Leben im Garten 11. August 2018

Viele Jungs waren dieses Mal mit von der Partie. Wir brachten den Gewächshausbau voran, pflanzten Salate ein, sammelten Endiviensamen, kümmerten uns um ein Loch im Dach von Gartenhaus Zwei, ernteten und bewässerten unsere Nutzpflanzen.

Vor dem Gartentreff war Karin P. als erste im Vitalisgarten. Dort erwarteten sie reife Tomaten und andere Köstlichkeiten, die sie ernten konnte. Nach der Ernte verließ Karin P. unseren Gemeinschaftsgarten und traf beim Nachhauseweg Marcel und Volker, die sich zum Gartentreff aufmachten.

Kurz nach 13 Uhr eröffneten wir den Gartentreff offiziell und versuchten als erstes Petra, unseren Kreis- und Sektorenregner, zu reparieren. Petra leidet an einem kleinen Leck und wir bekamen Ersatzteile zugeschickt. Leider fehlte uns ein 21er Schraubenschlüssel, weshalb wir Petra vorerst nicht reparieren konnten.

Als nächstes trudelten Katharina und Wolf im Garten ein. Wolf hatte am Donnerstag Volker bei einer Umzugshilfe in der Sömmeringstraße kennengelernt und war neugierig auf unseren Gemeinschaftsgarten. Dort hatten Wolf und Volker spontan Franzi und Jan beim Umzug geholfen. Im Vitalisgarten hatte Wolf am Freitag direkt das defekte Dach vom Gartenhaus Zwei entdeckt. Heute hatte er sich vorgenommen, der Lösung des Problems näher zu kommen.

Katharina und Volker räumten im Beet A2 die letzten Erbsenreste ab und jäteten Beikräuter. Anschließend pflanzten die beiden Salate der Alexianer Klostergärtnerei ein. Nebenher jätete Marcel kleine Ringelblumen im Bereich der jungen Buschbohnen. Marcel nahm zusätzlich Fotos auf und dokumentierte die Aktivitäten im Vitalisgarten für Facebook-Posts. Katharina schnappte sich eine geschossene Endivienpflanze, die Samen gebildet hatte. Zusammen mit Volker sammelte sie Endiviensamen, die der Wind praktischerweise von den Hüllblättern trennte.

Inzwischen waren Fred, Thomas und Vatsal im Garten eingetroffen. Wolf nahm direkt Fred und Thomas in Beschlag und entfernte mit ihnen feuchten Putz vom Schornstein. Außerdem entfernten die drei alte Bitumenschichten und betonierte Teile mit deren Hilfe ein Loch im Dach abgedichtet wurde. Die Abdeckung hatte leider Risse bekommen und war deshalb undicht geworden. Die Aufgabe ist also nun die Stelle wieder dicht zu bekommen. Gut, dass es momentan nicht so viel regnet.

Gemeinsam ging es beim Gewächshaus darum das letzte Fundamentloch mit Beton zu füllen und so die Anker zu befestigen. Leider war die Verschalung etwas zu groß, weshalb Vatsal und Volker diese mit unserer Stichsäge kürzten. Letztendlich passte die Verschalung und los konnte das Betonieren gehen. Wir hatten noch fünf 30 kg Säcke Betonestrich zur Verfügung und die Menge war auch notwendig um das 80 cm tiefe Loch zu füllen. Parallel dazu kümmerten sich Fred und Thomas um den ersten Graben. Auf der Südseite demontierten wir eine Aluschiene und erstellten darunter einen 30 cm tiefen und mindestens 5 cm tiefen Graben. In diesen hätten wir Styrodurplatten stecken wollen, doch die wurden leider gestohlen.

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Anschließend bewässerten wir unsere Tomaten, Beete und den Acker. Parallel bastelten wir weiter am Dach des Gartenhauses Zwei. Katharina zauberte ein kleines Abendessen in Form von Kartoffeln und Bohnen auf den Tisch, das sie zusammen mit Volker und Wolf verspeiste. Wir räumten Verbliebenes auf, stellten die Bewässerung ein, spülten ab und ernteten Tomaten und Mangold für Wolf. Nach 21 Uhr war dieser erfolgreiche Gartentreff zu Ende.

Betonierte Hitze 04. August 2018

Bei diesem Gartentreff stand die Hitze im Vordergrund. Geplättet von hohen Temperaturen war zunächst ans Gärtnern nicht zu denken. Stattdessen kümmerten wir uns um die Finalisierung unserer Postkarte. Als die Schatten länger wurden, betonierten Katharina und Volker zwei Löcher des Gewächshausfundaments.

