26. September 2020 Apfelernte

An diesem verregneten Gartentreff galt es unsere Apfelernte einzuholen. In der kommenden Woche planten wir nämlich das Apfelpressen in Altenkirchen im Westerwald. Zu diesem Zweck mussten die Äpfel von zwei Bäumen geholt werden. Es regnete und regnete. Jammern half nichts und es kamen erstaunlich viele helfende Hände zusammen. Recht schnell hatten wir mehr als 120 kg Äpfel zusammen. Für die durchnässten Gärtnerinnen und Gärtner wärmten wir die Casa Esmeralda auf und konnten uns Corona-konform aufwärmen. Ansonsten sicherten wir Regenwasser, säten noch ein wenig und unterhielten uns prächtig.

Birgitt kam als Erste in den Vitalisgarten. Kurz darauf trudelten Katharina, Volker und der kleine Elias ein. Die vier machten sich auf den Weg zur Casa Esmeralda. Dort angekommen planten wir die ersten Aktivitäten. Birgitt ging los und erntete die ersten reifen Tomaten.

Derweil war die von Michael in der Vorwoche angebrachte Regenrinne im vollen Einsatz. Es regnete im Strömen und das freute nicht nur die Pflanzen sondern auch die neue Regenrinne. Das Wasser floss vom schrägen Dach mit den Dachziegeln gemächlich in die Dachrinne, sammelte sich dort und floss am Ende durch ein Loch und über das Vordach in die grünen Wassertonnen am Teich.

Als nächstes kamen Astrid, Thomas, Jessica, Michael, Katharina S. und etwas später auch noch Lara in unseren verregneten Gemeinschaftsgarten. Wir hatten die Apfelernte ausgerufen und viele kamen trotz der nass-kalten Witterungsverhältnisse vorbei, um mitanzupacken. Das ist eine gelebte Solidarität!

Gemeinsam ernten wir zahlreiche Äpfel von zwei Bäumen, dem großen Apfelbaum vor dem Gartenhaus Zwei und einem weiteren Apfelbaum im Süden des Gartenhauses. Die ersten Äpfel zu erreichen war nicht schwer, denn die hingen auf Augenhöhe. Als diese Äpfel gepflückt waren ging es auch an die Äpfel weiter oben. Mit Hilfe von drei Leitern war auch das möglich. Thomas stellte sich als unerschrockener und ausdauernder Apfelpflücker heraus. Er pickte sich in luftiger Höhe des großen Apfelbaums einen bildschönen Apfel nach dem nächsten. Dabei prasselte es regelmäßig von oben, d. h. Thomas und wir wurden geduscht.

Wir sortierten die Äpfel nach ihrer Qualität. Die A-Ware stellten die unversehrten Äpfel vom Baum dar. Schadhafte Äpfel oder solche die heruntergefallen waren klassifizierten wir als B-Ware. Angefaulte Äpfel sortierten wir aus und stellten diese für den sofortigen Verbrauch zur Verfügung.

Katharina S. säuberte bei der Gelegenheit auch noch die Dachrinne vom Gartenhaus Zwei. Die befand sich direkt in der Nähe des zweiten Apfelbaums und da Katharina S. sowieso auf der Trittleiter stand, war das eine praktische Sache.

Katharina sah, dass die Wassertonnen am Teich überliefen. Wir verloren also wertvolles Regenwasser. Von dem gab es im Sommer fast nichts sondern es herrschte meist Trockenheit. Katharina und Volker trugen also Wasser von der Casa zur Wasserstelle des Hauptgartens. Dort befanden sich nämlich noch Wassertonnen, die nicht vollständig gefüllt waren. Nach etlichen Läufen war das Wasser letztlich umverteilt. Leider schafften wir es noch nicht IBC-Tanks am Gartenhaus Zwei aufzustellen. Dort gibt es zwei Fallrohre, die Wasser liefern und wo das Wasser bisher im Boden versickert.

Katharina feuerte zwischendurch den Ofen der Casa Esmeralda an. Wem kalt geworden war, konnte sich in der Casa Esmeralda mit samt einer Maske und auf Abstand aufwärmen. Wir achteten darauf, dass sich nicht zu viele Leute gleichzeitig in der Casa versammelten. Besonders Jessica und Astrid genossen die wohlige Atmosphäre und Wärme der Casa. Die Hanf-Jute-Dämmung machte sich abermals bezahlt.

Nach der Apfelernte schaute auch noch Iris im Vitalisgarten vorbei. Inzwischen hatte sogar der Regen aufgehört und so machte es Spaß den Garten zu erkunden und weitere Ernte einzufahren. Auf dem Acker warteten beispielsweise Stangen- und Buschbohnen und Kürbisse darauf von Astrid und Iris geerntet zu werden.

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Am Ende waren noch Iris und Volker im Garten verblieben. Iris säte noch im Beet A4 Inkarnatklee und wollte noch weitere Pflanzen nachsäen, doch da fehlte es an Saatgut. Volker unterhielt sich nebenbei mit Iris. Er erzählte ihr vom geplanten Haus-Adventskalender. Bei dem füllen Nachbarn beispielsweise drei Säckchen und bekommen von anderen Nachbarn drei gefüllt. In die Säckchen kann etwas süßes, lehrreiches, geselliges, interessantes oder überraschendes hinein gefüllt werden. Vielleicht ist das auch etwas für euch?

