Dämmung 07. Dezember 2019

An diesem Gartentreff erreichten wir einen Meilenstein. Wir dämmten den Wohnraum der Casa Esmeralda und jetzt lässt sich die Casa schnell wohlig temperieren. Außerdem gab es für neue Besucherinnen und Besucher eine Führung durch den Garten. Wir beschnitten einen Apfelbaum, entfernten Tomatenreste und installierten eine Vorhangleiste.

Anastasia war zum ersten Mal im Vitalisgarten und war sogar überpünktlich vor Ort. Weder unsere Gastgeberin Iris noch andere Gärtnernde waren da. Anastasia schaute sich auf dem Wiesengrundstück um und war froh als Katharina und Volker mit dem kleinen Elias ankamen. Sie wurde freudig begrüßt und die vier zogen direkt zum Hauptgarten zur Casa Esmeralda.

Iris kam ebenfalls in den Vitalisgarten und überlegte sich was zu tun war. Sie machte sich gleich am Teich neben der Casa zu schaffen. Sie entfernte Material aus dem Teich und drückte dies auf unser Durchwurfsieb, so dass das Wasser ablaufen konnte. Sie schaute ob Tiere aus dem Teich gefischt wurden.

Volker sorgte in der Casa für Licht und überlegte zusammen mit Katharina und Anastasia, wie die letzten Dämmbahnen am besten verlegt werden sollten. Anastasia und Volker kletterten auf die Leiter und verlegten die ersten beiden Dämmbahnen. Dabei mussten die beiden die zwei Stützpfeiler oberhalb der ehemaligen Dachsparren beachten. Dort nutzten die beiden ein Brotmesser um die Hanf-Jute-Thermodämmung einzuschneiden. Auf diese Weise ließen sich die Stützpfeiler durch die Dämmung umschlingen. Blöderweise befand beim Verlegen der zweiten Bahn über der Kückenbetonplatte ein senkrechter Stützpfeiler im Weg. Anastasia kürzte deshalb die sechs Meter lange Bahn um gut zwei Meter, so dass die Dämmung vor dem Stützbalken endete. Die anderen Bahnen ließen sich einfach auf der Betonplatte ausbreiten und stören nicht weiter.

Nach der Verlegung der zwei Dammbahnen in der Mitte fehlte nur noch ein kleines Stück im westlichen Teil des Raums. Dafür reichte eine weitere Dammbahn fast aus. Jetzt galt es eine weitere Dibondplatte in der Südwestecke des Wohnraums zu platzieren. Leider sind die Wände der Casa etwas krumm, wodurch noch kleinere Lücken zwischen Wand und Dibondplatte übrig blieben.

Gegen 14 Uhr kamen Lena und Vedder mit der kleinen Anuk zur Casa Esmeralda zum Schnuppergärtnern, das Volker mit dem Kopf in der Dämmung fast vergessen hätte. Jetzt kletterte er schnell von der Zwischendecke und führte Lena, Vedder und Anuk zusammen mit Anastasia zurück zur Kräuterspirale. Dort startete die offizielle Führung durch den Garten und Lena konnte ihren Bioabfall im Kompost loswerden.

Währenddessen kam Danny im Garten an und fragte Katharina, die mit Elias an der Hütte geblieben war, was es zu tun gäbe. Sie führte ihn in die hintere Ecke des Hauptgartens, wo sich die Brombeeren sehr ausgebreitet hatten. Danny startete damit, diesen Wildwuchs einzudämmen.

Die weitere Verlegung der Dämmung gestaltete sich schwierig. Es war nur noch eine kleine Lücke vorhanden und diese musste eigentlich von unten geschlossen werden. Anastasia und Volker kletterten zunächst durchs verbliebene Loch auf die Betonplatte. Katharina reichte den beiden die letzten zwei vorhanden Dämmrollen durch die kleine Öffnung. Nun galt es eine weitere Dämmbahn zu verlegen. Das ging zunächst nur im Südwesten, denn über der Tür klaffte noch das zu schließende Loch. Zur Verlegung platzierte Volker ein langes Brett über zwei Querverstrebungen über der Dämmung. Durch zwei kurze übereinander gestapelte Balken, die Katharina anreichte, hatte das Hilfsbrett einen guten Halt. Volker kletterte auf das Brett und schwebte quasi über der Dämmung. Jetzt konnte er im Südwesten die letzte Bahn richtig platzieren.

Es fehlte nur noch ein schmaler Stück, das gedämmt werden musste. Senkrechte Stützbalken der Giebelfront segmentierten die zu schließende Lücke. Also mussten Anastasia und Volker kleinere Dämmstücke erzeugen. Anastasia nahm das Brotmesser und teilte zusammen mit Volker die abgeschnittene Dämmbahn mittig in zwei Teile. Volker nahm das Stück Dämmung und quetschte es in zwei noch vorhandene Lücken.

Volker kletterte wieder zurück auf den Boden. Jetzt musste die letzte Dibondplatte eingebaut werden, um das Loch zu schließen. Eine Plattenstück war zu klein, weshalb eine ganze Dibondplatte eingebaut werden musste. D. h. einige Platten mussten sich überlappen und die letzten Platte musste unter oder zwischen vorhandene Platten geschoben werden. Das war ein Kraftakt und gelang nur mit Mühe. Wegen der krummen Wände blieb letztlich auch noch eine kleine Lücke an der Wand.

Anastasia befand sich noch oberhalb der Küchenplatte. Sie verlegte die letzten Stücke der Dämmung und fertig gedämmt war der Wohnraum der Casa Esmeralda. Wie aber kam jetzt Anastasia wieder nach unten? Glücklicherweise war noch unter dem Balken Platz über dem Ofen. Sie kletterte hinterrücks zurück und war wieder im Wohnraum angekommen.

Als nächstes kamen Karin, Julia und Evelyne in den Vitalisgarten. Katharina packten den kleinen Elias in den Ringsling. Zusammen mit Julia entfernten die beiden Tomatenpflanzenreste. Iris und Karin beschnitten den Apfelbaum vorm Gartenhaus Zwei. Im Baum waren viele Äste wild ineinander verwachsen. Also galt es im Apfelbaum wieder lichtere Verhältnisse zu schaffen. Evelyne und Danny kümmerten sich um die abgeschnittenen Äste und stapelten diese auf einem Haufen. In der Zwischenzeit widmete sich Julia Efeu. Sie entfernte an einer Ecke Efeuranken und legte einen kleinen Baumschössling frei.

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Katharina entzündete ein Feuer im Ofen der Casa Esmeralda. Wir stellten fest, dass es im Wohnraum deutlichen schneller wärmer wurde. In gut einer halben Stunde war es bereits wohlig warm. Eine Kältequelle stellte noch die Küche dar. Karin und Katharina überlegten, wie der Eingang zur Küche abgehängt werden konnte. Am Ende schraubte Katharina noch eine Vorhangleiste unter einem Balken fest. Jetzt fehlte nur noch ein Vorhang zur Küche. Katharina nahm die Maße für den Vorhang und hatte also die Möglichkeit den von Fee gespendeten Vorhangstoff um zu nähen. Am Ende räumten wir die Casa auf und die wenigen Verliebenen machten sich im Dunkeln auf den Heimweg.

Bitumenreste 30. November 2019

Die Sonne strahlte, wie vorhergesagt, aufgrund der vorhandenen Hochdruckbrücke über dem Vitalisgarten. Erneut kümmerten wir uns um die Dämmung der Casa Esmeralda. Diesmal galt es lästige Bitumenreste zu entfernen und wir schafften es die ersten beiden Hanf-Jute-Bahnen zu verlegen. Außerdem verteilten wir auf dem Acker weiteren Pferdemist, entfernten abgestorbene Pflanzen im Gewächshaus und ernteten zahlreiche Paprika und rote und grüne Tomaten.

