Im Quartett 22. Februar 2020

Am letzten Gartentreff im Februar 2020 säten wir die ersten Saaten im Freien aus. Außerdem kamen Rucola und Radieschen im Gewächshaus in die Erde. Dazu mussten wir ein wenig jäten. Darüber hinaus feuerten wir unseren Ofen an und kümmerten uns um die Holzkante der Bretterverkleidung über der Betonplatte der Küche.

Pünktlich um 13 Uhr kamen diesmal Katharina, Volker mit dem kleinen Elias im Vitalisgarten an. Die drei liefen direkt in den Hauptgarten, schauten sich um, sorgten für Strom und heißes Wasser. Statt zu gärtnern verpflegten sich die drei zunächst: Elias wurde gefüttert und auch Katharina und Volker bekamen ihr Mittagessen.

In der Vorwoche hatte unsere Pflanzgruppe weitere Aussaaten geplant. Für Ende Februar stand die Anzucht von Radieschen und Rucola im Gewächshaus auf dem Plan. Katharina schnappte sich das in der Holzbox deponierte Saatgut und Volker platzierte Elias im Ringsling. Gemeinsam liefen die drei zum Gewächshaus auf die Wiesenfläche.

Katharina fing direkt an im Gewächshaus eine kleine Fläche auf der Westseite zu jäten. Dort hatten sich einige Beikräuter breitgemacht und an deren Stelle sollen künftig Rucola und Radieschen wachsen. Nachdem Katharina die Fläche für die Aussaat vorbereitet hatte, nahm sie das Saatgut und verteilte es in mehreren Reihen. Nach den Radieschen war Rucola an der Reihe. Rucola-Samen sind deutlich kleiner als die von Radieschen und sind deshalb auch schwerer zu verteilen. Währenddessen betreute Volker den kleinen Elias und leistete Katharina Gesellschaft.

Als nächstes und letztes schaute Katharina S. beim letzten Gartentreff im Februar 2020 vorbei. Katharina S. bekam von Katharina Saatgut in die Hand gedrückt. Sie ging im Hauptgarten zu unseren Beeten und startete damit das Beet C4 mit dem Rechen für die Aussaat vorzubereiten. Lisa hatte in der Vorwoche zusammen mit Volker das Beet bereits gejätete. Katharina S. musste also keine Beikräuter entfernen. Stattdessen legte sie Reihen fest und säte zwei unterschiedliche Radieschensorten unter freiem Himmel aus. Eine Sorte hat den verheißungsvollen Namen “Riesenrot”.

Katharina und Volker feuerten unterdessen den Ofen an. Es war kühl und insbesondere Elias sollte nicht zu kalt werden. Volker startet jetzt mit dem Abfeilen der Kante der Bretterverkleidung über der Betonplatte der Küche. Er entfernte überstehendes Holz. Durchs Sägen per Hand waren die Bretter nicht ganz gerade abgesägt worden und außerdem war die Länge nicht immer perfekt. Aus diesem Grund nahm Volker die von Karin gespendete grobe Holzfeile und feilte an der Holzkante. Über Kopf und in der Höhe war das recht anstrengend und außerdem konnte er nicht richtig durchschwingen, da die Wand den Aktionsradius begrenzte. Nach einer Weile war Volker sichtlich erschöpft und Katharina übernahm das Abfeilen. Auch ihr fiel das Feilen sichtlich schwer und nach einigen Minuten übernahm Volker wieder die Arbeit. Er hat den Ehrgeiz an diesem Spätnachmittag die gesamte Bretterverkleidung zurecht zu feilen. Am Ende war die Holzkante in einer Flucht gefeilt, so dass nichts Grobes mehr überstand. Die Kante bestand den nicht allzu kritischen Blicken von Katharina und das Werk war vorerst beendet. Das war auch gut so, denn Volkers Arme waren schlapp.

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Katharina S. hatte längst den Vitalisgarten wieder verlassen. Übrig blieben also Katharina, Volker und Elias. Nach dem Abfeilen war auch die Zeit fürs Aufbrechen gekommen. Katharina und Volker räumten auf und machten sich auf den Heimweg.

Beetvorbereitungen 15. Februar 2020

Wir jäteten in unseren Beeten, verlegten dort Pappe und verteilten auf der Pappe Kompost. Wir legten wir einen Baumstumpf frei indem wir Efeu entfernten. Umgebettet wurden zwei Pastinaken und wir gruben zahlreiche Topinamburknollen und Möhren aus. Darüber hinaus beantworten wir die Fragen einer Facharbeit und zerkleinerten Möhren für unseren Kompost. Außerdem bekamen wir Besuch, der die Schaukel des Mambogartens reparierte.

Katharina, Volker und der kleine Elias betraten als erste den Vitalisgarten. Es war schon viertel nach eins, da die drei einen Bus verpassten. Leider fehlt uns eine Gastgeberin oder ein Gastgeber für den dritten Samstag im Monat. Deshalb mussten an diesem Gartentreff die alten Hasen ran. Die drei pilgerten direkt zur Casa Esmeralda und starteten mit dem Bereitstellen von Strom und Aufräumaktionen.

Nach einer kleinen Weile kamen Evelyne, Caro und Robert in unseren Gemeinschaftsgarten. Evelyne kümmerte sich um Beete des Hauptgartens. Sie jätete im Beet B1 und beseitigte somit viele Beikräuter. Caro und Robert hatten Lust sich großen Mengen Efeu zu widmen. Die beiden fingen also an den Baumstumpf vor dem Gartenhaus Zwei freizulegen. Schnell entwickelte sich ein größerer Haufen von abgeschnittenem Efeu. Unter dem Efeu kam ein dicker Baumstumpf hervor. Es zeigten sich ebenfalls Spinnen. D. h. für die Natur war das Efeu nicht ganz uninteressant. Da Efeu sich schnell und stark verbreitet und auch noch an vielen anderen Stellen vorhanden ist, schadet es nicht, Efeu zu beseitigen. Caro und Robert ließen noch eine Haube Efeu übrig, so dass das Gebilde am Ende wie ein Pilz aussah.