Katharina und Volker waren diesmal schon in der Frühe für die Gartenwerkstadt unterwegs. Auf unseren Beeten möchten wir junge Porree-Pflanzen großziehen und die besorgten die beiden am Samstagmorgen in der Alexianer Klostergärtnerei. Dazu nahmen sie auch bunte Salate und Knollensellerie mit.

Um kurz nach 13 Uhr war Volker zuerst im Vitalisgarten. Es war heiß und sonnig wie in den letzten Wochen, weshalb sich Volker in die Casa Esmeralda zurückzog. Kurz darauf erschien auch Katharina und die beiden erfrischten sich an einem leckeren Salat. Anschließend dösten die beiden auf dem Bett, denn sie waren ja bereits früh unterwegs gewesen.

Nach einiger Zeit belebte sich der Vitalisgarten. Yvonne, Martien und Chris tauchten auf. Yvonne gestaltet eine Postkarte für uns, weshalb wir uns über deren genaue Ausführung unterhielten. Wir fügten noch die Info hinzu, dass bei uns nachhaltige Projekte verwirklicht werden können. Außerdem erstellten wir neue Fotos für die Vorderseite der Postkarte. Von alleine entstehen passende Fotos leider nicht, weshalb wir eine passende Szene mit Händen, Werkzeugen und hübschen Pflanzen zusammenstellten.

Kurz später verabschiedeten sich Yvonne und Martien. Es war immer noch heiß, weshalb die verbliebenen drei sich weiter unterhielten. Nach einer Weile wollten wir aber aktiv werden und räumten die Casa Esmeralda und die Veranda auf. Chris schlief kurzzeitig im kühleren Gartenhaus Zwei. Anschließend verließ auch er den heißen Vitalisgarten.

Inzwischen hatte sich Schatten an der Gewächshausfläche gebildet. Katharina und Volker nutzten den Schatten um zunächst zu prüfen ob die Alufundamente einen rechten Winkel bilden. Im Rahmen der Messgenauigkeit und mit Hilfe von Pythagoras war das der Fall. Jetzt konnten beide anfangen ein Loch des Gewächshausfundaments zu betonieren. Zuvor hatten wir 30 kg-Säcke Betonestrich besorgt. Zusammen mit drei Liter Wasser ergibt sich eine zähe Betonmasse. Die Masse füllten die beiden in die 80 cm tiefen Löcher. Nach viereinhalb Säcken war das erste Loch gefüllt und wir konnten die Betonmasse knapp unter dem Aluprofil verstreichen. Weiter ging es mit dem zweiten Loch bei dem uns eine halbe Verschalung half Material zu sparen. Die Verschalung hatten Christian und Volker Ende Juni angefertigt. Das Einfüllen klappte gut und die Verschalung erfüllt ihren Zweck. Insgesamt verlief das Betonieren einfacher als gedacht. Jetzt fehlen noch acht Säcke und zwei weitere Löcher müssen gefüllt werden.

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Am Ende war wieder Bewässern angesagt. Petra – unser neuer Kreis- und Sektorenregner – half uns beim Bewässern. Wie von Geisterhand dreht sich der Regner hin und her. Nebenher räumten die beiden die Gerätschaften auf und verließen nach einer kleinen Weile den Vitalisgarten.

Spritzer statt viel Regen 28. Juli 2018

‘Wo bleibt der Regen?’, fragten wir uns und es kamen leider nur wenige Spritzer vom Himmel. Dieses mal bauten wir unser Gewächshausschloss zusammen, puhlten Erbsen für Saatgut, jäteten unsere Beete, säten Buschbohnen und pflanzten Salat und Chicoree, jäteten auf dem Acker und ernteten Tomatillos und erste Kartoffeln.

Dieser Gartentreff begann kurz nach 13 Uhr als Volker die Tore zum Vitalisgarten öffnete. Leider hatte er Öl für das Schloss des Gewächshauses zu Hause vergessen. Das soll nämlich gemäß Anleitung vor dem Einbau eingeölt werden. Volker traf unseren Schrebergartennachbar Rudi, der uns Fett auslieh und Fahrradöl schenkte. Volker ölte die mechanischen Teile des Schlosses ein und baute die Teile in das Unterteil der Gewächshaustür ein.

Das Wetter war enttäuschend. Wir hatten gehofft, dass es ergiebige Niederschläge geben würde. Stattdessen kamen nur ein paar Spritzer vom Himmel. Der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Da sonst noch niemand im Garten auftauchte, nahm Volker den ‘Biogarten’ in die Hand und las ein wenig. Kurze Zeit später kamen Katharina und Chris in den Vitalisgarten. Die drei unterhielten sich angeregt und pulten dabei trockene Erbsen aus ihren Hülsen. Die verwenden wir als Saatgut und packten sie gleich in selbst gebastelte Saatguttütchen.