Katharina, Volker und der kleine Elias kamen als erste im sonnigen Vitalisgarten an. Zunächst nahmen sie eine besondere spontane Begleitvegetation in Augenschein. Im südlichen Ackerteil hatte sich von alleine Feldsalat entwickelt. Den können wir nun ernten und genießen. Die drei zogen weiter in den Hauptgarten in die Casa Esmeralda.

Volker räumte den Wohnbereich frei, damit dort die Dämmung einfacher installiert werden konnte. Der Plan war, die Dämmung an diesem Gartentreff einzurichten. Katharina erzeugte unterdessen heißes Wasser für Tee und zum Erwärmen von Babybrei. Volker legte eine Pause ein und half Katharina Elias den Brei einzuflößen.

Nach der Breiaktion widmete sich Volker Bitumenresten. Die Vorbesitzenden der Gartenhütte hatten das Dach mit Hilfe von Dachpappe und Bitumen dicht gemacht. Dummerweise bestand die ehemalige Decke aus Verschalungsbretter, die Lücken aufwiesen. Durch die Lücken tropfte damals stellenweise Bitumen auf die noch heute vorhandenen Dachsparren. Da verwundert es nicht, dass wir ständig Bitumenreste im Wohnbereich vorfinden. Bei Arbeiten im Dachstuhl lösen sich Bitumenteile und fallen zu Boden. Dem wollte Volker jetzt ein Ende bereiten. Mit einem Stemmeisen für Holz und einer Drahtbürste ging er den Bitumenresten an den Kragen. Blöd war nur dass es ziemlich viele Stellen gab an denen Bitumen klebte und dass sich diese Stellen oben an der Decke befanden. Volker arbeitete also auf unserem Tisch stehend oder von der Leiter aus hauptsächlich auf Kopfhöhe. Offensichtlich werden bei derartigen Arbeiten andere Muskelpartien als im Alltag beansprucht. Das Entfernen von Bitumen ging Volker also nicht gerade leicht von der Hand.

In der Zwischenzeit hatte Katharina eine Ruhezeit von Elias genutzt und Laub vor der Casa Esmeralda zusammengerecht. Jetzt kam auch Karin in den Vitalisgarten. Karin legte gleich mit Gartenarbeiten los. Sie verteilte zunächst weiteren Pferdemist im westlichen Teil des Ackers. Zusammen mit Volker, der gerade seine Muskeln entspannte, deckte sie weitere Ackerteile mit Plane ab. Außerdem holte sie sich das zusammengerechte Laub für unseren Kompost, Karin entfernte abgestorbene Pflanzen aus dem Gewächshaus, schnitt Auberginen zurück und düngte unsere Porreepflanzen. Im Gewächshaus brachte sie unsere Zitronenverbene und Petersilie im Topf unter, damit diese vor den kältesten Temperaturen geschützt sind.

Danny schaute ebenfalls vorbei. Diesmal waren alle Lastenräder von The Good Food in Benutzung, weshalb er keine Bioabfälle mitbringen konnte. Stattdessen half er beim Säubern von Dibondplatten und entfernte von den Platten aufgeklebtes beschichtetes Papier. Das war eine fummelige Arbeit, aber Danny entwickelte Ehrgeiz und nach einer Weile hatte er zusammen mit Katharina die Papierreste vollständig entfernt. Anschließend kümmerte sich Danny noch um eine weitere Dibondplatte und entfernte dort so gut es ging Klebereste.

Dagmar war angeschlagen, kam aber trotzdem in den Garten. Sie kümmerte sich um unsere abgestorbenen Tomatenpflanzen und schnitt einige Pflanzen ab. Außerdem erntete Dagmar rote und grüne Tomaten aus denen sie Relish herstellen möchte.

Volker war derweil in den letzten Zügen und hatte fast alle Bitumenreste entfernt. Mancherorts hatte sich das Bitumen tief ins Holz eingesogen, weshalb Volker nicht immer alle Reste entfernte. Zumindest waren jetzt keine hervorstehenden Reste mehr vorhanden. Es war also nicht mehr zu erwarten, dass z. B. unsere Dibondplatten verfärbt würden oder dass später weiteres Bitumen von der Decke fällt.

Als das Bitumen entfernt war, sägte Volker an den beiden Stützpfeilern noch verbliebene Holzstücke ab. Dadurch passen die zugeschnittenen Dibondplatten besser auf die Sparren. Danny brachte gesäuberte Dibondplatten in den Wohnbereich der Casa Esmeralda. Zusammen mit Volker verlegte er die ersten beiden Dämmrollen an der niedrigsten Stelle der Dachschräge. Für die beiden war es nicht ganz einfach die Rollen an den richtigen Ort zu bringen, denn die Rollen waren sechs Meter lang und unausgerollt passten sie nicht unter die Dachschräge. Mit ein wenig Fummelei klappte das Verlegen aber. Die nächste Hanf-Jute-Bahn zu verlegen wird schwieriger, denn dann werden zwei Stützpfeiler im Weg stehen. Hier müssen wir die Dämmung einschneiden. Gedanken machten wir uns auch in Bezug auf die letzte Bahn. Da müssen wir ein wenig tricksen und die letzte Dibondplatte erst später an die richtige Stelle schieben.

Karin, Katharina und Volker räumten am Ende den Wohnraum der Casa Esmeralda auf. Katharina feuerte den Ofen an, da ihr kalt geworden war. Außerdem galt es die herunter gefallenen Bitumenreste zu entfernen. Auch vom Verputzen waren noch hartnäckige Reste vorhanden. Vor allem Volker versuchte diese Reste mit dem Besenstiel zu entfernen. Der Dreck war in alle Ritzen und hinter alle Möbel gefallen. Es galt also alles wegzuräumen und zu fegen.

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Am Ende blieben noch Katharina, Volker und der kleine Elias in der Casa. Volker wollte noch seinen Laptop weiter mit grünen Elektronen füttern. Also wickelten Katharina und Volker den kleinen Elias ein weiteres Mal und machten sich Spätzle auf unserem Gasherd warm. Dann war es auch Zeit für die letzten drei verbliebenen Gärtnernden in die Dunkelheit zu entschwinden.

Pferdemist 23. November 2019

Sonnig verlief dieser Treff im Vitalisgarten. Wir kümmerten uns um unser Gewächshaus, verteilten Pferdemist auf dem Acker und deckten Teile mit Plane ab. Außerdem installierten wir weitere Dibondplatten als Unterkonstruktion für die Dämmung des Wohnraums der Casa Esmeralda. Dazu mussten wir weitere Platten säubern und mit der Stichsäge erzeugten wir Lücken für Stützpfeiler des neuen Dachs. Am Ende trafen wir uns zum vorverlegten Planungstreffen.

Karin war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie öffnete alle Tore und Türen und überlegte sich Aufgaben für den Nachmittag. Als nächstes kam Julia vorbei und die beiden begaben sich zum Gewächshaus. Sie lüfteten das feuchte Gewächshaus und beseitigten Tautropfen.

