Historie

Herbst 2013 und Winter 2013/2014

Der Obsthain Grüner Weg ist von der Bauleitung der GAG an eine andere Stelle im Gelände verpflanzt worden. Die Bäume stehen nun eng gedrängt östlich des Wendehammers vom Grünen Weg. Dort warten sie auf ihren endlgültigen Platz in der Siedlung. Die ersten Bäume wurden an ihren endgültigen Platz versetzt. Leider stehen die Bäume in einem wenig attraktiven Schotterbett. Es bleibt zu hoffen, dass es künftig Kräuterunterpflanzungen geben wird.

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21. & 28. September 2013: Umzug des Gemeinschaftsgartens

Unser Gemeinschaftsgarten ist umgezogen und befindet sich nun auf dem ehemaligen Güterbahnhof Ehrenfeld. Wir haben diesen Ort “Gartenbahnhof Ehrenfeld” getauft. Der “Gemeinschaftsgarten Obsthain Grüner Weg” ist damit Geschichte, wobei der “Obsthain Grüner Weg” jetzt erst entsteht, da die Obstbäume nach und nach in die neue GAG-Siedlung integriert werden. Die Früchte sollen dann von den Anwohnern verarbeitet werden, inwiefern drum herum auch noch gemeinschaftlich gegärtnert wird steht in den Sternen.

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15. September 2013: Tag des guten Lebens

Die Bewegung Agora Köln hat am 15. September 2013 in Köln-Ehrenfeld den “Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit” veranstaltet. Dieser autofreie Sonntag hat Raum für ein anderes Erleben der Stadt geschaffen und soll eine schrittweise Transformation unser Stadt in Richtung Nachhaltigkeit feiern. Ein toller Tag, dem viele autofreie Tage folgen sollten!

Auch wir hatten einen Stand am Tag und haben das urbane Gärtnern in Ehrenfeld präsentiert. Unser Vereinsstand befand sich in der Franz-Geuer-Straße nahe des Weltempfängers. Selbst in dieser Nebenstraße war jede Menge los. Unser gut besuchte Stand bot Informationen zu unserem neue gegründeten Verein und gegen Spende konnten die Leute bei uns selbst geerntete Kartoffeln, Kuchen, Kräuter etc. bekommen.

02. September 2013: Vereinsgründung “Gartenwerkstadt Ehrenfeld”

Am 02. September 2013 haben wir uns im Atelier von Rainer Kiel zur Gründung unseres neuen Vereins getroffen. Auf der Tagesordnung stand zuerst die Satzung in der festgehalten wurde, dass wir das gemeinschaftliche Gärtnern in der Stadt etablieren und dafür öffentlich werben. Anschließend ging es um den Namen des Vereins. Am Ende gab es drei Vorschläge: (Saat-Erde-Gut e. V., Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V., Grüner Weg Ehrenfeld e. V.. Schließlich gab es ein Kopf an Kopf rennen zwischen den letzten beiden Vorschlägen. Schließlich hat der Name “Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V.” das Rennen gemacht.

Danach ging es um die Bildung des Vorstands. Unser Vorstand im Einzelnen: Erster Vorsitzender: Thomas; Stellvertretender Vorsitzender: Volker; Kassenwart: Rainer; Beisitzer: Katharina und Christian, Kassenprüferin: Karin.

20. Juli 2013: Körnerstraßenfest

Am 20. Juli 2013 fand das diesjährige Körnerstraßenfest statt. Unser Gemeinschaftsgarten war mit einem Stand neben unseren Bienenfreunden vertreten. Diesmal hatten wir eine mobile Pflanzkiste in die Körnerstraße gerollt. Unser Stand war gut besucht und wer wollte konnte sich über unseren Garten informieren. Auf Bildern hatten wir mögliche neue Standorte und den Garten illustriert. Darüber hinaus konnten die Besucher unsere Tagesernte bestaunen und Rucolapesto, Thymian, Rosmarin, Lavendel, Rosmarin-Foccacia und Kaffee und Kuchen erstehen. Während zwei Workshops haben wir jeweils eine Pflanzkiste gebaut.