19. September 2020 Junge Mäuse

Sonnig war es mal wieder! Diesmal ernteten wir Stangenbohnen, schaufelten zwei Kompostmieten aus, bekämpften Läuse an unseren Kohlpflanzen und brachten eine neue Regenrinne auf der Rückseite der Casa Esmeralda an.

Die erste Gärtnerin im Vitalisgarten war Iris, denn sie wollte noch die Hinterlassenschaften der Geburtstagsfeier von Bastian entfernen. Es hatten sich Geschirr und Gläser angesammelt, die gespült werden mussten.

Pünktlich zum Gartentreff kamen Birgitt, Katharina, Volker und Elias zum Gartentreff. Katharina pflückte zunächst Stangenbohnen und wurde dabei mehr oder weniger von Elias unterstützt. Volker kam auch hinzu, war sich aber nicht ganz im Klaren, welche Bohnen noch dünn genug waren, um gepflückt zu werden. Birgitt machte sich ebenfalls direkt ans Ernten und pflückte im Mambogarten, auf der Wiesenfläche, vor dem Gartenhaus Zwei und im Hauptgarten reife Tomaten.

Iris bekämpfte unterdessen Läuse an unseren Kohlpflanzen. Sie mischte sich eine Seifenlauge und fügte einen Schuss Spiritus hinzu. Mit dem Gemisch spülte Iris im Folgenden die Blätter de Kohlpflanzen ab. Jessica kam nach langer Zeit auch wieder in unseren Gemeinschaftsgarten und half direkt Iris. Kurz darauf tauchte auch Katharina S. auf und bekämpfte ebenfalls im Hauptgarten Läuse.

Michael kommt regelmäßig zum Gartentreff und kam auch diesmal vorbei. In den letzten Wochen hatten wir besprochen eine Dachrinne auf der Rückseite der Casa Esmeralda anzubringen. Michael machte sich also diesmal daran die Dachrinne zu montieren. Zuvor hatte er fehlende Stücke besorgt. Jetzt befestigte er zunächst die Dachrinnenhalterungen an der Unterseite der Bretter des Dachs. Eigentlich hätten die auf den Brettern montiert werden sollen. Da lagen aber die Dachziegel, die wir nicht einfach abnehmen wollten. Nachdem er die Halterungen angeschraubt hatte, montierte Michael auch noch die Dachrinne. Auf der Nordseite baute Michael auch noch ein Loch ein, so dass das Wasser der Dachrinne zunächst auf das noch vorhandene Vordach und letztlich in die Wassertonnen abfließen kann.

Karin schaute ebenfalls im Vitalisgarten vorbei. Sie hatte uns Raupenleim besorgt und brachte den an den meisten Mambobäumen an. Zunächst musste Karin aber die Stämme freischneiden. Anschließend schmierte sie den klebrigen Leim auf die Baumstämme. Der Raupenleim soll vor allem verhindern, dass der Frostspanner im Herbst den Baumstamm hochkriecht. Der Frostspanner legt nämlich seine Eier in die Knospen der Bäume, so dass sich die Würmer im kommenden Jahr an den Früchten laben können.

Birgitt, Jessica und Volker waren unterdessen damit beschäftigt zwei Kompostmieten leer zu schaufeln. Beim Permakultur-Workshop hatte Volker erfahren, dass der Kompost das Herz des Gartens darstellt. Wir hatten die Kompostmieten etwas vernachlässigt und das sollte sich ändern. Zunächst entfernten die drei Sachen, die nicht in die Mieten gehörten. Anschließend schaufelten die drei den fertigen Kompost aus der rechten und linken Kompostmiete. Im Kompost waren leider noch Äste und Zweige verblieben. Die hätten wir häckseln sollen, wie Volker beim Workshop erfuhr. Da nicht gehäckselt wurde, mussten Birgitt, Jessica und Volker das Material nun mit Hilfe des Durchwurfsiebs filtern. Die drei entfernten also Zweige, sonstiges grobes Material und auftauchenden Müll. Volker entdeckte in der linken Miete plötzlich zwei junge Mäuse, die im Kompost wohnten. Er packte die süßen kleinen Pakete zunächst in einen Blumentopf. Später legte Katharina die Mäuse wieder zurück in die Kompostmiete. Wir hofften, dass die Mutter der Mäuse zurückkommen würde.

Auch Regina kam vorbei und bewässerte zunächst die Pflanzen auf der Wiesenfläche. Anschließend ging sie in den Hauptgarten. Katharina leitete Regina an, wie sie am besten mit einem Schlauch Erdbeeren, Beerensträucher und Obstbäume gießt.

Mit von der Partie waren auch Birk, Julia, Anna-Lisa, Frieda und die Oma von Frieda. Julia führte Anna-Lisa, Frieda und die Oma von Frieda durch den Vitalisgarten. Anschließend machte sich Julia noch im Garten nützlich. Anna-Lisa erntete Buschbohnen und packte also gleich mit an.