Mittlerweile waren auch Lisa und Katharina S. und deren Familie angekommen. Katharina S. hatte Besuch und als Attraktion zeigte sie ihren Verwandten unseren Gemeinschaftsgarten. Sie liefen zum Mambogarten und reparierten unsere Schaukel.

Lisa schreibt übers urbane Gärtnern eine Facharbeit fürs Abitur. Dazu entwickelte sie einen Fragebogen, den wir ausfüllen konnten. Im Gegenzug hatten wir sie gebeten ein wenig bei uns im Garten anzupacken. Zusammen mit Volker widmete sie sich zunächst dem Beet C4. Dort jäteten die beiden Beikräuter. Anschließend gingen die beiden in Friedels Garten und ernteten dort eine weitere Reihe leckerer Möhren ab. Die verdreckten Möhren bürsteten die beiden ab und säuberten sie anschließend mit Wasser. Zur Belohnung konnte Lisa eine Möhre kosten. Jetzt verteilte sie ihre Umfragebögen und wurde mit einem Haufen Antworten
belohnt.

In der Zwischenzeit war auch Karin eingetroffen. Sie kümmerte sich zusammen mit Evelyne um die Beetvorbereitung. Dafür besorgte sie aus der linken Kompostmiete frischen Kompost. Ihr fiel auf, dass uns The Good Food sehr viele Möhren als Bioabfall zukommen ließ. Die Möhren mussten klein gemacht werden, damit der Zerfall besser funktioniert. Karin fand in Volker einen freudigen Stampfer. Karin transportierte zwischenzeitlich einige Kompostladungen zum Hauptgarten. Dort legten Evelyne und Karin Pappe auf die gejäteten Beete A1 und B1 aus und schaufelten eine Schicht Kompost oben drauf.

Volker war also am Stampfen und zerkleinerte die Möhren von The Good Food. Er nutzt unseren Opfertisch, so dass die Möhrenschicht nur noch halb so dick und besser mit dem Spaten zu durchdringen war. Nach einer gewissen Zeit wurden Volkers Arme lahm und er musste Pausen einlegen. Glücklicherweise kamen Iris und Birk vorbei. Birk griff Volker unter die Arme und stampfte mit. Nach einer Weile entschieden die beiden, dass die Möhren klein genug waren. Damit die Möhren ein wenig luftiger in der Miete liegen, sammelte Volker Zweige und anderes Pflanzenmaterial ein und legte dieses auf die Möhrenstücke in der mittleren Kompostmiete. Birk und Volker schaufelten zum Schluss die Möhrenreste des Opfertischs wieder in die Miete. D. h. jetzt befand sich Pflanzenmaterial zwischen zwei Möhrenschichten. Jetzt haben unser Kompostwürmer jede Menge zu tun.

Als nächstes transportierte Birk frischen Kompost in den Hauptgarten. Volker übernahm die Betreuung von Elias, so dass Katharina auch im Garten aktiv werden konnte. Mit dem Kompost versorgten wir das Beet B2.

Iris und Katharina kümmerten sich in der Zwischenzeit um Wurzelgemüse. Iris grub mehrere Pastinaken aus und bettete die zwei hübschesten und größten Wurzeln um. Der neue Standort für die zwei Pastinaken befindet sich auf unserer wilden Fläche, d. h. außerhalb der Beete. Dort sollen die beiden Pastinaken Samenstände bilden, wodurch wir unser eigenes Saatgut herstellen wollen. Katharina machte sich hingegen am Topinambur zu schaffen. Sie grub einige dicke Knollen aus und stellte ihre Ernte den Anwesenden zur Verfügung.

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Nach der Beetversorgung ging es ans Aufräumen. In der Casa Esmeralda versammelten sich letztlich noch Karin, Evelyne, Iris, Katharina, Volker und Elias. Die Truppe klärten letzte Details fürs Saatgutfestival und legten fest, welche Saaten beim kommenden Gartentreff ins Beet gebracht werden sollten. Am Schluss schaltete Volker das Licht aus und alle verließen den Vitalisgarten im Dunkeln.

Sturmsicher 08. Februar 2020

Wir spülten ab und sicherten so Sachen vor dem herannahenden Sturm. Wir sicherten darüber hinaus unsere Beetabdeckungen und räumten um das Außenregal herum auf. Außerdem stellten wir unsere Holzmöbel ins Trockene und befreiten Bäume von Brombeerranken. Wir ernteten Feldsalat und werkelten weiter am Trockengestell. Am Ende war mal wieder Zeit fürs Planen.

An diesem zweiten Gartentreff im Februar kamen Katharina, Volker und der kleine Elias als Erste im Vitalisgarten an. Die drei begaben sich direkt zur Casa Esmeralda, fingen dort aufzuräumen und zu schauen, welche Gegenstände dem folgenden Sturm zum Opfer fallen könnten. Volker sorgte außerdem für Strom. Zunächst packten Katharina und Volker ihr Mittagessen aus und sättigten sich einigermaßen. Elias bekam auch etwas zu Essen, er wurde aber mit Babynahrung gefüttert.

Nach den Mahlzeiten ging es ans Abspülen. Auf der Veranda der Casa hatten sich Spülsachen angesammelt und die galt es jetzt zu beseitigen. Beim Sturm wären die nur unnötig durch die Gegend geflogen und wären vermutlich kaputt gegangen. D. h. Katharina erhitzte Wasser und los ging es mit dem Abspülen und Abtrocknen. Das Abspülen erfolgte im Wohnraum der Casa Esmeralda, denn Katharina hatte unseren Ofen angefeuert. Nach einer Weile waren das dreckige Geschirr gesäubert.

Katharina ging nun zum Acker und wollte Feldsalat pflücken. Volker passte auf den kleinen Elias auf und bereitete den Weiterbau des Trockengestells vor. Katharina kam auf dem Wiesengrundstück an und traf Karin und Katharina S., die eingetroffen war. Karin und Katharina S. fingen direkt an unsere Ackerabdeckungen sturmsicher zu gestalten. Kleinere Pappstücke steckten die beiden unter große Planen und legten große Steine auf die Abdeckungen. Außerdem räumten die beiden rund ums Außenregal auf. Jetzt kamen auch Julia und Evelyne in unseren Gemeinschaftsgarten und halfen zunächst bei der Sturmsicherung der Wiesenfläche. Evelyne brachte Arthur mit, der uns kurz besuchte.

