalls das präsentierten, was sie in der Werkstatt voranbringen wollten.

Es bildeten sich zunächst zwei Gruppen. Die größere Gruppe beschäftigte sich mit dem diesjährigen Tag des guten Lebens. Ausgekoppelt wurde in der zweiten Hälfte eine kleine Gruppe, die über Klimathemen diskutierte. Christian meint nämlich, dass das Thema Klima diesmal beim Tag eine größere Rolle spielen sollte. Die kleinere Gruppe machte sich Gedanken über die Demokratisierung der Agora Köln. Anhand der Entscheidung wo der Tag des guten Lebens 2020 stattfinden soll, soll gemäß des Wunsches der Gruppe getestet werden, wie wesentliche Entscheidungen künftig getroffen werden sollen. In den Entscheidungsprozess sollen die Mitglieder der Agora Köln aber auch weitere Interessierte einbezogen werden. Die Hoffnung ist, dass sich Menschen finden, die künftig bei der Agora mitmischen.

Die Agora-Werkstatt findet ab sofort monatlich an jedem 3. Montag im Monat statt. Das nächste Mal ist die Werkstatt bei FIAN Köln zu Gast (Gottesweg 104, 50939 Köln). Ihr seid wieder herzlich eingeladen teilzunehmen und zu bearbeitende Themen für die Agora Köln vorzuschlagen. Los geht es wieder um 18 Uhr. (ve)

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Das ist sonst alles passiert!