Wir stellten fest, dass das Hinterrad von Anna-Lisas Fahrrad einen Platten hatte. Volker war zunächst auf der Suche nach einer Pumpe. Die Suche blieb aber erfolglos, weshalb Birk eine tragende Rolle bekam und eine Luftpumpe und Flickmaterial besorgte. Katharina flickte im Folgenden den Platten ohne das HInterrad abzumontieren. Schwierig war im Grunde nur das Anbringen des Fahrradsitzes. Nach mehreren Versuchen war klar, dass zunächst der Fahrradsattel entfernt werden musste. Erst dann ließ sich der Fahrradsitz anbringen.

Am Ende des Gartentreffs kümmerte sich Katharina S. noch um junge Chinakohlpflänzchen. Sie pflanzte die Pflänzchen in die Nordwestecke des Ackers. Einige Pflanzen sahen aber nicht mehr ganz fit aus und vermutlich werden nicht alle die Umpflanzung überleben.

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Danny kam zwischendurch vorbei und brachte Sachen für seine Geburtstagsfeier vorbei. Nach dem Gartentreff trudelten die ersten Gäste ein und die letzten Vorbereitungen wurden abgeschlossen. Am Abend startete schließlich Dannys Feier im Vitalisgarten.

12. September 2020 Wildnis zurückdrängen

Der zweite Gartentreff im September 2020 war wieder äußerst gut besucht. In den Vitalisgarten kamen insgesamt 20 Gärtnerinnen und Gärtner. Iris unsere Gastgeberin hatte also viele Aufgaben zu verteilen. Wir kümmerten uns auf der Wiesenfläche um das Zurückdrängen der Wildnis, frischten das Erdbeerbeet auf, bewässerten den Gemeinschaftsgarten, bekämpften Schmierläuse und pflanzten. Wir ernteten Äpfel, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Chili, Himbeeren und andere leckere Sachen. Am Ende stand noch ein Pflanzplanungstreffen an.

Diesmal waren Katharina, Volker, Elias und Iris die ersten im Vitalisgarten. Die vier begrüßten sich und zogen langsam zum Hauptgarten. Iris verschaffte sich einen Überblick, denn als Gastgeberin war es an ihr Aufgaben zu verteilen. Anschließend kümmerte sich Iris um unseren grünen Spargel und jätete drumherum.

Als nächstes schaute Birgitt vorbei und fing direkt an heruntergefallene Äpfel aufzusammeln. Katharina plante unterdessen die Wasserstelle fertig zu bauen. Dazu brachte sie Ziegelsteine zur Wasserstelle und unterhielt sich mit Lara, die auch in den Garten kam. Sie fand im Gartenhaus Zwei Maurermörtel aber die Mörtelkellen waren verschwunden. Auch Volker suchte die Kellen und konnte sie ebenfalls nicht finden. Vielleicht lagen die über der Küche der Casa Esmeralda, denn dort hatten wir zuletzt verputzt. Da lag aber die Dämmung im Weg und einfach nachschauen war nicht möglich.

Als nächste trudelten Astrid, Ingo, Sabine, Thomas, Karin, Michael, Monika, Walter, Domitille und Maxence im Gemeinschaftsgarten ein. Ingo hatte nur zu Beginn des Gartentreffs Zeit und kümmerte sich um den Randbewuchs zur Einfahrt. Er entfernte Waldreben und Brombeeren. Astrid erntete leckere Äpfel und pflückte faule Äpfel aus dem großen Apfelbaum heraus. Außerdem erntete Astrid Tomaten und Buschbohnen.

Karin kümmerte sich vor allem um die Beete des Hauptgartens. Dort galt es Kohl- und Mangoldpflänzchen auszupflanzen. Unter dem Netz hatten sich Schmierläuse prächtig vermehrt und unseren Rosenkohl befallen. Die Schmierläuse bekämpfte Karin. Sie striff sie ab und sprühte diese ein.

Auf dem Acker ging die Kartoffelernte weiter. Volker zeigte Birgitt wie per Hand Kartoffeln geerntet werden. Birgitt hatte zuvor noch keine Kartoffeln ausgegraben und so freute sie sich über die Hilfe von Volker. Kartoffeln gruben auch Monika und Walter aus. Walter war zum ersten Mal im Vitalisgarten und fühlte sich direkt wohl.

Nach dem Ausgraben der Kartoffeln entfernten Monika und Walter im Hauptgarten geschossenen Broccoli und zerkleinerten diesen für den Kompost. Die beiden entfernten ebenfalls Mehltaublätter und legten den Bretterzaun in der Nähe der Casa Esmeralda frei.

Sabine und Thomas kümmerten sich zunächst im Hauptgarten ums Ernten von gelb-orangenen Himbeeren. Anschließend gossen die beiden die Töpfe der Wiesenfläche. Danach drängten Sabine und Thomas auf der Wiesenfläche das Randgrün zur Straße zurück. Auch Michael mischte mit und bekämpfte hinter den Wassertanks den rankenden Wilden Wein. Zunächst hatte sich Michael das Dachrinnenproblem der Casa Esmeralda angeschaut. Es fehlte noch ein Stück, das er uns besorgen möchte.

