Regen statt Workshop 20. Januar 2018

Der dieswöchige Gartentreff am Samstag fand dieses mal wieder im Gemeinschaftsgarten HELGA statt. Leider war es am regnen und deshalb fand der Pflanzkisten-Workshop nicht wie geplant statt. Wir entfernten stattdessen Müll und eine kaputte Treppe.

Schade, dass das Wetter an diesem Samstag kein Erbarmen mit uns hatte. Gegen Mittag fing es an zu regnen und es war dazu recht kühl. Katharina und Volker hatten sich kurz nach 13 Uhr in HELGA eingefunden. Nach dem Orkan Friederike war wieder viel Müll von einem Kontainer in den Garten geweht worden. Deshalb machten wir uns daran den Unrat zu entfernen. Wieder half uns der Zauberrechen und schnell war HELGA wieder sauber. Friederike hatte zudem das Dach der Gartenhütte ein wenig aus den Angeln gehoben.

Eigentlich sollte ab 14 Uhr unser Pflanzkisten-Workshop stattfinden. Leider waren einige Interessierte erkrankt oder es kam etwas dazwischen. Es tauchte nur Doris auf, weshalb wir entschieden den Workshop im Februar nachzuholen. Statt eine neue Pflanzkiste zu bauen brachen wir die baufällige Bauwagen-Treppe ab. Diese hatte ihr besten Tage hinter sich und war zu gefährlich geworden. Als Chris vorbei kam, starteten wir bereits mit dem Neubau der Treppe. Der Bau war aber leider nicht ganz einfach. Wir konnten zunächst nur Pfosten auf eine EURO-Palette schrauben und eine Seitenwand befestigen. Leider beachteten wir die Bauwagentür nicht, weshalb die Konstruktion ein wenig verkleinert werden muss.

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Gegen 16 Uhr regnete es immer weiter und wir waren in der Zwischenzeit durchfeuchtet und verkühlt. Im Fernsehen sollte bald Skifliegen stattfinden, so dass wir den Gartentreff kurzerhand zu dritt nach Hause in den Melatengürtel verlegten. Beim Einpacken geschah leider noch ein Unglück: Katharinas Fahrrad fiel um, wodurch unsere Thermoskanne zerstört wurde. Dumm gelaufen!

Pappe, Holz und Bokashi 08. Januar 2018

Der ersten Samstagsgartentreff an Heilige Drei Könige 2018 brachte uns nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe, aber Pappe, Holz und Bokashi. Zu viert produzierten wir neues Feuerholz und legten Pappe auf dem Acker aus.

Volker war zuerst im Vitalisgarten. Er hatte sich vorgenommen für Brennholz zu sorgen und entdeckte einen Holzhaufen auf dem Wiesenstück. Vor einiger Zeit hatten wir mit Hilfe von SporthochschulstudentInnen immergrüne Büsche entfernt. Die Stammreste lagen noch auf der Wiese und Volker nutzte diese für die Erzeugung von Brennholz. Er nahm also gleich einen Fuchsschwanz zur Hilfe und sägte die schmalen Stämme in etwa 20 cm lange Stücke. Leider ging ihm nach einigen Holzstücken zwischenzeitlich die Puste aus. Mit vielen Pausen ging es weiter und letztendlich konnte er unseren Holzvorrat signifikant erweitern. Jetzt muss das Holz aber noch lagern, da es noch nicht trocken genug fürs Verfeuern ist.

In der Zwischenzeit waren Katharina und Karin im Garten aufgetaucht. Beide hatten sich am Gürtel beim Fahrradgeschäft BOC verabredet. Dort können wir große Kartons abholen. Mit dem Auto transportierten die beiden acht große Kartons. Auf dem Acker ging es anschließend den Beikräutern an den Kragen. In den letzten Wochen hatten sich zahlreiche Pflanzen auf dem Acker breitgemacht. Mit Hilfe einer Schaufel und Hacke lösten die beiden die Pflanzen und verteilten Kompost. Praktisch war es für uns, dass Jan um Düngen noch eine Ladung Bokashi beisteuerte. Der Nachteil bestand darin, dass es fortan stark nach Bokashi roch. Der Kompost und Bokashi werden als Nahrung für Kartoffeln dienen, die in dieser Gartensaison im Südteil des Ackers platziert werden sollen.