Nach einer kurzen Weile kamen auch Katharina, Volker und der kleine Elias in unseren Gemeinschaftsgarten. Zusammen mit Julia gingen die drei zur Casa Esmeralda und erklärten Julia, wie die Dämmung angebracht werden könnte. Für die Unterkonstruktion waren weitere Dibondplatten zu säubern. Volker besorgte die nächste Dibondplatte und weiter ging es mit dem Säubern der Platte. Julia packte direkt mit an und wischte eine Seite sauber. Auch Volker wischte mit einem Lappen. Manche Stellen waren hartnäckig und da half nur kräftiges Schrubben. Eine Seite war noch beklebt und da machten sich Julia, Katharina und Volker ans Ablösen der Folie. Dummerweise blieb der Kleber hängen. Der musste aber auch entfernt werden, denn dort würde sich Staub und Dreck festsetzen. Julia wässerte den Kleber, wodurch sich dieser ein wenig leichter mit einem Lappen lösen lies. Volker verwendete einen Schrubberaufsatz und schrubbte bis ihm der Arm weh tat. Im Schrubber verfingen sich die Kleberreste, weshalb der Schrubber weniger effektiv wurde. Volker räumte also die Borsten des Schrubbers frei und beseitigte die Klebstoffreste.

Julia hatte Lust mit Karin Pferdemist zu verteilen. Karin und Julia liefen also zum Acker. Dort verteilten sie den Pferdemist, der in unseren blauen Tonnen lagerte. Die beiden starteten in der Südwestecke des Ackers und verteilten den Mist möglichst gleichmäßig. Im Ostteil des Ackerstreifens entdeckten die beiden wild gewachsenen Feldsalat. Der hatte sich offensichtlich letztes Jahr verbreitet und kam vor einigen Wochen von alleine aus der Erde. Jetzt war der Feldsalat schon so groß, dass wir ihn ernten können. Julia und Karin ernteten also einige Feldsalatpflanzen und sammelten diese. Weiter ging es mit dem Verteilen von Pferdemist im östlichen Teil des Ackermittelstreifens. Nach der Verteilaktion holte Karin unsere große Dachplane neben dem Gartenhaus Zwei ab. Zusammen mit Julia deckte sie den östlichen Mittelteil des Ackers mit der Plane ab. Dadurch wollen wir verhindern, dass sich Beikräuter ungebremst verbreiten.

Inzwischen war Olivier zu Besuch gekommen und pilgerte zu den alten Weggefährten Katharina und Volker. Er wollte herausfinden, ob er einen Zugang zur Internetseite bekommen würde. Das ging klar, denn Birk hatte ihm bereits einen Account eingerichtet.

Katharina und Volker wechselten sich unterdessen beim Säubern einer weiteren Dibondplatte ab. Zwischendurch musste sich entweder Katharina oder Volker um den kleinen Elias kümmern, weshalb das Säubern der Dibondplatten nicht schnell voran schritt.

Karin und Julia waren zur Casa Esmeralda zurückgekehrt. Julia verabschiedete sich, da sie noch Besuch bekam. Karin räumte auf und bat Volker ihre mitgebrachte Stichsäge zu benutzten, damit sie diese nicht ein zweites Mal mitbringen müsste. Unsere Stichsäge war ja leider gestohlen worden und da brauchten wir die Stichsäge von Karin. Volker sägte jetzt zusammen mit Katharina Lücken in zwei Dibondplatten. Zunächst galt es zwei gerade Schnitte in die Platten zu sägen. Mit unserem Akkubohrschrauber erzeugte Volker ein größeres Loch, so dass er anschließend auch die Dibondplatte quer schneiden konnte. Auf diese Weise entstand eine rechteckige Lücke und die war wegen der Stützpfeiler der Decke notwendig. Recht fix war auch die zweite Lücke in die zweite Platte gesägt.

Die erkältete Fee schaute ebenfalls kurz vorbei und half Volker direkt eine zurechtgesägte Dibondplatte auf die ehemaligen Dachsparren zu legen. Das passte, denn die Platte umschloss den Stützpfeiler nahezu perfekt. Eine kleine Lücke war noch vorhanden aber das war nicht weiter tragisch. Dummerweise befanden sich offenbar noch Bitumenreste auf den Sparren. Beim Verschieben der Dibondplatten entstanden nämlich schwarze Streifen. Dafür hatten wir die Platten ja eigentlich nicht gesäubert. Mal sehen, hoffentlich lassen sich die Streifen nachträglich entfernen.

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In der Zwischenzeit hatte Katharina das Ofenfeuer entfacht und auch Kosta war in der Casa eingetrudelt. Als nächstes folgte unser vorgezogenes Planungstrefffen. Es ging um den Grünen Leo, Aktivitäten innerhalb des Vitalisgartens, Glühwein, Weihnachtsfeiern, neue Vereinsmitglieder, die Mitgliederversammlung, eine Kleinwindkraftanlage, die Kerngruppe und unsere Steuererklärung. Am Schluss verblieben noch Katharina, Volker, Kosta und der kleine Elias. Kosta berichtete von einer geplanten Sommerreise in die Slowakei. Katharina und Volker erzählten, dass diese vermutlich nach Weihnachten in Altenkirchen sein würden. Gegen viertel vor acht brachen die vier letztlich auch auf und verließen den Vitalisgarten im Dunkeln.

Dämmung 16. November 2019

Der November zeigte sich unerwartet von seiner sonnigen Seite. Geliefert wurde unsere neue Hanf-Jute-Thermo-Dämmung von Oliver, der sich auch für unseren Gemeinschaftsgarten interessierte und deshalb eine kleine Führung bekam. Ansonsten entfernten wir im Gewächshaus Tautropfen und schimmlige Blätter. Wir holten elf Curver-Kisten im Clara-Immerwahr-Weg ab, die wir geschenkt bekamen und wir überlegten uns eine Unterkonstruktion für die Dämmung.

Kurz vor 13 Uhr trafen Katharina, Volker und der kleine Elias im Vitalisgarten ein. Die drei öffneten alle Türen und Tore und bereiteten den dritten November-Gartentreff von 2019 vor.

Dieses Mal sollte unsere neue Hanf-Jute-Thermo-Dämmung geliefert werden. Deshalb wechselte Volker schnell zum Wiesengrundstück und ging ins Gewächshaus. Dort brannten die von Karin am vergangenen Mittwoch entzündeten Grablichter noch. Diese hatten für Temperaturen um die 13°C gesorgt. Die Außenluft war zu dieser Zeit etwa 6°C kälter. An den Stegdoppelplatten hatten sich sehr viele Tautropfen gebildet. Das lag daran, dass die kalten Außentemperaturen die Platten abkühlen und damit als Kondensationskeime für Wasserdampf der feucht-wärmeren Gewächshausluft bilden. Damit unser Gewächshaus nicht verschimmelt schabte Volker die Tautropfen ab und trocknete den Rest mit einem Lappen und Tuch ab. Er konzentrierte sich zunächst auf die Dachschrägen und entfernte dort die abgelagerte Feuchtigkeit.

Volker unterbrach das Entfernen der Tropfen und brachte am Eingang ein Schild für die Lieferung der Dämmung an. Damit uns die Lieferung erreicht, war es besser einen Hinweis auf den Vitalisgarten zurück zu lassen. Gegen 14 Uhr traf schließlich Oliver ein und brachte uns sechs Dämmrollen. Katharina war inzwischen mit Elias ebenfalls auf dem Wiesengrundstück angelangt und half beim Ausladen der Rollen. Die drei unterhielten sich übers Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen. Oliver hatte Lust sich die Casa Esmeralda und den Vitalisgarten näher anzusehen. Aus diesem Grund brachten Katharina, Oliver und Volker jeweils eine Rolle zur Casa. Dort zeigte Volker Oliver den Wohnraum der Casa. Oliver meinte, dass wir noch eine Unterkonstruktion für die Hanf-Jute-Thermo-Dämmung benötigen. Das könnten Bretter sein oder dünne Platten, wie etwa die von Schrankrückwänden. Oliver war auch noch an unseren Aktivitäten interessiert und informierte sich weiter über den Vitalisgarten. Zu dieser Zeit kam Karmela in den Garten und wurde freudig begrüßt.