10. Juli 2013: Vorbereitung Vereineinsgründung

Mittlerweile gab es zwei Vorbereitungstreffen zur Gründung eines Vereins für unseren Gemeinschaftsgarten. Wir hatten viele Vorschläge für eine Namensgebung, aber es hatte sich noch kein echter Favorit herauskristallisiert.

Mit dem Verein wollen wir zum einen unseren Gemeinschaftsgarten an einer anderen Stelle fortführen. Andererseits möchten wir das urbane Gärtnern vor allem in Ehrenfeld voran bringen. Der Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern in der Stadt trägt aus unserer Sicht zu einer lebenswerten Stadt bei. Unser zentrale Treffpunkt ist unser Gemeinschaftsgarten, der auch eine Begegnungsstätte für die Nachbarschaften Ehrenfelds darstellen soll. Wichtig ist uns der nachhaltige Umgang mit Saatgut, Erde, Ressourcen und unseren Pflanzen.

Juli 2013: Endlich ist der Garten richtig produktiv

In den letzten Wochen haben sich unsere Pflanzen meist gut entwickelt. Wir können immer mehr Ernte einfahren. Vor allem ist es die Zeit für Beeren jeglicher Art: Erdbeeren, weiße, rote und schwarze Johannisbeeren und Himbeeren.

Dieses Jahr haben wir auch eine satte Salaternte. Grüner und Roter Pflücksalat (Red Velvet) sprießen und sind teilweise schon geschossen, da wir mit dem Essen nicht nachkommen. Durch die verbesserte Erde – herzlichen Dank an die NeuLänder – sind diesmal sogar die Zucchinipflanzen gewachsen. Auch die ersten Tomaten (Bloody Butcher) waren köstlich. Die Tomatenpflanzen sehen dieses Jahr – bis auf wenige Ausnahmen – auch viel besser aus. Das liegt vermutlich an der verbesserten Anzuchtmethode.

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01. Juni 2013: Musikalisches Buffet im Garten

Am 01. Juni 2013 haben wir ein kleines musikalisches Gartenfest gefeiert. Das Wetter war zwar bescheiden (bedeckt, kühl und windig), aber es sind immerhin etwa 40 interessierte Zuhörer vorbei gekommen. Kurz nach 17 Uhr wurde das reichhaltige Buffet eröffnet. Aus dem Garten hat Katharina einen bunten Salat und Kräuterquark gezaubert. Zu trinken gab es Pfefferminztee, Waldmeister-Limo, Weißbier mit Waldmeisterschuss, Biowein und Bio-Klosterbier.

Dank Christoph gab es ein so buntes Musikprogramm wie das Buffet. Es ging los mit Robert Plantus (aus Köln), der uns mit Gesang und Gitarre erfreute. Anschließend spielte die Gruppe lichte cumpaniê (aus Bonn) feinsten KammerPop. Überraschend stellten wir fest, dass Christoph nicht nur gärtnern sondern auch sehr gut singen kann. Den Schluss gestaltete David Licht (sein/Leipzig) durch inspirierende Wortkunst. Wir durften ermutigende Worte hören und sind uns nun sicher, dass wir alle Universalgenies sind.

28. April 2013: Filmdreh der Agora Köln im Garten

Die Agora Köln hat am 15. September 2013 den “Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit” durchgeführt. Ein Teil von Ehrenfeld war an diesem Tag autofrei sein und der Freiraum stand für nachbarschaftliche Aktionen zur Verfügung. Zur Finanzierung entstand eine Crowdfunding-Campagne und dafür wurde am 28. April 2013 ein kleiner Werbefilm gedreht.

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Los ging es früh morgens im Obsthain. In der ersten Szene kommt Lilli, ein kleines Mädchen, in unseren Garten und pflanzt zusammen mit Katharina Tomaten ein. Anschließend radelt Volker als Gärtner los und bringt einem Geschäft frische Pflanzkübel vorbei. Gedreht wurden weitere nachbarschaftliche Aktionen die von einer Critical Mass (viele Radfahrer bilden diese) begleitet wurden. Am Ende des intensiven Tages gabe es ein buntes Abendessen auf der Straße vor dem Allerweltshaus. Das war ein sehr gelungener Tag, eben ein “Tag des guten Lebens”.

