25. Juli 2020 Birnengate

Die ersten Gärtnerinnen im Vitalisgarten waren diesmal Karin und Evelyne. Beide schauten sich erst auf der Wiesenfläche um und fingen an im Acker zu jäten. Leider haben es die Beikräuter auch durch die Holzschnitzel geschafft sich einen Weg zu bahnen. Da sind wohl deutlich mehr Holzschnitzel notwendig um Beikräuter zu unterdrücken.

Da es wieder in der Woche zuvor trocken war und auch kein ausgiebiger Niederschlag angekündigt wurde hieß es unsere Pflanzen zu wässern. Karin legte direkt zwei Schläuche aus und wässerte zunächst die Pflanzen auf dem Acker.

Nach einer kurzen Zeit kamen Katharina, Volker und der kleine Elias in unseren Gemeinschaftsgarten. Die drei pilgerten zur Casa Esmeralda und öffneten dort alle Tore. Katharina kümmerte sich gleich um die Verfeinerung der Spüle. Sie suchte nach Material um einen Wasserhahn an der Spüle zu installieren. Sie fand einen Hahn und passende Anschlussstücke an die sie einen Schlauch montieren konnte.

Volker kümmerte sich derweil um unseren Kühlschrank. Dieser stand unter Wasser weil nach dem Ausschalten des Stroms Eiswürfel geschmolzen waren. Volker entfernte das Wasser und putzte den Kühlschrank bei dieser Gelegenheit. Das Putzen hatte dieser wiederum nötig.

Ingo schaute kurz vorbei und half Katharina beim Montieren des Schlauches. Der Anschluss war nicht dicht und da hieß es die richtige Technik anzuwenden. Am Ende war die Verbindung nahezu dicht und der Wasserhahn war installiert. Es gibt jetzt also auch fließendes allerdings kaltes Wasser an der Spüle.

Inzwischen war Michael aufgetaucht. Volker schlug Michael vor, das Minzbeet fertig zu stellen. Die beiden gingen also zum großen Apfelbaum und entfernten die letzten Grasreste auf der für das Minzbeet vorgesehenen Fläche. Volker nahm die Afrikanische Hacke und löste Grasstücke ab. Michael entfernte mit Hilfe des Durchwurfsiebs die daran hängende Erde. Zwischendurch machte Volker eine Hackpause und rieb ebenfalls die Grasstücke am Sieb. Nach einer Weile war das Gras entfernt. Jetzt hieß es das Beet einzurahmen. Dazu besorgte Volker einen Zollstock und er machte sich zusammen mit Michael auf die Suche nach passenden Balken. Die Auswahl war recht groß und so wurden die beiden schnell fündig. An der langen Seite hieß es einen vier Meter langen Balken zu vergraben und auf der kurzen Seite war ein etwa eineinhalb Meter langer Balken ausreichen. Der Boden war steinhart, weshalb es anstrengend war den Balkengraben auszuheben. Letztlich waren die Balken vergraben und umrahmen jetzt das Minzbeet.

In der Zwischenzeit war Julia aufgetaucht. Ihr war direkt aufgefallen, dass im Mambogarten alle Birnen geerntet waren. Das fand sie nicht sehr lustig, denn sie hatte sich auf Birnen gefreut. Vielleicht waren die Birnen für The Good Food gepflückt worden. Letzteres wurde aber später nicht bestätigt und nach wie vor ist unklar, wer die Birnen einheimste.

Julia pflanzte zusammen mit Karin Jungpflanzen in die Beete des Hauptgartens. Anschließend düngte sie unsere Starkzehrer mit Brennnesseljauche.

Mit von der Partie waren diesmal auch Astrid und Paula. Astrid kümmerte sich um den Mambogarten und jätete dort. Später pflückte sie Brombeeren, leider waren die meisten noch nicht ganz reif. Paula kümmerte sich hingegen um unsere Buschbohnen. Sie zog zunächst Bewässerungsgräben und wässerte die Pflanzen. Anschließend erntete Paula Buschbohnen und brachte eine stattliche Menge Bohnen zusammen.

Das Minzbeet musste natürlich noch bestückt werden. Julia und Karin stellten kleine Minzpflanzen zur Verfügung. Katharina grub in der Kräuterspirale etwas Pfefferminze aus und wir befreiten die Apfelminze aus ihrem Topf. Katharina und Volker pflanzten also insgesamt vier Minzpflanzen ein. Diese waren noch etwas verloren im Beet, wir hoffen aber, dass sich die Pflanzen stark verbreiten.

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Am Ende des Gartentreffs musste noch an unterschiedlichen Stellen gewässert werden.

18. Juli 2020 Geburtstag im Garten

Am Ende wurde Geburtstag gefeiert. Zunächst kümmerten wir uns aber um den südlichen Teil der Einfahrt, wir jäteten den Schrebergartenweg frei und entfernten Grün, was auf den Weg wuchs. Außerdem transportierten wir Wasser, reinigten die Veranda, kürzten Weinreben, wässerten, jäteten im Mambogarten und fingen an ein Minzbeet einzurichten.

Die ersten im Vitalisgarten waren dieses Mal Katharina, Volker und Elias und das noch vor dem offiziellen Gartentreffanfang. Anschließend kam Katharina S. als Gastgeberin in den Garten. Zusammen überlegten die Anwesenden, was für Gartenarbeiten anstehen würden.

Gemeinsam ging es zunächst zur Einfahrt wo Katharina S., Katharina und Volker den südlichen Teil säuberten und Beikräuter entfernten. Außerdem fegten die drei Kirschen auf und der kleine Elias konnte sogar anpacken. Er transportierte Aufgekehrtes in einen Korb. Zwischendurch tauchte Danny auf und brachte Bioabfall von The Good Food mit. Außerdem interessierte er sich für unsere Birnen. Er hob einige vom Boden auf und fragte ob er Birnen für The Good Food pflücken könnte. Volker war sich da nicht so sicher und dachte, dass auch noch andere Gärtnerinnen und Gärtner Interesse an Birnen hätten.

Nach dem Säubern der Einfahrt ging es zurück zur Casa Esmeralda. Dort tauchte Michael auf und wurde freudig begrüßt. Volker hatte zahlreiche Gurken und Zucchini geerntet und probierte direkt eine Gurke, da er Hunger hatte. Da wir Essen während der Coronazeit nicht gemeinsam verspeisen, hätte sich Michael ebenfalls eine Gurke aufschneiden können. Michael verspürte aber keinen großen Hunger.