Volker brachte Oliver wieder zurück zum Eingangsbereich und zeigte ihm zwischendurch noch weitere Elemente des Vitalisgartens. Katharina unterhielt sich in der Zwischenzeit mit Karmela, führte sie durch den Garten und machte sie mit Elias bekannt. Nachdem Oliver sich verabschiedete nahm Volker die letzten drei Rollen und bugsierte diese zur Casa.

Zurück vor der Casa fragte Volker, wer mit ihm zusammen Curver-Kisten abholen könnte. Karmela stellte sich dazu bereit. Volker stellte zwei Schubkarren bereit und schon liefen Karmela und Volker mit je einer Schubkarre in den Clara-Immerwahr-Weg. Dort trafen die beiden auf Kristine, die uns elf Curver-Kisten schenkte. Karmela und Volker stapelten die Kisten auf den beiden Schubkarren. Mit gestapelten Kisten ging es zurück zum Vitalisgarten, wobei an der einen oder anderen Stelle der hohe Stapel von Volker zusammenbrach und wieder aufgetürmt werden musste.

Im Vitalisgarten hatte in der Zwischenzeit Katharina im Gewächshaus weitere Tautropfen und schimmlige Blätter entfernt. Katharina S. war ebenfalls eingetroffen. Die beiden Katharinas zogen in die Casa und schauten sich die neue Dämmung an. Sie stellten direkt fest, dass die Hanf-Jute-Kombination nicht formfest ist und überlegten sich eine Konstruktion der Dämmung. In dem Moment tauchten Karmela und Volker von ihrer Exkursion auf und mischten direkt mit bei der Diskussion.

Volker war optimistisch und rollte zusammen mit den beiden Katharinas die erste Dämmrolle über den Sparren des Wohnraums aus. In der Südwestecke befand sich noch die Plattform fürs Verputzen von letzter Woche. Auf der Plattform lag das Dämmmaterial optimal auf. Dort wo Bretter fehlten, hing die Rolle wie erwartet durch. Ein weiteres Problem stellt die Konstruktion des Dachstuhls dar. Mitten im Raum befinden sich zwei Stützpfeiler und im Westen ragen Balken in den Raum. D. h. die Pfeiler gilt es zu umschlingen und die seitlichen Lücken müssen durch Aussparungen geschlossen werden. Derweil verabschiedete sich Karmela und versprach bald wiederzukehren.

Wie können wir eine stabile Unterlage für die Dämmrollen installieren? Jetzt kamen unsere Dibondplatten ins Spiel. Diese hatten wir bereits im Grünen Weg vom DQE geerbt und uns schon manchen Dienst erwiesen. Sie dienten als Klappe für unseren Wintergarten, der abgefackelt wurde, und am Ende als Überdachung für Obdachlose von HELGA. Jetzt sollen die Platten im Winter als Unterkonstruktion für unsere Hanf-Jute-Thermo-Dämmung dienen. Insgesamt reichen uns sechs Dibondplatten, da eine Platte 1,24 m breit und 1,95 m lang ist. Der Wohnraum ist etwa 3,5 m breit und knapp 4 m lang ist. Drei Platten nebeneinander sind also breit genug für die Ost-West-Achse und zwei Platten sind lang genug für die Nord-Süd-Achse.

Zwei Probleme sind aber noch zu lösen: Zum einen sind die Dibondplatten inzwischen verdreckt und wenig ansehnlich und zum anderen stören die Stützpfeiler. Das erste Problem können wir lösen indem wir die Platten schrubben bzw. indem noch vorhandene Folien abgelöst werden. Die Pfeiler können wir berücksichtigen indem wir Lücken in zwei Dibondplatten schneiden. Letzteres lässt sich vermutlich mit Hilfe einer Stichsäge erledigen. Eine Stichsäge war nicht vor Ort also starteten die drei mit dem Säubern einer Dibondplatte. Das Schrubben war mühsam und die noch vorhandene Folie ließ sich nur in kleinen Stücken ablösen. Die erste Platte zu säubern machte also nur wenig Spaß.

Mittlerweile war es dunkel geworden und Katharina, Katharina S. und Volker verspürten keine Lust mehr eine weitere Dibondplatte zu reinigen. Zur Probe legten die drei auf der Ostseite des Wohnbereichs zwei Dibondplatten auf die Sparren des alten Dachs. Die erste Platte überspannte zwei Balken und lag am Rand auf zwei Balken auf. Die zweite Dibondplatte war etwas zu lang, konnte aber einfach unter die erste Platte geschoben werden.

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Katharina, Katharina S., Volker und der kleine Elias räumten die Casa auf und schlossen alle Tore ab. Im Dunkeln machten sich die vier auf den Heimweg. Schade, dass nicht viele Leute im Garten waren. Einige waren erkrankt, bekamen Besuch oder andere waren vielleicht von der schlechten Wettervorhersage abgeschreckt. Dabei zeigte sich die Sonne und diese sorgte für einen sonnenreichen Novembernachmittag. Wer hätte das gedacht!

Hinterm Balken 09. November 2019

Am zweiten Gartentreff im November kümmerten wir uns um den südlichen Dachgiebel der Casa Esmeralda. In der Höhe und hinter einem Balken war es nicht ganz einfach zu verputzen. Im Garten waren wir auch aktiv und jäteten Beete, sammelten Laub und ernteten Herbstrübchen, Tomaten und Fenchel. Zwischendurch legten wir eine Teepause ein und wärmten uns am Ofenfeuer.

Karin war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie öffnete alle Tore und Türen und überlegte sich Aufgaben für den Gartentreff. Nach kurzer Zeit kamen auch Katharina, Volker und der kleine Elias in den Garten. Ein wenig später schaute auch Katharina S. vorbei. Zunächst entzündeten Katharina und Volker ein Feuer im Ofen der Casa. Es waren etwa 9°C und viel kälter sollte es fürs Verputzen nicht werden. Da konnte ein wenig Wärme nicht schaden.

Katharina S. und Volker kümmerten sich erneut ums Verputzen der Casa Esmeralda. Die beiden mischten eine neue Putzmasse an und erstellten eine Bretterplattform über dem Wohnbereich der Casa. Die beiden bugsierten die Bütte mit dem Putz auf die Plattform und los ging es mit dem Verputzen des südlichen Giebels. Katharina S. hatte noch nie etwas verputzt und so erklärte ihr Volker, wie das prinzipiell geht. Dummerweise war das Verputzen des Giebels nicht die beste Anfängersituation, denn es störte ein quer verlaufender Balken und unter der Dachschräge war es auch nicht ganz einfach zu verputzen. Katharina S. übernahm die leichtere Stelle unter der höchsten Stelle des Dachs. Sie saß auf der Bretterplattform, Volker stellte sich hingegen auf unsere Leiter und übernahm die niedrigen Giebelstellen. In der Höhe war das Verputzen nicht einfach, weshalb die beiden sich erst an die Situation gewöhnen mussten. Zunächst strichen sie zu wenig Material an die Ziegelsteine. Mit der Zeit wurde das Verputzen dann aber besser und es stellten sich Fortschritte ein.

Währenddessen war auch Paula eingetroffen und sie schloss sich Karin beim Jäten an. Karin jätete zwischen unseren Rosenkohlpflänzchen und Paula übernahm das Jäten beim Grünkohl. Es galt also abermals Beikräuter zu entfernen. Zeitweise zeigte sich am bewölkten HImmel sogar die Sonne und einmal kam ein Schauer vom HImmel, der am Vortag nicht in den Vorhersagen zu finden war.

