So ein Mist!

Ja. Pferdemist.

Pferdemist ist ein begehrter und vielseitiger organischer Dünger, der zugleich eine bodenverbessernde Wirkung über eine längere Zeit hat. So enthält Pferdedung verhältnismäßig viele Pflanzenfasern. Auch das Verhältnis an Nährstoffen, die Pflanzen zum Wachsen brauchen, ist ausgewogen. Aber er darf nicht frisch aufs Beet, sondern sollte abgelagert oder kompostiert sein.

Über den Link könnt Ihr mehr erfahren (https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/duengen/duengen-pferdemist-pferdeaepfel-100.html)

Wir nutzen ihn insbesondere für nährstoffhungrige Gemüsearten wie Zucchini, Kürbis oder Tomaten.

Seit einigen Jahren holen wir Ihn von einem kleinen Pferdehof in der Nähe.

Er ist der Beste, welcher in erreichbarer Nähe verfügbar ist.

Getestet, geprüft und bewiesen durch ein Insekt, einen Nashornkäfer.

Hä, … Nashorn, Käfer, …?

Ja, Ihr habt richtig gelesen, Nashornkäfer.

Vor zwei Jahren haben wir beim Mist schaufeln einen großen Engerling (ca. 8 cm) entdeckt. Thomas hat nachgeforscht und es scheint die Larve eines Nashornkäfers zu sein, der ein Zeichen für gute Kompostqualität ist.

Engerling eines Nashornkäfers

Jeder Fund einer Nashornkäfer-Larve im Kompost ist ein untrügliches Indiz für dessen hohe ökologische Wertigkeit. Nashornkäfer-Weibchen sind nämlich sehr wählerisch bei der Auswahl eines Biotops oder Komposthaufens als Kinderstube. Das ökologische Gleichgewicht muss im Lot sein und alle Rahmenbedingungen stimmen, damit werdende Käfermütter diesen Standort als Larvalhabitat überhaupt in Betracht ziehen.

Über den Link könnt Ihr mehr erfahren (https://www.gartenjournal.net/nashornkaefer).

Auf diesem Pferdehof wird der Mist getrennt gesammelt und gelagert. Und wir dürfen den abgelagerten und kompostierten Mist nutzen, welche keinerlei Entwurmungsmittel oder sonstiges enthält. Und wie man sieht, es lohnt sich.

Wie seit einigen Jahren haben wir auch dieses Jahr im März gemeinsam bei bestem Wetter wieder Pferdemist besorgt.

Evelyne hat ihr Auto mit Anhängerkupplung zur Verfügung gestellt. Thomas hat den Anhänger besorgt und ist gefahren. Bei der ersten Tour waren Karin, Hildegard, Evelyne und Katharina S. mit dabei und haben fleißig geschaufelt und Schubkarren vom Misthaufen auf der Pferdekoppel bis zum Auto auf den nahegelegenen Feldweg geschoben. Thomas hat die Schubkarren über die Rampe auf den Anhänger bugsiert und die wertvolle Fracht gleichmäßig dort verteilt.

Nach schweißtreibenden 1,5 – 2 Stunden war der Hänger ausreichend befüllt und wir traten die Rückfahrt zum Vitalisgarten an.

Dort angekommen wurde durch vereinte frische Kräfte der Inhalt des Anhängers auf Schubkarren entladen und der Pferdemist an den vorbereiteten Stellen abgeladen. Wer wollte, konnte sich mit chilli sin carne, welches von Katharina T. gekocht wurde, stärken. Zwei starke Männer, Ingo und spontan, unser Gast, Max, konnten motiviert werden und flugs, ging es auf die zweite Tour. Katharina S. war vor Ort geblieben und hatte sich in der Sonne entspannt und Energie getankt. Zu viert ging es frisch ans Werk und gefühlt nach ca. 50 Schubkarren, wurde der Anhänger für „voll“ erklärt, die mitgebrachten Schaufeln, Spaten sowie Gartengabel und Schubkarren aufgeladen und die Fahrt zu unserem Garten angetreten. Aber nicht ohne uns vorher, herzlich und dankbar, von den Pferdehofbetreibern und den freiwilligen Mitarbeitern zu verabschieden.

Beim Warten auf den Anhänger

Das Entladen des Anhängers war im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel. Selbst unsere jüngsten Mitgärtner beteiligten sich mit Freude und Engagement beim Entladen des Pferdemistes.