Es war Zeit Tee zu trinken und so begaben wir uns zu dritt in die Casa Esmeralda. Bei wärmenden Tee ging es um die Errichtung eines Gewächshauses und die Dachproblematik. Leider hatte nämlich der Orkan Burglind einen kleinen Teil des Dachs der Casa Esmeralda abgedeckt.

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Weiter ging es mit der Verteilung der Kartons auf dem Acker. Aniko war jetzt mit von der Partie und half die Metallklammern aus den Kartons zu entfernen. Unter der Pappe sollen die Beikräuter wegen des Lichtentzugs verrotten und wir hoffen, dass wir uns so das mühsame Jäten ersparen können. Diese Methode wird im Englischen als “sheet mulching” bezeichnet. Dabei wird allerdings die Pappschicht mit Kompost und Mulchmaterial bedeckt. Wir haben den Kompost jedoch unter die Pappe gepackt und räumen die Pappe vor der Aussaat nach Möglichkeit wieder ab.

Letzter Gartentreff 30. Dezember 2017

Dies war der letzte Gartentreff des Jahres 2017. Zu zweit verbrachten wir im Vitalisgarten den Nachmittag. Wir verlegten ein weiteres Kabel, verteilten Kaninchenmist auf dem Acker und beschnitten unsere beiden Apfelbäume.

Kurz nach 13 Uhr traf Volker im Vitalisgarten ein. Es war frühlingshaft warm, weshalb er die Casa Esmeralda lüftete und gleichzeitig aufheizte. Im Gartenhaus war noch die Kälte des Vortags zu spüren, nach dem Öffnen der Fenster wurde warme Luft in die beiden Räume geflutet.

Volker war zunächst alleine und spülte das Essgeschirr vom gestrigen Gartentreff. Nach dem Abspülen setzte er die Verkabelung der Casa Esmeralda fort. Am Vortag hatten Markus und Volker bereits Strom in die Casa verlegt. Künftig müssen wir also den Strom nicht mehr durchs Fenster leiten. Den Strom verlegten wir bis zur Eingangstür und soll als nächstes in die Küche geleitet werden. Zu diesem Zweck montierte Volker Kabelkanäle neben und auf die Eingangstür. Mit dem geschulten Wissen vom Vortag war das nicht allzu schwierig. Im weiteren Verlauf verlegte Volker das Kabel zur Küchentür indem er das Kabel hinter einem dicken Balken verschwinden ließ. Leider blieb das Kabel nicht von alleine stecken, weshalb Volker improvisieren musste. Er klemmte schließlich das Kabel mit Holzstücken fest.

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Zu den warmen Temperaturen gesellte sich die Sonne und Volker machte eine Teepause. Karin tauchte auf und gesellte sich zu Volker. Gemeinsam unterhielten wir uns über die Weihnachtstage. Nach der Teepause verteilte Karin den Kaninchenmist mit Stroh auf dem Acker und bedeckte die Stelle mit einer großen Pappe, die sie von BOC am Gürtel geschenkt bekommen hatte. Volker unterhielt sich derweil mit Rudi unserem Schrebergartennachbar. Zum Abschluss ging es ans Beschneiden unser beiden Apfelbäume. Wir kürzten die Triebe der vergangenen Gartensaison auf vier Augen. Diese vier Augen sollen in zwei Jahren Früchte tragen. D. h. wir können in der übernächsten Saison auf eine reiche Apfelernte hoffen. Wir schnitten bis in die Dunkelheit und machten uns anschließend vom Acker.

Weihnachtsfeier 16. Dezember 2017

Die Vorweihnachtszeit beendeten wir mit unserer kleinen und gemütlichen Weihnachtsfeier in der Casa Esmeralda des Vitalisgartens. Zuvor planten Markus und Volker die Elektroinstallation zwischen den Jahren.

Um 13 Uhr startete zunächst der letzte Gartentreff vor Weihnachten. Markus hatte sich mit Volker verabredet, um unsere Elektroinstallation voranzutreiben. Wir schauten uns die Verhältnisse im Schuppen der Casa Esmeralda an. Ein Kabelkanal soll als nächstes die Kabel der Solaranlage und ein flexibles Kabel, das vom Wechselrichter verlegt werden soll aufnehmen. Markus wird die Sachen im Baumarkt besorgen und vorsägen. Er meint, das wäre wesentlich akurater als wenn wir den Kabelkanal per Hand zurecht sägen würden.