Katharina hatte sich Elias mit einem langen Tuch vor den Bauch gespannt. Sie rechte an verschiedenen Stellen Laub zusammen und zwar auf dem Gelände von Gartenhaus Zwei. Später sammelte Paula ebenfalls Laub auf der Wiese unter dem Flieder.

In der Casa ging das Verputzen weiter und der südliche Dachgiebel war mittlerweile schon mehr als halb mit Putz versehen. Die Putzmasse ging zur Neige und es war an der Zeit eine Teepause einzulegen.

In der Teepause versammelten sich die gesamte Gärtnerschaft. Es tat gut eine Verschnaufpause einzulegen und miteinander zu quatschen. Plötzlich kopfte es an der Tür der Casa und es trat Caro mit der kleinen Mathilda ein. Das war eine freudige Überraschung, denn Caro war länger nicht in den Vitalisgarten gekommen. Sie informierte sich über die Geschehnisse der letzten Wochen und staunte übers neue Dach der Casa.

Nach der Teepause mischten Katharina S. und Volker noch eine neue Putzmasse zusammen. Die beiden verputzten schließlich den Rest des südlichen Dachgiebels. Am Ende versuchte Katharina S. den Putz mit einer Schwammkelle zu glätten. Das funktionierte recht gut. Nach dem Verputzten reinigte Volker die Werkzeuge. Das war wieder ein schwieriges Unternehmen, mit der Rasenmäherkratze ging es etwas leichter von der Hand.

Die anderen gärtnerten weiter indem sie jäteten, Laub sammelten und neue Ernte einfuhren. Dieses Mal ernteten wir die letzten Herbstrübchen, Tomaten und Fenchel ab. Am Ende verteilten wir die Ernte unter den Verbliebenen und räumten auf.

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Ganz zum Schluss verweilten noch Katharina, Volker und der kleine Elias. Die drei wollten noch ein Loch im Schlauch des Kinderwagens von Elias flicken. Mit ein wenig Geduld fand Katharina das Loch und flickte es. Volker brachte letztlich den Schlauch in den Mantel und schon war das Kinderwagenrad repariert. Katharina packte Elias ins Tragetuch und die drei liefen nach Hause.

Verputzen 02. November 2019

An diesem Gartentreff füllten Wasser ab, da das Wasser im Schrebergartengelände abgestellt werden sollte. Wir ernteten Chili, gruben Chilipflanzen aus und stellten diese im Gewächshaus unter. Wir fingen an in der Casa Esmeralda nackte Wände zu verputzen. Auf dem Acker ernteten wir alle Kürbisse und brachten diese ins Lager. Am Ende gab es unser Pflanzgruppentreffen.

Iris war diesmal als Erste im Vitalisgarten und öffnete alle Türen. Sie überlegte sich welche Aufgaben anstünden und streifte durch den Vitalisgarten. Schließlich kam sie im Gewächshaus an und entdeckte an unseren Paprikapflanzen zahlreiche Läuse. In diesem Moment trudelten Katharina und Volker mit dem kleinen Elias ein. Kurz darauf tauchte auch Lara auf.

Am 02. November sollte um 14 Uhr das Wasser für die Anlage abgestellt werden. Aus diesem Grund kümmerten sich Lara und Volker darum Wasser abzufüllen. Besonders für die Renovierungsarbeiten an der Casa Esmeralda brauchen wir Wasser. Lara verlegte also einen Schlauch zu den 1000 Liter Wasserbehältern und füllte zunächst den linken Behälter. Volker verzog sich derweil in den Hauptgarten und füllte zahlreiche Gießkannen.

Iris machte sich in der Zwischenzeit an den Chilipflanzen zu schaffen. Die letzten kühlen Tage hatten den Pflanzen ein wenig zugesetzt. Es war nicht mehr zu erwarten, dass die Chilis noch weiter reifen würden. Aus diesem Grund erntete Iris alle Chilis ab und sortierte diese zusammen mit Katharina nach Sorten und Reifegrad. Einige noch gut erhaltende Pflanzen grub sie aus und brachte diese in unser Gewächshaus. Dort haben die Chilipflanzen deutliche bessere Überlebenschancen als unter freiem Himmel.

Lara und Volker starteten mit dem Verputzen von nackten Wänden der Casa Esmeralda. Zunächst mischten Lara und Volker die Kalkmasse zum Verputzen an. Wir mussten feststellen, dass diese Masse schneller trocknet als Mörtel. Profis verarbeiten den Putz wohl viel schneller als wir.

Lara fing über der Küche an die nackte Ostwand zu verputzen. Leider war die Mauer sehr wellig gemauert und offenbarte viele Unebenheiten. Da war wohl kein Profi beim Mauern aktiv gewesen. Unsere gemauerten Wände sind jedenfalls hübscher gemauert. Die Unebenheiten störten Lara beim Verputzen, weshalb der Putz nicht so eben wie erhofft wurde. Volker reichte Lara Dinge an und kontrollierte den Wasserstand in unseren 1000 Liter Tanks. Nach der Kontrolle machte auch Volker mit.

Inzwischen war auch Julia im Vitalisgarten aufgetaucht. Sie schloss sich Iris an und die beiden sorgten auf dem Acker für ordentliche Verhältnisse. Julia und Iris ernteten alle Kürbisse und brachten diese ins Gartenhaus Zwei ins Lager.

Hermann kam zu Besuch und brachte Katharina und Volker Bilder von Elias, die er dankenswerterweise mit Hilfe seines Rechners hübscher gestaltet hatte. Volker übertrug die Bilder auf seinen Laptop. Darüber hinaus lud Volker Hermann zur Zukunftswerkstatt ein. Diese von KLuG e.V. organisierte Veranstaltung war für Hermann sicherlich interessant. Er wird vermutlich der älteste Teilnehmer sein.

Weiter ging es mit dem Verputzen im Wohnbereich mit den Wandabschlüssen in Höhe der ehemaligen Decke. Die Wand war an der Stelle nicht sauber verputzt, denn früher war dieser Teil der Wand durch die Deckenabhängung verdeckt. Lara und Volker brachten den Putz auf und sorgten ebenfalls dafür, dass Lücken zwischen Wand und Balken gefüllt wurden. Nach der Westseite des Wohnraums startete Lara mit der Ostseite. Volker füllte hingegen auf der Südseite die Lücke zwischen Balken und Wand mit Putzmaterial. Nachdem er im Süden fertig war, verputzte er auch den Wandabschluss auf der Ostseite. Es war noch etwas Putzmaterial übrig, weshalb Lara und Volker an der Ost- und Westseite über der Küche weitere Stellen verputzten. Hier besteht aber noch weiterer Bedarf zum Verputzen.

Karin war erkältet, kam aber trotzdem extra zum Pflanzgruppentreffen vorbei. Da in der Casa gearbeitet wurde, verzogen sich Iris, Julia, Karin und Katharina mit dem kleinen Elias ins Gartenhaus Zwei ins Agora-Archiv. Im gemütlichen Eck sprachen die vier bis in die Dunkelheit über Beikrauteindämmung auf dem Acker, die Besorgung von abgelagertem Pferdemist und anderes.

Während das Treffen lief, räumten Lara und Volker die Sachen fürs Verputzen zusammen und säuberten diese mit Wasser. Die beiden stellten fest, dass das kalkhaltige Material viel schwieriger zu lösen ist als Mörtel. Ohne intensives Kratzen war nichts zu machen.