  • Am 28. April hieß es im Vitalisgarten zum zweiten Mal Brunchen & Planen. Sechs Gärtnerinnen und Gärtner versammelten sich zum Brunchen und anschließend planten wir gemeinsam. Nach dem Planen entfernten wir Mangold, mähten und jagten Löwenzahn.
  • Katharina S. und Volker beseitigten Beikräuter unter unserem Tomatendach.
  • Katharina räumte die Küche der Casa Esmeralda auf.
  • Wir entdeckten unsere Steckzwiebeln wieder und konnten deshalb weitere Zwiebeln zwischen Möhrenreihen im Nordwesten des Ackers und im Schrebergarten von Friedel stecken. Gemeinsam schauten wir auch noch ob die ersten Möhren sich zeigten. Wahrhaftig zeigten sich die ersten Möhrenkeimlinge.
  • Katharina S. und Volker verlegten im Gewächshaus Steinplatten und glichen den Höhenunterschied zwischen den Platten und dem Gewächshausboden mit Schubkarrenladungen voll Erde aus.
  • Katharina kürzte die Hecke und Efeu am Zaun zum künftigen Grundstück. Außerdem entfernte sie Beikräuter im Weg.
  • Katharina S. erntete Endiviensalate und Rucola.
  • Am 27. April trat im Vitalisgarten ein prächtiger Regenbogen auf. Die Abendsonne strahlte einen Schauer an, weshalb ein doppelter Regenbogen entstand.
  • Karin wässerte unsere kleine Wiese, aus der sie Moos entfernt und Samen eingesät hatte.
  • Karin, Katharina, Volker und später Alina überlegten gemeinsam bei einem Pflanzplanungstreffen, was es im Garten zu tun gibt. Es galt z. B. unser Gewächshaus in Betrieb zu nehmen.
  • Dominik traf sich mit Volker im Vitalisgarten. Die beiden überlegten, wie wesentliche Entscheidungen in der Agora Köln demokratischer gestaltet werden können.
  • Bei sommerlichen Temperaturen entdeckten Leni und Mila freudig den von Karin platzierten Rasensprenger. Flux tauchten sie ins Wasser ein.
  • Am Ostersamstag brachten wir vier Kartoffelsorten in den Acker. Wir setzten Kartoffeln der Sorten Galactica, Salome, Marena und Cilena ein.
  • Max und Danny zerlegten große Paletten. Letztere hatte Max am Mittwoch von einer Firma, die Saunas installiert, angeliefert. Die losgelösten Bretter eignen sich prima als Baumaterial. Nach dem Palettenzerlegen gingen die beiden dazu über Gartenmöbel zu reparieren.
  • Zu Besuch kamen Hannah und ihr kleiner Hund Lola. Hannah war froh, dass der Vitalisgarten kein geschniegelter Garten ist, bei dem Gras mit der Nagelschere eingekürzt wird.
  • Karin und Katharina stellten Rankhilfen für Erbsen auf, die bereits in die Höhe wuchsen.
  • Karin und Iris pflanzten die von Katharina vorgezogenen Romanasalate ins Beet B2 ein.
  • Katharina entfachte ein kleines Osterfeuer. Alina brachte Teig zur Freude aller mit und so konnten wir gemeinsam leckeres Stockbrot backen. Zum Brot gab es Kräuterbutter, Käse und frischen Gartensalat, den Katharina zubereitete.
  • Iris verteilte Kürbissaatgut an die Osterfeuertruppe. Alina erklärte sich bereit Kürbisse aufzuziehen.
  • Am Karfreitag installierte Ingo während unseres Sondergartentreffs einen automatischen Fensterheber im Gewächshaus, der über die Temperatur gesteuert wird.
  • Am 13. März kam Katharina S. als neue Gärtnerin vorbei. Sie hatte unser Projekt schon länger im Blick, in Pflanzkisten gärtnern wollte sie aber nicht. Beim Besuch des Carlsgartens in Mülheim kam ihr wieder das gemeinschaftliche Gärtnern in den Sinn und sie stellte fest, dass der Vitalisgarten von ihr aus gesehen um die Ecke liegt.
  • Wir pflanzten von den Finken gespendete junge Kopfsalatpflänzchen und selbst aufgezogenen grünen Pflücksalat ins Beet B4.
  • Wir diskutierten über die Europawahl, bei der unterschiedliche Meinungen über den Sinn und Zweck von Europa zum Vorschein kamen.
  • Detlef machte sich im neuen Schrebergarten zu schaffen. Er machte ein Beet urbar und betätigte sich als Amselflüsterer. Eine Amsel freute sich nämlich über aufgewühlte Würmer, die Zuhauf in ihrem Schnabel landeten. Herr Ploog, der Vorsitzende des Kleingartenvereins, wunderte sich darüber, dass wir bereits Zugang zum neuen Schrebergarten haben. Die Entschädigungszahlung ist nämlich noch nicht von der Stadt überwiesen worden.
  • Wir brachten drei Reihen der Kartoffelsorte Salome im Nordosten des Ackers unter. Diese frühe und festkochende Sorte schenkte uns Franziska G. über nebenan.de. Sie hatte die Kartoffeln versehentlich bestellt und Katharina holte sie ab. Herzlichen Dank für die Kartoffelspende!
  • Alina, Mila und Katharina kümmerten sich derweil um unsere Wirsingpflanzen. Sie jäteten rundherum und Katharina düngte die Pflänzchen mit Brennnesseljauche der letzten Gartensaison.
  • Katharina maß die Mitte des Ackers aus, denn dieses Jahr soll unser Acker gesechstelt werden.
  • Volker verkleinerte den nördlichen Ackerweg, da er in die Breite gewachsen war. Er stach Teile ab und entfernte Beikräuter.
  • Hermann ist fotographiebegeistert und besorgte Katharina und Volker eine digitale Spiegelreflex-Kamera und lieh beiden gleich auch noch ein Profibuch aus. Bleibt also zu hoffen, dass künftig unsere Fotos hübscher werden.
  • Nach dem Jagen, Abstechen und Jäten hatten sich Leni und Mila das Seilspringen redlich verdient.
  • Wir mähten unser Wiesengrundstück, da die Gräser und Kräuter schon hoch gewachsen waren. Zunächst versuchten Lina und Mila alleine ihr Glück. Die beiden mussten aber feststellen, dass ohne Hilfe nicht so recht vorangehen wollte. Zusammen mit einer oder einem Erwachsenen gings aber. Lina wunderte sich anschließend, dass Volker im T-Shirt mähte. Volker erklärte ihr, dass das Mähen anstrengend ist und im Körper Wärme produziert. Auch Alina wurde warm und zog letztendlich ihre Jacke aus. Am Ende war die Wiese gekürzt und Alina und Volker hatten sich das Fitnessstudio gespart.
  • Katharina besorgte zusammen mit Lina und Mila Teilchen und so konnten wir den Nachmittag gemütlich am sonnenbeschienene runden Tisch ausklingen lassen.
  • Zum ersten Mal war Tanja im Vitalisgarten aktiv. Tanja entdeckte bereits vor Jahren einen Aushang von uns, kam aber nie dazu bei uns mitzumachen. Sie fand den Vitalisgarten direkt sympatisch.
  • Volker dachte sich, die Veranda könnte hübscher fürs Schnuppergärtnern aussehen. Deshalb kehrten Tanja und Volker zunächst den Boden und räumten zahlreiche Gegenstände an einen neuen Platz.
  • Der mittlere Streifen des Ackers war von Beikräutern eingenommen und wartete aufs Jäten. Also jäteten Tanja, Michaela, Jakob und Volker den mittleren Ackerteil.
  • Dagmar sah, dass am Seitenstreifen Ringelblumen anfingen zu blühen. Sie machte sich am Blühstreifen zu schaffen und entfernte Beikräuter.
  • Katharina pflegte das Erdbeerbeet hinter der weißen Bank. Sie verteilte Erdbeerableger und jätete ebenfalls.
  • Detlef kümmerte sich um seine neu eingepflanzten Erdbeerpflanzen, er düngte diese mit Hornspänen und goss sie.
  • Iris brachte vorgezogene Kohlrabi- und Koriander-Pflanzen von zu Hause mit. Die jungen Kohlrabi setzte sie ins Beet B2 hinter unseren Schneckenzaun. Bleibt zu hoffen, dass unser Schneckenzaun eine wirkliche Barriere für die Nacktschnecken darstellt. Die Koriander-Pflänzchen setzte Iris in die Kräuterspirale.
  • Iris, Birk, Kai und Bastian bauten ein kleines Vogelhäuschen. Was noch fehlt ist ein Eingangsloch für die Vögel.
  • Im Schrebergarten von Friedel legten wir neue Beete an. Friedel erlaubt uns Gemüse auf ungenutzten und brachliegenden Flächen anzubauen. Tanja, Michael, Jakob und Volker stiegen also über den Zaun und machten überwucherte Beete urbar und düngten diese mit Kompost der Alexianer Klostergärtnerei. Eine Woche später säten wir Möhren in ein Beet ein.
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Wir brauchen