Katharina hatte in der Zwischenzeit eine mittelgroße Menge Feldsalat geerntet. Nach der Ernte lief sie zurück zur Casa und schaute was Volker machte. Die beiden hatten sich vorgenommen unser Trockengestell noch weiter zu bauen. Volker bohrte weitere Löcher für die Holzstangen, an denen z. B. Geschirrtücher getrocknet werden können. Beim Bohren der Löcher war die Position entscheidend, damit die Stangen möglichst waagerecht hängen können. Die beiden steckten die ersten Stangen in die Halterungen, so dass das Gestell ein L darstellt. Jetzt entschieden sich Katharina und Volker auch noch eine Querverbindung herzustellen, so dass das Gebilde ein Dreieck wird. Volker spannte einen Halterpfosten in die Schraubzwinge ein, da die nächsten Löcher etwa im 45°-Winkel gebohrt werden müssen. Katharina fing an zu bohren, wobei schnell die Batterie des Akkubohrschraubers schlapp machte. Katharina lud also den Akku auf, leider machte nach kurzer Zeit das Ladegerät schlapp. Deshalb wurde nichts aus dem weitere Bohren.

Auf dem Wiesengrundstück ging es mit der Sturmsicherung weiter. Karin, Katharina S., Julia und Evelyne brachten nun unsere Holzmöbel im Gartenhaus des Mambogartens unter. Recht schwer war ein reparierungswürdiger Holztisch, den wir auch unterstellen konnten. Nach dem Transport nahm sich Julia unsere Gartenschere und befreite einen Baum von Brombeerranken. Für die vielen Brombeerranken hatten wir eine Ablagestelle eingerichtet, denn im Kompost würden sich die Ranken nur vermehren.

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Nach den Arbeiten versammelten sich Evelyne, Katharina S., Katharina, Karin, Julia, Volker und Elias in der geheizten Casa Esmeralda. Es war wieder Zeit fürs Planen! Beim Planungstreffen ging es um die kommende Mitgliederversammlung. Bei der müssen wir eine neue Kassenwärtin oder einen neuen Kassenwart wählen. Glücklicherweise möchte Julia dieses Vereinsamt übernehmen. Außerdem ging es ums Saatgutfestival, einen neuen Fotoapparat für die Öffentlichkeitsarbeit, unseren Holzvorrat, das Rasenmähen, die Gastgeberschaft und andere interessante Themen. Gemeinsam räumten wir auf und verließen bereits im Dunkeln den Vitalis
garten.

Lehrbuchhaft 01. Februar 2020

Viele Gärtnerinnen und Gärtner bevölkerten am ersten Februartag der 20er Jahre den Vitailsgarten. Das Wetter war nicht besonders einladend, denn zuvor schüttete es am Morgen. Der Nachmittag verlief aber trocken und zeitweise zeigte sich sogar die Sonne. Wir kümmerten uns um einen Teil unsere Weinreben, entfernten in unseren Beeten Beikräuter, sammelten vertrocknete Pflanzenteile ein, fingen an ein Trockengestell für die Casa zu bauen, stapelten Holz um, brachten Pappe mit und planten gemeinsam das kommende Gartenjahr.

Iris war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie schaute sich um und zog zum Hauptgarten und zur Casa Esmeralda. Niemand kam zunächst zum ersten Gartentreff im Februar, weshalb sich Iris Aufgaben überlegte und selbst anfing unsere Weinreben am Weg zur Casa zu schneiden.

Nach einer Weile kamen Katharina und Volker mit dem kleinen Elias im Garten an. Volker sorgte für Strom in der Casa. Elias verweilte ruhig im Kinderwagen. Katharina und Iris unterhielten sich übers Beschneiden von Weinreben. Die beiden kamen zu dem Schluss, dass an den Weinreben wenig falsch gemacht werden kann. Wir können diese nicht gut nach dem Lehrbuch beschneiden, da die Weinreben nicht lehrbuchhaft behandelt werden. Verbesse
rn ließ sich die Konstellation der Weinreben aber doch. Elias wachte auf und beschwerte sich, so dass Katharina den kleinen in den Ringsling nahm. Die Weinreben zusammen mit Elias zu beschneiden war für Katharina aber nicht sehr effektiv.

Katharina S. und Julia kamen in unseren Gemeinschaftsgarten. Katharina zeigte ihnen mögliche Aufgaben. Julia jätete weiter unter den kleinen Apfelbäumen. Danach entfernte sie Beikräuter in unseren Beeten. Katharina S. kümmerte sich um die Weinreben in der Nähe des Komposts des Hauptgartens. Anschließend entfernte sie vertrocknete Pflanzenteile am Weg und sorgte für mehr Ordnung.

In der Zwischenzeit fingen Katharina und Volker damit an ein Trockengestell für den Wohnraum der Casa zu bauen. Katharina hatte Rundstäbe und Kanthölzer besorgt. Mit dem Bus brachten die beiden die 2,40 m langen Stäbe in den Vitalisgarten. Los ging es mit dem Sägen der Kanthölzer, die die beiden auf etwa 50 cm absägten. Leider sägte Volker etwas schief, weshalb ihm die Holzfeilen von Karin weiterhelfen. Mit Hilfe der Feilen waren die Sägeschnitte schnell gerichtet. Als nächstes folgten 1 cm breite runde Löcher für die Rundstäbe. Volker nahm unseren Akkubohrschrauber und bohrte Löcher an ausgewählten Stellen in die Kanthölzer. Die beiden montierten als nächstes zwei Kanthölzer über dem Ofen an die ehemaligen Dachsparren. Was noch fehlte waren die Bohrlöcher für die quer verlaufenden Rundstäbe. Letzte sollen insgesamt ein rechtwinkliges Dreieck bilden. D. h. wir müssen Löcher im 45° Winkel bohren. Das ist nicht ganz einfach, weshalb die beiden die Arbeiten für diesen Nachmittag einstellten. Volker klappte die festgeschraubten Kanthölzer nach oben, so dass diese nicht störten. D. h. das Trockengestell könnte im Endeffekt sogar eingeklappt werden.