Katharina säuberte unterdessen die Veranda der Casa Esmeralda. Dabei räumte sie ebenfalls Sachen auf und brachte diese wieder an deren bestimmten Ort.

Michael und Volker begaben sich zum Schrebergartenweg und pflegten fortan diesen. Auf der Wegseite des Gartens vom Gartenhaus Zwei hatten sich einige Pflanzen in den Weg geneigt und am Boden waren im Weg Beikräuter empor geschossen. Michael schnitt die Pflanzen zurück, die durch den Zaun gewachsen waren und Volker jätete den Schrebergartenweg frei. Mitten in der Aktion tauchte Benedikt auf. Er war seit dem Herbst nicht mehr im Vitalisgarten und freute sich wieder mit dabei zu sein. Benedikt packte direkt an und entfernte ebenfalls Beikräuter aus dem Weg.

Nach der Wegaktion trugen Benedikt und Volker Wasser von der Casa Esmeralda in die blaue Tonne des Wasserturms. Insgesamt transportierten die beiden über 160 Liter Wasser. Regenwasser spart Energie und ist gesünder für die Pflanzen.

Anschließend düngte Benedikt unsere Tomatenpflanzen mit Beinwelljauche. Gleichzeitig kürzte Katharina die Weinreben vor der Casa Esmeralda. Katharina S. fing in der Zwischenzeit an unsere Pflanzen zu wässern. Da es aber ausreichend viel geregnet hatte, war es nicht notwendig alles zu gießen. Wichtig war es aber alle Topfpflanzen und unter Dächern zu gießen. Nach der Wässerungsaktion begab sich Katharina S. und jätete im Mambogarten.

Regina schaut vorbei und sie war scharf darauf zum ersten Mal in ihrem Leben Rasen zu mähen. Mit dem Spindelrasenmäher wartete eine schwierige Aufgabe auf sie. Unsere Wiese mäht sich nämlich nur durch den Einsatz von Muskeln und das ist anstrengend. Regina und Volker transportierten also unseren Spindelrasenmäher zum Wiesengrundstück und Volker zeigte Regina, wie der Mäher funktioniert. Ganz einfach war das Mähen für Regina nicht aber mit der Zeit funktioniert es einigermaßen. Volker mähte mit und hatte den Überblick, welche Flächen noch gekürzt werden mussten. Den Überblick muss Regina noch bekommen denn häufig lief sie über schon abgemähte Flächen. Am Ende war die Wiesenfläche gemäht und Regina war froh das herausvordernde Mähen kennengelernt zu haben.

Benedikt hatte mittlerweile Hand an die Wiese des Gartenhaus Zwei angelegt. Südlich vom großen Apfelbaum soll ein Minzbeet entstehen, so dass das Mähen einfacher wird. Minze ist auch nützlich und kann regelmäßig geerntet werden. Leider wuchs an der Stelle Gras und das entfernte Benedikt mit der Afrikanischen Hacke. Zur Hilfe nahm der das Durchwurfsieb und schnell war bereits ein Teil des Beets freigelegt. Am Ende kamen Benedigt Regina, Michael und Volker zur Hilfe, wodurch das Beet noch an Größe gewann.

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Inzwischen war Ingo aufgetaucht und bereitete mit seinem Kumpel Markus seine Geburtstagsfeier vor. Wir stellten also irgendwann die gärtnerischen Aktivitäten ein und feierten zusammen mit Ingo seinen Geburtstag. Es gab ein Buffet, eine kleine Rede, nette Gespräche und ein lodernden Lagerfeuer. Erst weit nach Mitternacht verließen die letzten Gäste den Vitalisgarten.

11. Juli 2020 Wege pflegen

Prioritär ging es in diesem Gartentreff darum Gemeinschaftswege zu pflegen. Wir flämmten also Beikräuter auf den Wegen ab, entfernten am Rand Gras und säuberten die Nordseite der Einfahrt. Außerdem entfernten wir Wilden Wein, jäteten Beikräuter, verbesserten unsere Spüle, mähten Rasen, Ernteten Zucchini und Mairübchen und wässerten.

Diesmal war Julia pflichtbewusst und kam als erste sogar vor dem offiziellen Start des Gartentreffs in den Vitalisgarten. Wir hatten vor die Wege des Schrebergartens zu pflegen. Da Julia aber am Nachmittag zu einem Picknick verabredet war, konnte sie nur zur Mittagszeit helfen die Wege in Ordnung zu bringen. Julia startete also mit der Heckenschere und kürzte das aus dem Mambogarten herausragende Grün.

Katharina, Volker und der kleine Elias waren ebenfalls überpünktlich und wunderten sich, dass Julia schon am Gärtnern war. Katharina und Volker besorgten aus der Casa Esmeralda eine Gasflasche und unser Flammgerät. Letzteres hatten wir damals angeschafft um Bitumenreste abzuflämmen. Jetzt machte sich das Flammgerät bei der Wegpflege bezahlt. Dummerweise hatte es zuvor geregnet, so dass sich das Gras und Beikräuter nur schwer abbrennen ließen. Mit ein wenig Geduld klappte es und zumindest konnten wir die Wachstumspunkte der Pflanzen abbrennen. Es bleibt also zu hoffen, dass die Beikräuter nicht sofort wieder den Weg besiedeln.

Inzwischen war Manuela zum ersten Mal in den Vitalisgarten gekommen. Sie war lange Zeit ein Vereinsmitglied, ist aber jetzt in einen Schrebergartenverein eingetreten und deshalb bei uns raus. Manuela hatte Interesse den Vitalisgarten kennenzulernen, weshalb Volker ihr eine kurze Führung durch unseren Gemeinschaftsgarten bot. Anschießend packte Manuela mit an und brachte das abgeschnittene Grün auf den Haufen vor dem Gartenhaus Zwei. Danach kümmerte sie sich um die Tomaten des Mambogartens und geizte einige Pflanzen aus.

An der Seite zur Wiesenfläche hin fing Volker an zu jäten und das Gras zu entfernen. Die Wiese hatte sich in Richtung Weg ausgebreitet und dies galt es rückgängig zu machen. Glücklicherweise kam Regina vorbei und jätete ebenfalls. Regina hatte sich schon die ganze Woche über den kommenden Gartentreff gefreut. Über so viel Enthusiasmus freuen wir uns natürlich!