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Am Ende säuberten wir die Casa Esmeralda so gut es ging. Leider ließen sich Rückstände vom Putz nicht allzu einfach vom Boden entfernen. Wir räumten alle Sachen auf und verließen letztlich den Vitalisgarten.

Lavendelflash 26. Oktober 2019

Nach dem Regen folgt Sonne. Der Gartentreff verlief also dieses Mal sonnig. Wir besorgten Material fürs Verputzen von Innenwänden der Casa Esmeralda. Wir trugen Tiefengrund auf, ernteten Tomaten, jagdten Schnecken innerhalb des Schneckenzauns, rebbelten Lavendel, beschnitten unsere Johannisbeersträucher, ernteten Weintrauben und Rosmarin für The Good Food und mähten alle unsere Rasenflächen.

Lara und Volker trafen sich bereits gegen halb eins im Vitalisgarten. Sie pilgerten mit zwei Schubkarren zum Mobauplus und besorgten Material zum Verputzen von Wänden der Casa Esmeralda. Die Säcke waren nur 30 kg schwer, so dass die beiden auch jeweils zwei Säcke in eine Schubkarre hätten packen können. Gedacht hatten die beiden, dass die Säcke wie die Mörtelsäcke 40 kg wiegen würden. Achtzig Kilogramm zu transportieren ist da schon eine andere Nummer als 60 kg. Mit dem Material ging es für Lara und Volker wieder zurück in den Vitalisgarten.

Dort war pünktlich bereits Paula eingetrudelt. Paula kümmerte sich gleich um die Tomatenpflanzen und schaute nach reifen Tomaten. Auch Iris schaute vorbei und hatte Katja im Schlepptau. Die beiden kennen sich seit der 5. Klasse. Katja war zu Besuch und bekam von Iris eine Führung durch unseren Gemeinschaftsgarten. Später kam auch Jörg – ebenfalls ein Freund von Iris – in den Vitalisgarten und wurde ebenfalls von Iris in den Garten eingeführt.

Volker holte unterdessen den kleinen Elias ab und brachte Katharina mit. Inzwischen war auch Ursula aufgetaucht. Ursula hatte aus unseren Weintrauben leckeren Gelee gezaubert und spendete uns vier kleine Einmachgläschen mit Gelee. Letzteren testeten wir direkt am Folgetag beim Brunchen im Vitalisgarten. Lecker ist er, der Gelee!

Paula entfernte Blüten von weiteren Lavendelstengeln und bekam dabei einen Lavendelflash. Vor dem sonntäglichen Planungstreffen spendete uns Fee selbst genähte Säckchen. Die von Paula abgezupften Lavendelblüten steckte Katharina am Sonntag direkt in Fees Säckchen. Dort sind sie besser aufgehoben als offen in unserer Emailleschüssel.

Lara säuberte in der Zwischenzeit die Wände der Casa Esmeralda. Sie bereitete das Verputzen der blanken Wände vor, in dem sie zunächst Staub entfernte. Anschließend trug sie mit einem Pinsel Tiefengrund auf, der die Festigkeit der Mauer stärken und für besseren Halt des aufzubringenden Putzes sorgen soll.

Derweil kam Danny mit vier grünen Obstkisten in den Vitalisgarten. Seine Mission war es Ernte für The Good Food einzufahren. Beispielsweise können wir unsere Weintrauben nicht alle verwerten. Außerdem ist der Rosmarinbusch der Kräuterspirale so groß geworden, dass wir so viel Rosmarin gar nicht verarbeiten können. Danny startete also damit Trauben für The Good Food zu pflücken.

In den Garten kam ebenfalls Dagmar und sie hatte zum ersten Mal Sonja mitgebracht. Dagmar führte Sonja in den Vitalisgarten ein und führte sie durch den Garten. Danach begaben sich die beiden an unsere Johannisbeersträucher. Sonja entfernte die trockenen Zweige und Dagmar kürzte gekonnt einige Zweige. Letzteres hat den Zweck für Verzweigungen zu sorgen, wodurch später mehr Früchte entstehen sollen.

Ursula und Julia übernahmen in der Zwischenzeit die Jagd nach Schnecken. Karin hatte nämlich in der vergangenen Woche Schnecken innerhalb des Schneckenzauns entdeckt. Die galt es jetzt zu entfernen. Die beiden wurden schnell fündig und hatten bald einige Dutzend Schnecken gesammelt.

Katharina fing an Rasen zu mähen und zwar das kleine nördliche Rasenstück vor der Casa Esmeralda. Dafür musste sie erst einmal Sachen aus dem Weg räumen und los ging es mit dem Spindelmäher zu mähen. Julia übernahm das Mähen des südlichen Rasenstücks und legte anschließend eine Pause ein. Volker überredete Julia schließlich die restlichen Rasenstücke zu mähen. Zunächst mähten die beiden die Wiese vor dem Gartenhaus Zwei und danach die kleine Ecke vor dem Schuppen. Weiter ging es für die beiden auf unser Wiesengrundstück. Julia mähte zunächst den nördlichen Teil der Wiese während Volker viele Gegenstände aus dem Weg räumte. Über der Fläche hatten sich zahlreiche Gegenstände verteilt, die es für Volker galt an deren ursprünglichen Platz zu bringen. Mitten im Mähen schauten Katharina und Dagmar mit Birnenstückchen vorbei. Wir hatten aus unserer Kübelpflanze eine Birne geerntet und diese reifte nun goldgelb und schmeckte hervorragend. Nach der verkosteten Birne erntete Katharina Zucchini.

Julia hatte nun die Energie verloren und Volker übernahm das Mähen von weiteren Flächen im südlicheren Teil des Grundstücks. Am Ende schaute Joshua zum ersten Mal bei uns vorbei und er half ebenfalls beim Mähen. Danny schnitt dagegen einige Rosmarinzweige vom großen Rosmarinbusch der Kräuterspirale ab. Auch der Rosmarin war eine Spende für The Good Food.

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Wir räumten auf, packten Geerntetes ein und machten uns vom Acker. Katharina und Volker sorgten beim Verlassen des Gartens noch für einen geräumten Weg. Volker hatte fürs Mähen Gegenstände in den Weg geräumt, welche die beiden jetzt wieder zurück auf die Wiese brachten.

Chinakohlraupen 19. Oktober 2019

Es regnete nahezu durch, weshalb wir uns meist unter unsere Veranda, das Gewächshaus oder in die Casa Esmeralda flüchteten. Wir mauerten die südliche Giebelseite zu Ende, ernteten Weintrauben, Herbstrübchen, Paprika, Chili und einen Muskatkürbis. Wir retteten eine Pfirsichpflanze und jäteten kräftig im Gewächshaus. Trotz Regen konnten wir also viel im Garten erledigen.

Fee war die erste im Vitalisgarten. Leider stand sie vor verschlossenem Tor, denn vor ihr war noch niemand in den Garten gekommen. Glücklicherweise kam ein Schrebergärtner vorbei und öffnete das Tor zum Vitalisgarten. Fee ging in den Hauptgarten und wartete auf weitere Gärtnernde. Sie pflückte einige Weintrauben. Nach einer kurzen Weile tauchte Lara auf.

Kurz danach kam auch Volker mit dem kleinen Elias in den Vitalisgarten. Währenddessen holte Katharina bei Karin P. mit Linsen und Couscous gefüllte Tomaten ab. Karin P. war krank und konnte an einer Veranstaltung nicht teilnehmen. Deshalb kamen wir in den Genuss der gefüllten Tomaten. Vielen Dank für den leckeren Snack!

