Mittelstrich vom A 12. August 2017

Nach dem Regen startete der Gartentreff im Gemeinschaftsgarten HELGA. Heute bekamen wir Besuch von Nina und Dinah von Solis TV. Die beiden werden ein Tagebuch-Dreh übers urbane Gärntern drehen und wollen berichten, wie das mit dem Gärtnern in HELGA funktioniert.

Volker war zunächst alleine im Garten und täglich grüßte wieder das Murmeltier. Wie immer galt es die vermüllte HELGA von Unrat zu befreien. Diesmal war der Untergrund leider nass und so konnte der Zauberrechen nicht wirklich zaubern.

Nach der Müllsammelei schaute Katharina vorbei. Die beiden unternehmen in den nächsten Tagen eine Radtour durch den Westerwald und da musste noch ein schleichender Platter entfernt werden. Beim Überprüfen des Schlauchs pumpte Volker den Schlauch leider zu stark auf. Der Schlauch platzte lautstark und hinterließ bei Volker auf dem rechten Ohr ein Knalltrauma. Gute Besserung!

Derweil waren Nina und Dinah eingetroffen und bereits dabei zwei Paletten auseinander nahmen. Es galt eine neue Pflanzkiste zu bauen. Mit dem Know-How der Gartenwerkstadt war das nicht allzu schwierig. Da konnten die beiden erstmal handwerkliche Erfahrungen machen, vor dem Gärtnern.

Petra, Anne & Hendry und Chris tauchten ebenfalls auf und so bevölkerte sich HELGA zusehends. Anne konnte Nina und Dinah auch noch eine bestehende Pflanzkiste zuteilen. Eine Beetpatin hatte keine Zeit mehr fürs Gärtnern in HELGA und übergab den Gartenstaffelstab an die beiden.

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Am Ende des Tages hatten wir wieder den Mittelstrich des A von HELGA durch eine neue Kiste ersetzt. Wir transportierten den Müll ab, räumten ab und trafen ganz am Ende noch Ines und Jan.

Mischkultur & Hühner 05. August 2017

Der erste Samstaggartenterff im August fand wie geplant im Vitalisgarten statt. Nach anfänglicher Ruhephase nahm er noch Fahrt auf. wir jäteten, pflanzten Kohl und führten unser Planungstreffen durch.

Am Vormittag hatte es noch kräftig geregnet, aber glücklicherweise hörte mittags der Regen auf und am Nachmittag kam sogar die Sonne heraus. Kurz nach 13 Uhr erschien Volker deshalb im Trockenen als erster im Vitalisgarten. Er schnappte sich unsere Hängematte und das Buch “Der Biogarten”. Dort erklärt uns seit Jahrzehnten Marie-Luise Kreuter wie wir nachhaltig gärtnern. Zufällig fanden wir im Vitalisgarten eine frühere Ausgabe des Buches. D. h. auch die Vorbesitzenden des Schrebergarten besaßen dieses tolle Buch. Diesmal bildete sich Volker zu dem Thema Fruchtwechsel und Mischkultur. Zu Letzterer bietet praktischerweise das Buch Beispielbepflanzungen und wertvolle Tipps. Beispielsweise können Möhren und Zwiebeln nebeneinander in Reihen angepflanzt werden. Damit haben wir schon gute Erfahrungen gemacht. Leider keimten die Möhren dieses Jahr aber sehr schlecht …

Jan tauchte auf und gemeinsam diskutierten wir über den Fipronil-Hühnerskandal. Wir waren dieses Jahr vor allem über die Produktionsbedingungen in Biobetrieben aufgeschreckt worden. Bioeier bei Aldi bedeuten leider nicht, dass sich die Hühner wohlfühlen können. Da ist der Fipronil-Skandal nur die Spitze des Eisbergs. Beim Jäten in den Beeten ging die Diskussion mit Karin, Anne und Iris weiter. Iris hatte am Vortag die Idee gehabt Hühner im Vitalisgarten zu halten. Karin wand ein, dass es klare Verantwortlichkeiten geben müsse. D. h. um die Hühner müssten wir uns jeden Tag kümmern. Da müssten wir erst einmal zuverlässige Hühner-PatInnen finden. Als allererstes bräuchten wir aber die Genehmigung der Stadt für die Hühnerhaltung.