Mit Hilfe von Verteilerdosen wollen wir außerdem den Strom mit 220 V in die Casa Esmeralda verlegen. Darin soll der Wechsel von der flexiblen auf eine starre Leitung erfolgen. Zu diesem Zweck hatte uns dankenswerterweise Wolfgang ein Loch durch die Außenwand gebohrt. Im zweiten Schritt wollen wir dann eine 12 V-Leitung für die Deckenbeleuchtung einbauen. Als letztes folgt noch die Außenbeleuchtung. Schlussendlich können wir euch dann anbieten Akkus von Mobiltelefonen, Kameras und Laptops mit Hilfe von Solarstrom zu laden. Viel umweltfreundlicher geht es nicht!

Markus verabschiedete sich, kehrte aber kurz wieder zurück, denn er spendete uns sechs Liter Glühwein! Die Sonne kam hervor und Volker sonnte sich daraufhin ein wenig. Chris schaute vorbei und freute sich über die Gelegenheit Leute zu treffen. Wir starteten den Holzofen und begannen die Casa Esmeralda zu heizen. Als nächste tauchte Karin auf und kümmerte sich kurz um unsere Beete.

Gegen 16 Uhr begann unsere Weihnachtsfeier.Diese war bereits am Vortag von Lara und Katharina perfekt vorbereitet worden. Wir hatten gemütliche Sitzmöglichkeiten für zwei Dutzend Menschen geschaffen aber leider feierten nur zehn Gärtnernde mit. Das kleine Buffet konnte sich trotz der geringen Teilnehmerzahl sehen lassen. Es gab Zucchini-Spinat-Apfel-Kichererbsen-Reis, Kürbis-Curry, Brot und Käse, Litschi und Lebkuchen. Dank Markus konnten wir Glühwein genießen und obendrein gab es Ingwertee. Als der kleine Kai zusammen mit Iris und Birk herein schneite konnten wir das Spiel “Ich lach mich schlapp” richtig testen. Auch wenn Erwachsene sich nicht schlapp lachen, machte es den Anschein, dass Kinder ihren Spaß haben.

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Gegen 21 Uhr hatten sich schon Einige verabschiedet. Wir spülten gemeinsam ab, lüfteten die Casa Esmeralda, schalteten das Licht aus und begaben uns auf dem Heimweg. Bei der nächsten Weihnachtsfeier herrscht mit mehr Werbung hoffentlich ein größerer Andrang.

Aufräumen 02. Dezember 2017

Nach dem erfolgreichen Freitagsgartentreff im Vitalisgarten war im Gemeinschaftsgarten HELGA nicht viel los. Nachdem Volker Müll mit Hilfe von Johannes weggeräumt hatte, kam Aniko vorbei und half mit die Gartenhütte aus- und umzuräumen.

Volker war kurz nach 13 Uhr im Gemeinschaftsgarten HELGA angekommen. Es war trocken, aber leider waren alle Hölzer nass geworden, da die Abdeckung vom Holzstapel war vom Wind weggeweht war. So konnte leider nicht die Feuertonne von Markus eingeweiht werden.

Dummerweise war auch noch der Schlüssel für den Bauwagen verschwunden. Im Bauwagen sind Handschuhe und Tassen untergebracht. Beides hätten wir gut gebrauchen können.

Volker schaute sich HELGA an und er stellte fest, dass der Wind viel Müll heran geweht hatte. In einer Schubkarre hatte Johannes bereits Müll eingesammelt. Volker nahm sich den Wunderrechen und zauberte den Müll aus den Ecken. Wieder einmal wurde aus dem vermüllten Garten ein sauberes Stückchen Erde.

Inzwischen tauchten Michael und Johannes auf. Michael, unser Dauerobdachloser, hatte den Bauwagenschlüssel in Beschlag genommen, da er seinen Schlafsack sicher unterbringen musste. Volker war froh, dass er den Schlüssel wieder hatte. Jetzt konnten wir auch den mitgebrachten Ingwertee aus Tassen genießen als Aniko eintraf.

Johannes hatte es geschafft weitere Obdachlose aus unserer Gartenhütte heraus zu halten. Also hatten wir die Gelegenheit die Haupthütte auszuräumen und Material in die ehemals besetzte Nebenhütte zu räumen. Bei der Gelegenheit versuchten wir die Wasserschläuche aufzuwickeln. Letzteres war nicht ganz einfach. Johannes half mit einem Einkaufswagendrehbalett wodurch ein 50 Meter langer Schlauch aufgewickelt wurde.