Alle helfen beim Entladen des Anhängers

So war sogar noch Zeit für eine dritte Tour für Hildegard, Volker und Thomas, um „Knochensteine“ oder besser „Pflasterstein Doppel T-Verbundpflaster grau“ zu besorgen, wie man sie von Gehwegen oder Garageneinfahrten kennt. Volker hatte unzählige Überschüssige davon, welche es „nur“ galt von seinem Grundstück abzuholen. Jetzt wissen wir auch, warum sie Knochensteine heißen. Denn nach dem Verladen in den Hänger und dem Entladen, via Schubkarre bis zum Haus im Mambo, wo sie zum Bau eines erhöhten Fundamentes für zwei IBC-Tanks für die Erweiterung der Regenwasserversorgung genutzt wurden, spürten alle Beteiligten Ihre Knochen.

Somit ging ein erfolgreicher, gemeinschaftlicher Tag im Vitalisgarten zu Ende.

Bis zum nächsten Mal / Jahr.

… so ein Mist

Online-Vortrag über Gartenschläfer am 26.06.2024

Wir haben in unserem Garten Gartenschläfer. Für diese haben wir auch schon unter fachkundiger Anleitung Nistkästen gebaut und konnten eine Expertin für einen Online – Vortrag am 26.06.2024 um 20:00 Uhr gewinnen.

Bei Interesse am Vortrag bitte bei Frau Dr. Thiel-Bender unter christine.thiel-bender@bund.net melden.

„Der Gartenschläfer – der heimliche Bilch mit der Zorro-Maske“

Ein heimlicher Bewohner in unseren Gärten? Hier in Köln gibt es sie noch – die Schlafmäuse mit der Zorro-Maske – in anderen Teilen Europas sind sie schon verschwunden. Lernen Sie die Gartenschläfer von Köln näher kennen und erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten so gestalten können, dass unsere vielen heimischen Tierarten auch dort überleben.

Ein Gartenschläfer. Die haben wir auch im Garten. Dieses Foto ist aber ausnahmsweise mal nicht von uns.

Der Gartenschläfer: Obwohl Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Gartenschläfer hat, existierten kaum aktuelle Daten zur Verbreitung der Tiere. Hier setzte der BUND gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Justus-Liebig-Universität Gießen in seinem im Projekt “Spurensuche Gartenschläfer” an: Ziel war es, das Ausmaß und die Ursachen des Artrückgangs zu erforschen. Mit Hilfe von standardisierten Untersuchungen und einem Netz an freiwilligen “Spurenlesern” konnte dieses (Citizen-) Science Projekt die Lebensweise der besonderen Schlafmaus genau untersuchen. Aus diesen Ergebnissen wurden anschließend ein bundesweites Schutzkonzept und regional spezifische Schutzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt.

In diesem Vortrag lernen Sie die Lebensweise des kleinen Bilchs mit der Zorro-Maske und die Gefahren, denen er ausgesetzt ist, näher kennen. Was macht den Gartenschläfer so besonders und warum ist er schützenswert? Erfahren Sie bei diesem Vortrag von der Biologin Dr. Christine Thiel-Bender, Artenschutzreferentin beim BUND Landesverband NRW, wie und wo das Wildtier des Jahres 2023 lebt und was wir alle für seinen Fortbestand tun können.

Bei Interesse am Vortrag bitte bei Frau Dr. Thiel-Bender unter christine.thiel-bender@bund.net melden.

19.05.2024 – Unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier

Wie jedes Jahr kurz nach den Eisheiligen dürfen unsere über Monate herangezogenen, frostempfindlichen Pflanzen endlich ins Freie. Dieser Zeitpunkt ist für uns ein wichtiger, jährlicher Termin. Und was machen Mensche zu wichtigen, jährlichen Terminen? Eine Feier, ist doch klar. Deshalb gibt es bei uns jeden Mai unsere bewährte Südfrüchte-ins-Freie-Feier. Vielleicht fällt uns irgendwann ja mal ein weniger sperriger Name ein.

Vorher gibt es natürlich die Vorarbeiten. Die Chilis waren als erste dran, die haben wir teilweise schon im Januar ausgesät, die Kürbisse und Zucchini als letztes, die kamen erst im April. (Aus deren vergleichsweise riesigen Samenkörnern können auch verblüffend schnell große Pflanzen entstehen). Auf verschiedenen Fensterbänken und später Balkonen verschiedener Gärtnerinnen sind so etliche Pflanzen vor sich hin gewachsen. Im Garten selbst haben wir auch schon viel vorbereitet. Wo soll welche Pflanzenart hin? Durch die Fruchtfolge ist das schon ganz gut definiert, aber wo soll jetzt welche Pflanzensorte genau hin? Das wurde schon im Vorfeld überlegt und markiert. Natürlich mussten auch die Beete vorbereitet werden, also gejätet werden, die Erde gelockert und mit reichlich Kompost angereichert werden, da fast alle der Südrfüchte Starkzehrer sind, also viele Nährstoffe brauchen.