Hier geht es zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=noHnar8FkvU

07. April 2013: Wir suchen einen neuen Standort

Am 07. April 2013 sind wir mittags mit 11 Interessierten (9 Erwachsene, 2 Kinder) durch Ehrenfeld gezogen und haben uns nach einem potenziellen neuen Standort für unseren Gemeinschaftsgarten umgeschaut. Dabei haben wir das Gelände der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), den ehemaligen Güterbahnhof, die Brache an der Christianstraße und den Leo-Ammann-Park besichtigt. Am Ende haben wir oberes Parkdeck gefunden. Dort  ist es ruhig und es gibt einen grandiosen Blick auf auf den Heliosturm und sogar den Dom. Das hätte schon was: Drive-in-Garten!

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Februar 2013: Mehr als 2000 Gartenstunden für den Obsthain

Wir kommen in unserer Auswertung auf mehr als 2000 ehrenamtliche Gartenstunden, die wir im Jahr 2012 abgeleistet haben. Es gibt aber noch viele Stunden, die wir nicht gezählt haben. Die Dunkelziffer dürfte recht hoch sein! Dabei haben sich mehr 93 Leute aktiv am Gärtnern beteiligt.

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23. Januar 2013: Planung der Aussaat

Zwecks der Planung für den diesjährigen Anbau von Pflanzen haben wir uns zu fünft am 23. Januar 2013 um 18 Uhr im unterkühlten Obsthain-Pavillon getroffen. Zunächst nutzten wir unsere Erfahrung vom letzten Gartenjahr, um zu entscheiden welche Pflanzen nicht wirklich für den Anbau im Obsthain geeignet sind. Leider konnten wir 2012 bei Blumenkohl, Broccoli, Auberginen und Melonen keine Ernte einfahren. Unsere Kürbisse waren wegen Nährstoffmangel leider nur winzig. Da hilft ggf. der Kompost! Gut lief es hingegen mit vielen Kräutern wie Kamminze oder Waldmeister. Auch Bohnen, Erbsen, Salat, Zucchini, Möhren, Blattkohl, Gurken und Tomaten haben wir erfolgreich angebaut.

Dezember 2012: Paletten, Pflanzkistenbau und Außenregal

Auf Nachfrage haben wir durch den netten Bauleiter über 70 kleine Einwegpaletten von der GAG-Baustelle erhalten. Mit den kleinen Paletten lässt sich ohne elektrische Hilfsmittel eine hübsche Pflanzkiste zimmern. Den zweiten Weihnachtstag haben wir genutzt und aus den Paletten ein großes Außenregal gebastelt.

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15. Dezember 2012: Schnittaktion am Biogarten Thurner Hof

Die Baum- und Strauchschnittaktion im Biogarten Thurner Hof am 15. Dezember 2012 war einen nette Aktion. Zu fünft waren wir vom Obsthain dabei, haben kräftig angepackt  und durften etliche Bündel Weidenruten samt samtigen Weidenkätzchen mitnehmen. Der abenteuerliche Rücktransport zeigte uns wie leistungsfähig eine U-Bahn in Köln sein kann. Wir haben jetzt jedenfalls das Weidenrutenbahnfahrdiplom. Die Weidenruten werden wir beispielsweise zum Flechten von Rankgittern verwenden.

Anfang Dezember 2012: Wintermärchen im Obsthain

In der ersten Tagen des Dezember 2012 hatte es stark in Köln geschneit. In Ehrenfeld lagen zu dieser Zeit etwa 15 cm Schnee, wodurch unsere Pflanzen und letzte Blüten in ein kristallernes und zerbrechliches Kleid gehüllt wurden. Auf den Dach der Tomatenhäuschen bildeten sich auf der Schneedecke formschöne Eisnadeln.

Am 08. Dezember 2012 fiel dementsprechend der Gartentreff in den Schnee. Jedoch offenbarte sich den Besuchern eine märchenhafte Schneelandschaft, die wir in Bildern festgehalten haben.

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201212Rucolaschoten 201212Zitronenthymian

Der goldene Herbst im Obsthain

Der Herbst tauchte unseren Garten in ein rot-bräunliches Licht, wodurch die Vergänglichkeit des Lebens verdeutlicht wird. Es entstanden nette Farbkombinationen,wie das exemplarisch unsere Erdbeerableger und die Kapuzinerkresse gezeigt haben. Auch im November lässt sich noch Einiges aus dem Boden holen. Wir haben am 25. November 2012 rote und violette Möhren geerntet.