Da es nicht brütend heiß war kümmerten sich Katharina und Volker fortan um unsere Beete. Zunächst erntete Katharina im Beet B2 Knoblauchknollen und anschließend jätete sie zusammen mit Volker in den kleinen Beeten. Einigen von selbst gewachsene Scheerkohlpflänzchen im Beet C1 gewährten wir Asyl im Kohlbeet B3. Chris verabschiedete sich unterdessen und kurze Zeit später kam Iris vorbei. Iris beriet sich mit Katharina, was in die freigewordenen Beete gepflanzt werden könnte. Ins Beet B2 standen vormals Erbsen und jetzt säte Iris Buschbohnen in die Beete. Katharina und Volker setzten gleichzeitig Salatpflänzchen und Chicoree ins Beet A2.

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Weiter ging es auf dem Acker. Wir jäteten im Nordteil des Ackers zwischen den Physalis- und Tomatillopflanzen und Busch- und Stangenbohnen. Bei der Gelegenheit ernteten wir weitere Tomatillos und die ersten Kartoffeln der Sorte Cilena. Zwischen unseren Kürbissen waren weitere selbst ausgesäte Physalispflänzchen gewachsen. Iris grub die Pflänzchen aus und pflanzte sie mit Volker in große Töpfe. Die sollen später ins Gewächshaus integriert werden. Unterdessen bewässerten wir im Schrebergarten unsere Beete und beendeten den Gartentreff nach dem Aufräumen. Immerhin war in der Zwischenzeit eine kühlere Luftmasse eingetrudelt. Regen wäre uns natürlich lieber gewesen.

Pflaumenbeute 21. Juli 2018

Der Gartentreff im Vitalisgarten verlief gemäß der Witterung ruhig. Wir bauten das Oberteil der Gewächshaustür zusammen, machten eine reiche Pflaumenbeute, ernteten Bohnen, Tomaten und Zwiebeln und wässerten unsere Pflanzen.

An diesem Gartentreff war es wie in den letzten Wochen heiß und trocken. Volker war als erster im Vitalisgarten und kehrte von seinem etwas kühleren Westerwaldurlaub zurück. Da nix los war widmete sich Volker seinen mitgebrachten Emails und schaute, welche Gartenneuigkeiten es gab. Mit den Mails kam er nicht weit, denn recht bald trudelte Chris im Garten ein. Chris wurde von Volker freudig begrüßt und es gab Einiges zu bequatschen.

Die erste Tätigkeit für den Vitalisgarten bestand schließlich in der Montage des oberen Teils der Gewächshaustür. In der Vorwoche war bereits der untere Teil fertiggestellt worden, weshalb die Montage eigentlich kein Problem darstellen sollte. Ganz so einfach sollte sich diese aber nicht herausstellen.

Plötzlich kamen die Kinder Kai, Bastian und zwei weitere Freunde in den Vitalisgarten. Etwas später kamen auch Iris und Birk in den Garten. Birk las vorwiegend ein spannendes elektronisches Buch und Iris wurde gärtnerisch aktiv. Unter anderem pflückte sie zusammen mit Volker kleine und leckere Pflaumen unserer neuen Pachtfläche. Der wilde Pflaumenbaum war brechend voll und die Pflaumen lachten uns an. Durchs Schütteln und mit Hilfe unserer beiden Leitern sammelten wir eine große Anzahl an Früchten. Insgesamt kamen etwa ein Dutzend Kilo Pflaumen zusammen, die es in den folgenden Tagen zu verarbeiten gilt.

Iris entdeckte eine Kröte in einer Regentonne. Zusammen mit den Kindern retteten wir die Kröte aus dem Gefängnis und setzten sie an einer schönen Stelle aus. Iris und die Kinder machten sich daran Bohnen und Tomaten zu ernten. Anschließend fingen Iris und Volker an unsere Beete und den Acker mit unserem Rasensprenger zu beregnen.

Das Oberteil der Gewächshaustür war fertig zusammengesetzt. Jetzt fehlte noch der Einsatz des Schlosses. Zum Schloss gehört ein Türriegel und der sollte an vorgebohrte Löcher angebracht werden. Dumm, dass Chris und Volker nicht auf die Löcher geachtete hatten und die waren jetzt natürlich an der falschen Stelle zu finden. Volker baute das Türoberteil also wieder auseinander und alleine stellte sich der Zusammenbau nicht sehr einfach dar. Iris half zwischendurch und Katharina, die mittlerweile eingetroffen war, schraubte die Tür erfolgreich zusammen. Jetzt befinden sich hoffentlich alle Teile an der richtigen Stelle.