Domitille, Maxence und Volker bewässerten auf der Wiesenfläche unsere Pflanzen. Nachdem alle Pflanzen des Ackers und des Südbeets gegossen wurden, ging das Bewässern im Mambogarten weiter. Lara war unterdessen dabei im Hauptgarten unser Erdbeerbeet zu verjüngen. Sie grub die Pflanzen aus und trennte die Ableger von den Elternpflanzen. Anschließend jätete sie die Fläche und verbesserte den Boden mit Kompost und Pferdemist. Nach dem Gießen kamen Domitille und Maxence Lara zur Hilfe. Die drei pflanzten die ausgegrabenen Pflanzen wieder ein. Durch die Ableger waren für die Fläche deutlich zu viele Pflanzen vorhanden. In Friedels Garten war im August Gras entfernt worden. Dort gab es also Platz für die übrig gebliebenen Erdbeeren, die die drei einbuddelten.

Zu Besuch kamen Christine und Kosta zusammen mit dem kleinen Simon und Baby Marc. Die vier wurden freudig begrüßt.

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Am Ende des Gartentreffs stand ein Pflanzplanungstreffen an. Da ging es um unterschiedliche Themen. Besprochen wurde beispielsweise das Apfelpressen, Aufgaben wurden geprüft und alle waren mit den erledigten Arbeiten zufrieden. Außerdem sollen Pferdeäpfel besorgt und das Regenwasser vom Gartenhaus Zwei soll künftig aufgefangen werden.

05. September 2020 Heißentsafter

Anfang September stand diesmal das Heißentsaften auf dem Programm. Deshalb sammelten und schnibbelten wir Äpfel. Außerdem kümmerten wir uns um unser MInzbeet und bekamen vier MInzpflanzen geschenkt. Wir befreiten einen Zaun von Waldreben, säten im Acker und Hauptgarten neue Pflanzen und bewässerten unseren Garten. Auch die Ernte konnte sich wieder sehen lassen.

Die ersten im Vitalisgarten waren Katharina, Volker und der kleine Elias. Mit im Gepäck hatten die drei dieses Mal einen Heißentsafter. Geplant war nämlich das Entsaften von Äpfeln und Holunderbeeren.

Zunächst galt es also Äpfel einzusammeln. Birgitt schaute vorbei und half beim Einsammeln von Äpfeln. Katharina pflückte unterdessen Holunderbeeren. Anschließend schnibbelten Katharina und Volker zahlreiche Äpfel. Dabei galt es vor allem faule Stellen als auch Wurmgänge und Hinterlassenschaften zu entfernen. Für den Heißentsafter ist es vorteilhaft, wenn die Apfelstücke möglichst klein sind. Katharina warf schließlich den Heißentsafter an und in der Folgezeit passte vor allem Volker auf, dass die Gasflamme nicht ausging.

Birgitt jätete in der Zwischenzeit das Minzbeet und befreit es vom Gras. Vorher bestand die Fläche genau aus Gras, weshalb es nicht verwunderte, dass sich erneut Gras breit machte. DAs Jäten machte sich gleich bezahlt, denn Astrid und Monika brachten Minze vorbei. Astrid hatte drei unterschiedliche Minzsorten besorgt und Monika hatte eine Minze halbiert. Die beiden gruben die Minzpflanzen also ins Minzbeet ein. Blöd war nur, dass der Boden sehr hart war und das Graben deshalb Mühe bereitete.

Michael kam ebenfalls vorbei und kümmerte sich um das Gestrüpp am Zaun zur Einfahrt. Den Zaun befreite Michael vor allem von Waldreben, die sich überall breit gemacht hatten. Michael ging sehr gründlich vor und am Ende war der Zaun befreit.

Auch Iris, Birk, Kai, Bastian, Ingo und Benedikt und später kamen auch noch Paula und Eli im Gemeinschaftsgarten vorbei. Iris suchte im Hauptgarten im Beet A3 nach Schnecken. Unter Pappe wurde sie direkt fündig. Zum Vorschein kamen zahlreiche Schnecken mit Schneckenhäusern und unter einer Pappe verbarg sich eine Kröte. Iris säte außerdem schwarzen Rettich neben die Selleriepflanzen des Beets A2.

Astrid ging in der Zwischenzeit zum Ernten über und kümmerte sich um Stangen- und Buschbohnen. Direkt nebenan bereitete Katharina die Nordwestecke des Ackers für die Aussaat vor. Astrid und Benedikt halfen anschließend Katharina Asiasalate, Mizuna, Green in Snow und Feldsalat auszusäen.

Gegossen wurde natürlich auch wieder. Benedikt übernahm das Gießen des Gewächshauses und des Südbeets. Monika, Birk, Ingo, Paula und Eli übernahmen andernorts das Bewässern unserer Nutzpflanzen. Paula und Eli gossen im Hauptgarten und auf dem Acker und Volker half den beiden beim Füllen der Gießkannen.

Unterdessen hütete Volker den kleinen Elias und passte auf den Heißentsafter auf. Mittlerweile war der erste Saft fertig und Katharina zapfte den ersten Apfelholundersaft ab. Dieser hatte eine rötliche Farbe und sah lecker aus.