Caro schaute ebenfalls vorbei und fing an vertrocknete Farnblätter an der kleinen Wiese vor der Casa zu entfernen. Anschließend half sie in unseren Beeten Beikräuter zu entfernen. Ein wenig später tauchten auch Robert mit der kleinen Mathilda auf.

Robert kümmerte sich um unseren Holzstapel. Durchs Heizen der Casa Esmeralda war knapp die Hälfte unseres Holzvorrats verschwunden. Deshalb hatte in der Vorwoche Volker damit angefangen das Holz links neben die Tür zu stapeln. Jetzt nutzte Robert den freigewordenen Platz und brachte die Hölzer, die vor unserem Teich lagerten zum freien Platz. Robert stellte fest, dass mehr Hölzer gestapelt hätten können, wenn Volker die Hölzer dichter gestapelt hätte. Aus diesem Grund verblieben noch ein paar Hölzer am ursprünglichen Ort. Nicht schlimm, denn die verheizen wir demnächst.

Inzwischen war auch Evelyne im Vitalisgarten angekommen. Sie hatte extra Pappe für unsere Ackerflächen mitgebracht. Sie unterhielt sich mit den Anwesenden und half beispielsweise dabei abgeschnittenes und entferntes Pflanzenmaterial zu lagern.

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Am späten Nachmittag kam auch Karin vorbei und brachte unser Saatgut mit. Kurz nach 17 Uhr startete unser Pflanzgruppentreffen. Gemeinsam blickten wir auf das vergangene Gartenjahr zurück. Wir überlegten, was gut und was weniger gut funktioniert hat. Außerdem ging es darum neue Ideen zu sammeln. Evelyne wollte gerne Milpa ausprobieren. Wir berichteten, dass wir bereits Mais mit Bohnen und Kürbissen kombinierten. Wir waren aber nicht wirklich begeistert und wollen das deshalb 2020 nicht ausprobieren. Iris möchte hingegen gerne Spargel anpflanzen. Dafür kann sie gerne eine Fläche im Mambogarten nutzen. Außerdem ging es ums Saatgutfestival und verbundene Aufgaben, die verteilt wurden. Zwischenzeitlich verabschiedeten sich Caro, Robert und Mathilda und am Ende räumten wir gemeinsam auf und verließen den Vitalisgarten.

Kompostaufbau 25. Januar 2020

Trüb aber trocken verlief der letzte Gartentreff im Januar. Wir beschnitten die Spitzen unserer kleiner Apfelbäume und entfernten Zitronenmelissse und Goldruten unter den Bäumen. Wir schichteten einen neuen Kompost auf und stellten fest, dass der ruhende Kompost fertig ist. Allerdings sind größere Zweige noch nicht verrottet. Wir ernteten Möhren und Feldsalat und Jana kam zum ersten Mal bei uns im Garten vorbei.

Karin war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie begab sich zum Hauptgarten, öffnete die Casa Esmeralda und unseren Schuppen. Sie überlegte, was sie zunächst machen sollte. Da niemand anderes auftauchte, entschied sie sich die beiden kleinen Apfelbäume unseres Hauptgartens zu beschneiden. Da wir uns in den letzten Jahren bereits um die Apfelbäume kümmerten, waren an diesen Bäumen lediglich die Spitzen zu beschneiden.

Nach einer Weile tauchten Katharina, Volker und der kleine Elias auf. Volker bemerkte, dass das Tor zum Gartengelände verschlossen war. Da hatte zwischendurch vermutlich ein Schrebergartennachbar das Tor abgeschlossen. Es wäre also gut ein Schild mit dem Hinweis auf den Gartentreff anzubringen. Die drei liefen ebenfalls zum Hauptgarten und wurden von Karin herzlich begrüßt.

Katharina feuerte in der Casa Esmeralda unseren Ofen an. Volker sorgte unterdessen für Strom und kramte seinen Laptop hervor, der mit “grünen” Elektronen geladen werden sollte. Nach der Stromaktion übernahm Volker das Babysitten und kümmerte sich um Elias. Katharina entfernte in der Zwischenzeit unter einem der beiden Apfelbäume Beikräuter. An dieser Stelle hatten sich spontan Zitronenmelisse und Goldrute verbreitet. Da unser Hauptgarten nicht nur aus diesen beiden Pflanzen bestehen sollte, versuchte Katharina diese Beikräuter zu entfernen.

Karin kümmerte sich derweil um unseren Bioabfall. Letzteren hatte Danny von The Good Food besorgt, er hatte den Bioabfall zerhackt und in der mittleren Kompostmiete gesammelt. Inzwischen krochen zahlreiche Kompostwürmer in den Haufen mit Bioabfall. Einiger Abfall war verfault und stank bereits. Das lässt darauf schließen, dass anaerobe Vorgänge stattfanden. Völlig ohne Luft konnte das Zersetzen aber nicht sein, denn die Würmer brauchen Luft zum atmen. Es war aber eine gute Idee den Bioabfall neu aufzusetzen und einen Komposthaufen zu erstellen. Zunächst besorgte Karin andere Gartenabfälle, die als Zwischenschicht dienten. Das waren beispielsweise dünne und kleingeschnittene Äste oder vertrocknete Stängel von Blumen. Außerdem nahm sie Urgesteinsmehl zur Hand, durch das mehr Mineralien in den Kompost gelangen. Karin schichtete also abwechselnd Bioabfälle, trockenes Gartenmaterial und Urgesteinsmehl. Bis auf das Gesteinsmehl waren die Schichten etwa 10 cm dick. Nach einer Schichtrunde ging es wieder von vorne los.

Mitten im Kompostaufbau kam zum ersten Mal Jana in den Vitalisgarten. Karin begrüßte Jana und zeigte ihr gleich das Wiesengrundstück, den Mambogarten aus der Ferne und wechselte mit ihr zum Hauptgarten. Dort wurde Jana auch von Katharina, Volker und Elias herzlich begrüßt. Volker hatte schon befürchtet, dass Jana vor verschlossenem Tor gestanden hätte, denn Jana hatte sich für den Gartentreff angekündigt und anfangs war das Tor zum Gelände ja verschlossen. Jana gefiel unser Gemeinschaftsgarten sehr und sie hat vor in den nächsten Wochen richtig einzusteigen. Sie hatte nicht die richtigen Klamotten an, weshalb sie sich wieder verabschiedete.