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In der Abendkühle war auch Karin im Garten eingetroffen. Vor ihrem langen Frankreichurlaub wollte sie noch einige Pflänzchen in die Erde bringen. Sie pflanzte also junge Sommerportulak- und Kohlpflänzchen in den Acker bzw. ins Beet B3. Die alten Portulakpflänzchen blühten bereits und waren nicht mehr so lecker wie junger Portulak. Außerdem sammelte Karin unsere Zwiebeln zusammen. So eine gute Zwiebelernte hatten wir noch nie.

Am Ende räumten Katharina und Volker den Vitalisgarten auf und mussten mit Bedauern feststellen, dass Sachen abhanden gekommen waren. Jemand hatte Styrodurplatten und eine gelbe Gießkanne gestohlen. Das fanden wir natürlich nicht nett. Da tröste uns auf dem Heimweg glücklicherweise die reiche Pflaumenbeute.

Verhext & reife Pflaumen 14. Juli 2018

Radeskarpaden, reife Pflaumen und ein Rasensprenger waren die prägenden Themen des Gartentreffs im Vitalisgarten. Darüber hinaus besuchte uns Yvonne, die gerne in Hochbeeten gärtnern möchte und Karin P. macht uns nützliche und köstliche Geschenke.

Katharina und Volker waren mit ihren Ersatzrädern unterwegs in den Vitalisgarten. Beiden hatten für den Gartentreff ihren Urlaub unterbrochen. Ihre Ersträder weilten aber noch im Westerwald. Nach der Ankunft knallte es plötzlich und das Hinterrad des schwarzen Rennrads von Volker war platt. Volker hatte seine Schrotträder fürs Basteln im Gartenhaus Zwei untergebracht. Dort ließen sich noch brauchbare Teile wie Fahrradschläuche finden. Er montierte also den ersten Schlauch ins Rennradhinterrad. Letzterer ließ sich leider nicht aufpumpen. Auch nicht mit der Standpumpe, die Katharina zwischendurch zu Hause holte. Am Ventil war ein Loch, also hieß es den Schlauch wieder auszubauen.

Derweil war Yvonne im Garten aufgetaucht und interessierte sich fürs gemeinschaftliche Gärtnern. Allerdings möchte sie aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung gerne in Pflanzkisten gärtnern. Kisten kann bei uns HELGA bieten. In HELGA ist momentan leider nichts los und die Pflanzen sind vertrocknet. Im Vitalisgarten gärtnern wir im Boden, da fiel Volker ein, dass Yvonne bei den Finken mitgärtnern könnte. Also besucht demnächst Yvonne das Fink-Nest in der Nachbarschaft.

Als nächstes galt es einen zweiten Schlauch einzubauen. Den montierte Volker zunächst aus einem anderen Hinterrad aus und baute es dann ins Rennrad ein. Nach der Montage des Hinterrads pumpte Volker das Rad wieder auf und kurze Zeit später knallte es erneut. Frustriert gab Volker die Radreparatur auf.

Karin P. schaute mit Geschenken vorbei. Sie hatte einen Rasensprenger, einen Sauzahn und eine Beikräuthacke (Lieblingsgerät, an uns verliehen!) mit dabei. Diese Gerätschaften können wir fortan nutzen und wir freuen uns, dass Karin P. jetzt häufig im Garten vorbeischaut. Außerdem brachte sie auch noch einen Tomatenmozarellasalat, der Volker aus seinem Fahrradfrust herausholte.

Gärtnerisch starteten wir mit dem Bündeln unserer Zwiebeln und mit dem Beschneiden von Bäumen. Im Apfelbaum waren Äste wegen der Apfellast abgebrochen und ein Baumwipfel warf Schatten auf unsere Solaranlage. Die Module der Solaranlage stellten wir zudem schräg, da wir mehr Strom ernten wollen. Flach gestellt wird weniger Strahlung eingefangen und die Module sind schlechter belüftet. Warme Temperaturen verringern leider die Effektivität der Solaranlage. Schräg gestellt bieten sich also gleich zwei Vorteile.

Plötzlich zischte es erneut laut. Oh nein, auch der Schlauch im Vorderrad des schwarzen Rennrads war geplatzt. Das war wie verhext und nicht der Tag von Volker und jetzt war das Ersatzrad endgültig stillgelegt.