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Am Ende war weitere Ernte und Jäten angesagt. Birgitt erntete Tomaten und Zucchini und Astrid jätete unter den Wildtomaten. Gemeinsam räumten wir den Gemeinschaftsgarten auf, verstauten unser Werkzeug und machten uns auf den Heimweg.

29. August 2020 Auberginendach

Die Temperaturen waren angenehm und es blieb vorwiegend trocken. Es herrschten also gute Bedingungen fürs Gärtnern. Deshalb kamen wieder viele Leute in den Vitalisgarten und wir konnten viel erledigen. Wir sammelten Saatgut und Äpfel, jäteten, ernteten beispielsweise Tomaten, entfernten Brombeerranken und verblühte Wicken, säten ein, bekämpften Läuse, reparierten unser Auberginendach, wässerten unsere Pflanzen und planten ein wenig.

Die ersten im Vitalisgarten waren Katharina, Volker und der kleine Elias. Die drei gingen zum Hauptgarten und öffneten alle Tore und Türen. Zunächst schauten Katharina und Volker Ausschau nach Endiviensaatgut. Die Reste von Endivienpflanzen lagerten getrocknet auf der Veranda der Casa Esmeralda. Leider war es nicht ganz einfach an die Samen heranzukommen. Die kleinen Samen versteckten sich in Hülsen und ließen sich nicht ganz einfach ablösen. Immerhin kam aber eine kleine Saatgutmenge zusammen.

Als nächstes kam Birgitt in den Garten. Sie machte sich gleich daran Fallobst einzusammeln. Der Sommersturm hatte unter dem großen Apfelbaum besonders viele Äpfel herunter geweht. So kam eine größere Menge Äpfel zusammen.

Nun kamen Astrid, Karin und Lara in den Vitalisgarten. Karin, Birgitt und Lara machten sich gleich im Hauptgarten an unseren Beeten zu schaffen. Besonders unsere Kohlbeete hatten es nötig gejätet zu werden. Birgitt war mit der Schuffel aktiv und befreite Buschbohnen, Chilis und Sellerie von Beikräutern.

Michael tauchte ebenfalls im Gemeinschaftsgarten auf und er kümmerte sich vor allem um verblühte Wicken. Die befanden sich am Zaun zu Friedels Garten. Bei der Gelegenheit legte Michael auch noch unseren Rhabarber frei. Am Ende sahen die Ränder deutlich ordentlicher aus.

Vorbei kamen ebenfalls Ingo, Domitille, Maxence und Benedikt. Ingo fing an Gras in Friedels Garten mit der Afrikanischen Hacke zu entfernen. Das war anstrengend, weshalb er sich über die Hilfe von Domitille und Maxence freute. Volker besorgte unser Durchwurfsieb. Jetzt konnten Domitille und Maxence mit dem Sieb das Gras von der Erde trennen.

Das erste Mal in den Garten kamen Monika und ihr Sohn Jake. Monika interessiert sich fürs gemeinschaftliche Gärtnern und kam deshalb im Vitalisgarten vorbei. Volker führte die beiden durch den gesamten Vitalisgarten und es zeigte sich, dass Monika schon über gärtnerische Kenntnisse verfügt. Jake verabschiedete sich aber Monika blieb noch. Sie half zunächst Lara beim Jäten des Beets C4. Außerdem säten die beiden Radieschen zwischen Porreepflanzen und setzten weitere kleine Porreepflänzchen ins Beet. Monika machte sich anschließend in Friedels Garten nützlich und half die Grasbüschel zu entfernen.

Katharina hatte in der Zwischenzeit sich um Elias gekümmert und Brombeerranken zwischen den Johannisbeersträuchern bekämpft. Lara griff Katharina unter die Arme und entfernte unterirdische Teile.

Karin verzog sich in den Mambogarten und säte Sommer- und Winterportulak und Barbarakresse in der Nähe der Tomaten und wo die Freilandgurke abgestorben war.

Benedikt bekam die Aufgabe Läuse im Gewächshaus zu bekämpfen. In der warm-feuchten Luft hatten die Läuse gute Bedingungen und vermehrten sich prächtig. Unterstützung fanden die Läuse durch Ameisen, die sich über Honigtau freuten. Benedikt zerdrückte im Folgenden die Läuse und versprühte Seifenlauge mit Wasser und Spiritus. Das mögen die Läuse hingegen gar nicht.

Astrid war wieder beim Ernten aktiv. Sie pflückte eine stattliche Menge Tomaten. Außerdem entfernte sie Goldruten, damit sich diese nicht überall aussäen.

Danny schaute ebenfalls vorbei und brachte Kompostfutter von The Good Food vorbei. Außerdem baute er eine Stütze für unser Frühbeet. Letzteres verwenden wir aktuelle als Auberginendach. Das Dach stürzte regelmäßig auf die Auberginen und jetzt verhindert die neue Halterung das Abstürzen.

Volker fing an die Wiesenfläche zu wässern. Außerdem überzeugte er Ingo und Benedikt ihm zu helfen. Zu dritt war mit HIlfe von Gießkannen und Schläuchen die Wiesenfläche innerhalb einer Stunde fertig gewässert. Unterdessen übernahm im Hauptgarten Michael das Gießen der Beete und der Tomaten.