Einige der vorgezogenen Tomaten
Unter dem Tomatendach ist für jede Pflanze eine Schnur zum Hochwachsen. Die eignen sich auch hervorragend zum Markieren, welche Sorte wo wachsen soll.

Am Sonntag selbst war strömender Regen angesagt, vermutlich auch deshalb kamen dann trotz Emails, Einträgen im Internet und hier auf der Homepage leider ziemlich wenige zusätzliche Gärtner:innen, mit Ausnahme von Bea und Petra vom Thurner Hof, deren tatkräftige Unterstützung sehr hilfreich war.

Auf den Acker kamen Kürbisse, Zucchini, manche Gurken und Auberginen.

Aber trotzdem haben wir dann alle fleißig angepackt und insgesamt über 120 verschiedene Pflanzen ausgepflanzt, davon alleine 3 verschiedenen Zucchini-Arten, 6 verschiedene Chilis und 17 verschiedene Tomatensorten. Die sind auch einfach so lecker, da wollen wir alle haben. Das Wetter hat dann auch gut mitgespielt, nachdem es morgens geregnet hatte, kam gegen Mittags die Sonne heraus, es war aber auch nicht zu heiß.

Nach getaner Arbeit haben wir dann den Sonntag mit einem leckeren Buffet in geselliger Runde, mitten in unserem schönen grünen Garten ausklingen lassen. Mensch geht es uns gut.

Gutes Essen, Geselligkeit, Natur – was will man mehr?
Jetzt müssen sie nur noch wachsen.

16.05.2024 Unser Mini-Nahrungswald

Seit letztem Jahr haben wir einen kleinen Nahrungswald. Ein Nahrungswald, oder auch Foodforest ist eine Anbaumethode, in der Bäume, Sträucher und kleinere Pflanzen dauerhaft zusammen wachsen und ein stabiles Ökosystem, ähnlich einem Wald, bilden. Hier werden zwar die Früchte der Pflanzen geerntet, die Pflanzen selbst bleiben aber permament stehen. Das klingt nach weniger Arbeit als das jährliche Aufziehen und Auspflanzen von Gemüsepflanzen und nach einer nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Anbaumethode.

Im großen Stil wäre das zum Beispiel ein Wald, in dem verschiedene Obstbäume und Kastanien mit verschiedenen Sträuchern in Mischkultur zusammen wachsen. So viel Platz haben wir mitten in Köln natürlich nicht. Aber wir hatten eine komplett überwucherte Fläche unter bzw. zwischen zwei Apfelbäumen und einem Sauerkirschbaum und wollten dort mit dieser Anbaumethode experimentieren.

Dazu musste zuerst der Efeu und die anderen Pflanzen auf der Fläche entfernt werden. Das war die schwierigste Aufgabe. Nachdem das endlich geschafft war, besorgten wir verschiedene Beerensträucher wie Johannis- Josta- und Stachelbeeren, sowie gut geeignete und leckere Bodendecker wie Walderdbeeren und Waldmeister. Diese wurden dann vorsichtig eingepflanzt, um die Wurzeln der Bäume nicht zu schädigen.

Erste Schritte zum Nahrungswald direkt nach dem Einpflanzen der Beeren im März 2023
Im Juni 2023 war schon einiges gewachsen, man sieht den Waldmeister und die Walderdbeeren zwischen dem Sträuchern. Die Mulchschicht soll verhindern, dass alles gleich wieder überwuchert wird.

Danach hieß es abwarten und vorsichtig jäten, damit der Efeu nicht wieder alles übernimmt. Heute sieht “das Unterholz” des Nahrungswalds schon so aus:

Unser Mini-Nahrungswald Ende April 2024

Die Walderdbeeren und Beerensträucher blühen, der Waldmeister hat sich schon schön ausgebreitet und bedeckt den Boden schon ganz gut. Weiter hinten ist noch einiges an Efeu zu sehen und der Stamm des einen Apfelbaums. Der Sauerkirschbaum ist leider teilweise abgestorben, treibt aber an anderen Stellen wieder aus. Wir lassen die abgestorbenen Teile des Baumes größtenteils stehen, dafür bekommen wir jetzt gelegentlich Besuch von einem Specht. Wir freuen uns schon auf die Beeren und den weiteren Verlauf dieses Experiments.