Karin P. erntete in einem Nachbarschrebergarten die letzten nicht gegorenen Johannisbeeren, fand reife Pflaumen und anschließend verabschiedete sie sich. Katharina und Volker hatten sich Teile für die Tür unseres neuen Gewächshauses zusammengestellt. Mit Hilfe der Anleitung stellte sich der Zusammenbau ähnlich schwierig wie der der Fenster heraus. Da die beiden Übung hatten war aber recht bald der untere Teil der Tür montiert.

Volker schnappte ich als Nächstes unsere Klappleiter und fing an die entdeckten Pflaumen zu pflücken. Rudi – unser Schrebergartennachbar – kam zu Hilfe und leihte uns seinen Apfelpflücker. Dieser eignete sich perfekt zum Schütteln der Pflaumen und auf diese Weise kamen zwei Eimer blaue und gelbe zuckersüße Pflaumen zusammen. Es hängt noch mehr am Baum, aber diese Menge war für die Urlaubspause gerade genug.

Derweil war Katharina auf dem Acker und erntete die Buschbohnesorten Delinef, Cupidon und Panama und die Stangenbohne Blaue Salatbohne der bergischen Gartenarche. Parallel dazu setzten wir den Rasensprenger ein. Zuerst beregneten wir unsere Beete im Schrebergarten und am Ende auch noch etwas den Acker. Letzteren hatte Katharina bereits mit kostbaren Nass versorgt.

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Beide räumten auf und packten die empfindlichen Pflaumen in Obstkisten aus Holz, damit sich diese nicht gegenseitig erdrücken. Volker fuhr wegen der Radeskarpaden mit der S-Bahn nach Hause und Katharina nahm ihr vollgepacktes Hollandrad.

Kein Schmuddelwetter! 07. Juli 2018

Heiß und sonnig verlief dieser Gartentreff. Wir schufen in einigen Beeten für neue Pflanzen, entfernten Blumen, bekamen Besuch aus Bochum bzw. Münster, installierten den Schneckenzaun zu Ende, düngten mit Jauche und fuhren eine reiche Ernte ein.

Dieses Mal war Karin die erste im Vitalisgarten. Kurz darauf trafen auch Katharina und Volker beim Gartentreff ein. Gemeinsam setzten sich die drei unter unsere Birke an einen schattigen Platz. Es gab einen kleinen Mittagssnack und die drei planten neue Pflanzen in unsere Beete zu bringen. Allerdings war es zu heiß und trocken und zum Einsäen z. B. von Feldsalat benötigen wir eher kühl-feuchtes Schmuddelwetter.

Nach dem schattigen Päuschen machten sich die drei ans Werk. Katharina entfernte einen Farn, der in Konkurrenz zu unseren stachellosen Brombeere wuchs. Anschließend erntete sie unsere verbliebenen Mairübchen ab und entfernte Maiwirsing aus dem B3, um Platz für die nächste Generation Pflanzen zu schaffen. Im Wirsing versteckten sich Häuschenschnecken, die sie gleich entfernte. Darüber hinaus legte Katharina Teile vom Beet A2 frei indem sie vertrocknete Erbsen entfernte und überflüssige Rankhilfen abbaute.

Karin beschäftigte sich derweil mit Astern ähnlichen Pflanzen, die sich an unterschiedlichen Stellen breit gemacht hatten. Im Nachbargarten wachsen viele dieser Pflanzen und wir beschlossen, bei uns keine weiteren dieser Pflanzen anzubauen. Das bedeutete, dass Karin die Blumen möglichst mit Wurzeln ausriss. Karin pflegte ebenfalls unsere Tomatenpflanzen. Sie düngte diese mit Beinwelljauche.

Volker fegte zunächst die Samenhülsen des Schwarzkohls weg und räumte die Terrasse der Casa Esmeralda auf. Auf der Veranda fing er an Schneckenzäune zusammenzuschrauben. Mitten in der Arbeit besuchten Alexandra und ihr Freund den Vitalisgarten. Volker führte die beiden durch den Gemeinschaftsgarten und die drei schauten, ob sich im Gartenhaus Zwei ein Leihladen integrieren lassen würde. Die Führung endete am Gartenteich und Alexandra entdeckte Brombeerranken, die sich über die Mauer schmuggeln und lecker schmecken. Nach der Brombeernascherei ging es für unseren Besuch in die Stadt.