Neben dem Jäten pflanzte Karin Kohlpflanzen ins Beet. Im Beet wuchsen zuvor Erbsen. Diese Leguminosen sorgen für die Stickstoffanreicherung des Bodens. Deshalb pflanzte Karin den Starkzehrer Kohl. Starkzehrer verbrauchen viele Nährstoffe und können nicht fortlaufend an gleicher Stelle angepflanzt werden. Da muss also die Fruchtfolge beachtet werden.

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Am Ende des Gartentreffs kam abermals Chris zu Besuch. Dieses Mal hatte er seinen neuen Mitbewohner Johannes im Schlepptau. Gemeinsam schauten wir nach der Solaranlage um vielleicht Ideen für die Errichtung zu bekommen. Die zündende war aber noch nicht dabei. Anschließend startete unser monatliches Planungstreffen: Zu viert ging es um Themen wie die Solaranlage, das Kartoffelernte-Fest und natürlich um eine mögliche Hühnerhaltung.

Zauberrechen 29. Juli 2017

Nach dem 1. Gipfel zur Essbaren Stadt fand der Gartentreff in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA statt. Viel war beim Gartentreff nicht los, aber wir haben Einiges erledigen können.

Zunächst war Volker allein vor Ort, nahm sich gleich den Zauberrechen in die Hand und sammelte den Müll der letzten zwei Wochen zusammen. Wieder kam eine kleine Schubkarrenladung Müll zusammen und nach der Aktion war HELGA hübscher und sauber.

Petra gesellte sich als erste zu Volker. Sie freute sich über die Wachstumsfortschritte einiger Pflanzen und war traurig, dass ihre Kohlrabis abhanden gekommen waren. Hanno kam ebenfalls vor seinem wohlverdienten Urlaub vorbei und fragte sich, was er noch im Sommer anpflanzen kann. Katharina, die vom Vitalisgarten zu uns stieß, riet ihm beispielsweise Feldsalat, Radieschen oder Kohl zu säen.

Derweil kam Tina mit Begleitung im Garten vorbei. Über das Nachbarschaftsportal nebenan.de hatte sie nach einen Kühlschrank für ihre Geburtstagsfeier gefahndet. Den boten wir ihr zum Ausleihen an und versorgten Sie auch noch mit 12 Kölschstangen, 10 Tellern und 10 Gabeln. Wir verleihen Interessierten gern unsere Vereinsutensilien und hoffen, dass dadurch Müll vermieden wird. Wer also von euch Geschirr oder Besteck für eine Feier benötigt, kann sich an uns wenden.

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Weiter ging es mit dem Jäten. Nach der feuchten Witterungsphase hatten sich Beikräuter breitgemacht. Melde, schwarzer Nachtschatten und andere spontane Begleitvegetation hatten sich zu unseren Nutzpflanzen gesellt. Wir entfernten also in einigen Pflanzkisten Beikräuter.

Im Vitalisgarten planen wir als Nächstes unsere Solaranlage zu installieren. Dafür schnitten wir Bretter für einen Rahmen zurecht. Zunächst mussten wir aber Holz besorgen und wurden auf dem Gelände in Form von Einwegpaletten fündig. Kompliziert wird die Halterung deshalb weil wir die Solarpanele neigen wollen. Optimal in unseren Breiten ist eine Neigung von 30° und die Ausrichtung in Richtung Süden.

Maria und Gabriella waren kurz im Gemeinschaftsgarten mit von der Partie. Maria hatte im Gartenbahnhof damals die Pflege des Außenwalls übernommen. Jetzt hat sie wieder mehr Zeit und wird die Pflege einer Pflanzkiste übernehmen.

Am Ende des Gartentreffs hatten wir eine Palette komplett auseinander genommen und Bretter auf die richtige Länge gesägt. Hanno schaute abermals vorbei, säte den spontan besorgten Feldsalatsamen ein und verabschiedete sich gen Urlaub.

Frühes Ernten 22. Juli 2017

Der Gartentreff am 22. Juli fand in gemütlicher Atmosphäre im Vitalisgarten statt. Diesmal stand das Ernten im Mittelpunkt. Manches ernteten wir allerdings ein bisschen zu früh. Da waren wir wohl zu ungeduldig.