Volker hatte jetzt auch Lust zu gärtnern. Deshalb gab er Elias Katharina in die Hand und lief zum Wiesengrundstück. Dort konnte Volker Karin beim Kompostaufbau helfen. Viel war nicht mehr zu tun, denn die mittlere Miete mit dem Bioabfall war nahezu leer geschaufelt. Die beiden schichteten das letzte Material auf und fertig war der neue Kompost in der rechten Kompostmiete.

Die beiden waren neugierig, wie der alte Kompost in der linken Kompostmiete aussah. Unter der Abdeckung zeigte sich fertiger Kompost. Der stellt das Gold des Gärtnerns dar, denn damit lassen sich Pflanzen organisch düngen. Karin startete damit den fertigen Kompost aus der Miete zu schaufeln ehe sie jäh gestoppt wurde. Leider hatten sich zahlreiche Zweige noch nicht zersetzt. D. h. beim Aufsetzen des Komposts im letzten Jahr hatten wir zu grobes Pflanzenmaterial als Schichtmaterial verwendet. Die Zweige brauchen zum Verrotten viel mehr Zeit als der Bioabfall. Daraus lernen wir, dass es entscheidend ist das richtige Pflanzenmaterial für die trockene Zwischenschicht zu wählen. Laub, sehr dünne Zweige, vertrocknete Stengel oder samenfreies Jätmaterial ist sicherlich gut geeignet. Dickere Zweige verrotten hingegen nicht schnell genug. Die sollten wir also zukünftig für den Kompost nicht verwenden.

Nach dem Aufbau des Komposts war noch ein wenig Zeit bevor es dunkel wurde. Karin schnappte sich ihre Schutzbrille und kroch hinter das Außenregal. Dort hatten sich von der Straßenböschung aus zahlreiche Ranken ausgebreitet. Diese entfernte Karin nun mit der Gartenschere.

Katharina erntete unterdessen zusammen mit dem kleinen Elias Möhren und Feldsalat. Damit sie beide Hände frei hatte, setzte Katharina den acht Monate alten Jungen in den Ring-Sling. Elias fühlt sich in dieser Tragevorrrichtung recht wohl, da er herumgetragen wird und viele Eindrücke bekommt. Katharina hatte auf diese Weise jedenfalls die Möglichkeit Ernte einzufahren.

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Die Dunkelheit war hereingebrochen. Die vier räumten die benutzten Gartensachen zusammen, teilten die Ernte untereinander und machten sich letztlich auf dem Weg nach Hause.

Saatgutarchiv 18. Januar 2020

An diesem kühlen Samstagnachmittag verkrochen wir uns die meiste Zeit in die geheizte Casa Esmeralda. Wir räumten den Wohnraum auf, verstauten überflüssige Sitzpolster, bezogen unsere großen Kissen und sortierten unser Saatgut fürs Saatgutfestival. Wir nutzten die letzten Sonnenstrahlen und beschnitten erneut unseren großen Apfelbaum.

Die ersten im Vitalisgarten waren Katharina, Volker und der kleine Elias. Die drei liefen direkt zur Casa Esmeralda und feuerten unseren Holzofen an. Volker war gerade dabei seinen grippalen Infekt auszuheilen und da war es besser, wenn ihm nicht zu kalt wurde. Elias schlief zunächst noch und so konnten Katharina und Volker im Wohnraum der Casa für Ordnung sorgen. Katharina störten die vielen Sitzpolster. Die waren im Sommer für Gartenstühle zu gebrauchen. Im Winter waren sie im Wohnraum unnötig. Deshalb verstaute Katharina einige Polster in unserer Sitztruhe. Volker brachte weitere Polster ins Gartenhaus Zwei, wo mehr Speicherplatz vorhanden ist. Bei der Gelegenheit bezogen die beiden unsere großen Kissen wieder mit ihrem Bezug. Die hatte Lara vor ein paar Monaten gewaschen. Bisher war aber niemand dazu gekommen die Kissen wieder zu beziehen. Dummerweise ging ein Reißverschluss kaputt, weshalb die Frage entstand, wie der Bezug geschlossen werden könnte. Wir könnten einen neuen Reißverschluss einnähen oder Knöpfe befestigen. Beide Varianten sind leider etwas aufwändig.

Nach einer kleinen Weile tauchte Karin samt unserem Saatgutvorrat in der Casa Esmeralda auf. Wir sorgten für Platz auf dem Tisch und Karin erklärte, was sie mit unserem Saatgut vorhatte. Das Ziel war es unser Saatgut zu sichten, zu schauen, was noch haltbar ist, zu definieren, was wir für die kommende Gartensaison behalten wollen und zu sehen, welches Saatgut wir Interessierten beim Saatgutfestival am 29. Februar 2020 anbieten können. Los ging es also mit dem Sortieren unseres Saatguts. Wir schauten nach Saatgut für beispielsweise Bohnen und Tomaten. Nebenher bastelten wir Saatguttütchen, die wir besonders fürs Saatgutfestival benötigen. Volker betreute außerdem Elias, der aufgewacht war. Katharina holte auch noch Radieschensamen aus ihren Hüllen. Iris kam ebenfalls vorbei und half beim Sortieren unseres Saatguts.

Die Sonne senkte sich langsam am Himmel, weshalb Karin und Iris aus der Casa stürmten. Die beiden wollten noch unseren großen Apfelbaum beschneiden. Den hatten wir zwar schon letztes Jahr und auch in den letzten Gartentreffs beschnitten, es waren aber trotzdem noch viele Äste vorhanden, die weichen konnten. Noch immer war der Apfelbaum zu dicht gewachsen. Das hat zur Folge, dass die Äste sich des Lichtes berauben und Krankheiten bessere Chancen haben.

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Nach dem Beschneiden des Apfelbaums verabschiedete sich Iris. Karin kehrte in die Casa zurück. Es war inzwischen dunkel geworden, weshalb das Saatgutsortieren nicht mehr so einfach von der Hand ging. Wir entschieden das weitere Sortieren zu verschieben und den Gartentreff zu beenden. In der Dunkelheit ging es nach Hause.

