Es ist heiß. Und trocken. Gefühlt hat es seit Mitte Juni nicht geregnet. Der Juli war der trockenste Juli in Köln seit Beginn der Wetteraufzeichneichnungen, es hat gerade mal 6,1 l pro Quadratmeter geregnet. Im ganzen Monat. Der langjährige Durchschnitt für Juli sind 87,4 Liter pro Quadratmeter.
Der Lehmboden hat einiges an Wasser gespeichert und die Wildpflanzen sind ziemlich genügsam, die kommen also noch ganz gut über die Runden und bieten vielen Insekten Schutz und Nahrung. Wenn das so weitergeht werden die aber auch vertrocknen, die gießen wir nämlich nicht mit. Wir sind mit den Nutzpflanzen schon vollauf beschäftigt. Wir haben viele Regentonnen, alleine 11 IBC-Tanks mit je 1000 Litern Volumen und dann noch 13 andere, unterschiedlich große Regentonnen. Trotzdem sind die mittlerweile alle leer und wir gießen mit Leitungswasser. Dabei achten wir darauf, dass das Waser direkt an die Erde kommt statt auf die Blätter und mulchen alles, um die Verdunstung und damit den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Besonders Mais, Chilis, Paprika, Kürbis, Bohnen und Wein wachsen in der Hitze mit unserem Wasser und dem Sonnenschein sehr gut und versprechen reiche Ernte. Die Zucchinis explodieren gerade schon wieder und lassen sich kaum rechtzeitig abernten und verbrauchen.
Im Vergleich zu den umliegenden Betonwüsten ist der Garten aber immernoch eine Oase, in der es sich verhältnismäßig gut aushalten lässt. Die Bäume spenden Schatten und die Blätter verdunsten Wasser und kühlen dadurch die Luft wenigstens etwas. Etliche Vögel, Insekten und auch “unsere” Gartenschläfer sowie Eichhörnchen scheinen das zu schätzen zu wissen und beleben unseren Garten. Der Teich hat einen sehr niedrigen Wasserstand, dient aber immernoch als Vogeltränke und – Bad.