Volker war zuerst im Garten und hängte am Tor vom Schrebergarten unsere neue Checkliste um. Jetzt fällt die Liste den Betrachtenden direkts ins Auge und sie gibt wertvolle Hinweise, was beispielsweise beim Verlassen des Gartens beachtet werden sollte.

Anschließend richtete Volker die Hängematte ein und er machte es sich im Schatten gemütlich. Nach einiger Zeit schaute Iris kurz vorbei. Beide entdeckten im Lavendel eine Hummeln jagende weiße Spinne.

Karin kam mit ihrem Vater Theo vorbei, der sie in Köln zu ihrem Geburtstags besuchte. Theo interessierte sich sehr für unseren Gemeinschaftsgarten und war fleißig am Fotographieren. Gemeinsam jäteten wir einige Beete.

Aniko und Marlene tauchten auf und waren für den Rest des Gartentreffs mit von der Partie. Gemeinsam schauten wir auf dem Acker nach dem Rechten. Uns packte der Ernteeifer und wir schauten ob bereits die Maiskolben reif sind. Goldgelb war der Kolben aber leider noch nicht. Auch die dunkellilanen Paprika waren noch nicht ganz reif. Aus einem Buch erfuhren wir, dass Kürbisse wie Zucchini und Gurken fortlaufend geerntet werden können. Dadurch soll die Fruchtbildung der Mutterpflanzen angeregt werden. Aus diesem Grund ernteten wir drei Bischofsmützen. Am Ende des Tages stellte sich heraus, dass das Fruchtfleisch noch gelb war und vermutlich auch noch hätte reifen können. Tja, den richtigen Erntezeitpunkt zu treffen ist gar nicht so einfach! Bei Bohnen, Kohlrabi, Gurken und der Kringelbete war das aber deutlich einfacher.

Beikräuter entfernten wir als Nächstes. Marlene kümmerte sich um den Schrebergartenweg. Dort hatten sich Pflanzen im Schotter breitgemacht. Volker macht abermals Jagd auf Löwenzahn und Aniko entfernte geduldig Samenstände von abgestorbenen Pflanzen.

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Nach der Arbeit ließen wir uns gemütlich auf der kleinen Wiese vor der Casa Esmeralda nieder. Katharina und Chris trafen ein. Katharina verteilte eine mitgebrachte leckere Wassermelonenhälfte. Zum Schluss düngten wir Gemüsepflanzen noch mit stinkender Brennnesseljauche, räumten auf und machten uns vom Acker.

Einsames Gärtnern 15. Juli 2017

Mitten im Juli fand der Gartentreff in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA statt. Leider war nur sehr wenig los und so konnten wir nicht wirklich viel erledigen. Unsere Gärtnerschaft war teils im Urlaub, hatte andere Dinge vor oder war vielleicht auf dem parallel stattfindenden Körnerstraßenfest unterwegs.

Ganz allein im Garten war zunächst Volker. Es war trocken und angenehm temperiert. Volker widmete sich erst einmal dem Müll. Da hatte sich wieder viel angesammelt. Mit einer neuen Technik lässt sich der Müll schneller beseitigen. Wir besitzen einen tollen Rechen, der den Müll auch aus den Ecken zusammenkratzen kann. Schnell war eine komplette Schubkarrenladung zusammen und der Garten wieder sauber.

Als nächstes ging es an die mitgebrachten Einwegpaletten. Er nahm diese auseinander und entfernte Nägel. Anschließend galt es die Bretter auf die richtige Länge zu bringen. Wir wollen nämlich dem Flüchtlingswohnheim in der Geisselstraße eine neue Pflanzkiste schenken. Deshalb baute Volker zwei neue Kistenwände.

Inzwischen war Chris zu Besuch gekommen und Aniko war ebenfalls aufgetaucht. Chris informierte sich was es Neues im Garten gab und Aniko packte tatkräftig mit an. Petra kam kurz und pflückte sich eine schönen bunten Blumenstrauß.

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Am Ende des Gartentreffs kam auch noch Katharina vorbei. Wir brachten noch einen Infozettel am Tor zu HELGA und einen Wegweiser am Tor neben dem Matratzenladen an. Darüber hinaus sammelten wir Pastinakensamen ein. Die brauchen wir für die kommende Gartensaison. Ganz einsam war der Gartentreff dann doch nicht.