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Am Ende gab es noch ein abgespecktes Planungstreffen zwischen Karin und Katharina. Domitille, Maxence und Volker sammelten weitere Äpfel in der Nähe des Gartenhauses Zwei ein und verstauten diese im Lager im Haus. Katharina und Karin bekämpften noch Schmierläuse im Beet A1 und ganz am Schluss setzten Lara und Karin noch Roten Mangold ins Beet B2 ein.

22. August 2020 Großer Andrang

Es war kühler geworden und deshalb tauchten viele Gärtnerinnen und Gärtner im Vitalisgarten auf. Es gab viel zu erledigen und mit Hilfe der vielen fleißigen Hände konnten wir viele Aufgaben bewältigen. Wir räumten die Kräuterspirale auf, ernteten Kartoffeln, jäteten, tüteten Saatgut ein, kürzten Weinreben und sammelten vor allem Tomaten und Äpfel ein.

Der Gartentreff begann geruhsam. Als Katharina, Volker und der kleine Elias eintrafen herrschte noch Ruhe. Das Wetter hatte sich merklich abgekühlt, weshalb es die Ruhe bald vorbei war.

Volker hatte seinen Fotoapparat vergessen, weshalb er noch einmal nach Hause fuhr und anschließend wiederkehrte. Auf dem Weg zum Fahrrad traf er Lara, die es nach langer Zeit wieder in den Garten schaffte. Wir waren also sehr erfreut, dass Lara wieder mit von der Partie war.

Lara begab sich gleich zum Acker und startet mit dem Jäten der Kartoffelhügel. Unterdessen traf auch Astrid ein und traf zum ersten Mal Lara. Deshalb gab es direkt viele Informationen auszutauschen.

Katharina war die Gastgeberin und hatte den Vorteil, dass am vergangenen Mittwoch beim Pflanzplanungstreffen Aufgaben aufgestellt wurden. Sie hatte also genug Arbeit in der Hinterhand.

Birgitt schaute ebenfalls vorbei und wurde von Katharina zur Kräuterspirale geschickt. Diese war etwas von uns vernachlässigt worden. Birgitt und Katharina räumten die Kräuterspirale auf, indem diese zwischen den Kräutern jäteten, Minze entfernten, Kräuter ernteten und zurückschnitten. Nach dem Kräuterspirale setzte Birgitt die ausgerissenen Minzpflanzen im Minzbeet wieder ein. Auf der Ostseite des Minzbeets befand sich schon Minze aus der Kräuterspirale. In dieser Ecke siedelte Birgitt die neuen Pflanzen an.

Astrid erntete in der Zwischenzeit Stangenbohnen und entdeckt dabei interessante grüne Wanzen. Außerdem reservierte sie einen Teil der Buschbohnen. In der mit Kordel umrandeten Zone soll nichts mehr geerntet werden. Die Bohnen sollen reifen, so dass wir fürs kommende Jahr eigenes Saatgut zur Verfügung haben. Nach den Bohnen machte Astrid weiter Jagd auf Beute. Sie erntete eine ganze Kiste Tomaten und sammelte mehrere Eimer Äpfel ein. Es waren viele Äpfel auf den Boden gefallen. Im Hauptgarten waren auch die Äpfel des Baums westlich des Tomatendachs reif. Von diesen köstlichen Äpfeln pflückte Astrid ebenfalls einige.

Michael war ebenfalls eingetrudelt. Er half Lara beim jäten des Kartoffelfeldes. Bei der Gelegenheit ernteten die beiden direkt vier Reihen ab und es kam eine Kiste Kartoffeln zusammen.

Lara pflegte nach der Kartoffelernte einige Weinreben des Hauptgartens. Sie entfernte Blätter und lange Reben, die keine Trauben mehr trugen. Wir stellten fest, dass unser Wein hoch empor in den Haselstrauch gewachsen war.

Michael und Volker machten sich Gedanken zur Dachrinne der Casa Esmeralda. Michael hatte im Internet sich über die Installation einer Dachrinne informiert. Leider liegen bei uns schon die Dachpfannen auf den Brettern, so dass die Dachrinnenhalterungen nicht von Oben angeschraubt werden können. Wir hätten lediglich die Möglichkeit die Halterungen von unten anzuschrauben. Ob die dann das Gewicht halten werden ist aber die Frage.

Zum zweiten Mal kam Domitille im Vitalisgarten vorbei. Sie hatte diesmal ihren Freund Maxence mitgebraucht. Thomas kam ebenfalls in unseren Gemeinschaftsgarten. Die drei kümmerten sich um die Beete des Mambogartens. Dort galt es Beikräuter zu entfernen und die harte Erde zu lockern.

Nach dem Jäten begaben sich Domitille und Maxence zur Casa Esmeralda. Dort schnürten die beiden Kräutersträußchen aus den geernteten Kräutern der Kräuterspirale zusammen. Die Sträußchen hängten die beiden an die Decke der Veranda der Casa Esmeralda. Katharina und Volker zeigten den beiden, wie Saatguttütchen gefaltet werden können. Anschließend bastelten die beiden eigenen Tütchen und tüteten Dill-, Estragon- und Blutampfersamen ein, die Katharina zuvor einsam
melte.