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Nachdem Aniko HELGA verließ räumte Volker die letzten Sachen in die Gartenhütte. Es war kalt und dunkel und der Gartentreff war diesmal kurz nach 17 Uhr beendet.

Aller guten Dinge sind drei 25. November 2017

Auch am 25. November 2017 war im Vitalisgarten beim Gartentreff wenig los. Dabei regnete es nur am Ende des Gartentreffs und es hätte viel im Garten getan werden können. Insgesamt kamen drei Gärtnernde vorbei und am Ende planten wir zu zweit die nächsten Aktivitäten der Gartenwerkstadt.

Volker verbrachte die ersten Stunden im Vitalisgarten alleine. Er bekam lediglich Besuch von Pitter, der den Wunsch nach Physalispflänzchen äußerte und uns zwei Zeitschriften schenkte. Außerdem traf Volker einen weiteren Schrebergartennachbar und erfuhr, dass im sich auflösenden Schrebergartenteil kein Widerstand gegen die Haltung von Hühnern ist. D. h. wir müssen jetzt noch das Liegenschaftsamt um Erlaubnis fragen und Menschen finden, die sich um die Tiere kümmern möchten.

Das Erste was Volker erledigte war das Abspülen. Dazu hatte er extra heißes Wasser mitgebracht, von dem aber ein Großteil in der Fahrradtasche landete und die Schokolade taufte. Dennoch verwandelte sich langsam das dreckige Geschirr in sauberes und als alles in der Küche verstaut war, war die erste sinnvolle Aufgabe erledigt.

Zwei Sitztruhen sind bereits fertig und jetzt ging es an den Bau der dritten Truhe. Volker wählte Bretter aus, sägte diese auf einen Meter Länge zurecht und fügte zunächst den Boden der Sitztruhe zusammen. Chris kam netterweise vorbei und beendete das Alleinsein von Volker. Es gab viel zu berichten und gemeinsam bauten sie den Deckel der Truhe. In der Zwischenzeit hatten wir den Ofen angeheizt, so dass wir uns bei Einbruch der Dunkelheit in die warme Casa Esmeralda verziehen konnten.

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Plötzlich klopfte es an der Tür und Karin trat ein. Daraufhin konnte Chris mit ruhigem Gewissen – Volker war nicht allein – den Vitalisgarten gen Heimat verlassen. Karin und Volker führten ab halb sechs das angekündigte Planungstreffen durch. Als erstes präsentierte Karin Volker unsere neue Pflanzendatenbank aus der ein individualisierter Online-Pflanzkalender entstehen könnte. Geplant haben wir außerdem den Bau eines Komposts, unsere Weihnachtsfeier, unseren möglichen Beitrag zum Saatgutfestival 2018 und die nächste Heimwerkstadt. Inzwischen war die Casa Esmeralda wohlig warm und wir beendeten den letzten Gartentreff im November.

Truhe im Trüben 11. November 2017

An diesem Gartentreff am Elften Elften gab es typisches Novemberwetter mit grauem Himmel und Nieselregen. Eine Demo in Bonn, der Karneval in Köln und das triste Wetter lockten deshalb nur wenige Gärtnernde in den Vitalisgarten. Gemeinsam bauten wir eine Sitztruhe und Karin bereitete den Schrebergartenteil auf den Winter vor.

Katharina und Volker waren schon vor dem eigentlichen Gartentreff im Baumarkt unterwegs. Leider sind sie keine Elektronik-ExpertInnen, weshalb sie sich nicht für eine Verkabelung entscheiden konnten. Scharniere für unsere neue Sitztruhe waren aber schnell gefunden.

Im Vitalisgarten angekommen erwartete die beiden ein nass-kalter Garten. Es nieselte leicht, weshalb wir uns auf die Veranda der Casa Esmeralda verzogen. Am Vortag war bereits der Rohbau der Truhe entstanden. Jetzt fehlten nur noch die Feinheiten. Zunächst sägten wir eine Ecke des Truhendeckels ab, da der Klappmechanismus wegen der Fensterbank nicht funktionierte. Erst durch die Aussparung kann der Deckel der Truhe sanft an der Fensterbank vorbei gleiten. Jetzt folgte der schwierigste Teil der Konstruktion: Wir wollten die Scharniere an Truhe und Deckel befestigen. Glücklicherweise war Karin eingetroffen und konnte uns mit ihrem handwerklichen Fachwissen unterstützen. Wir stellten fest, dass es ratsam war zunächst nur die mittlere Schraube der Scharniere zu befestigen. Dadurch kann letztendlich das Scharnier parallel zum Deckel ausgerichtet werden. Erstaunlicherweise passte der Deckel am Ende gut auf die Truhe. Jetzt fehlt nur noch das Schleiffen der Oberfläche!