Falls ihr euch für das Thema interessiert: Hier ist ein Beitrag des NDRs über einen sehr viel größeren Nahrungswald.

4 Ladies und ein LKW

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! So auch bei diesem Thema”Holzschnitt”. Zuerst hieß es, wir suchen wieder die altbekannten Stellen im Stadtwald auf und sammeln geschreddertes Holz in große Behälter. Also Orte finden, Auto organisieren etc.

Dann kam die Idee auf, mal bei der Stadt Köln anzufragen, ob das Grünflächenamt uns nicht mit Holzschnitt behilflich sein kann. Und siehe da- eine realistische Option. Eine Woche später kam der Anruf:” Wir hätten da etwas Holzschnitt für die Gartenwerkstadt. Haben Sie noch Interesse?” Aber klar doch, Termin vereinbart, Leute organisiert und dann standen wir gestern Nachmittag zu Viert an der Einfahrt zum Garten. Ein kleiner LKW kippte seine Ladung in die Einfahrt und dann hieß es :”Schaufeln, schaufeln und noch einmal schaufeln!”

Schaufeln, schaufeln…
und nochmal schaufeln. Fast geschafft.

Wir sortierten das angelieferte Material in reinen Zedernhozschnitt und in mit Grün versetztes Schnittgut, so dass die richtigen Mischungen gleich an Ort und Stelle für ihre jeweiligen Zwecke in Bigpacks bevorratet werden konnnten. Und es kam etwas zusammen! Nach 2,5 Stunden Schaufelarbeit können wir jetzt zufrieden das Ergebnis festhalten:

2 Bigpacks reiner Zedernholzschnitt für die Wege im Acker, der jetzt schon Bohnen und Erbsen, bald aber viele weitere Gemüsearten beheimatet

Die Bigpacks für die Wege im Acker.

1 großer Sammelhaufen Holzschnitt für alle Fälle

1 neu gemulchter Fahrradstellplatz

Unser Fahrradstellplatz mit der Sammelstelle für Holzschnitzel im Hintergrund

2 renovierte Schlammstellen, jetzt kommen wir wieder trockenen Fußes ins Gewächshaus oder an unser Materialregal

… und wir haben schon eine Menge Ideen, wie wir mit dem durchmischten Holzschnitt unseren Garten wieder begehbar und ansehnlicher machen.

Das hat sich gelohnt!

Eine echte Herausforderung

Im Winterhalbjahr kommt man ja auf so manche Idee, so auch Hildegard und ich. Ach , was wäre es schön, wenn wir die beiden Blumenbeete, die regelmäßig zuwachsen, einfassen und so den Eingangsbereich zu unserem Garten aufhübschen.

Gesagt- getan, wir machten uns an die Arbeit: Holzbalken im Schuppen aussuchen, Fachleute befragen, inwieweit das Flämmen die Holzbalken haltbarer machen, an den Beeten mit den Balken so lange puzzeln, bis es annähernd passt, an trockenen Wintertagen schon mal flämmen , Sand besorgen, Winkel, Schrauben,Verbindungsprofile heraussuchen bzw, kaufen ….

Dann … endlich… wärmere Tage: Graswuchs im Anmarsch auf unsere Beete ! Und nach der endlosen Regenperiode endlich trockenes Arbeitswetter.

Und dann begann die Challenge:

auf kaum sichtbar abfallendem Gelände, mit Balken unterschiedlicher Höhe und Breite, auf unebenen alten Ziegeln im Sandbett eine Beeteinfassung bauen, die das wuchernde Gras begrenzt und gut aussieht.

Wir haben kräftig und lange zugepackt: Grasnarbe entfernen, buddeln, verborgene Eisenträger aus alten Zeiten einbeziehen, Sand schippen, Steine puzzeln, immer wieder neue praktische Lösungen suchen ,Pflanzen doch noch umsetzen , sägen, bohren, schrauben, hoffen, dass das alte Holz nicht splittert …

es hat gedauert und… die erste Beeteinfassung kann sich sehen lassen

(finde ich)

Birgitt

Südfrüchte-ins-Freie-Feier am 19.05.2024

Es ist eine lang gelebte Tradition, dass wir von der Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V. jährlich im Mai zu unserer Südfrüchte-ins-Freie-Feier einladen. Unser Fest findet im Vitalisgarten statt, dort könnt ihr mit vielen anderen Gärtner*innen ab 14 Uhr aktiv werden. Vorerfahrungen werden nicht benötigt, alle sind willkommen.