Es war ein verregneter Nachmittag und da kamen unsere Mauerarbeiten gerade recht. Lara legte zunächst Steine ins Wasser. Volker brachte ihr Eimer, die wir aufgrund des Besuchs der Heliosschule weggeräumt hatten. Nach dem Wässern mischten Lara und Volker die erste Fuhre Mörtelmasse fürs Mauern an. Mittlerweile kennen wir die Konsistenz für den Maurermörtel. Das geht uns jetzt gut von der Hand. Währenddessen kontrollierte Fee unser Kartoffellager und sortierte gekeimte Kartoffeln aus.

Es fing stärker an zu regnen. Volker entschied sich außen zu mauern, denn er hatte eine Regenhose an. Lara mauerte hingegen von Innen und blieb im Trockenen. Mittlerweile war auch Ursula im Vitalisgarten angekommen. Ursula lieferte uns fortan Steine. Einmal bestellte Lara einen Zweidrittelstein bekam aber von Ursula einen Dreiviertelstein zurecht gehauen. Das war nicht weiter schlimm, denn auch der Dreiviertelstein passte perfekt in die Lücke. Das Mauern der Ziegelsteine ging schnell voran. Das erste Dutzend Steine war auf der südlichen Giebelseite verbaut. Lara sorgte von Innen für den Mörtelnachschub und Volker streifte von Außen überflüssigen Mörtel ab. Inzwischen war auch Ingo eingetrudelt und half ebenfalls beim Mauern der Ziegelsteine.

Katharina kümmerte sich in der Zwischenzeit um Elias und entfernte Lavendelblüten von Stengeln. Bei ihr gab es also gute Riecheinlagen. Ursula und Fee ernteten inzwischen Tomaten und Herbstrübchen.

Karin kam auch vorbei und machte sich gleich im Gewächshaus nützlich. Dort hatten sich zahlreiche Beikräuter breitgemacht, die es für sie galt zu entfernen. An unseren prächtigen Paprika- und Chilipflanzen hingen noch Früchte, die Karin erntete. In einer Mauerpause schaute Volker vorbei und war übers Jäten erfreut. Karin entdeckte Fraslöcher an einer Chinakohlpflanze. Raubtiere waren nicht zu entdecken. Volker spekulierte, dass die Chinakohlraupe die Löcher gefressen hatte. Raupen konnten die beiden aber auch nicht entdecken und eine Chinakohlraupe gibt es eigentlich gar nicht. Beim Jäten entdeckten Karin und Volker eine Wilde Möhre. Volker probierte diese direkt und die schmeckte sogar nach einer Möhre, allerdings nicht so intensiv wie die gezüchteten Möhren. Traut euch also gerne auch mal an wilde weiße Möhren heran.

Manon und Benedikt kam ebenfalls in den regnerischen Vitalisgarten. Die beiden hatten eine besondere Mission zu erfüllen. Im Garten von Benedikts Eltern war ein kleiner Pfirsichbaum im Schatten des großen Baums ausgetrieben. Dieser suchte nun im Mambogarten einen neuen Platz. Zusammen mit Katharina entfernten die drei zunächst einen wilden Kirschbaumableger. Anschließend gruben die drei ein Loch, pflanzten den kleinen Pfirsichbaum ein und bedeckten diesen mit Erde. Wir sind gespannt wann wir die ersten leckeren Pfirsiche ernten können.

Beim Mauern wurde die zweite Mörtelmischung angerührt. Die sollte für weitere drei oder vier Steine reichen. Lara und Volker verbauten auf der südlichen Giebelseite die letzten Steine und fertig war die neue Mauer. Es war noch Mörtelmasse übrig. Lara und Volker säuberten an der Mauer Stellen mit Löchern. An die gereinigten Stellen schmierten die beiden anschließend Mörtel in die Löcher und ebneten diese damit ein. Der Mörtel reichte noch für den westliche Wandteil, der früher von der Deckenverkleidung verdeckt war. Anschließend säuberten Lara und Volker die Casa. Zunächst fegte Lara den Dreck von den Sparren und anschließend holten beide den Dreck aus den Ecken. Katharina half beim Aufräumen und den dreien fiel die lange Sitztruhe auf. Diese hatte keinen Griff und war deshalb unhandlich. Lara nahm sich ein Stemmeisen und erzeugte eine Griffkerbe im Deckel der Sitztruhe. Jetzt lässt sich zumindest der Deckel leichter öffnen.

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Am Ende des Gartentreffs schlachteten Lara, Karin und Katharina einen großen Muskatkürbis. Dieser wurde also durch drei geteilt. Wir teilten die restliche Ernte untereinander auf, räumten auf und verließen anschließend den Vitalisgarten.

Lavendelstengel 12. Oktober 2019

Unsere beiden Wasseruhren wurden abgelesen, wir reinigten das dreckige Geschirr vom Besuch der Heliosschule, wir fegten, räumten auf, gruben die letzten Kartoffeln aus, pflückten Weintrauben, tüteten Bohnensaatgut ein, sammelten Lavendelblüten und Ringelblumensamen, entfernten Efeu und bastelten daraus einen Kranz, kümmerten uns um unsere Kräuterspirale, ernteten Möhren, sortierten und entfernten Müll und machten uns ungewöhnlich früh vom Acker.

Katharina, Volker und der kleine Elias waren die ersten im Vitalisgarten. Pitter hatte bereits die Wasserstellen des Wiesengrundstücks zugänglich gemacht, denn gegen 13 Uhr sollte der Wasserstand abgelesen werden. Die drei verzogen sich zunächst in die Casa Esmeralda und warteten auf die Ankunft von Herrn Ploog. Nach einer Weile kam er vorbei und las zusammen mit Volker unsere Wasseruhr des Hauptgartens ab. Anschließend besuchte er Elias und meinte, dass er Katharina und Volker keine Probleme in der Schule machen würde. Mal sehen ob er Recht behält.

Katharina S. kam vorbei und war erkältet. Eine körperliche Anstrengung war also nicht drin. Stattdessen half sie Katharina und Volker beim Abspülen der Reste der Exkursion der Heliosschule.

Als nächstes tauchte Fee auf und wurde herzlich begrüßt. Fee nahm gleich einen Besen und fegte in der Casa Esmeralda. Kurz darauf kam auch Dagmar in unseren Gemeinschaftsgarten. Zusammen mit Fee gruben die beiden die letzten Kartoffeln aus dem Acker aus. Anschließend schauten die beiden im Kartoffellager nach dem Rechten. Sie sortierten gekeimte Kartoffeln aus und lagerten neue Kartoffeln ein.

Jetzt kam auch wieder Selina in den Vitalisgarten. Volker erklärte ihr was es für Aufgaben gab. Selina entschied sich fürs Kürzen und Entfernen von Efeu. An der Verandasüdseite befand sich ursprünglich eine Efeuwand. Letztere hatten wir entfernt, allerdings gruben wir nicht die Wurzeln des Efeus aus. Deshalb kam aus den Wurzeln frischer Efeu empor und kroch auf die Veranda. Selina und Volker entfernten die Efeuranken so gut es ging. Lust aufs Ausgraben der Wurzeln hatten die beiden aber nicht. Selina schaute danach nach weiteren Efeuranken unter dem großen Apfelbaum.

Fee kümmerte sich derweil um unsere Kräuterspirale. Sie versuchte die vergreisten Salbei- und Thymianpflanzen zu verjüngen. Sie schnitte also einige Zweige ab und sorgte so dafür, dass die Pflanzen von unten nachwachsen können. Dagmar war unterdessen auf der Suchen nach Ringelblumensamen und sie erntete auf dem Acker neben den großen Zucchinipflanzen große Möhren, von denen wir direkt eine verspeisten. Außerdem bastelte sie aus dem Efeu einen Kranz. Dieser ließe sich noch mit Vogelbeeren verzieren, aber jetzt schmückt er erstmal pur die Garderobe.