Karin kam ebenfalls vorbei und unterhielt sich mit Manuela. Anschließend entfernte Karin die Ranken vom Wilden Wein hinter unseren Kompostmieten. Anschließend schaute sie im Hauptgarten nach den Beeten. Sie erntete die letzten Mairübchen und platzierte im Beet B1 statt dessen Schwarzkohl und eine zweite Generation Wirsing.

In der Zwischenzeit war Ingo in unserem Gemeinschaftsgarten eingetroffen. Er half direkt beim Säubern der Wege und kümmerte sich um die Einfahrt. Dort entfernte er zunächst Beikräuter.

Katharina kümmerte sich abermals um unsere neue Spüle. Ihr gefiel nicht, dass ein Ablagebrett wackelte. Also installierte sie mit Hilfe von Volker einen Winkel. Jetzt wackelt das Brett jedenfalls nicht mehr.

Danny kam mit Eddy vorbei, der zum ersten Mal im Vitalisgarten vorbeischaute. Volker bat die beiden Ingo beim Säubern der Einfahrt zu helfen. Danny und Eddy packten also mit an und entfernten das Grün von den Pflastersteinen. Zum Abschluss flämmte Ingo weiteres Grün am Rand der Einfahrt ab. Die nördliche Seite der Einfahrt sieht jetzt wieder hübsch aus und Pitter freute sich darüber sehr.

Nach dem Einfahrteinsatz flüchteten Danny und Eddy in den Mambogarten. In Friedels Schrebergarten fand eine Schlagerparty statt und die Musik gefiel den beiden überhaupt nicht. Im Mambogarten wurden die beiden fündig und sammelten heruntergefallene Birnen. Die kleinen Birnen waren offensichtlich teilweise schon erntereif und fielen zu Boden. Jedenfalls waren sie lecker und gut für einen kleinen Snack.

Im Hauptgarten kümmerte sich Karin um die Beikräuter des alten Frühbeets. Dort hatte Dagmar eine Blumenmischung ausgesät. Gleichzeitig wuchsen aber auch etliche Beikräuter in die Höhe. Anschließend lichteten Karin, Katharina und Volker eine Weinrebe, damit die Weintrauben besser reifen können. Darüber hinaus entfernte Karin hinter dem Kompost des Hauptgartens weiteren Wilden Wein.

Paula trudelte ein und Volker überzeugte sie Rasen zu mähen. Ingo half Paula vor der Casa Esmeralda das Gras zu kürzen. Danach mähte Paula vorm Gartenhaus Zwei. Dort kam ihr Volker zur Hilfe. Die beiden stellten fest, dass es Ecken gibt, die nur schwer zu mähen sind. Es entstand die Idee aus diesen Ecken Beete für z. B. Minze zu machen. Karin meinte, dass wir in manchen Teilen das Gras auch einfach höher wachsen lassen könnten.

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Am Ende verblieben noch Karin und Volker im Vitalisgarten. Die beiden räumten die letzten Sachen auf und teilten sich die letzten Gießaufgaben. Karin goss die Pflanzen unter dem Tomatendach im Mambogarten und Volker wässerte die Südfrüchte im Gewächshaus. Viel wurde wieder erledigt und jetzt sind auch die Gemeinschaftswege wieder befreit.

04. Juli 2020 Goldruten

An diesem Nachmittag jäteten wir im Hauptgarten unter dem Tomatendach. Wir entfernten kleine Bäume, wir jäteten, kürzten mit der Sichel Gras und Grün, pflanzten Schwarzkohl, kürzten Rucolabüsche und verbanden einen Wassertank mit der Dachrinne des Gewächshauses.

Karin war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie öffnete alle Türen und Tore und übernahm dieses Mal die Gastgeberschaft. Kurz nach Karin kamen Katharina S. und zum ersten Mal Regina in unseren Gemeinschaftsgarten. Karin erklärte Regina worum es im Vitalisgarten geht und hatte direkt für Katharina S. und Regina eine sich lohnende Aufgabe zur Hand. Unter dem Tomatendach des Hauptgartens musste gejätet werden. Zwischen den Tomatenpflanzen wuchsen neben dem Neuseeländerspinat etliche Beikräuter. Beispielsweise galt es empor geschossenes Gras zu entfernen.

In der Zwischenzeit waren auch Katharina und Volker mit dem kleinen Elias im Garten angekommen. Außerdem schaute wieder Thomas bei uns vorbei und packte mit an. Er begab sich direkt zum Bohnenfeld und jätete zwischen den Stangen- und Buschbohnen. Dabei ließ Thomas allerdings einige Nutzpflanzen stehen.

Nach einer kurzen Weile machte Karin Katharina und Volker darauf aufmerksam, dass sich im Hauptgarten zahlreiche kleine Büsche und Bäume spontan angesiedelt hatten. Katharina und Volker starteten also mit dem Entfernen von kleine Weißdorn, Feldahorn und Bromberranken. Nach einigen kleinen Bäumen verließ die beiden die Kraft und die Jagd nach Bäumen fand ein Ende.

Karin weitere Weißsdornkeimlinge und Goldruten, Katharina und Karin suchten Ort für ausgerissene Bäume und anderes schwer zu kompostierendes Material unter der Sauerkirsche. Beschlossen die Stelle starker zu begrenzen als bisher. Katharina schnitt Efeu zurück, dass auf den Weg gewachsen war.

Volker nahm als Nächstes unsere Sichel in die Hand und kürzte in den Ecken der kleinen Wiese vor der Casa Esmeralda das Gras. Die Sichel war im Schwung, weshalb Volker auch noch Pflanzen am Zaunrand kürzte. Das abgeschnittene Material bugsierte er über den Zaun, denn da kamen die Pflanzen meist her.

Nach dem Jäten zwischen den Tomaten kümmerten sich Karin und Regina um die Beete B1 und C1. In den Beeten war schon einiges Gemüse geerntet worden, wodurch Platz entstand. In die Lücken platzierte Karin Schwarzkohl, der uns im Winter teilweise versorgen soll. Regina und Karin pflanzten als in der Folge die von Karin vorgezogenen Schwarzkohlpflänzchen.

Volker sah die Notwendigkeit das Wiesengrundstück zu mähen. D. h. er schnappte sich unseren Spindelrasenmäher und fing an die Wiese zu kürzen. Damit es sich lohnte nahm Volker die drittniedrigste Einstellung des Mähers. Durch diese Einstellung wurde das Mähen allerdings eine schweißtreibende Angelegenheit. Da war Volker froh, dass Ingo auftauchte und ihn beim Mähen abwechseln konnte. Auch Ingo kam ins Schwitzen und drehte etliche Runden.