Derzeit sind wir fleißig dabei Pflanzen vorzuziehen, darunter Chilis, Paprika, Tomaten, Auberginen und Süßkartoffeln, später werden noch Gurken und Kürbisse dazukommen.

Nachdem alle Pflanzen ihren neuen Standort bekommen haben, gehen wir zum gemütlichen Teil über. Da es wieder eine Mitbring-Party wird, freuen wir uns über jeden Menschen, der eine Kleinigkeit beisteuert, dies ist aber kein Muss. Bei der letzten Gartenfeier konnten wir unseren Besucher*innen ein abwechslungsreiches Buffet anbieten

Bei einer Runde Dart könnt ihr die anderen Leute besser kennen lernen.

Für Interessierte gibt es eine Führung durch unseren Gemeinschaftsgarten.

Kommt gerne am 19. Mai in den Vitalisgarten und seid mit von der Partie!

Weitere Informationen zur Anfahrt unter:

http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/anfahrt-zum-vitalisgarten/

Schnelles Gießen ermöglichen

In der Zeit des Klimawandels ist es wichtig Wasser zu sammeln, wenn es da ist um bei Trockenheit gießen zu können. In den letzten Sommern war es häufig sehr trocken und da hatten wir viel Wasser zu verteilen.

Gießen ist aber nicht immer ganz einfach. Entweder dauert es mit dem Schlauch ewig oder das Wasser ist nicht in der Nähe der Pflanzen oder die Wassertonnen sind unpraktisch.

Die drei Nachteile lassen sich mit einem gut zugänglichen Wasserspeicher in der Nähe des Bedarfs beseitigen. Wie das funktioniert, haben wir damals bei einem Besuch in der Raketenstation mit einem Garten gesehen. Dort gab es eine Wasserstelle in der Mitte des Kräutergartens. Mit der Gießkanne ging dort das Wässern schnell und einfach. Die Kanne musste einfach nur eingetaucht werden und schon war sie gefüllt. Mit einem Schlauch dauert dies etwa 20 Sekunden. Die Wasserstelle war auch groß genug und so war es kein Problem, die Gießkanne zu füllen.

Volker dachte sich, dass solch eine Lösung auch etwas für den Vitalisgarten sein könnte. Am Acker gibt es zwar einen Wasserhahn, aber es steht kein großer Wasserspeicher zur Verfügung. Wir gossen also entweder mit dem Schlauch oder mit der Gießkanne und da mussten wir immer warten, bis das kleine Becken voll war.

Das Problem kann einfach mit einem 1000 l Tank gelöst werden. Das Problem von IBC-Tanks ist die Zugänglichkeit. Volkers Idee war, einen IBC-Tank so umzubauen, dass dieser als gut zugänglicher Wasserspeicher genutzt werden kann.

Zunächst legte Volker mit Ingos Hilfe den IBC-Tank tiefer. In 1 Meter Höhe lässt sich nämlich nicht einfach Wasser schöpfen. Der Erde aus dem Boden zu bekommen war anstrengend. In mehreren Anläufen war das im Spätsommer 2023 erledigt.

Als nächstes ging es an den Deckel des IBC-Tanks. Volker sägte in das dicke Plastik ein rechteckiges Loch. Dort kann also einfach eine Gießkanne gefüllt werden. Damit Kinder nicht in den Tank fallen, nutzte Volker das ausgesägte Teil und baute daraus einen Deckel. Dieser lässt sich im Handumdrehen entfernen und dann kann Wasser geschöpft werden.

Wo kommt das Wasser her? Das kommt entweder aus dem benachbarten Wasserhahn oder von Dächern aus der Umgebung. Im Mambogarten gibt es viel Dachfläche und das Wasser lässt sich per Schwerkraft in den tiefer gelegenen Tank weiterleiten. Auch von der zur Straße hin höher gelegenen Geländeseite könnte das Wasser alleine in den Tank fließen. Dort könnten wir als Quelle ein größeres, überdachtes Außenregal bauen.

