FAQs

Fragen in Bezug auf die Vereinsaktivitäten

1. Wer kann mitmachen?

Jeder kann mitmachen! Vorausgesetzt wird natürlich eine gewisse Teamfähigkeit und dass unsere Gartenspielregeln eingehalten werden.

2. Gibt es eine Mitgliedschaft bzw. einen Mitgliedsbeitrag?

Wir haben 2013 unseren Verein „Gartenwerkstadt Ehrenfeld“ gegründet. Ihr könnt gerne Mitglied im Verein werden und euch bei der nächsten ordentlichen Mitgliedversammlung gerne für einen Vorstandsposten bewerben. Wer bei unseren Gartenprojekten mitmachen möchte, kann das aber auch ohne Mitgliedschaft tun!

3. Wie viele Leute seid ihr?

Das ist eine schwierige Frage! In unserem Gartenbrief-Verteiler sind beispielsweise über 600 Leute eingetragen. Jedes Jahr legen bei uns etwa 100 Leute Hand im Garten an. Unser Verein hat 24 Mitglieder (Stand Januar 2018). Alle paar Wochen kommen etwa 20 Leute vorbei und eine handvoll Menschen sind fast jede Woche aktiv.

4. Lebt das Projekt eher von freiwilliger Mitarbeit?

Unsere Projekte und insbesondere das Gärtnern lebt vom ehrentamtlichen Engagement!

5. Wie groß ist eure Anbaufläche?

Derzeit gärtnern wir im Vitalisgarten und im Garten HELGA in 70 Pflanzkisten. Im Gemeinschaftsgarten HELGA bewirtschaften wir Pflanzkisten, weshalb uns nicht die ganze Fläche fürs Gärtnern zur Verfügung steht. Also eher 50 qm, da wir 70 Pflanzkisten haben und diese weniger als einen Quadratmeter aufweisen. Außerdem stehen uns zwei Flächen in einem Schrebergartengelände zur Verfügung. Dort beackern wir etwa 1000 qm.

6. Betreut jeder seinen eigenen Pflanzenkübel bzw. sein eigenes Hochbeet?

Im Vitalisgarten pflanzen wir gemeinschaftlich an und ernten gemeinschaftlich. D. h. gegärtnert wird dort gemeinsam. In HELGA vergeben wir allerdings Pflanzkisten für eine Saison. Wer mag kann also eine Beetpatenschaft übernehmen und sich eine Gartensaison lang besonders um eine oder mehrere Kisten kümmern.

7. Ist jede helfende Hand willkommen?

Jede helfende Hand ist willkommen! Wer mitmacht darf auch ernten. Im Winterhalbjahr gibt es allerdings wenig zu ernten, aber durchaus viel zu tun, wie beispielsweise das Heranzüchten von mediteraten Pflanzen (z. B. Tomaten und Paprika).

8. Werden eigene Gartenwerkzeuge benötigt?

Die meisten Gartenwerkzeuge sind vorhanden, allerdings fehlen uns ein paar nützliche Gerätschaften. In unserem monatlichen Gartenbrief veröffentlichen wir regelmäßig was wir suchen. Wer beispielsweise eine Stichsäge oder Flex besitzt kann uns diese gerne zur Verfügung stellen!

9. Sind gärtnerische Arbeiten auf die Zeiten des Gartentreffs beschränkt oder kann ich auch zu anderen Zeiten werkeln?

Grundsätzlich sind die gärtnerischen Arbeiten auf die Gartentreffs beschränkt, da sonst im Gemeinschaftsgarten HELGA der Bauwagen mit den Gartenwerkzeugen verschlossen ist. Wer im Vitalisgarten aktiv sein möchte benötigt eine Zugangsmöglichkeit für das Haupttor. Allerdings kann man sich mit Leuten verabreden die einen Schlüssel besitzen und dann auch außerhalb der Gartentreffs im Garten werkeln. Wer regelmäßig vorbeikommt wird erfahren wo sich beispielsweise der Schlüssel für den Bauwagen oder den Schrebergarten befindet.

10. Gibt es erfahrene Personen, die bei gärtnerischen Fragen Auskunft geben können bzw. anleiten?

Wir sind fast alle Laien! Mittlerweile wissen wir aber schon Einiges worauf wir achten müssen. Bei den Gartentreffs sind meist erfahrenere alte Hasinnen bzw. Hasen vor Ort. Gemeinsam sind wir jedenfalls klüger und tauschen uns auch im Netzwerk Gemeinschaftsgärten Köln bei Problemen aus (Treffen: jeden 2. Donnerstag des Monats; siehe www.gemeinschaftsgaerten_koeln.de).

11. Warum hat der Verein einen anderen Namen als der Gemeinschaftsgarten?

Unser Verein heißt „Gartenwerkstadt Ehrenfeld“ und früher betrieben wir nur den einen Gemeinschaftsgarten „Gartenbahnhof Ehrenfeld“. Bereits am Anfang der Vereinsgründung hatten wir vor mehr zu machen als nur einen Gemeinschaftsgarten zu betreiben. Der Gartenbahnhof war eben ein Projekt des Vereins. Zum Anderen besitzen wir einen mobilen Garten, der von Zeit zu Zeit umzieht. Vormals waren unsere Pflanzkisten im Obsthain Grüner Weg untergebracht. Der Name des mobilen Gartens verändert sich also mit der Zeit.

12. Wie verteilt ihr eure Ernte?

Momentan gilt der Grundsatz: Wer im Garten mit anpackt darf auch ernten. Bisher haben wir unsere Ernte zwischendurch oder am Ende eines Gartentreffs unter uns verteilt. Andererseits verkochen wir auch viel Angebautes. Falls wir viel mehr Leute werden müssen wir uns ggf. ein anderes Ernteverteilsystem überlegen. Es soll jedenfalls möglich gerecht zugehen.

Es kam auch vor, dass wir Ernte an Besucher weiter gegeben haben. Beispielsweise hatten wir zeitweilig einen Salatüberschuss. Den frischen und lokal geernteten Salat konnten sich Interessierte gegen eine kleine Spende mitnehmen.

13. Wie finanziert ihr euch?

Unser Verein finanziert sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Da die „Gartenwerkstadt Ehrenfeld“ gemeinnützig ist können UnterstüzterInnen ihre Spende von der Steuer absetzen. Finanzielle Mittel versuchen wir ebenfalls über Anträge zu bekommen. Beispielsweise bekommen wir hin und wieder eine monetäre Unterstützung von der Bezirksvertretung Ehrenfeld und über andere Kanäle (siehe „Unsere Sponsoren„).

14. Was sind eure Werte?

  • Wir versuchen torffrei zu gärtnern und wollen dadurch Moore schützen.
  • Der Anbau soll möglichst biologisch sein.
  • Wir bevorzugen samenfeste Sorten und verzichten auf Hybridpflanzen.
  • Vielfalt ist uns wichtig.
  • Wir stellen eine offene Gruppe dar!

15. Warum macht ihr das?

Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Motivationen. Wir mögen es draußen zu sein, mit den Händen zu arbeiten, die Gemeinschaft zu genießen, nette Menschen zu treffen, Neues dazuzulernen oder Wissen weiterzugeben. Viele bewegt auch das Thema Nachhaltigkeit und der Natur- und Umweltschutz! Neben der Gartenarbeit engagieren wir uns in verschiedenen Gremien und bieten zum Beispiel Workshops, Mitmachaktionen und ein Kinderprogramm an.