201211Erdbeerableger 201211Mangold
201211Kapuzinerkresse
201211Bluete
201211Ueberblick 201211Moehrenernte

29. Oktober 2012: Wir haben eingekocht

Das Äpfel-Einkochen am 29. Oktober 2012 war ein voller Erfolg, so dass wir uns kurz darauf ein weiteres Mal getroffen haben. Insgesamt haben wir 30 Gläser leckeren, weihnachtlich gewürzten Kompott und etliche Gläser Apfel-Mango-Trauben-Marmelade hergestellt. Unser erster Versuch zur Herstellung von Hagebutten-Marmelade mit der Flotten Lotte war noch etwas unbeholfen, aber jetzt wissen wir wie es geht! Besonders die Hagebutten-Marmelade ist ein Geheimtipp für alle Feinschmecker!

Oktober 2012: Wir sind ein ökoRausch-Satellit

Im Rahmen der ökoRausch – Festival für Disign & Nachhaltigkeit – ist die diesjährige ökoRausch-Fahrradtour auch in unserem Garten vorbei gekommen. Bei einer Führung konnten die Radler den Obsthain kennenlernen. Als ökoRausch-Satellit hatten wir unsere Öffnungszeiten erweitert, haben aber nur wenige Interessierte angelockt.

September 2012: Veranstaltungen im Rahmen der plan 12

Im Rahmen der plan 12, der Architektur Biennale Kölns, gab es einige Aktionen im Obsthain. Auf dem Herbstfest am 23. September hat Katrin Bohn einen gut besuchten Vortrag über die Perspektiven des produktiven Grüns in der Stadt gehalten. Im dreitägigen Workshop Maßstab 1:3 haben wir uns über drei grüne Ableger des Obsthains Gedanken gemacht. Die Ergebnisse wurden während der Kritikerstunde mit Mittagessen am 26. September 2012 präsentiert und diskutiert. An der geplanten “Low Line” könnte ein großer Marktgarten entstehen, in dem die Gärtner des Obsthains in Zukunft weiter arbeiten könnten. Das entstehende Theatercafé in der GAG-Wohnsiedlung hat Interesse einen kleinen Küchengarten anzulegen. Schwieriger könnte die Verwirklichung eines Spielgartens in der Nähe des Bahnhofs Ehrenfeld sein.

22. Juli 2012: Sommerfest

Bei unserem Sommerfest am 22. Juli 2012 konnten wir insgesamt etwa 200-300 kleine und große Gäste begrüßen. Es gab ein vielfältiges Programm: Nach den Begrüßungsworten durch Kathrin Möller (GAG) und Sabine Voggenreiter (DQE) startete das Pflanzenquiz unserer Gartengruppe und das reichhaltige und wohlschmeckende Buffet wurde eröffnet. Interessant fanden die Leute beispielsweise die Bienen- und Kräuterführungen sowie den Pflanzenworkshop zur vegetativen Pflanzenvermehrung. Abgerundet wurde das Programm durch Musikeinlagen der Gruppe La Lengua del Malón del Malón.

201207SommerfestUeberblickObsthain 201207SommerfestObsthain

23. Juni 2012: Das Pop Design Festival im Garten

Während des Pop Design Festivals in Ehrenfeld (20.-24. Juni 2012) haben wir einen Gartenworkshop angeboten. Während unseres Gartentreffs hätten Interessierte mitgärtnern können. Allerdings gab es keine Leute die gärtnern wollten, statt dessen hat die Gruppe La Lengua del Malón LaLengua den sonnigen Nachmittag mit wohlklingender Musik untermalt.

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Frühling/Sommer 2012

Trotz der kühlen Witterung haben wir bereits Einiges ernten können. Neben Kräutern, Salat, Möhren und der ersten Tomate sind die Zucchinipflanzen recht produktiv.

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Frühling 2012

Aus dem kahlen Schotterplatz der GAG-Baustelle hat sich eine grüne Oase in Ehrenfeld entwickelt. Seit dem Winter haben wir 50 Pflanzkisten gebaut.