Nach vielen Aktivitäten ging es gemeinsam mit der Installation des neuen Schneckenzauns weiter. Das Ziel war es nicht nur C-Beete zu schützen, sondern jetzt die Beete B und C durch einen einzigen großen Schneckenzaun zu umranden. Schön, dass jetzt auch Corinna und Jan im Garten aufkreuzten und gleich mitanpackten. Zunächst räumten wir Platten aus dem Weg, legten einen kleinen Graben an und schraubten die neuen Schneckenzaunelemente an die bereits installierten Elemente. Mit Hilfe von Sand dichteten wir den Schneckenzaun ab und fertig war der Schutz für unsere Pflanzen. Dieser hilft wahrscheinlich den Schneckendruck klein zu halten.

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Volker hatte sich in der Zwischenzeit zum cun.summer Festival der Greenpeace Jugend verabschiedet und radelte zum Autonomen Zentrum. Dort betreute er einen kleinen Stand der Gartenwerkstadt Ehrenfeld und informierte Interessierte über unsere Aktivitäten. Letztere gingen im Vitalisgarten weiter. Jan düngte unterschiedliche Starkzehrer mit Brennesseljauche. Darunter fielen unsere Paprika-, Zucchini-, Gurken-, Kohlrabi- und Scheerkohlpflanzen. Gemeinsam gossen wir kräftig die Beete des Schrebergartens. Zu ernten gab es am Ende des Gartentreffs Einiges. Unter den verbliebenen vier Gärtnernden verteilten wir gerecht Mairübchen, Wirsingherzen, Kohlrabi, Zucchini, erste Gurken und Wildtomaten. Karin verabschiedete sich. Katharina, Corinna und Jan räumten auf und verließen danach ebenfalls den Vitalisgarten.

Samen, Beeren & Fenster 30. Juni 2018

Heiß und sonnig war dieser Gartentreff im Vitalisgarten. Aufgrund des Wetters ließen wir das Jäten aus, sondern sammelten Kohlsamen, ernteten Beeren und bauten drei Fenster des Gewächshauses zusammen.

Etwas später als üblich startete dieser Gartentreff. Volker hatte sich vertrödelt und kam erst gegen 13:20 Uhr in den Vitalisgarten. Die Sonne brannte, weshalb es sich Volker im Schatten der Casa Esmeralda gemütlich machte. Dort warteten getrocknete Schoten einer Schwarzkohlpflanze darauf aufgebrochen zu werden, um ihnen den kostbaren Inhalt zu entlocken. In den Schoten befanden sich nämlich kleine, runde und dunkelbraune Samen des Kohls. Volker pulte also in den Schoten und beförderte zahlreiche Samen ans Tageslicht und sammelte diese in einem Plastikgefäß.

Nach einer Weile knarrte das Tor zum Gelände und kurz später gab es ein Hallo für Michael und Kasimir. Die beiden begaben sich ebenfalls in den Schatten und beteiligten sich am Sammeln von Kohlsamen. Volker beschäftigte sich derweil mit dem Zusammenbau eines Gewächshausfensters. Ein Fenster hatte tagszuvor bereits Katharina zusammengebaut. Jetzt war es also an Volker die Einzelteile sinnvoll zusammenzufügen. Der Bau startete mit dem Anbringen der U-Dichtung 2000. Die Dichtung musste an den Ecken auf Gehrung geschnitten werden, was nicht ganz einfach war. Als nächstes half Kasimir Volker beim Anbringen zweier Fensterrahmenteile. Diese mussten oben und unten mittig auf die Dichtung gesteckt werden. Es folgte der kniffeligste Teil des Zusammenbaus. Jetzt mussten die beiden Seiten des Fensterrahmens eingefügt werden. Dies geschieht mit Hilfe von Verbindungsteilen und die Ecken müssen mit Silikon abgedichtet werden. Mit etwas Ruckeln und Zuckeln passen die Teile zusammen und zum Abschluss müssen noch Zylinderblechschrauben festgeschraubt werden. Leider nutzten sich manche Schrauben ab, so dass diese nicht mehr geschraubt werden konnten. Mit Hilfe der Kombizange ließ sich die Schraube glücklicherweise Millimeterweise eindrehen. Puh, geschafft! Das erste Fenster war fertig.

Mittlerweile waren auch Iris, Birk, Kai, Bastian und Vatsal im Vitalisgarten angekommen. Iris goss unsere Tomaten und begab sich auf Beerensuche. Schnell wurde sie fündig und pflückte rote, weiße und schwarze Johannisbeeren. Sogar die ersten Brombeeren waren reif und konnten vernascht werden. Nach der Beerenpflückerei beseitigte Iris einen Teil des Zauns zwischen unseren beiden Schrebergartenparzellen. Der Zaun ist ja mittlerweile überflüssig geworden!