Ernten und gießen 08. Juli 2017

Es war ein schöner, ruhiger Tag im Vitalisgarten. Karin schloss auf und nach einiger Zeit kamen Iris, Bastian und Kai dazu.

Wir freuten uns über die Baby-Molche im Teich, über die unzählige Hummeln auf dem Lavendel und über die ersten Maiskolben, Bohnen und Kürbisse, die in Milpa (=Mais/Bohnen/Kürbis-Ensemble der Azteken) auf dem Acker wachsen.

Wir schnitten Stachel-Lattich (auch Kompass-Lattich genannt) auf der Wiese mit Sichel und Schere, damit das Rasenmähen besser ging.

Wir ernteten Ringelblumenblütenblätter (für den Kräutertee; Volker liebt das Wort), Mairübchen, (blauen) Kohlrabi (die werden schon holzig), Salat, köstliche weiße Johannisbeeren, erste Bohnen der Milpa und bündelten akurat geerntete Zwiebeln zu einem geflochtenen Zopf. Außerdem konnten wir Saatgut von Spinat und Erbsen sammeln. Letztere wird Karin zu Hause eine Woche mithilfe von Kieselgel trocknen und dann eine Woche bei -20 Grad einfrieren, damit unser Vorrat nicht wieder von Bohnenkäfern aufgefressen wird.

Das machten wir sonst noch: jäten, mulchen (von den Erdbeeren), Tomaten ausgeizen.

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Weit über zwei Stunden verbrachten wir mit dem Gießen des Ackers, der Töpfe und der Kräuterspirale im Vorderteil des Gartens und das der Tomaten und des weiteren Gemüse/Obst im Schrebergarten. Das war gut, denn trotz der dunkelgrauen Wolken, kam kein einziges Tröpfchen Regen runter. (kb)

Umräumen 01. Juli 2017

Diesmal fand der Gartentreff wieder im Gemeinschaftgarten HELGA statt. Gemeinsam räumten wir den Garten auf, befreiten ihn vom angesammelten Müll und pflanzten und säten.

Katharina war zunächst die Erste im Garten, traf aber niemanden an und fuhr kurz nach Hause zurück. Derweil war Volker auf den Weg zu HELGA und traf gleich Petra. Er war auf der Suche nach unserem Wasserbottich, den uns offensichtlich jemand gestohlen hatte. Als niemand mehr im Garten auftauchte bastelte er am Gartenbrief weiter.

Katharina tauchte erneut auf und die erste Gartenaufgabe war schnell gefunden. Es hatten sich viele unkoordinierte Holzstapel ergeben. Wir räumten also gemeinsam den Garten auf! Als erstes bauten wir eine Feuerholzmiete. Dort können wir also künftig Holz für unsere Feuertonne sammeln. Anschließend stapelten wir die Paletten an einem zentralen Ort. Bretter bekamen ebenfalls ein neues Zuhause und wir achteten darauf, dass diese gut abtrocknen können. Inzwischen war Ingo aufgetaucht und packte mit an.

Anne und Petra waren derweil auf der Suche nach Beeten für Tomatenpflanzen. Letztere hatte Petra vom Mausergarten geschenkt bekommen. Außerdem säten sie im Frühbeet Pflücksalat ein. Niyal spazierte zu Helios 37 zum Ernten von Jostabeeren. Unser Jostabusch war voller Früchte und es war Zeit fürs Abernten.

Volker fegte am Ende des Gartentreffs das Gelände mit einem Rechen. Dabei kam viel Müll zusammen. Mit Hilfe einer Schubkarre entsorgte er den Müll und jetzt sieht HELGA deutlich freundlicher aus.

Britta und Markus schauten vorbei und brachten fünf Gewebetanks vorbei. Diese 1000 Liter fassenden Tanks bekamen wir dankenswerterweise geschenkt. Jetzt können sie der Gartenwerkstadt Ehrenfeld gute Dienste leisten.

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Katharina, Niyal und Volker versammelten sich zum Schluss zum Planungstreffen. Es ging um das Körnerstraßenfest und die Frage ob wir dort einen Stand betreuen können. Das hängt von der Teilnahme der GärtnerInnen ab. Außerdem planten wir die nächsten Renovierungsmaßnahmen der Casa Esmeralda und die Installation unserer Solaranlage. Die nächste Heimwerkstadt soll am 12. Juli stattfinden und vielleicht gibt es Ende August ein Sommerfest.