– Interessenten/Hilfe für unsere vielen Aktivitäten:

  • Vitalisgarten (trockenes Holz zum Heizen, Gewächshaus, Schaukasten aufstellen)
  • Gärtnern mit Flüchtlingen (Kisten- und Sitzbankbau)

– Euren Bioabfall, allerdings nichts Gekochtes, kein Brot und keine Zitrusfrüchte.
– Wer mag kann uns für unsere Aktivitäten etwas spenden: https://www.betterplace.org/p24432
– Euch (als GärtnerInnen, HandwerkerInnen, WebentwicklerInnen, etc.)

Termine

01. Mai 2019 Sondergartentreff Vitalisgarten, ab 14 Uhr
01. Mai 2019 Zero Waste Picknick, Stadtwald, Kahnweiher, ab 15 Uhr
02. Mai 2019 Stammtisch Initiativenhaus, Brasserie aller Kolör, ab 19 Uhr
04. Mai 2019 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
04. Mai 2019 Schnuppergärtnern, Vitalisgarten, ab 14 Uhr
04. Mai 2019 Pflanzgruppentreffen, Vitalisgarten, ab 14 Uhr
11. Mai 2019 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
16. Mai 2019 Gemeinschaftsgärten Köln, Finkennest, ab 18:30 Uhr
18. Mai 2019 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
18. Mai 2019 Südfrüchte-ins-Freie-Feier, Vitalisgarten, ab 14 Uhr
19. Mai 2019 Mitgliederversammlung Gartenwerkstadt Ehrenfeld, ab 17 Uhr
20. Mai 2019 Agora-Werkstatt, FIAN Köln, 18 Uhr
25. Mai 2019 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
31. Mai 2019 Critical Mass Köln, Rudolfplatz, 18 Uhr
01. Juni 2019 Schnuppergärtnern, Vitalisgarten, ab 14 Uhr
Jeden Samstag Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
Nach Vereinbarung Sondergartentreffs Vitalisgarten

Unsere Internetseite. www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Betterplace. https://www.betterplace.org/p24432
Facebook. www.facebook.com/gartenwerkstadt
Informationen zum Gartenbrief. gartenbrief@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Kinderprogramm. kinderprogramm@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Gärtnerische Planung. pflanzgruppe@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Allgemeine Anfragen. info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
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