Vatsal und Volker setzten derweil zwei weitere Fenster zusammen. Die hohen Temperaturen und widerwillige Schrauben brachten die beiden kräftig ins Schwitzen. Blöd war auch, dass die beiden teilweise die Schutzfolie eingeklemmt hatten und diese nicht mehr losgelöst werden konnte. Ein Fenster musste deshalb von den beiden wieder teilweise auseinander genommen werden.

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Dann war es Zeit für das Planungstreffen: Iris, Vatsal, Volker und später auch Katharina planten die nächsten Aktivitäten der Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Es soll im Juli ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abgesteckt werden sollen. Wer sich beteiligen möchte ist herzlich eingeladen! Außerdem ging es um weitere Projekte wie den Gewächshausbau, die Entrümpelung von Gartenhaus Zwei, die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda und weitere interessante Themen.

Jungs am Werkeln 23. Juni 2018

Im Juni ist nicht viel los im Garten. Dieses Mal spülten wir ab, räumten auf und brachten den Gewächshausbau weiter. Am Ende fiel dann leider die Sommersonnenwendefeier wegen mangels Teilnahme aus und wir begaben uns zum Fußballspiel.

Dieses Mal war wieder Volker der erste im Vitalisgarten. Er war sogar vor dem eigentlichen Gartentreff im Garten. Es waren viele Dinge zu erledigen, weshalb er motiviert war diese teilweise abzuschließen. Es hatte sich viel zum Abspülen angesammelt und deshalb besorgte er sich Wasser, Spülmittel und begann Gläser zu spülen. Weiter ging es mit Tassen, Tellern, Besteck, einem Topf und Schüsseln. Wie ihr lesen und sehen könnt verfügen wir über einige Sachen, die ihr gerne bei uns ausleihen könnt.

Am Ende des Abspülens schaute zum ersten Mal Christian bei uns vorbei. Volker führte Christian zunächst durch den Schrebergartenteil und erklärte wie unser Gemeinschaftsgarten funktioniert. Christian sitzt häufig vor dem Rechner und da ist das Werkeln im Garten eine nette Abwechslung. Das wäre doch auch etwas für euch, oder? Wir könnten viele helfende Hände für unsere spannenden Projekte gebrauchen. Beispielsweise liegt das neu gepachtete Grundstück noch brach und kann von interessierten Gärtnerinnen und Gärtnern erschlossen werden.

Christian half Volker fortan zunächst beim Aufräumen der Terrasse und der Casa Esmeralda. Einige Sachen waren nicht am richtigen Ort und können jetzt, wieder gut sortiert, leichter gefunden werden. Die Terrasse und die Casa zu fegen lohnte sich jedenfalls.

Nachdem alles zufriedenstellend aufgeräumt war, ging es zum Wiesengrundstück und dort ging die Führung weiter. Anschließend galt es für die beiden Verschalungen fürs Betonfundament des Gewächshauses zu erstellen. Dazu sägten die beiden etwa 30 cm lange Stücke aus Holzresten und schraubten diese an eine Latte. Die Verschalung steckte Volker ins größte Loch des Gewächshauses. Für die zweite Verschalung nutzten die beiden unsere neue Stichsäge. Damit ließen sich die Bretter wesentlich schneller zuschneiden.

Ingo erreichte den Vitalisgarten und es ging weiter mit dem Gewächshausbau. Ingo und Volker überlegten sich, wie am besten die Styrodurplatten eingegraben werden. Christian fertigte unterdessen die zweite Verschalung an und verabschiedete sich anschließend von den beiden andern. Ingo und Volker jäteten fortan das neue Gewächshausareal. Volker entdeckte unter der Erde Steinplatten, die er ausgrub und vorläufig vor unseren Kompostmieten platzierte.

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Nach dem Jäten goss Ingo im hinteren Schrebergarten unsere Beete. Volker räumte unterdessen Gartengeräte zurück und stellte das Geschirr in die Küche. Ingo und Volker machten sich bereit für den Aufbruch. Da schneite Aniko herein und sie hatte noch einige Dinge zu klären bzw. zu diskutieren. Dann brachte Kosta noch Polster für unser Bett vorbei, als Volker schon dabei war das Tor zum Schrebergarten zu schießen.

Früchte unserer Arbeit 16. Juni 2018

Bei wunderschönem Sommerwetter trafen sich Karin, Ingo, Birk und Iris mit Kai und Bastian im Garten.

Dabei haben wir die Himbeersträucher hochgebunden, die Tomaten ausgegeizt und ebenfalls weiter angebunden, Basilikum und Speisetagetes ausgepflanzt und gejätet. Außerdem haben wir die Früchte unserer Arbeit geerntet, so haben wir von einem einzigen Johannisbeerstrauch 1,3 kg schöne reife Johannisbeeren gepflückt und zusammen mit Holunderblüten zu Gelee verarbeitet. Außerdem gab es reife Erbsen, Walderdbeeren, vereinzelte Himbeeren und Kohlrabi zu ernten.