In der Zwischenzeit waren auch Katharina S. und Karin auf unserem Wiesengrundstück angekommen. Die Anwesenden entschieden, dass die Rucolabüsche teilweise eingekürzt werden sollten. Karin nahm also eine Gartenschere und kürzte einen Rucolabusch ein. Wir hoffen, dass aus den Wurzeln jetzt wieder zarte Rucolablätter wachsen und sich die Ernte wieder lohnt.

Nach dem Rasen mähen füllten Ingo und Volker zwei Tonnen mit Wasser. In die Tonnen hatte Karin getrocknete Gräser gesammelt. Die Hoffnung ist, dass die Gräser vergären und wir die Samen dadurch zerstören. Das Pflanzmaterial könnten wir anschließend nutzten und beispielsweise kompostieren.

Karin hatte die Idee einen IBC-Tank an die Dachrinnen des Gewächshauses anzuschließen. Das hätte den Vorteil, dass wir kein Regenwasser mehr umfüllen müssten und dass auch weniger Wasser verloren geht, da die Kapazität des großen Tanks viel größer ist als die der beiden kleinen Wassertonnen.

Katharina S. und Volker bauten zunächst mit Hilfe von Paletten eine Plattform für den Tank. Ingo und Thomas kamen zur Hilfe und bugsierten einen der Tanks auf dem Palettenstapel. Der Tank lag zu hoch, weshalb wir zwei Paletten entfernten und den Höhenunterschied zwischen Dachrinne und Tank vergrößerten. Anschließend schlossen wir die beiden Dachrinnen des Gewächshauses mit Hilfe von zwei Schläuchen an den Tank an. Der Tank lag noch hoch genug, so dass wir noch eine Spießbütte darunter stellen konnten. Karin fand auch noch ein passendes Rohr des ehemaligen Wasserturms des Gartenbahnhofs. Uns fehlte nur noch eine Spießbütte, mit der sich eine Gießkanne leicht füllen läst.

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Als letzte verblieb Karin. Sie pflegte noch ein paar Pflanzen, erntete noch Gemüse, räumte die letzten Sachen weg, verschloss die Casa und Tore und macht sich auf den Nachhauseweg.

27. Juni 2020 Holzschnitzelweg

Es regnete leider nicht, weshalb wir wieder ausgiebig gießen mussten. Darüber hinaus mulchten wir mit geschossenen Salaten. Wir düngten wir mit Jauche, jäteten, säten Buschbohnen nach, stellten den südlichen Ackerweg fertig und bekämpften den Japanischen Knöterich.

An diesem Gartentreff war Iris die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Iris öffnete die Türen und überlegte sich mit Hilfe von Karins-Liste Aufgaben für den Gartentreff. Im Hauptgarten mulchte sie gleich mit geschossenen Salaten zwischen unseren jungen Chili-Pflanzen.

Nach einer kurzen Weile kamen Katharina, Volker und der kleine Elias in den Garten. Etwas später schaute abermals Astrid vorbei. Da kein Regen in Sicht war beschlossen Astrid und Volker zunächst alle einzeln stehenden Pflanzen auf dem Wiesengrundstück und im Mambogarten als auch vor dem Gartenhaus Zwei zu gießen. Das Wässern der Pflanzen dauerte eine Weile aber zu zweit ging es recht schnell voran.

Als nächstes kam Julia im Gemeinschaftsgarten an. Sie hatte sich vorgenommen einige Pflanzen zu düngen. Für sie hieß es also Brennnessel- und Beinwelljauche zu verteilen. Sie verdünnte die Jauche mit Wasser und versorgte unsere Kohlpflanzen, Tomaten, Kürbis und weitere nährstoffzehrende Pflanzen. Julia ernteten anschließend zusammen mit Katharina Erbsen und pflückte ebenfalls Mangoldblätter.

Iris und Astrid gärtnerten auf unserem Wiesengrundstück weiter. Die beiden jäteten zwischen den Bohnenreihen und säten Buschbohnen nach. Einige Bohnensamen waren nicht gekeimt, wodurch sich größere Lücken ergaben. Diese werden jetzt hoffentlich geschlossen. Nach dem Jäten und Nachsäen übernahm Astrid die Aufgabe die ersten Auberginen ins vorgesehene Beet zu setzen. Leider fehlt dort noch ein Dach zum Schutz der Pflanzen vor Regen.

Eine Daueraufgabe stellt die Bekämpfung des Japanischen Knöterich dar. In der Vergangenheit hatte vermutlich jemand Gartenabfälle von der Brücke auf das Bahngelände geworfen. Dort hatte sich seitdem diese invasive Pflanzenart ausgebreitet. Der Japanische Knöterich wächst sogar schon auf der anderen Seite im Hauptgarten. Es gilt also zu versuchen den Knöterich in Schach zu halten. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahmen diesmal Bastian und Kai. Die beiden waren zusammen mit Birk in den Garten gekommen und bekämpften nun gemeinsam hinter der Casa Esmeralda den Knöterich. Einen richtig großen Erfolg konnten sie leider nicht verbuchen aber ein Anfang war gemacht. Wenn wir den Japanischen Knöterich ernsthaft loswerden wollen müssten wir die Erde zwei Meter tief ausheben.

Paula schaute ebenfalls vorbei und goss am späten Nachmittag die Beete des Hauptgartens. Volker passte auf Elias auf und half Paula zeitweise beim Wässern. Er übernahm beispielsweise das Gießen der Möhren und Zwiebeln in Friedels Garten. In der Zwischenzeit hatte Katharina unter dem Tomatendach gejätet. Nach dem Wässern pflückte Paula noch einige Sauerkirschen. Auch die waren reif aber leider nicht annähernd so groß wie die Süßkirschen.

Birk holte die Spitzhacke hervor und entfernte die letzten Reste des südlichen Wegs auf dem Acker. Am Rande des Ackers kam plötzlich unser vergrabener Schlauch zum Vorschein. Glücklicherweise hatte Birk den Schlauch nicht zerhackt. Birk besorgte sich weitere Holzschnitzel und belegte den südlichen Ackerweg mit diesen Schnitzeln. Volker fand weitere Holzschnitzel in einem Big Bag wodurch der Holzschnitzelweg verbessert wurde.

