Wir betrieben eine Fruchtfolge auf unserem Acker. Der Acker ist durch zwei sich in der Mitte kreuzende Wege in Viertel geteilt. Auf einem Viertel wachsen verschiedene Bohnen, dicke Bohnen im Frühjahr, später auch Stangenbohnen, Buschbohnen und Sojabohnen. Auf einem weiteren Viertel wachsen die Kürbisse, auf dem dritten Viertel Süßkartoffeln, Mangold, Kräuter und was sonst noch so anfällt. Auf dem letzten Viertel sind Südfrüchte, wie Zucchini, Physalis, Tomatillos, Auberginen und Freilandgurken. Jedes Jahr wird der Anbau dann im Uhrzeigersinn rotiert, so dass jede Feldfrucht nur alle vier Jahre an derselben Stelle vorbeikommt. Das verhindert, dass der Boden zu einseitig ausgelaugt wird und reduziert Krankheiten.
Unsere Kürbisse werden im April bei verschiedenen Gärtner:innen zu Hause ausgesät und geschützt im Warmen herangezogen. Zur Südfrüchte-ins-Freie-Feier werden sie dann mit den anderen Südfrüchten zusammen ausgepflanzt. Die Erde zwischen den Kürbissen decken wir mit Pappe ab, um Beikräuter und Wasserverdunstung zu unterdrücken.
Danach heißt es dann warten, bei extremer Trockenheit mal zu gießen und die jungen Kürbisse auf ein Brett oder einen flachene Stein zu legen, damit sie nicht faulen, vor allem bei viel Regen.
Anfang August sind die Pflanzen schon ziemlich groß und es sind erste Früchte zu sehen. Bis zur Ernte dauert es aber bis September, und die allerletzten Früchte holen wir dann Ende Oktober, je nach Witterung. Wenn man mit der Ernte wartet, bis die Fruchtansätze verholzt sind, sind Kürbisse auch gut lagerfähig. Nach der Ernte wird das Beet dann abgeräumt und über den winter abgedeckt, bis dann im Frühjahr die Bohnen ausgesät werden.