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Zwischendurch war noch genug Zeit für ein Picknick im Garten, das Summen der Hummeln im Lavendel zu bestaunen und die Hängematte zu genießen.

Jäten und Jäten 02. Juni 2018

Das war ein langer und sonniger Gartentreff im Vitalisgarten. Uns wurden Sachen zurückgebracht, wir können wieder unseren grünen Strom nutzen, wir jäteten und jäteten, schützten unsere Kohlpflanzen, pflanzten Minze, Gurken, Zucchini und Basilikum ein und säten Kräuter aus und jäteten wieder.

Dieses Mal begann der Gartentreff im Vitalisgarten mit der Rückgabe von geliehen Sachen der Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Carolin hatte unseren Pavillon und eine Biertischgarnitur für den 1. Geburtstag ihres Sohnes ausgeliehen. Dafür haben wir jetzt eine Transportfahrt gut! Volker nahm die Sachen in Empfang und lagerte sie im Gartenhaus Zwei.

Volker war zunächst alleine im Garten. Er wechselte die Sicherung unserer Solaranlage. Die war beim Einbau einer neuen Wasserstelle auf der Wiesenfläche durchgebrannt, als wir eine Eisenplatte mit einer Flex durchsägen wollten. Jetzt ging unser Kühlschrank wieder und Volker konnte seinen Laptop mit grünem Strom aufladen. Als nächstes legte sich Volker in die Hängematte und sah Vögeln beim Fliegen zu.

Vatsal tauchte als zweiter im Garten auf und wurde freudig begrüßt. Die beiden unterhielten sich fortan über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie. Kurz später kam Sky zum ersten Mal in den Vitalisgarten und schenkte uns eine Mojito-Minze und brachte eine Mahnung der Haftpflichtversicherung vorbei. Letztere lagerte nämlich noch bei unserem ehemaligen Vorsitzenden Thomas. Vatsal und Volker machten sich nützlich und fingen an zu jäten. In unseren Beeten hatten sich viele Beikräuter breit gemacht und so war es gut, dass wir unsere Nutzpflanzen freistellten.

Als nächstes kamen Lara, Karin und Chris in den Vitalisgarten. Lara und Karin begaben sich ebenfalls ans Jäten. Darüber hinaus hatte Karin Tagetes- und Rotkohlpflanzen mit dabei, die wir nun in die Erde pflanzten. Ebenfalls ins Beet kamen die ersten Gurken und Mangold wurde nachgesät. Chris tat sich mit Vatsal zusammen und die beiden unterhielten sich ausgiebig.

Lishan und Katharina stießen dazu und kurz später kamen Iris und Birk mit ihren Kindern und weiterer Verwandtschaft in den Vitalisgarten. Katharina machte sich gleich ans Werk und plante mit Karin wohin Zucchini gepflanzt werden sollten. Außerdem baute sie mit Hilfe eines dichten Netzes einen Schutz für Kohlpflanzen. Der Kohlweißling setzt nämlich gerne seine Eier in Kohlpflanzen und die geschlüpften Raupen fressen dann fröhlich. Diesen Schmetterling sahen wir häufiger durch den Garten fliegen, weshalb der Schutz angebracht war.

Lishan nahm ein paar übrig gebliebene Erdbeerpflänzchen und setzte diese in das freigelegte Beet des neuen Grundstücks. Unterdessen waren Katharina, Karin und Volker damit beschäftigt die Brennesseljauche durchzuseihen. Dabei kamen seltsame Larven zum Vorschein. Wer diese in die stinkende Brühe legt muss hart gesotten sein. Außerdem pflanzte Volker junge Basilikumpflanzen zwischen unsere Tomaten. Nachtschattengewächse und Lippenblütler verstehen sich nämlich prächtig.

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Am Ende des Gartentreffs verlagerten wir unsere Aktivitäten auf das Wiesengrundstück. Wir entfernten eine Pimpernellpflanze und säten an die gleiche Stelle Koriander. Karin entfernte Dost aus dem Apfelkübel und säte stattdessen Kapuzinerkresse. Letztere zieht Läuse an und soll damit den kleinen Apfelbaum vor Schädlingen schützen. Auf dem kleinen Acker ging es weiter mit dem Jäten der Kartoffelhügel. Zum Schluss versuchten wir noch frisch Eingepflanztes vor Schnecken zu schützen. Wenig später beendeten wir diesen ereignisreichen Gartentreff.