Inzwischen kamen auch Iris, Birk, Bastian, Kai, Julia und Ingo im Garten an. Bastian freute sich in der Erde wühlen zu können und erntete die Kartoffelreihen nach. Dabei kam die eine oder andere Kartoffel zum Vorschein. Birk entfernte derweil im Gewächshaus und zwischen den Kürbispflanzen mit Mehltau befallene Blätter. Besonders unsere Gurkenpflanzen des Gewächshauses waren betroffen. Iris und Julia kümmerten sich um den Acker und jäteten zwischen unterschiedlichen Südfrüchten. Ingo entfernte hingegen die Samenstände der Pflanzen auf den Kartoffelhügeln. Dort hatten sich besonders Melde und Amarant verbreitet.

Astrid und Thomas sammelten verfaulte Äpfel ein. Wir hoffen, dass wir durch das Einsammeln in der kommenden Saison zu weniger verwurmten Äpfeln führt. Die eingesammelten Äpfel brachten die beiden zum Kompost und schütteten diese neben die Mieten. Dort verrotten auch Pflanzen, die Samenstände aufweisen und die wir nicht kompostieren möchten.

Lara brachte auch noch Saatgut in die Erde. Sie säte Feldsalat im Südbeet ein und markierte die Reihen mit kleinen Stöckchen. Am Ende kam ihr auch noch Astrid zur Hilfe. Nebenan machten Elias, Thomas und Volker jagt auf Haselnüsse. Beim Sommerschnitt des Kirschbaums musste auch ein Haselnussstrauch entfernt werden. Wir stellten fest, dass sich im Schnittgut viele Haselnüsse befanden. Elias liebt es Nüsse in Behältern zu sammeln und deshalb wurde aus der Aktion
eine Elias-Bespaßung und Wurf-Herausforderung.

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Am Ende hieß es den Garten aufzuräumen, alle Tore und Türen zu verschließen und die letzten Gärtnerinnen und Gärtner machten sich schließlich noch vor dem Einbrechen der Dunkelheit auf den Heimweg. Bei dieser Witterung waren mal wieder viele Leute in den Garten gekommen, wodurch viele Aufgaben erledigt wurden.

15. August 2020 Vielfalt

Mitten im August kommt unsere Ernte richtig in Fahrt. Es kam ein Korb voller Tomaten zusammen voller Vielfalt. Ansonsten entfernten wir verdorrte Erbsen, jäteten, düngten, vereinzelten Lauchpflänzchen, pflanzten Apfelminze ein, schossen Fotos, sammelten Schmuckkörbchensaatgut, schnitten Lavendel, ernteten und bereiteten den Sommerschnitt des großen Kirschbaums vor.

Die ersten im Garten waren Katharina S., Karin, und Iris. Katharina S. war unsere Gastgeberin und bekam von Karin und Iris Tipps für anstehende Aufgaben. Zunächst stand auf dem Plan im Hauptgarten in den Beeten zu jäten.

Lena kam zum ersten Mal in den Vitalisgarten und wurde freudig begrüßt. Nach einer kurzen Führung im Hauptgarten zeigte Katharina S. ihr die erste Aufgabe. Sie räumte die verdorrten Erbsenpflanzen im Beet A4 ab, jätete und bereitete das Beet für die nächste Aussaat vor. Anschließend kamen Buschbohnen in die Erde.

Nach der ersten Aufgabe führte Volker Lena durch den Vitalisgarten. Lena war überrascht wie groß und vielseitig unser Gemeinschaftsgarten ist. Volker hatte zuvor Bilder von Tomaten fürs Saatgutfestival geschossen. Ein richtig schönes Motiv zu finden war gar nicht so einfach. Gut war, dass sich die Sonne hinter Wolken versteckte.

Während des Gartentreffs kam mit Astrid, Birgitt, Julia und Michael weitere Gärtnerinnen und Gärtner in den Vitalisgarten. Wir erledigten wieder einige Aufgaben: Katharina S. düngte Kohlpflanzen mit Brennnesseljauche und vereinzelte im Beet C4 unsere vorgezogenen Lauchpflänzchen. Volker sammelte Saatgut von Schmuckkörbchen und pflanzte mit Michael eine weitere Apfelminzpflanze ein. Birgitt jätete im Hauptgarten einige Beete und entfernte zahlreiche Beikräuter. Astrid schnitt Lavendel und bündelte diese, pflückte Stangenbohnen und erntete kleine Wildtomaten. Michael erntete Tomaten und sammelte einen ganzen Korb mit Tomaten ein. Der Erntekorb mit den Tomaten war beeindruckend, da er voller Vielfalt war. Julia sammelte heruntergefallene Äpfel auf und erntete Buschbohnen und Stangenbohnen.

Karin kümmerte sich mit Iris um unseren Kirschbaum. Der bekommt einen Sommerschnitt und da galt es Vorarbeiten zu erledigen. Zunächst musste der Baum erst einmal frei geschnitten werden. Karin entdeckte dabei einen großen Haselnussbusch. Der stellte sich eigentlich als ein Korkenzieherhasel heraus. Aus den Wurzeln war aber dessen Urform der normale Hasel heraus gewachsen. Karin entfernte die normalen Haselstöcke und legte den Korkenzieherhasel frei.