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Darüber hinaus wuchsen etwa 250 Tomatenpflanzen in Pflanztöpfen und mehr als 150 Kartoffeln in Reissäcken. Weitere Pflanzen wie Mais und Bohnen hatten wir am Zaun platziert, um ihn produktiv zu begrünen.

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Mai 2012: Unsere Bienen ziehen ein

Unsere Imkergruppe vom Ehrenfelder Bienenprojekt hat den ersten Bienenstock im Obsthain aufgestellt. Von nun an produzieren die fleißigen Bienen leckeren Honig aus Ehrenfeld und sorgen nebenbei für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen.

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05. Mai 2012: Wir haben einen Bauwagen

Der von Christian ausfindig gemacht und vom DQE gesponsorte Bauwagen traf im Obsthain ein. Olivier von der Bienengruppe hatte den Kontakt zu Daniel hergestellt. Daniel besitzt einen alten Trecker mit dem er uns den Bauwagen nach Ehrenfeld zog.

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Der Bauwagen wurde zu einem wichtigen Bestandteil des Gartens, denn dort konnten wir viele Gartenutensilien einigermaßen sicher unterbringen. Im Pavillon war beispielsweise für die Gartenwerkzeuge kein Platz mehr. Auch die Bienenleute konnten den zusätzlichen Platz sehr gut gebrauchen.

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April 2012: Erste Ernte

Die erste Ernte ist eingefahren. Als erstes waren unsere Radieschen gekeimt und bildeten Knollen. Sabine und Kathrina waren die ersten, welche die Radieschen probiert haben.

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März 2012: Wir bauen und bauen und bauen

Unser Gemeinschaftsgarten ist ein mobiler Garten, weshalb wir Pflanzkisten benötigen. Das DQE hatte uns EU-Paletten zur Verfügung gestellt, die wir u.a. mit Christians Lastenrad transportierten und aus denen wir wie am Fließband Kisten produzierten. Christian unser Schreiner hatte den ersten Prototyp entworfen an den wir uns zunächst hielten. Später verwendeten wir eine etwas andere Technik, bei der aus drei kleineren Einwegpaletten von der GAG-Baustelle ein Pflanzkübel entstand. Hierbei benötigen wir keinerlei elektrische Hilfsmittel und alle Baumaterialen sind Abfallprodukte. Wir betreiben also Upcycling.

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17. & 18. März 2012: Workshop “Urbane Gärten Köln”

Am einen Wochenende im März 2012 (17. & 18. März) fand in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums von Ehrenfeld der Workshop “Urbane Gärten Köln” statt. Dieser wurde maßgeblich durch die Initiatoren der Prinzessinnengärten aus Berlin gestaltet. Ausgehend von dem erfolgreichen Konzept der Berliner wurden exemplarisch für die drei Kölner Projekte NeuLand, Pflanzstelle und Obsthain Grüner Weg auf einer Standortanalyse basierende Szenarien für die Planung und Entwicklung von Gemeinschaftsgärten erarbeitet.

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Quelle: http://www.klimabausteine.de/index.php/Projektkarte.html

Die vorhandenen Ressourcen und Risikofaktoren der drei Gemeinschaftsgärten wurden genauer unter die Lupe genommen. Untersucht wurden u. a. die Nachbarschaft der Gärten in HInblick auf sozialen, kulturelle und ökonomische Aspekte. Zusammen haben wir schließlich Pläne für die Zukunft geschmiedet und konnten auf das gärtnerische, gestalterisches und ökonomisches Wissen der Berliner Experten zurückgreifen.

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Quelle: http://pflanzstelle.blogsport.eu/2012/03/20/prinzessinnengarten-in-koln

Winter 2011/2012: Kräuterwerkstätte
Auch im Winter ist was los im Obsthain! Im Winter 2011/2012 fanden im Grünen Weg und an anderen Orten in Kölnmeine Reihe von Kräuterwerkstätten, wie zu Erkältungskranheiten bei Kindern, statt.