Karin war im Schrebergarten gärtnerich aktiv. Sie räumte in den Rosenbeeten auf und verteilte Kompost. Zusammen mit Katharina entschied sie die Mangoldsamen von einer geschossenen Pflanze abzuschneiden. Eigentlich sammeln wir Saatgut. Den Samen von Schossern zu verwenden ist aber riskant, denn vermutlich entstehen als Abkömmlinge erneut Schosser. Außerdem erntete Karin Sellerieknollen und auf dem Acker die restlichen Paprika und Chili.

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Ingo tauchte am Spätnachmittag auf und packte beim Bau einer kleineren Truhe mit an. Wir hatten entschieden aus den Resthölzern der Bretter, die wir für den Bau der ersten Truhe verwendet hatten, eine kleine Truhe zu bauen. Fertig wurde dieses neue Möbelstück aber nicht, denn die Finsternis trat ein und wir beendeten den Gartentreff.

Himbeeren im Oktober 28. Oktober 2017

Dieses mal fand der Gartentreff wieder im Vitalisgarten statt. Wir jäteten und mulchten die Beete mit Rasenschnitt und Laub. Außerdem stellten wir die Solaranlage durch den Einbau des Batterieschutzes fertig.

Katharina und Volker waren gegen 13:20 Uhr die ersten beiden im Garten. Es war Regen angesagt und deshalb machten sich beide direkt daran die zusammengerechten Blätter und den Grasschnitt einzusammeln. Mit dem Material konnten wir im Schrebergarten die gejäteten Beete mulchen. Zwischendurch banden wir Himbeerreben an Eisenstangen und Drähte. Danach ging es für Volker ans jäten und Katharina schnitt vertrocknete Topinamburstangen ab und fütterte mit diesen unseren Kompost.

Janina hatte sich angekündigt und kam zum Gärtnern vorbei. Sie übernahm das Jäten von Volker und befreite Mangold von Beikräutern. Inzwischen war auch Ingo angekommen und zusammen mit Volker ging es an die Fertigstellung der Solaranlage. Diese hatten wir bisher nur provisorisch aufgestellt. Zunächst räumten wir einen Teil des Schuppens aus um Platz zu bekommen. Als nächstes bohrten wir Löcher in ein Regalbrett. Durch diese führten wir Drähte zur unterhalb befindlichen Batterie. Am anspruchsvollsten war dabei das Überstülpen des Schuhs über das Drahtende. Der Schuh war leider zu klein und so mussten wir die Anschlussstelle des Schuhs etwas aufbiegen. Iris war nun auch eingetroffen und half direkt beim Verbinden von Schuh und Draht. Nachdem wir eine Sicherung mit Drähten versehen hatten, konnten wir wieder alle Stromleiter an die Batterie anschließen. Diesmal bauten wir auch den Batterieschutz ein, wodurch die Batterie nicht tiefentladen werden soll. Leider verstanden wir die Programmierung des Batterieschutzes nicht, da müssen wir wohl noch mal eine Nachfrage starten.

Im Vitalisgarten war ebenfalls Karin aufgetaucht. Sie entdeckte Raupen am Wirsing und pflückte diese ab. Gemeinsam bestaunten wir die ersten Broccoli-Knospenköpfchen und wir stellten fest, dass wir die Kohlpflanzen früher anpflanzen sollten.

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Zum Ende des Gartentreffs fuhren wir die Ernte ein. Iris pflückte Himbeeren und zwei Schalen Tomaten. Es wurden auch noch Mangold und Porree mitgenommen. Wir kochten Salbeitee und trafen uns in der geheizten Casa Esmeralda zum Planungstreffen. Wir diskutierten über Obdachlose in HELGA und planten die Ausstattung unserer Vereinshütte. Wir wollen Licht und Strom installieren und Bänke für den Hauptraum bauen. Es soll eine Truhe entstehen und mobile Bänke mit einer Unterstellmöglichkeit von Holzkästen. Es bleibt also auch im Winter viel zu tun. Gegen halb acht wurde es kühl und wir machten uns vom Acker.