Ohne Klappe 11. Januar 2020

Die Sonne strahlte flach über dem Horizont und wärmte uns. Wir verschraubten erneut Bretter und schlossen dadurch den Spalt zwischen Küchenbetonplatte und ehemaligem Dachsparren. Außerdem organisierten wir Pappe und platzierten diese auf freien Flächen auf dem Acker. Jäten stand auf dem Programm und wodurch wir unseren jungen Spinatpflänzchen im Beet C1 von Beikräutern befreiten.

Katharina, Volker und der kleine Elias waren die ersten Gärtnernden im Vitalisgarten. Die drei zogen direkt zur Casa Esmeralda und starteten direkt mit dem Einheizen des Wohnraums. Der kleine Elias hatte nämlich Fieber bekommen und da sollte es ihm nicht kalt werden. Zunächst verbrachte Elias aber Zeit im Kinderwagen auf der Veranda. Kurz darauf wachte er auf und wurde von Katharina gefüttert. Volker besorgte weitere Bretter fürs Schließen des Spalts zwischen der Küchenbetonplatte und dem ehemaligen Dachsparren.

Los ging es mit dem weiteren Verschrauben von Brettern. Volker sägte die ersten Stücke von einem großen Brett ab und baute diese gleich ein. Nach einigen verschraubten Brettern stand die Entscheidung an, ob wir in die Konstruktion eine Klappe einbauen sollten. Die wäre praktisch gewesen, denn so wäre es möglich in den Dachraum zu klettern. Ohne passendes Material war das aber keine Option. Volker suchte nach breiten Brettern. Er schaute im Gartenhaus Zwei nach passendem Material und lief anschließend zum Außenregal.

Auf dem Wiesengrundstück begegnete Volker direkt Danny, der Anne mitgebracht hatte. Anne wurde freudig in unsere Gartengemeinschaft aufgenommen und Volker gab ihr direkt eine Führung durch den Vitalisgarten. Anne sah, dass unser Gemeinschaftsgarten vielfältig ist und Potenzial für weitere nachhaltige Projekte aufweist. Nach der Ankunft in der Casa konnte Anne auch noch von Katharina hören, was unser Gemeinschaftsgarten ausmacht.

Nach der Einführung tauchte Julia auf, die Pappe mitgebracht hatte. Anne, Danny und Volker halfen Julia die Pappen aus ihrem Auto zu holen und zum Wiesengrundstück zu bringen. Dort verteilte Julia die Pappen auf noch freien Ackerflächen. Dazu entfernte sie Klebestreifen und andere Aufkleber. Letztlich waren fast alle Flächen mit Plane, Flies oder Pappe abgedeckt.

Anne und Danny hatten Lust zu jäten und widmeten sich dem Beet C1. In dieses Beet hatten wir im letzten Jahr Spinat ausgesägt. Rundum die kleinen Spinatpflänzchen hatten sich Beikräuter breitgemacht, die Anne und Danny nun entfernten. Nach einer kleinen Weile war das Beet fertig gejätet und ihre Hände wurden kalt. Längst hatte sich die Sonne hinter Bäumen verkrochen. Anne und Danny gingen also nach dem Jäten zurück in die geheizte Casa Esmeralda zum Aufwärmen der Finger und Tee trinken.

Katharina und Volker hatten inzwischen weitere Bretter am Spalt angebracht. Über unserem Holzofen war das nicht ganz einfach und ungefährlich, da das heiße Ofenrohr im Weg war. Volker hielt sich vom Rohr entfernt und befestigte die letzten Bretter. Diese konnte er allerdings nicht mehr am oberen Balken befestigen, denn da hätte er auf der Küchenbetonplatte stehen müssen. Jedenfalls war der Spalt nun vollständig mit Brettern versehen und sah recht hübsch aus. Wenn wir noch eine Klappe einbauen möchten, können wir das auch noch nachträglich tun.

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Zuletzt verblieben noch Katharina, Volker und der kleine Elias. Alle anderen Gärtnernden hatten sich bereits auf den Weg gemacht. Katharina und Volker räumten die letzten Sachen auf, fegten die Casa durch, schalteten den Strom ab und machten sich auf den Heimweg.

Zentrale Stabstelle 04. Januar 2020

Der erste Gartentreff in den 20er Jahren verlief geruhsam. Fünf Gärtnerinnen und Gärtner schauten im Vitalisgarten vorbei. Wir begannen den Spalt zwischen Küchenbetonplatte und ehemaligen Dachsparren mit Brettern zu schließen, wir verlegten Pappe, jäteten, beschnitten unseren großen Apfelbaum, sammelten Müll ein und richteten eine zentrale Stabstelle ein.

Iris war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten im Jahr 2020. Sie öffnete die Tore und Türen zu unserem Gemeinschaftsgarten und überlegte sich was zu tun war. Auf der Aufgabenliste fand sie die Aufgabe nach Schnecken zu suchen. Daraufhin jagte Iris in unseren kleinen Beeten Schnecken. Kurz darauf trudelten auch Katharina, Volker und der kleine Elias im Garten ein. Gemeinsam tauschten die vier ihre Erlebnisse von Weihnachten und vom Jahreswechsel aus. Es war viel passiert und gut, wieder im Gemeinschaftgarten angekommen zu sein.

Katharina und Volker kümmerten sich fortan darum den Spalt zwischen den ehemaligen Dachsparren und der Küchenbetonplatte zu schließen. Katharina besorgte sich getrocknete Bretter und unsere Stufenstehleiter. Sie sägte das erste Brettstück auf die richtige Länge und befestigte dies unten am Balken der Küchenbetonplatte und oben am ehemaligen Dachsparren. Letzteres war schwierig, da die Hanf-Jute-Thermodämmung im Weg war und Katharina die Schraube mit Hilfe des Akkubohrschraubers nur blind festschrauben konnte. Volker kümmerte sich derweil um Elias und hatte für Licht gesorgt.

Iris nutzte die trockenen Witterungsverhältnisse und verteilte mitgebrachte Pappstücke auf dem Acker. Die Pappe legte sie im Südosten des Ackers aus. Unter der Plane kamen hartnäckige Beikräuter zum Vorschein. Löwenzahn und der kriechende Hahnenfuß waren auch durch Licht- und Wasserentzug zumindest kurzfristig nicht tot zu kriegen. Iris jätete also die übrig gebliebenen Beikräuter. Anschließend nahm sie schwarzes Flies, dass sie verwendete, um weitere Bodenflächen abzudecken.