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16. Juli 2011: Erste Pflanzaktion

Die erste Pflanzaktion am Grünen Weg fand am Samstag, den 16. Juli 2011, statt. Zusammen mit etwa 20 freiwilligen Helfern konnten wir mehr als 200 Tomaten, Paprika, Peperoni, Kürbis, Zucchini, Gurken und Rotkohle von Gartenglück in Reissäcke einpflanzen. Leider war die Pflanzaktion sehr spät im Jahr. Außerdem hatten wir wenig fruchtbare Erde verwendet, weshalb sich die Pflanzen nicht gut entwickeln konnten. Die Ernte ist deshalb weitestgehend ausgeblieben. Es gab lediglich einige Tomaten, Paprika und Peperoni zu ernten. Spaß gemacht hat die Aktion aber trotzdem!

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Quelle: www.d-q-e.net/obsthain.html

29. Mai 2011: Einweihung Obsthain Grüner Weg

Einladung zur Eröffnung OBSTHAIN GRÜNER WEG

Quelle: http://www.d-q-e.net/news-obsthain.html

Der Obsthain wurde im Rahmen des “Ehrenfelder Frühlings” am 29. Mai 2011 offiziell mit einer kleinen Feier eröffnet. Nach einigen einführenden Reden konnten regionale Apfel- und Kräuterspezialitäten verkostet werden. Anschließend hat Professorin Kathrin Bohn den ZühörerInnen das Thema “Produktive Stadtlandschaften” näher gebracht.

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Quelle: http://www.d-q-e.net/programm_ehrenfelderfruehling-impr.html

Zur Zeit der Eröffnung des Obsthains bestand dieser aus einer Schotterfläche mit 30 Obstbäumen und Kräuterunterpflanzungen. Dieses akurate Bild ist in der Folgezeit deutlich lebendiger geworden, denn mit vereinten Kräften entstand eine kleine grüne Oase in Ehrenfeld.

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Mai 2011: Der Obsthain entsteht

Im Mai 2011 entstand auf dem ehemaligen Gelände der Papierfabrik der „Obsthain Grüner Weg“. Der Obsthain ist ein vom Design Quartier Ehrenfeld (DQE) initiiertes Projekt, das gemeinsam und mit Unterstützung der GAG realisiert wird: Auf dem Grundstück der Kölner Wohnungsbaugesellschaft am Grünen Weg entstand als Zwischennutzung ein traditioneller, für Ehrenfeld ehemals typischer Obsthain mit vorwiegend alten Apfel- und Birnensorten.

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Quelle: http://www.d-q-e.net/programm_ehrenfelderfruehling-impr.html

Die Bäume standen in mobilen Pflanzcontainern, da sie sukzessive mit dem Fortgang der Baumaßnahmen, als Teil der Freiraumgestaltung, ihren endgültigen Platz in der Siedlung erhalten haben bzw. erhalten werden. Um die insgesamt 30 Bäume herum wurden Gemüse, Beeren und Heilkräuter angepflanzt – unter aktiver Beteiligung Ehrenfelder BürgerInnen, denn Gärtnern, Ernten und Verarbeiten der Früchte als Gemeinschaftsaktionen gehört zum Konzept.

Plan 10 Projekt: Ehrenfeld, was isst du?

Während der Architektur Biennale plan 10 (24. September bis 01. Oktober 2010) wurde das Projekt “Ehrenfeld, was isst du?” vorgestellt. Auf Einladung der plan-Veranstalter und des Design Quartier Ehrenfeld (DQE) entwickelten Katrin Bohn vom Londoner Architekturbüro Bohn & Viljoen und der Kölner Landschaftsarchitekt Dirk Melzer für den sozial und kulturell stark gemischten Kölner Stadtteil Ehrenfeld ein Konzept zu dessen grüner Durchwegung, die von kleineren und größeren Flächen zur landwirtschaftlichen Nutzung begleitet sein soll.

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Quelle: http://d-q-e.net/ehrenfeld-was-isst-du-workshop.html

Das Projekt wurde am 25. September 2010 vorgestellt und durch einen Workshop “Produktive Stadtlandschaft” am 27. und 28. September 2010 konkretisiert. Während des Workshops wurde neben der grünen Durchwegung in Form einer sog. “Low Line” auch der “Obsthain Grüner Weg” skizziert. Es sollte ein Obsthain entstehen, in dem gemeinschaftlich gegärtnert werden sollte. Letztendlich war es dann das DQE, das die GAG angesprochen hat und wodurch schließlich die Idee umgesetzt werden konnte.

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Quelle: http://d-q-e.net/img/projekt/DQE_obsthain1.pdf