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Am Ende des Gartentreffs holten wir noch Ernte ein. Wir räumten die Gartenuntensilien auf, schlossen die Tore und Türen und machten uns vom Acker.

20. Juni 2020 Mähen und sicheln

Unsere Wiese war so hoch gewachsen, dass es Zeit wurde diese zu Mähen. Leider zerbrach unsere Sense, weshalb wir mit der Sichel ran mussten. Außerdem gab es einen Sommerschnitt für unseren großen Apfelbaum, wir pflückten Kirschen, jäteten, bauten unsere neue Spüle fertig und wässerten unsere Pflanzen.

Karin war an diesem Gartentreff die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie öffnete die Türen und Tore und hatte sich einen Sommerschnitt für unseren Apfelbaum vorgenommen.

Als nächstes kam Iris kurz vorbei und erntete einen prächtigen Wirsing. Unsere Wirsingpflanzen entwickelten sich dieses Jahr prächtig und waren erntereif. Iris verabschiedete sich zu einem Familienausflug.

Karin kümmert sich den gesamten Nachmittag über um unseren großen Apfelbaum des Gartengrundstücks Zwei und verpasste diesem einen Sommerschnitt. Bei dem dicht bewachsenen Baum war es nicht ganz leicht einen Überblick zu bekommen.

Thomas und Sabine schauten ebenfalls vorbei. Die beiden jäteten zwischen den Bohnen und zwischen unseren Kartoffeln.

Volker nahm die Sense und kürzte unsere Wiese bis die Sensenklinge durchbrach. Astrid mähte mit unserem Spindelmäher. Nach dem Defekt der Sense ging es mit der Sichel den Gräsern weiter an den Kragen. Astrid und Volker sichelten die Gräser im Folgenden ab. Später kam Robert und half ebenfalls beim Mähen der Wiese.

Katharina arbeitete an unserer neuen Spüle. Ständerbalken an Spültisch befestigt. Spüle am Mäuerchen mit Winkeln festgesetzt. Schraubte ein Regalbrett an die Spüle, das wir für Spülmittel und gespülte Sachen verwenden können.

Nachdem das Wiesengrundstück gemäht war, ging es in den Kirschbaum des Mambogartens. Thomas kletterte in den Baum und Robert stand auf dem Gerüst von Karin. Nach der ersten Pflückaktion übernahmen zuerst Volker und anschließend Astrid die Kirschernte. Die Kirschen waren teilweise schon überreif und mussten geerntet werden. Insgesamt kamen knapp 20 Kilogramm Kirschen zusammen.

Nach der Kirschaktion ging das Mähen vorm Gartenhaus Zwei weiter. Dort übernahm Robert den schwierigen Job das hohe Gras ohne Sense nur mit dem Spindelmäher zu entfernen. Das war eine schweißtreibende Angelegenheit und deshalb war Robert froh, dass auch Volker beim Mähen half. Die Gräser die nicht gemäht werden wollten sichelte letztendlich Astrid ab. Astrid hatte den Dreh beim Sicheln raus und hatte zuvor bereits die Fliederwiese vor der Casa Esmeralda mit der Sichel gekürzt.

Gemüse zu ernten gab es natürlich auch Einiges. Wir ernteten unterschiedliche Salate und Kohlrabi. Währenddessen wässerte Volker die Tomaten unter den beiden Tomatendächern. Außerdem goss er die Pflanzen im Gewächshaus mit Regenwasser.

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Am Ende besorgte Katharina noch etwas zu Essen, so dass Elias, Katharina und Volker im Vitalisgarten Abendessen konnten. Sie warteten nämlich auf die Rückkehr von Iris und Birk, die den Nachmittag im Klettergarten verbracht hatten. Katharina und Volker wollten nämlich unseren Kirschentkerner verwenden, damit möglichst schnell die Kerne aus den vielen Kirschen entfernt werden konnten. Die Arbeit führten die beiden aber zu Hause durch.

13. Juni 2020 Leckere Kirschen

Bei sonnigem und teils bedecktem Wetter galt es im Hauptgarten zu jäten. Außerdem jäteten wir Teile des südlichen Ackerwegs weg. Wir stiegen in den Kirschbaum und ernteten einige Kilo leckere Kirschen. Da es wieder zu wenig regnete mussten wir erneut gießen. Am Ende wurde gegrillt und Schnitzholz geerntet.

Die ersten im Vitalisgarten waren dieses Mal Katrina und Ibrahim. Schon gegen halb 10 Uhr hatten sich die beiden in den Vitalisgarten aufgemacht. Sie hatten sich vorgenommen das südliche Beet der Wiesenfläche fertig zu stellen und Paprika, Tomaten und Salat zu pflanzen. Zunächst nahmen Katrina und Ibrahim unser Durchwurfsieb zur Hilfe und erweiterten das neue Südbeet im Osten. Anschließend besorgten sich die beiden Balken um das Beet von der Wiese abzugrenzen. Damit die Balken passten mussten diese teils zurecht gesägt werden. Als nächstes verlegte Katrina und Ibrahim Trittsteine im Beet. Zum Schluss pflanzten die beiden zahlreiche Pflanzen ein. Die Salate waren recht schlapp und es war unklar ob die wieder auf die Beine kommen würden. Im Westen des Südbeets ist noch Platz für weitere Nutzpflanzen.

Um 13 Uhr kam Volker als erster Gärtner zum offiziellen Gartentreff vorbei. Er war erfreut, was Katrina und Ibrahim auf die Beine gestellt hatten. Die beiden verabschiedeten sich und Volker übernahm das Zepter.

Als nächstes tauchte Astrid zum ersten Mal im Vitalisgarten auf. Leider packte sie am Eingang in den Stacheldraht und verletzte sich ihre Hand. Volker begrüßte sie und wird den Stacheldraht auf die Tagesordnung des nächsten Planungstreffens setzen. Volker führte Astrid durch unseren Gemeinschaftsgarten und besorgte ihr ein Pflaster für ihre blutende Wunde.

Katharina S. und Nicole waren die beiden nächsten Gärtnerinnen, die im Vitalisgarten vorbeischauten. Nicole wohnt zusammen mit Katharina S. in einer Wohngemeinschaft, weshalb die beiden in einem Haushalt leben und aufs Abstand halten verzichten konnten. Nach einer kurzen Führung durch Katharina S. ging es weiter mit dem Jäten einiger Beete des Hauptgartens.