Kulinarischer Höhepunkt 24. Juni 2017

Nach der Juni-Hitze und dem turbulenten letzten Wochenende waren wir diesmal am Freitag und Samstag im Vitalisgarten aktiv. Im Kistengarten HELGA hat die Trockenheit leider zum Austrocknen der Pflanzkisten geführt. Hier benötigen wir dringend Regen oder eine Wasserspende.

Karin war erleichtert, dass im Vitalisgarten die meisten Pflanzen die trocken-heiße Witterungsperiode überstanden hatten. Fleißige GärtnerInnen gossen in den letzten Wochen, weshalb wir eine reiche Ernte erwarten können. Mit Volker zusammen geizten die beiden unsere Tomatenpflanzen aus. Dabei gilt es Tomatenblätter zu erhalten und Seitenstränge abzuschneiden. Das Ausgeizen führt dazu, dass die Pflanzen vertikal wachsen und nicht in die Breite. Außerdem geht mehr Energie in die Bildung der Früchte. Hinzu kommt, dass zu dicht stehende Tomatenpflanzen anfällig für die Braunfäule sind. Deshalb entfernten wir auch Tomatenblätter direkt am Boden.

Nach dem Ausgeizen widmete wir uns der Kräuterspirale. Wir jäteten und sammelten Kamillenblüten. Karin fand heraus, dass Mutterkraut gegen Migräne, Verdauungsbeschwerden und bei Menstruationsproblemen hilft. Da wächst also eine Wunderpflanze in der Kräuterspirale. Mittlerweile war Kathrin aufgetaucht und interessierte sich für die Neuigkeiten.

Der Garten füllte sich zusehens. Zunächst kam Iris mit Kai und Bastian vorbei und anschließend waren auch Nathanael und Susanne am Start. Am Acker machten wir uns erneut zu schaffen. Nathanael setzte neue Randsteine und Volker hackte den verdichteten Boden. Susanne lieferte Erde aus alten Pflanztöpfen und Kompost, welches wir dem Acker zuführten. In das vorbereitete Stück Acker können wir demnächst weitere Pflanzen setzen.

Im Schrebergarten ging es ebenfalls voran. Wir ernteten Mairübchen, Salat, eine Zwiebel, Gurke und Möhre und schwarze Johannisbeeren. Außerdem wässerten wir den Garten kräftig, denn der Boden war nach der langen Trockenperiode recht trocken.

Nach den Gartenaktivitäten widmeten wir uns der Casa Esmeralda. Diesmal ging es ans Anstreichen. Zu fünft ging das schnell voran und nach knapp zwei Stunden hatten wir drei Wände weiß gestrichen. Katharina und Ingo waren neu hinzugestoßen und packen fachfrauisch und fachmännisch mit an. Die Casa Esmeralda wird immer hübscher!

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Der Abschluss bildete wieder ein pflückfrischer Salat. Dieser besteht nun zunehmend aus Zutaten des Vitalisgartens: roter und grüner Blattsalat, Möhre und Zwiebel. Lecker war der Salat, weshalb der Gartentreff zum Ende seinen (kulinarischen) Höhepunkt erreichte.

Spachteln 10. Juni 2017

Im Vitalisgarten geht es voran: Der Garten grünt und blüht und wir renovieren unser Gartenhäuschen. An diesem Gartentreff ernteten wir Johannisbeeren und Erbsen, setzten vergessene Kartoffeln ein, installierten am Tomatendach eine Dachrinne und spachtelten und spachtelten und spachtelten.

Kurz nach 13 Uhr startete dieser Gartentreff im Vitalisgarten. Katharina und Volker waren zunächst allein und widmeten sich dem Tomatendach. Wir wollten eine Dachrinne installieren, um Regenwasser zu sammeln. Dummerweise hängt unser Dach in der Mitte ein wenig durch. Deshalb war das Anbringen der Dachrinne nicht ganz einfach. Am Ende ging es mit ein wenig tricksen und improvisieren.