Katharina kümmerte sich die ganze Zeit um Elias. Nebenher striff sie getrocknete Lavendelblüten von Lavendelstengeln ab. Zwischendurch half ihr dabei auch Volker. Außerdem tütete Katharina Bohnensaatgut ein.

Katharina S. besorgte sich unsere Trittleiter und pflückte viele Weintrauben ab. Aus den Trauben möchte sie Traubensaft erzeugen. Wir sind gespannt wie dieser gelingen wird. Unter dem Weinreben hatte sich eine kleine Müllecke am Teich etabliert. Fee sortierte nun den Müll und halbierte die Müllecke. Einen Teil des Müll transportierten wir nach Hause. Katharina S. nahm Plastikmüll mit und Volker packte Papier ein.

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Ungewöhnlich früh verschwanden die meisten Gärtnerinnen und so wurde bereits am Spätnachmittag die Ernte untereinander verteilt. Einzig Katharina, Volker und der kleine Elias blieben noch bis etwa halb sieben. Volker und Katharina räumten nämlich noch die Bierbänke und Biertische auf, die für die Heliosschülerinnen und – schüler benötigt wurden. Recht früh war also dieser Gartentreff zu Ende. Beim nächsten Mal wollen wir gemeinsam eine leckere Kürbissuppe kochen. Wenn das kein Grund ist vorbeizuschauen?

Südlicher Giebel 05. Oktober 2019

An diesem Gartentreff stand wieder das Mauern im Vordergrund. Dieses Mal mauerten wir die südliche Giebelseite des erneuerten Dachs in großen Teilen zu. Ansonsten deckten wir die alte Decke des Wohnbereichs in der Casa Esmeralda vollständig ab und bereiteten die mit Bitumen verschmierten Verschalungsbretter für die Entsorgung vor. Wir ernteten außerdem Kartoffeln, Kürbisse, Trauben und sammelten Saatgut.

Diesmal schloss Volker als erster bereits gegen 12:30 Uhr die Tore zum Vitalisgarten auf. Er hatte vor eine zweite Maurerkelle und weiteren Zementmörtel fürs Mauern zu besorgen. Leider hat der fußläufig erreichbare Mobau samstags nur bis 13 Uhr geöffnet. Deshalb war Volker vor der eigentlichen Gartentreffzeit aktiv und mit der Schubkarre unterwegs. Im Mobau kam er rechtzeitig an und besorgte uns eine Echte Tiroler Kelle und einen 40 kg Zementmörtelsack. Mit der Schubkarre ging es zurück zum Garten.

Dort war pünktlich um 13 Uhr zum Gartentreff bereits Paula eingetroffen. Paula wartete auf der Veranda und war froh, dass Volker nach seinem Einkaufstripp auftauchte. Volker zeigte Paula in der Casa Esmeralda die Decke des Wohnbereichs. Die sollte als nächstes weichen und diese Aufgabe überließ Volker Paula. Inzwischen waren auch Fee und Iris in unseren Gemeinschaftsgarten gekommen und mischten direkt mit.

Volker verabschiedete sich um seinen kleinen Sohn Elias zu Hause abzuholen. Derweil widmete sich Paula den mit Bitumen verschmierten Verschalungsbrettern und sie hebelte diese unter Mühen mit dem Kuhfuß und Hammer aus der Verankerung. Iris säte inzwischen Winterpostelein ein und Fee erntete Kohlrabi und Herbstrübchen. Darüber hinaus sammelte Iris Bohnensaatgut und erntete Kürbisse.

Lara und Julia kamen ebenfalls in den Vitalisgarten. Lara fing direkt mit an die Verschalungsbretter oberhalb des Wohnraums der Casa zu entfernen. Fee, Paula und Julia entfernten derweil die Nägel aus den Brettern. Letzteres war hilfreich, weil dadurch die Verletzungsgefahr sinkt und weil sich die Bretter besser stapeln lassen. Jetzt kehrte auch Volker mit dem kleinen Elias zurück in den Garten. Er drückte kurzzeitig Julia Elias in die Arme und hatte deshalb die Möglichkeit Lara beim Lösen der letzten Verschalungsbretter zu helfen. Ein Brett war besonders widerspenstig, denn Volker musste dafür einen Metallbügel durchsägen. Als Letztes folgten einzelne Bretter über dem Ofen. Es war vollbracht alle mit Bitumen verseuchten Teile waren entfernt und der Wohnraum hatte merklich an Höhe gewonnen. Das sieht gut aus und auch das Balkenkonstrukt des Dachstuhls kann sich sehen lassen.

Katharina kam nach einer Flohmarkttour ebenfalls in unseren Gemeinschaftsgarten. Sie war fündig geworden und hatte gebrauchte Klamotten für Elias gefunden. Katharina schnappte sich Elias und brachte diesen zu den Beeten des Hauptgartens. Auf der Veranda klopften Paula und Volker nämlich ausgiebig zur Entfernung der Nägel. In der Casa sorgten Lara und Julia für Ordnung. Die Umbaumaßnahmen hatten reichlich Staub und Bitumen auf den Boden rieseln lassen. Es galt für die beiden also den groben Dreck zu entfernen.

Nach der Aufräumaktion ging es für uns ans Mauern der südlichen Giebelseite. Katharina, Julia und Fee sorgten fürs Wässern und den Nachschub der Ziegelsteine. Das Wasser soll verhindern, dass der Zementmörtel zu schnell trocknet. Lara mauerte nun von Innen auf der niedrigen Dachschräge. Volker stellte sich außen auf die lange Leiter und mauerte an der hohen Giebelseite. Diesmal hatten wir eine ordentliche Mörtelmasse angemischt, weshalb das Mauern recht leicht von der Hand ging. Leider war der Untergrund schief, weshalb die Wasserwaage fürs Waagerechte nichts brachte. Mit der Wasserwaage konnten wir allerdings kontrollieren, ob wir einigermaßen im Lot blieben.

In der Zwischenzeit erntete Paula einige Kartoffeln im nördlichen Ackerteil. Dabei ließ sie aber noch einige Pflanzen für den Besuch der Heliosschule übrig. Da sollte nämlich eine Gruppe Kartoffeln ausgraben können. Katharina streifte nebenher Lavendel von deren Stengeln, kochte Tee für die Anwesenden und füllte letztlich Wasser von vollen Regenwassersammeltonnen in leere Wassertonnen um. Dadurch können wir Trinkwasser sparen und das Regenwasser zum Bewässern einsetzen.

Jetzt kam Kevin Pawel vorbei und packte beim Mauern direkt mit an. Es mauerten nun also Lara, Kevin Pawel und Volker. Das Mauern ging stetig voran und nach einer kurzen Weile mussten wir wieder neuen Zementmörtel anmischen. Weiter ging es mit dem Mauern und der Giebel füllte sich langsam mit Ziegelsteinen. Kurz schaute Hermann vorbei und war froh Elias gesund und munter zu erleben. Zusammen mit Katharina und Volker verabredete er sich zu einer Fotosession Ende Oktober.

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Als die Dämmerung hereinbrach war die Mörtelladung wieder zu Ende und wir entschlossen uns, das Mauern zu beenden. Lara reinigte diesmal die Werkzeuge und die Mörtelbütte. Katharina und Volker räumten die restlichen Sachen auf. Die drei fegten auch noch die Veranda und die Casa von innen. Bereits im Dunkeln endete dieser Gartentreff, ohne Licht war es gar nicht so einfach alle Dinge an den richtigen Ort zu bringen.