Inzwischen waren auch Katharina und Elias im Garten angekommen. Katharina stürzte sich auf Zuckerschoten und pflückte zahlreiche davon. Der einjährige Elias hatte inzwischen gelernt Erdbeeren zu pflücken, so dass er sich mit leckeren Walderdbeeren versorgen konnte.

Astrid jätete inzwischen Teile des südlichen Ackerwegs weg. Volker half ihr ein wenig und wässerte anschließend die Pflanzen auf unserem Wiesengrundstück. Teilweise goss er unsere Nutzpflanzen mit der Gießkanne und gleichzeitig nutzte er zwei Schläuche zum Bewässern der Kartoffelngräben. Die letzte Wässerung war etwa vier Wochen lang her und so freuten sich die Kartoffeln über das Nass.

In der Zwischenzeit war Karin P. in den Vitalisgarten gekommen. Sie hatte sich vorgenommen Kirschen zu pflücken. Karin P. schnappte sich also einen Eimer, bastelte sich einen Haken aus Draht und fing an im Mambogarten Kirschen zu pflücken. Nach einer Weile hatte sie einen ganzen Eimer voll Kirschen gesammelt und machte sich damit auf den Heimweg.

Nach dem Jäten begaben sich Katharina S. und Nicole in den Mambogarten und pflückten dort Kirschen. Beim Ernten von Kirschen muss darauf geachtet werden, dass auch der Stiel abgepflückt wird. Dann bleiben die Kirschen länger haltbar. Außerdem sollten nur die dunkelroten Kirschen gepflückt werden. Nur diese sind vollkommen reif und schmecken köstlich. Nach dem Wässern begab sich auch Volker in den Baum und pflückte ebenfalls einen Eimer Kirschen.

Dagmar schaute ebenfalls im Vitalisgarten vorbei und sie pflückte sich unter anderem ein paar Blumen. Auf der Wiesenfläche versammelten sich derweil die Gärtnerinnen und Gärtner im Schatten und entspannten. Dabei unterhielten sich alle angeregt. Während dieser Zeit tauchten Evelyne und Maxou auf und versuchten weitere Kirschen zu ernten. Leider fehlte eine hohe Leiter oder ein Gerüst um an die Kirschen in der Höhe zu kommen. Evelyne wollte Kirschkompott produzieren und bekam deshalb unseren Kirschentkerner. Volker gab ihr auch seine Kirschen mit, denn Evelyne verarbeitete gerne einen großen Haufen Kirschen.

Katharina hatte in der Zwischenzeit auch im Hauptgarten gegossen. Die verbliebenen Beete übernahmen Katharina S. und Nicole. Die beiden brachten auf jedes Beet 1,5 Gießkannen. In der Vorwoche hatte es nämlich 5 Liter pro Quadratmeter geregnet. Insgesamt wollen wir dass 10 Liter Wasser pro Quadratmeter und pro Woche fällt oder gegossen wird.

Am Ende des Gartentreffs warfen Katharina, Volker und Elias den Grill an. Es gab Maiskolben, Gemüse, Grillkäse und Brot. Während der Grillaktion kamen auch noch Iris, Kai und Bastian in den Hauptgarten. Bastian brauchte Holz zum Schnitzen. Iris nahm eine Astschere und schnitt ein paar Haselnussruten ab. Volker half ihr und schnitt ebenfalls Ruten vom Busch ab.

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Gegen 20 Uhr räumten Katharina und Volker die letzten Sachen auf und verließen zusammen mit dem kleinen Elias den Vitalisgarten.

06. Juni 2020 Nach der ersten Welle

Endlich konnten wir wieder gemeinsam offiziell gärtnern. Nach der ersten Coronawelle war diese rechtlich wieder möglich. Gleich drei neue Gärtnerinnen und Gärtner kamen vorbei und packten mit an. Wir legten einen neuen Ackerweg mit Hilfe von Holzschnitzeln an, pflanzten Rote Bete und Kohlrabi ein, jäteten zwischen Möhren- und Zwiebelreihen, transportierten Wasser und freuten uns über das angenehme Wetter.

Iris und Karin waren die ersten im Vitalisgarten und eröffneten offiziell die gemeinschaftliche Gartensaison nach der ersten Corona-Welle. Beide planten die anstehenden Aufgaben.

Als nächstes tauchten Katharina, Volker und der kleine Elias auf und begaben sich zur Casa Esmeralda. Dort bereiteten Katharina und Volker ein kleines Mittagessen vor und aßen gemeinsam. Auch Karin und Iris hatten sich Butterbrote mitgebracht die sie in der Nähe der Casa in gebührendem Abstand zueinander verspeisten.

Kurze Zeit später kam zum ersten Mal Thomas T. zusammen mit Katharina S. in unseren Gemeinschaftsgarten. Katharina S. hatte Thomas T. am Eingang getroffen und zeigte ihm direkt die unterschiedlichen Ecken des Vitalisgartens. An der Casa Esmeralda wurde er freudig begrüßt und er bekam weitere Informationen über unseren Verein mitgeteilt.

Thomas T. machte sich gleich nützlich und entfernte im Beet C2 geschossene Spinatpflanzen. Drei Pflanzen ließ er stehen, damit diese Saatgut ausbilden können. Anschließend setzte er kleine Rote Bete-Pflänzchen ins Beet ein. Katharina erntete derweil Erbsenschoten und Katharina S. jätete um die Beerensträucher des Hauptgartens herum. Anschließend nahm sie Holzschnizel und legte einen Holzschnitzelring um die Beerensträucher an. Volker passte auf Elias auf und unterhielt teilweise die Truppe. Iris pflanzte außerdem Kohlrabijungpflanzen ins Beet A1.

Nach einer kleinen Weile tauchte Domitille ebenfalls zum ersten Mal im Vitalisgarten auf. Sie ist Französin und einige Monate in Köln. Da hatte sie Lust etwas Sinnvolles zu tun und war auf uns gestoßen. Katharina führte Domitille durch unseren Gemeinschaftsgarten und stellte ihr viele kleine Ecken vor.

Karin machte sich in der Zwischenzeit am Acker zu schaffen. Sie hatte sich vorgenommen die Wiesenwege des Ackers durch Holzschnitzel zu ersetzen. Die Wiesenwege hatten den Nachteil, dass diese nicht klar begrenzt waren und sich deshalb ständig ausbreiteten. Dadurch wuchsen etliche Beikräuter wie Kriechender Hahnenfuß und Gundermann in unsere Ackerflächen. Aus diesem Grund jätete Karin den Wiesenweg bzw. entfernte diesen vollständig. Anschließend nahm sie Holzschnitzel und legte mit deren Hilfe einen neuen Weg an. Die Holzschnitzel wiederum hatten am Mittwoch Karin und Katharina S. im Stadtwald besorgt und in den Vitalisgarten transportiert.