Bernadette schaute zum ersten Mal im Vitalisgarten vorbei und pflückte gleich Johannisbeeren. Währenddessen rührten Katharina und Volker die Spachtelmasse an. Hier gilt es wie bei einem Kuchenteig vorzugehen und das Pulver nach und nach im Wasser zu verrühren. Wir stellten fest, dass die richtige Konsistenz immens wichtig ist. So ging das Spachteln viel leichter von der Hand. Ein weiterer Kniff besteht darin mit einem feuchten Schwamm nach zu wischen. Erst dadurch bildet sich eine glatte Oberfläche. Ingo kam hinzu und half uns beim Verschönern der Wände. Jetzt fehlen nach den Renovierungsaktivitäten vom Mittwoch, Donnerstag und Freitag eigentlich nur noch der Anstrich und der Boden. Vielleicht verschönern wir auch noch die Kaminecke?

Nachdem sich Bernadette verabschiedet hatte tauchte Carrie ebenfalls zum ersten Mal im Garten auf. Sie machte sich am erweiterten Acker zu schaffen und pflanzte wieder entdeckte Setzkartoffeln ein. Das ist ein Experiment und wir werden sehen ob sich aus den schrumpeligen Setzkartoffeln noch leckere Früchte entwickeln.

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Darüber hinaus erntete Carrie Erbsen und säte Mangold, Aniko und Ingo schnitten alte Fliederblüten ab und am Ende des Tages verspeisten wir einen frisch geernteten Salat samt Roggenbrot. Als wir aufräumten tauchten gegen 22 Uhr noch Kosta und Christine auf. Beide schauten sich interessiert die Fortschritte der Renovierung an.

Gärtnern und Tipps 03. Juni 2017

Nach dem Freitagsgartentreff im Vitalisgarten ging das Gärtnern an diesem Samstag in HELGA weiter. Unsere Felsenbirne bekam ein neues zu Hause, ihr erfahrt von einem tollen Spruch zum Schrauben und wir legen euch drei interessante Termine ans Herz.

Volker war zunächst alleine und machte sich deshalb auf den Weg, um Laminierfolien für ein großes Memory der Gemeinschaftsgärten Köln zu kaufen. Interessierte können nach Fertigstellung Letzteres am 18. Juni 2017 auf dem Tag des guten Lebens in Deutz spielen.

Weiter ging es für Volker mit dem Vorsortieren von Vereinsunterlagen. Da hatte sich viel Material angesammelt, das wir gemeinsam bei der Heimwerkstadt am 11. Juni einsortieren können. Unsere Ethnologen Nathanael und Dominik kamen hinzu. Dominik berichtete, dass unsere Tomatenpflänzchen bei ihm prächtig wachsen und er sich bereits eine Pflanzkiste gezimmert hat. Da ist er wohl auf den Geschmack des urbanen Gärtnerns gekommen.

Der Garten bevölkerte sich nach und nach mit Nihal, Paola, Bettina, Kathrin, Petra und Jan. Gemeinsam widmeten wir uns den 1000-Liter-Tanks. Diesmal galt es einen Tank auszutauschen und Zapfhähne zu begutachten. Fürs Abschrauben hatte Paola einen tollen Spruch parat: “Lefty loosy and righty tighty”. Also links drehen um zu lösen und rechts um etwas fest zu schrauben. Prima! Einen Hahn müssen wir ersetzen und so stellten wir den Durchmesser der Schraubvorrichtung fest: 5,5 cm.

Die anderen begaben sich derweil an den Bau einer Pflanzkiste. Zunächst sägten wir Bretter auf die richtige Länge und bauten anschließend die Kistenwände. Nach Fertigstellung füllten wir die Kiste mit dem Erdmaterial von Joachim. Letzteres war eine Spende, da beim Bau eines Hochbeets in der Franz-Geuer-Straße Erde übrig blieb. Endlich bekam unsere Felsenbirne ein neues Zuhause. Seit dem Umzug hauste diese im Big Bag und war schon am vertrocknen.

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Am Ende des Gartentreffs schaute Ingo vorbei und berichtete von seinen Renovierungsarbeiten. Na, da könnte er seine Erfahrungen doch gleich mal bei der Mitmachaktion im Vitalisgarten am Mittwoch (7. Juni) zur Renovierung der Casa Esmeralda einsetzen. Zu viert warteten wir geduldig auf Regen, der aber erst später in der Nacht einsetzen sollte.