Danny kam in den Vitalisgarten und wollte direkt Müll einsammeln. Er schnappte sich also eine Mülltüte und suchte unser Gelände nach Müll ab. Zusammen mit Volker überlegte er sich auch mehr Ordnung für unseren Gemeinschaftsgarten. Zu diesem Zweck soll beispielsweise eine zentrale Stabstelle eingerichtet werden. Momentan befinden sich Stangen und Stäbe nämlich an unterschiedlichen Orten. Diese sollen jetzt zentral an einer Stelle und zwar neben dem Tomatendach gesammelt werden. Danny sammelte also die ersten Stäbe ein und deponierte diese an unserer neuen zentralen Stabstelle.

In der Zwischenzeit hatte Katharina schon etliche Bretter verbaut und der Spalt war bereits zu einem guten Drittel geschlossen. Volker wurde es kalt und deshalb beschloss er unseren Ofen anzufeuern. Auch Elias offenbarte kalte Füße, so dass die Ofenwärme auch gut für unser junges Gartenmitglied war. Schnell wärmte der Ofen die oberen Schichten des Wohnraumes der Casa Esmeralda. Katharina bekam also warme Hände beim Verschrauben der Bretter.

Katharina mühte sich an einem Brett ab und bekam es kaum durchgesägt. Volker besorgte daraufhin eine weitere Säge mit kleineren Sägezähnen. Mit dieser Säge ließ sich das relativ breite Brett recht einfach durchsägen. Es waren zwar mehr Sägeschwünge notwendig als mit der groberen Säge, dafür erforderten die Schwünge aber einen geringeren Krafteinsatz. Das Sägen lässt sich also mit dem Radfahren vergleichen. Die grobe Säge entspricht einem hohen Gang, der mehr Kraft beim Treten erfordert wie ein kleiner Gang. Volker bekam jetzt auch Lust Hand anzulegen und auch er brachte im Folgenden Bretter an. Leider waren die Sägeschnitte nicht ganz gerade, weshalb der untere Abschluss der Bretter nicht ganz eben war. Dummerweise ließ sich keine Holzfeile finden, so dass Volker die Kanten nicht glatt schmirgeln konnte.

Iris machte sich mittlerweile am großen Apfelbaum vom Gartenhaus Zwei zu schaffen. Sie verortete Äste, die sie abschneiden wollte. Richtig schwierig war es nicht Äste ausfindig zu machen, denn der Apfelbaum war selbst nach dem letzten Winterschnitt noch sehr dicht gewachsen. Die Frage war im Grunde nur, welche Äste weichen und welche bleiben sollten. Durch das Entfernen von weiteren Ästen entstand entsprechend mehr Raum für verbleibende Äste.

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Es dämmerte und einzig Katharina, Volker und Elias verblieben noch im Vitalisgarten. Besonders Volker wollte noch das letzte in der Casa befindliche Brett verbauen. Also legte Volker Hand an und sägte die Bretter zurecht. Katharina und Volker waren jetzt am senkrechten Stützbalken angekommen. Der Balken verhinderte, dass die beiden die Bretter oben am ehemaligen Dachsparren befestigten konnten. Beim Stützbalken ließ sich nämlich die Dämmung nicht beiseite schieben. Am Ende waren etwa zwei Drittel des Spalts geschlossen. Katharina und Volker packten Elias und ihre sieben Sachen und machten sich auf den Heimweg.

Streuselkuchen zum Jahresausklang 21. Dezember 2019

Kurz vor Weihnachten fand der letzte Gartentreff im Jahr 2019 statt. Wir bekamen Bioabfälle, spülten Reste ab, entfernten die letzten Reste unserer Tomatenpflanzen, beschnitten abermals den großen Apfelbaum neben dem Gartenhaus Zwei, sortierten unser Holz neu, damit es besser trocknet, ernteten unterschiedliches Wintergemüse und verspeisten gemeinsam einen leckeren Streuselkuchen.

Am dritten Gartentreff im Advent waren Dagmar und Danny die ersten Gärtnernden im Vitalisgarten. Dagmar schloss die Türen auf und Danny brachte mit einem Lastenrad Bioabfall von The Good Food vorbei, zerkleinerte diesen und schaufelte das zerhackte Gemüse in unsere mittlere Kompostmiete.

Als nächstes kamen Katharina, Volker mit dem kleinen Elias in unseren Gemeinschaftsgarten. Die drei trafen zunächst Danny, der sich wieder auf den Weg machte und das Lastenrad zurück brachte. Im Hauptgarten trafen die drei schließlich Dagmar und unterhielten sich mit ihr. Volker sorgte für Strom und steckte Laptop und Foto in die Steckdose. Wir hatten festgestellt, dass das Laden des Akkus in der Kälte deutlich länger dauert als in der Wärme. Deshalb war es ratsam direkt zu Beginn des Gartentreffs mit dem Laden der Akkus zu starten. Diesmal war es glücklicherweise nicht sonderlich kalt und da ließen sich die Geräte recht fix laden.

Katharina sorgte unterdessen für warmes Wasser. Von der Weihnachtsfeier der Gemeinschaftsgärten Köln waren am Donnerstag nämlich noch Sachen zum Spülen übrig geblieben. Katharina fing also an zu spülen. Volker schnallte sich Elias in einen Ringsling und trocknete nasse Sachen ab. Elias genoss die Tragerei, schlummerte recht schnell ein und hatte vermutlich süße Träumchen.

Dagmar entfernte in der Zwischenzeit die letzten Reste der Tomatenpflanzen. Sowohl unter dem Tomatendach also auch auf dem Streifen vom Gartenhaus Zwei. Jetzt kam auch Karin in den Vitalisgarten. Sie nahm sich eine Astsäge und Astschere und ging zum großen Apfelbaum, der neben der Sauerkirsche stand. Karin kletterte in den Baum und fing an den Apfelbaum zu beschneiden. Auch Danny kehrte wieder zurück und half Karin beim Beseitigen der abgesägten Äste. Er nahm diese und zerkleinerte sie. Anschließend legte er die Äste auf einen großen Haufen. Katharina fegte an gleicher Stelle Laub zusammen und platzierte dies in einer Schubkarre.