Mittlerweile hatten sich Domitille, Thomas T. und Katharina in Friedels Schrebergarten begeben. Dort warteten Zwiebeln und Möhren darauf von Gras befreit zu werden. Die drei jäteten also zwischen den Möhren- und Zwiebelreihen. Tatsächlich tauchten auch einige Möhren zwischen dem gekeimten Gras auf. Nach dem Jäten war wieder Land in Sicht bzw. unsere Nutzpflanzen tauchten wieder auf.

Als nächstes kam Julia in den Garten. Zusammen mit Volker ging sie zunächst einige Unterlagen durch. Als Kassenwärtin brauchte sie Zugang zu unseren Verträgen mit der Stadt Köln und anderen Stellen. Außerdem benötigt sie Informationen zu unseren Mitgliedern, damit sie dieses Jahr den Mitgliederbeitrag einziehen kann. Nach dem Papierkram half Julia Karin beim Anlegen des neuen Holzschnitzelwegs.

Billie schneite plötzlich in den Hauptgarten. Sie hatte von Marcel von unserem Gemeinschaftsgarten erfahren und wollte sich unser Projekt gerne einmal genauer anschauen. Volker unterhielt sich mit ihr und konnte ihr einige Geschichten über uns erzählen. Leider hat Billie Probleme mit ihrem Rücken, weshalb sie nicht gärtnern kann. Stattdessen möchte sie uns aber regelmäßig ihre Bioabfälle vorbeibringen.

Gegen Ende des Gartentreffs war Ernten angesagt. Neben Erbsenschoten galt es vor allem Salate zu ernten. Die schießen nämlich langsam in die Höhe und sollten bald verspeist werden. Außerdem galt es einige Beete mit Starkzehrern zu düngen. Katharina nahm ihre Gießkanne und mischte darin Wasser mit Brennnesseljauche und fing an zu düngen.

Volker machte sich auch nützlich und transportierte Regenwasser von der Casa Esmeralda zum Wasserturm. Das war sinnvoll, weil wir auf diese Weise Leitungswasser sparen können. Außerdem ist die Wassertemperatur für die Pflanzen angenehmer und das Wasser besitzt weniger Kalk.

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Am Ende goss Volker noch unsere Tomaten und düngte diese mit Beinwelljauche. Er räumte die letzten Sachen auf, verschloss alle Türen und machte sich als Letzter vom Acker.

Im Quartett 22. Februar 2020

Am letzten Gartentreff im Februar 2020 säten wir die ersten Saaten im Freien aus. Außerdem kamen Rucola und Radieschen im Gewächshaus in die Erde. Dazu mussten wir ein wenig jäten. Darüber hinaus feuerten wir unseren Ofen an und kümmerten uns um die Holzkante der Bretterverkleidung über der Betonplatte der Küche.

Pünktlich um 13 Uhr kamen diesmal Katharina, Volker mit dem kleinen Elias im Vitalisgarten an. Die drei liefen direkt in den Hauptgarten, schauten sich um, sorgten für Strom und heißes Wasser. Statt zu gärtnern verpflegten sich die drei zunächst: Elias wurde gefüttert und auch Katharina und Volker bekamen ihr Mittagessen.

In der Vorwoche hatte unsere Pflanzgruppe weitere Aussaaten geplant. Für Ende Februar stand die Anzucht von Radieschen und Rucola im Gewächshaus auf dem Plan. Katharina schnappte sich das in der Holzbox deponierte Saatgut und Volker platzierte Elias im Ringsling. Gemeinsam liefen die drei zum Gewächshaus auf die Wiesenfläche.

Katharina fing direkt an im Gewächshaus eine kleine Fläche auf der Westseite zu jäten. Dort hatten sich einige Beikräuter breitgemacht und an deren Stelle sollen künftig Rucola und Radieschen wachsen. Nachdem Katharina die Fläche für die Aussaat vorbereitet hatte, nahm sie das Saatgut und verteilte es in mehreren Reihen. Nach den Radieschen war Rucola an der Reihe. Rucola-Samen sind deutlich kleiner als die von Radieschen und sind deshalb auch schwerer zu verteilen. Währenddessen betreute Volker den kleinen Elias und leistete Katharina Gesellschaft.

Als nächstes und letztes schaute Katharina S. beim letzten Gartentreff im Februar 2020 vorbei. Katharina S. bekam von Katharina Saatgut in die Hand gedrückt. Sie ging im Hauptgarten zu unseren Beeten und startete damit das Beet C4 mit dem Rechen für die Aussaat vorzubereiten. Lisa hatte in der Vorwoche zusammen mit Volker das Beet bereits gejätete. Katharina S. musste also keine Beikräuter entfernen. Stattdessen legte sie Reihen fest und säte zwei unterschiedliche Radieschensorten unter freiem Himmel aus. Eine Sorte hat den verheißungsvollen Namen “Riesenrot”.

Katharina und Volker feuerten unterdessen den Ofen an. Es war kühl und insbesondere Elias sollte nicht zu kalt werden. Volker startet jetzt mit dem Abfeilen der Kante der Bretterverkleidung über der Betonplatte der Küche. Er entfernte überstehendes Holz. Durchs Sägen per Hand waren die Bretter nicht ganz gerade abgesägt worden und außerdem war die Länge nicht immer perfekt. Aus diesem Grund nahm Volker die von Karin gespendete grobe Holzfeile und feilte an der Holzkante. Über Kopf und in der Höhe war das recht anstrengend und außerdem konnte er nicht richtig durchschwingen, da die Wand den Aktionsradius begrenzte. Nach einer Weile war Volker sichtlich erschöpft und Katharina übernahm das Abfeilen. Auch ihr fiel das Feilen sichtlich schwer und nach einigen Minuten übernahm Volker wieder die Arbeit. Er hat den Ehrgeiz an diesem Spätnachmittag die gesamte Bretterverkleidung zurecht zu feilen. Am Ende war die Holzkante in einer Flucht gefeilt, so dass nichts Grobes mehr überstand. Die Kante bestand den nicht allzu kritischen Blicken von Katharina und das Werk war vorerst beendet. Das war auch gut so, denn Volkers Arme waren schlapp.