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XCIV. Gartenbrief Mai 2020

Liebe Gartenfreundinnen und -freunde,

leider können wir euch immer noch keine Gartentreffen anbieten. Vereinsversammlungen sind aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin verboten. Aus diesem Grund gärtnern wir privat unter Absprache im Vitalisgarten. Wir haben uns aufgeteilt und gärtnern vereinzelt an verschiedenen Wochentagen. Das hat Nachteile aber auch Vorteile, denn auf diese Weise war das Wässern während der Trockenzeiten gesichert. Absprachen können wir allerdings nicht im großen Kreis an einem Ort treffen. Das geht nur mit Hilfe von virtuellen Planungstreffen durch Videokonferenzen. Dadurch sehen wir uns ab und zu und informieren die anderen über den Fortgang im Gemeinschaftsgarten. Was getan werden muss, können wir auf diese Weise auch planen. Beispielsweise legten wir fest, welche Saaten wo in die Erde kommen, welche Verhaltensregeln es während der Pandemie gibt und wer an welchen Tagen unsere frischen Saaten und Jungpflanzen wässert.

Diesmal wird es leider keine Südfrüchte-ins-Freie-Feier geben. Stattdessen werden wir die Tomaten-, Gurken-, Chili-, Physalis- und Kürbispflanzen nur alleine oder zu zweit ins Freie setzen. Nächstes Jahr können wir euch hoffentlich wieder eine Südfrüchte-Feier anbieten. Auch die Gartenwerkstadt leidet also unter den Einschränkungen.

Diesmal gibt es für euch wieder ein Gartenrezept zum Ausprobieren. Evelyne stellt euch ein leckeres Rhabarber-Rezept, nämlich ein Rhabarber-Bananen-Crumble vor. (ve)

evelyne3mod Anzucht Teil II: Auf einigen Fensterbänken und Balkonen wird der Platz langsam eng, so viele kleine Pflänzchen warten darauf ins Beet zu kommen. Die Tomaten sind alle schon in größere Töpfen gewandert. Weiter lesen …
DSCF1832 Vandalismus Grüner Leo: Anfang April zündete im Grünen Leo ein Jugendlicher einen Stapel Paletten an. Die Paletten brannten sämtlich ab und wurden letztlich gelöscht. Die Polizei ermittelte im Anschluss einen Jugendlichen als Täter. Weiter lesen …
P1390363 Gemeinschaftsgärten: kleine Oasen in der Stadt: Vor ein paar Monaten bekamen wir eine Anfrage von Sarah. Sie wollte für die Triodos-Bank einen Artikel über Gemeinschaftsgärten schreiben. Da wir viel Erfahrung haben sicherten wir Sarah unser Unterstützung zu. Weiter lesen …
P1370392 #meinessbaresKöln: Die Essbare Stadt Köln startete die Challenge #meinessbaresKöln. Wer mag kann zeigen, was zur Zeit die Essbare Stadt ausmacht und wo und wie gegärtnert wird. Es können Fragen gestellt oder Lieblingspflanzen präsentiert werden. Weiter lesen …
DSCF1891 Streuobstwiesen in und um Köln.: Trotz aller Beschränkungen konnte die Greenpeace Radio-AG für April eine Bürgerfunksendung zusammenstellen. Gesendet wurde diese am 25 April bei Radio Köln unter dem Titel “Streuobstwiesen in und um Köln”. Weiter lesen …
DSCF1869 Das ist sonst alles passiert!: Wir ernteten, pflückten Blumen, jäteten, säten Erbsen, Schnittkohl, Wurzelpetersilie, Winterheckzwiebeln, setzten Zwiebeln und Charlotten, pflanzten Kohlrabi, Staudensellerie und Pflücksalate, harkten, gossen, säuberten … Weiter lesen …
DSCF2012 Rhabarber-Bananen-Crumble : Evelyne präsentiert euch ein leckeres Rezept für ein Rhabarber-Bananen-Crumble. Im Vitalisgarten wächst zur Zeit Rhabarber und da ist es gut ein leckeres Rezept zur Hand zu haben! Weiter lesen …

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Schnuppergärtnern am 04. Mai 2019

Ihr seid herzlich zum Schnuppergärtnern in den Vitalisgarten eingeladen. Dabei lernt ihr unseren Gemeinschaftsgarten kennen und es lässt sich gut erproben, wie viel Spass das Gärtnern macht und ihr könnt zeigen welche Talente ihr mitbringt.

Tomatendach

Beginn: 14 Uhr
Treffpunkt: Kräuterspirale am Eingang
Anmeldung nicht erforderlich. Komm einfach vorbei!