Volker machte sich an unseren beiden Holzhaufen zu schaffen. Seit dem Neubau des Dachs der Casa Esmeralda lagen die Hölzer dicht beisammen. Dicht bedeutet in diesem Fall, dass Schimmel auftritt, denn die Hölzer können nicht richtig trocknen. Volker sortierte die Hölzer also neu. Er lehnte die langen Balken ans Dach vom Gartenhaus Zwei. Den zweiten Holzhaufen stapelte er deutlich luftiger. Die Hölzer berühren sich jetzt nur noch an wenigen Stellen, so dass diese besser trocknen können. Anschließend half auch Volker beim Zerkleinern von Ästen. Er hatte aber primär das Ziel Feuerholz zu erzeugen. Volker konzentrierte sich also auf die dickeren Hölzer und zerteilte diese entweder mit der Astschere oder mit unserer kleinen roten Bügelsäge.

Dagmar und Katharina ernteten verschiedenes Gemüse. Katharina pflückte Feldsalat, Möhren, Asiasalat und junge Mangoldblätter. Dagmar erntete Schwarzer Rettich und Kohlrabi. Außerdem holte sie Kartoffeln aus unserem Lager zur weiteren Vergabe.

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Am Ende waren noch Katharina, Karin, Danny, Volker und der kleine Elias anwesend. Volker feuerte den Ofen der Casa Esmeralda an und sorgte für wohlige Wärme. Katharina radelte mit Karins Rad nach Hause und besorgte und einen von Ulrike gestifteten Streuselkuchen. Zu vierte verspeisten wir

Dattelkipferl 14. Dezember 2019

Vor der Weihnachtsfeier galt es die Veranda der Casa Esmeralda zu putzen. Außerdem räumten wir verschiedene Sachen auf. Wir feuerten außerdem unseren Ofen an und waren froh, dass die Dämmung die Casa warm hält. Am Spätnachmittag startete schließlich unsere Weihnachtsfeier, bei der sich der Andrang allerdings in Grenzen hielt. Schön war die Feier aber!

Katharina, Volker und der kleine Elias waren die ersten im Gemeinschaftsgarten. Die drei öffneten alle Tore und Türen und hofften auf viele Gärtnernde. Zunächst kam aber niemand in den Garten. Katharina und Volker wollten die Casa für Weihnachtsfest aufräumen. Katharina räumte im Inneren der Casa auf. Sie säuberte Polster und verteilte diese, fegte und spülte Geschirr ab.

Volker räumte die Veranda der Casa auf. Dort hatten sich wieder viele Dinge versammelt. Zuerst räumte er die meisten Sachen unter das Verandadach von Gartenhaus Zwei. Anschließend schaffte er Tische und Bänke auf die Seite. Der Betonboden war derart verdreckt, dass nur Wasser half. Volker besorgte sich Regenwasser und säuberte mit Hilfe von mehreren Gießkannenladungen die Veranda. Glücklicherweise fällte die Veranda in Richtung Südwesten ab. Dummerweise war aber der Abfluss der Veranda verstopft. Letztlich nahm Volker eine Schaufel und schaufelte den in der Ecke versammelten Dreck samt Wasser über die Mauersteine. Das Wasser auf diese Art zu entfernen war etwas mühsam aber es funktionierte.

In der Zwischenzeit war Julia im Garten eingetroffen. Julia entfernte zunächst Tautropfen im Gewächshaus. Außerdem sammelte sie Bretter und stellte diese unters Vordach vom Gartenhaus Zwei. Zum Trocknen holte Volker ebenfalls Bretter vom Wiesengrundstück.

Julia hatte Lust zu ernten und war auf der Jagd nach Möhren. Letztere stach sie mit einem Löwenzahnstecher aus und überreichte diese Volker. Der wiederum säuberte die Möhren mit kaltem Regenwasser. Leider dauerte das Säubern recht lange, wodurch Volker kalte Finger bekam. In der Zwischenzeit bekam auch Julia kalte Hände, denn sie war im Acker dabei Feldsalat zu pflücken. Unser Feldsalat hatte sich letztes Jahr selber ausgesät und war sehr dicht gewachsen. Da schadete es nicht den Feldsalatteppich auszudünnen.

Katharina feuerte unterdessen in der Casa Esmeralda den Ofen an. Außerdem installierte sie zusammen mit Volker probeweise unseren neuen Vorhang für den Kücheneingang. Der Vorhang war breit genug aber noch ein wenig zu lang. Fürs erste Tat er aber seinen Dienst und hielt die Kälte in der Küche.

Auch Julia war vom Ernten in die Casa zurück gekehrt. Julia, Katharina und Volker starteten nun mit dem Schmücken der Casa. Volker räumte die Deko-Schublade aus und zauberte rote Kugeln und einen Papierstern hervor. Die Kugeln verteilten die drei im Raum und den Stern platzierte Volker im Dämmmaterial über der Küche. Katharina kochte heißes Wasser und Julia setzte Bioglühwein auf dem Ofen auf.

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Fürs Weihnachtsfest war alles angerichtet. Es fehlten nur die Gäste. Zu viert war das ein wenig mau. Zunächst kam aber niemand mehr vorbei. Also fingen Katharina, Julia und Volker an leckeren Glühwein zu trinken, selbstgebackenen Gewürzkuchen und selbstgemachte Paranuss-Dattelkipferl zu essen. Nach einer Weile schauten schließlich nach und nach noch Ingo, Iris, Birk und Katharina S. vorbei. Zur Weihnachtsfeier kamen also glücklicherweise doch noch weitere Gärtnernde in die Casa. Wir unterhielten uns über unterschiedliche Themen. Alle stürzten sich auf die Chips von Ingo, denn ansonsten war nur Süßkram vorhanden. Elias hatte auch seinen Spaß, fremdelte aber ein wenig bei Ingo. Am Ende spülte Julia noch Geschirr ab. Wir räumten auf und verließen in der Dunkelheit den Vitalisgarten.