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Katharina S. hatte längst den Vitalisgarten wieder verlassen. Übrig blieben also Katharina, Volker und Elias. Nach dem Abfeilen war auch die Zeit fürs Aufbrechen gekommen. Katharina und Volker räumten auf und machten sich auf den Heimweg.

Beetvorbereitungen 15. Februar 2020

Wir jäteten in unseren Beeten, verlegten dort Pappe und verteilten auf der Pappe Kompost. Wir legten wir einen Baumstumpf frei indem wir Efeu entfernten. Umgebettet wurden zwei Pastinaken und wir gruben zahlreiche Topinamburknollen und Möhren aus. Darüber hinaus beantworten wir die Fragen einer Facharbeit und zerkleinerten Möhren für unseren Kompost. Außerdem bekamen wir Besuch, der die Schaukel des Mambogartens reparierte.

Katharina, Volker und der kleine Elias betraten als erste den Vitalisgarten. Es war schon viertel nach eins, da die drei einen Bus verpassten. Leider fehlt uns eine Gastgeberin oder ein Gastgeber für den dritten Samstag im Monat. Deshalb mussten an diesem Gartentreff die alten Hasen ran. Die drei pilgerten direkt zur Casa Esmeralda und starteten mit dem Bereitstellen von Strom und Aufräumaktionen.

Nach einer kleinen Weile kamen Evelyne, Caro und Robert in unseren Gemeinschaftsgarten. Evelyne kümmerte sich um Beete des Hauptgartens. Sie jätete im Beet B1 und beseitigte somit viele Beikräuter. Caro und Robert hatten Lust sich großen Mengen Efeu zu widmen. Die beiden fingen also an den Baumstumpf vor dem Gartenhaus Zwei freizulegen. Schnell entwickelte sich ein größerer Haufen von abgeschnittenem Efeu. Unter dem Efeu kam ein dicker Baumstumpf hervor. Es zeigten sich ebenfalls Spinnen. D. h. für die Natur war das Efeu nicht ganz uninteressant. Da Efeu sich schnell und stark verbreitet und auch noch an vielen anderen Stellen vorhanden ist, schadet es nicht, Efeu zu beseitigen. Caro und Robert ließen noch eine Haube Efeu übrig, so dass das Gebilde am Ende wie ein Pilz aussah.

Mittlerweile waren auch Lisa und Katharina S. und deren Familie angekommen. Katharina S. hatte Besuch und als Attraktion zeigte sie ihren Verwandten unseren Gemeinschaftsgarten. Sie liefen zum Mambogarten und reparierten unsere Schaukel.

Lisa schreibt übers urbane Gärtnern eine Facharbeit fürs Abitur. Dazu entwickelte sie einen Fragebogen, den wir ausfüllen konnten. Im Gegenzug hatten wir sie gebeten ein wenig bei uns im Garten anzupacken. Zusammen mit Volker widmete sie sich zunächst dem Beet C4. Dort jäteten die beiden Beikräuter. Anschließend gingen die beiden in Friedels Garten und ernteten dort eine weitere Reihe leckerer Möhren ab. Die verdreckten Möhren bürsteten die beiden ab und säuberten sie anschließend mit Wasser. Zur Belohnung konnte Lisa eine Möhre kosten. Jetzt verteilte sie ihre Umfragebögen und wurde mit einem Haufen Antworten
belohnt.

In der Zwischenzeit war auch Karin eingetroffen. Sie kümmerte sich zusammen mit Evelyne um die Beetvorbereitung. Dafür besorgte sie aus der linken Kompostmiete frischen Kompost. Ihr fiel auf, dass uns The Good Food sehr viele Möhren als Bioabfall zukommen ließ. Die Möhren mussten klein gemacht werden, damit der Zerfall besser funktioniert. Karin fand in Volker einen freudigen Stampfer. Karin transportierte zwischenzeitlich einige Kompostladungen zum Hauptgarten. Dort legten Evelyne und Karin Pappe auf die gejäteten Beete A1 und B1 aus und schaufelten eine Schicht Kompost oben drauf.

Volker war also am Stampfen und zerkleinerte die Möhren von The Good Food. Er nutzt unseren Opfertisch, so dass die Möhrenschicht nur noch halb so dick und besser mit dem Spaten zu durchdringen war. Nach einer gewissen Zeit wurden Volkers Arme lahm und er musste Pausen einlegen. Glücklicherweise kamen Iris und Birk vorbei. Birk griff Volker unter die Arme und stampfte mit. Nach einer Weile entschieden die beiden, dass die Möhren klein genug waren. Damit die Möhren ein wenig luftiger in der Miete liegen, sammelte Volker Zweige und anderes Pflanzenmaterial ein und legte dieses auf die Möhrenstücke in der mittleren Kompostmiete. Birk und Volker schaufelten zum Schluss die Möhrenreste des Opfertischs wieder in die Miete. D. h. jetzt befand sich Pflanzenmaterial zwischen zwei Möhrenschichten. Jetzt haben unser Kompostwürmer jede Menge zu tun.

Als nächstes transportierte Birk frischen Kompost in den Hauptgarten. Volker übernahm die Betreuung von Elias, so dass Katharina auch im Garten aktiv werden konnte. Mit dem Kompost versorgten wir das Beet B2.

Iris und Katharina kümmerten sich in der Zwischenzeit um Wurzelgemüse. Iris grub mehrere Pastinaken aus und bettete die zwei hübschesten und größten Wurzeln um. Der neue Standort für die zwei Pastinaken befindet sich auf unserer wilden Fläche, d. h. außerhalb der Beete. Dort sollen die beiden Pastinaken Samenstände bilden, wodurch wir unser eigenes Saatgut herstellen wollen. Katharina machte sich hingegen am Topinambur zu schaffen. Sie grub einige dicke Knollen aus und stellte ihre Ernte den Anwesenden zur Verfügung.

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Nach der Beetversorgung ging es ans Aufräumen. In der Casa Esmeralda versammelten sich letztlich noch Karin, Evelyne, Iris, Katharina, Volker und Elias. Die Truppe klärten letzte Details fürs Saatgutfestival und legten fest, welche Saaten beim kommenden Gartentreff ins Beet gebracht werden sollten. Am Schluss schaltete Volker das Licht aus und alle verließen den Vitalisgarten im Dunkeln.