03. September 2022 – Reiche Ernte und Gießen

Jetzt im Spätsommer beschenkt uns unser Garten wieder mit reicher Ernte. Wir können ja eigentlich das ganze Jahr über das eine oder andere Ernten, aber die Haupterntezeit ist jetzt. Bohnen gibt es schon seit einigen Monaten. Ich finde es jedes Jahr beeindruckend, wie viel Ertrag besonders unsere Buschbohnen liefern.

Verschiedene Bohnen

Mitte August gab es dann ganz viele kleine, süße Pflaumen und Mirabellen. Etwa gleichzeitig hat eine Zucchini-Schwemme angefangen, wo wir kaum mit dem Ernten nachkamen, so schnell sind die Früchte gewachsen.

Pflaumen, Mirabellen und einige Tomaten

Auch die Tomaten sind wieder fantastisch! Diese gibt es im Garten in den verschiedensten Formen, Größe und Farben, von der kleinen roten Wildtomate über die schwarze Cocktailtomate Bis hin zur gelb-grünen Fleischtomate green Zebra. Mittlerweile gibt es auch Paprika, Chilis und wir haben sogar schon unseren ersten Kürbis geerntet. Zusätzlich gibt es noch Kohlrabi und Mangold und vieles mehr.

Reiche Ernte

Bei den Salaten sind wir zwischendurch auch kaum mit dem Ernten nachgekommen, die haben teilweise – auch wegen dem Wetter – schnell angefangen zu schießen.

Das Wetter ist dieses Jahr leider wieder viel zu trocken. Unsere Hauptbeschäftigung im Garten ist momentan das Gießen. Zum Glück haben wir Leitungswasser, selbst wenn wir das Regenwasser von sämtlichen Dächern hätten speichern können, wären diese Vorräte wohl schon lange aufgebraucht. Für die nächsten Jahre wollen wir zusätzliche Regentanks anschließen, damit wir das, was regnet wenigstens verwenden können.

Wir hoffen auf Regen nächste Woche.

Nashu,Nashi,Nasha – was wächst denn da?

Das ist ja ein wirklich seltsames Gebilde, das unser Vorgänger im Garten als Baum gesetzt hat. Es sieht aus wie ein Obstbaum, doch irgendwie ist er für Laien wie mich nicht einzuordnen. Mitte bis Ende August sind dann wunderschöne Früchte reif: kugelrund, vielleicht so groß wie ein Tennisball, gelb-grünlich mit einem zarten Adernetz überzogen.

Aber Äpfel scheinen es nicht zu sein. Schneidet man die Frucht auf, sieht man festes , fast weißes Fruchtfleisch und ein Kerngehäuse, das an Birnen erinnert.

Kerngehäuse

Und da kommen wir dem Rätsel auch schon auf die Spur. Die Nashi-Birne verbindet Merkmale zweier uralter Obstarten, den Apfel und die Birne. Seit über 7000 Jahren sind die Menschen dabei, Äpfel und Birnen zu ziehen . Und irgendwann im fernen Asien entstand diese Nashi-Birne, die mit ihrem süßen Birnengeschmack wirklich lecker ist. Die auch als Asienbirne bekannte Frucht fand ihren Weg nach Europa, in unsere Supermärkte und eben auch in unseren Garten.

Blattsalat mit Nashi-Birnen Walnüssen und Gorgonzola

Die ganzen Nashi-Birnen konnten wir auch mit vereinten Kräften nicht alle aufessen, also haben wir sie teilweise auch verarbeitet. So haben wir im Winter immer noch etwas davon.

Einfach lecker!