Mio, mein Mio 21. Oktober 2017

An diesem Gartentreff auf dem Heliosgelände stand erneut das Obdachlosendasein im Fokus. Darüber hinaus zimmerten wir gemeinsam eine neue Pflanzkiste und können damit eine alte Pflanzkiste ersetzen.

Kurz nach 13 Uhr trudelte Volker in HELGA ein und musste dafür einen Umweg in Kauf nehmen, da das Tor am Gürtel verschlossen war. Volker traf die Obdachlosen Johannes und Harry. Letzterer hatte die schonmal von Karsten als Schlafstätte genutzte Nebenhütte in Beschlag genommen und freute sich nicht, als Volker ihm klarmachte, dass die Nebenhütte kein Schlafunterkunft darstellt, sondern für unser Gartenmaterial gedacht ist.

Besonders qualifiziert für die Sondernutzung hatte sich Harry nicht. Das hatte auch Johannes verstanden, der neben HELGA einen Wohnwagen aufstellen konnte und die Katze Mio und einen Hund besitzt. Würde Harry HELGA von Müll befreien und Notdurfttecken verhindern, hätte er bessere Argumente. So aber machte sich Volker alleine daran abermals Müll einzusammeln.

Nach der Müllaktion kamen Stephan und Zoe vorbei. Gemeinsam zimmerten die drei eine neue Pflanzkiste. Leider waren unsere große Nägel ausgegangen, so mussten wir solche recyceln. Zwischendurch tauchte Thomas auf und erkundigte sich über die Kistengärtnerei. Er besitzt eine große Terrasse und würde diese gerne mit essbaren Pflanzen bestücken. Genau das wollen wir mit der essbaren Stadt bewirken. Thomas war also genau an der richtigen Stelle angekommen. Volker gab Thomas wertvolle Tipps und letzterer nahm interessante Eindrücke mit.

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Am Ende des Gartentreffs tauchten auch noch Chris, Lishan und Bettina auf. Volker schaufelte die neue Pflanzkiste zu und leerte dadurch einen weiteren Big Bag. Gemeinsam erkundeten wir blühende Herbstpflanzen und wir freuten uns an der späten Herbstsonne bevor sie unterging.

Mitwirkstatt “Mitglieder gewinnen” 07. Oktober 2017

Das Wetter war eher zum Mäuse melken und lud nicht zum Gärtnern ein. Stattdessen waren Aniko und Volker an diesem Samstag bei der 5. Mitwirkstatt zum Thema “Mitglieder gewinnen” der Initiativenberatung der Verbraucherzentrale NRW des Projekts Mehrwert NRW mit von der Partie.

Bei den ersten Mitwirkstätten des vergangenen Jahrs war das Thema “Mitglieder gewinnen” von zentraler Bedeutung, weshalb diesmal ein gesamter Workshop zu dem Thema durchgeführt wurde. Mit dabei waren wieder Foodsharing-, Repair Cafés, Second Hand und Garteninitiativen. Mit Hilfe der Design Thinking Methode machten wir uns Gedanken, wie wir neue Leute mit ins Boot holen können.

Als Erstes sammelten wir auf Plakatwänden all das, was wir bereits tun um Mitglieder zu gewinnen. Außerdem schauten wir, welche Hemmnisse und Aufgaben es gibt. Nach der leckeren Mittagspause entwickelten wir drei verschiedene Prototypen, genannt Maria, Jupp und Bernd, die es zu gewinnen galt. Dann überlegten wir, wie wir z. B. die junge, interessierte, aber vom Nachhaltigkeitsangebot überforderte und schüchterne Maria begeistern könnten. Im letzten Schritt überlegten wir initiativenspezifische Fahrpläne für die nächsten Monate. Da Aniko schon mittags nach Hause musste, entwarf Volker einen Masterplan, d. h. mögliche nächste Handlungsschritte für die Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Als nächstes können wir unsere entwickelte Postkarte drucken lassen und verteilen. Dann gäbe es die Möglichkeit neue Leute mit Hilfe unseres möglichen Hühner-Projekts zu begeistern. Als drittes können wir unsere Aufgabenbeschreibungen aktualisieren und streuen. Da bietet sich die Freiwilligenagentur, nebenan.de und unser Gartenbrief an.

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Die zweite Mitwirkstatt für Köln und Umgebung war wieder toll organisiert. Dieses mal wurden unsere Gedanken und Ergebnisse sogar digital verbildlicht. Die Methode nennt sich “graphic recording” und hat prima funktioniert. Vielen Dank also an die Organisatoren!