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Unsere Ernte konnte sich sehen lassen und musste am Ende unter den Gärtnernden verteilt werden. Zusammen kam eine erste Melone und Kürbis, Paprika, Basilikum, Stangen- und Buschbohnen, Gurken, Kohlrabi und sehr viele Tomaten und Äpfel. Mit gefüllten Taschen machten wir uns also auf den Heimweg.

08. August 2020 Brütende Hitze

An diesem Gartentreff mussten wir vor allem unsere Pflanzen wässern, denn es war heiß und trocken. Dazu nutzen wir unsere Kreissektorenregner, Gießkannen und unterschiedliche Schläuche. Außerdem düngten wir einige Nutzpflanzen mit Jauche und wir ernteten Brombeeren, Tomaten, Holunderbeeren, Bohnen und riesige Zucchini. Beliebt waren wegen der Hitze Schattenplätze.

An diesem Samstagnachmittag wurde es heiß. Am Vormittag regnete es noch ein wenig und es zeigten sich Wolken. Pünktlich zum Gartentreff verzog sich das Grau und die Sonne kam zum Vorschein. Das war nicht im Sinn von Volker, denn er mag keine heißen Temperaturen. Wolken die Schatten spenden wäre da sehr willkommen gewesen.

Die Sonne strahlte und es war deutlich, dass unsere Nutzpflanzen gewässert werden mussten. Volker öffnete zunächst alle Türen, sorgte für Strom und stellte anschließend Petra – unser Kreissektorenregner – zwischen den Beerensträuchern und Beeten auf. Anschließend ging Volker zu unserer Wiesenfläche. Dort schloss er einen Schlauch an unseren Doppelwasserhahn an und einen anderen verband er mit dem Schlauch das ins Gewächshaus führt. Im Gewächshaus war es über 45°C warm, weshalb Volker das Haus lüftete. Leider brachte das nicht die gewünschte Abkühlung, weshalb Volker den Boden und die Pflanzen des Gewächshauses ausgiebig bewässerte. Durch die Verdunstungskälte sank schließlich die Temperatur um 5°C. Bei einem Starkregenereignis kann auch schon mal die Temperatur um 10°C oder mehr sinken. Dabei wird aber auch kältere Höhenluft in die Bodenschicht eingemischt. Außerdem wird z. B. durch ein Gewitter eine viel größere Fläche als das Gewächshaus gewässert.

Volker benutzte den längeren grünen Schlauch für unsere Kräuterspirale. Von Zeit zu Zeit legte er den Schlauch um und erreichte dadurch alle Pflanzen der Spirale. Zwischendurch pausierte Volker im Schatten und pustete ein mitgebrachtes Planschbecken auf. Nachdem das Gewächshaus und die Kräuterspirale mit Nass versorgt waren ging es an alle Töpfe und den Acker. Auch hier galt es von Zeit zu Zeit den Schlauch zu verlegen.

In der Zwischenzeit kam Katharina mit dem kleinen Elias angeradelt. Katharina verschwand in die Casa Esmeralda und legte Elias schlafen. Anschließend stellte sie zunächst Petra ab und bewässerte stattdessen unsere Beerenbüsche, Apfelbäume und Erdbeeren. Außerdem goss Katharina die Tomaten des Hauptgartens ausgiebig.

Nach einer Weile war Elias aufgewacht. Katharina nahm den kleinen mit zum Wiesengrundstück und half Volker beim Wässern der Kürbispflanzen. Danach übernahm sie auch das Gießen im Mambogarten.

Auf der Wiesenfläche war Volker inzwischen bei den Busch- und Stangenbohnen angekommen. Leider gab es zwischen den Stangenbohnen noch kein Bewässerungsgraben. Volker schnappte sich einen Spaten und buddelte kleine Gräben, durch die sich das Wasser an den Stangenbohnen verteilen sollte. Nebenher ließ Volker Petrus im Mambogarten kreisen. Der streikte aber zeitweise und blieb plötzlich stehen.

Als nächstes tauchten Ingo und Julia im heißen Gemeinschaftsgarten auf. Ingo versuchte mit Volker Petrus im Mambogarten wieder in Gang zu bringen das gelang vermutlich, weil jetzt der Wasserdruck stimmte. Es war nur noch ein Schlauch am Wasserhahn der Wiesenfläche angeschlossen. Ingo verlegte anschließend Perlschläuche zwischen den Beerenbüschen des Hauptgartens und für die Tomaten des Gartenhauses Zwei.

Julia kümmerte sich hingegen um Nährstoffe für unsere Tomaten. Sie verteilte Brennnesseljauche und düngte damit unsere Pflanzen. Julia pflückte außerdem Brombeeren und kleine Tomaten. Darüber hinaus erntete Julia riesige Zucchinis.

Inzwischen pflückte Katharina Holunderbeeren aus denen sie Holundergelee produzieren wollte. Im Mambogarten gibt es einen besonders großen Holunderbusch und da kam sie nicht richtig an die Beeren heran. Volker kam ihr zur Hilfe und pflückte eine weitere Handvoll Holunderbeeren.

Auf der Wiesenfläche füllte Volker inzwischen das Planschbecken und machte es sich im Wasser gemütlich. Inzwischen waren auch Iris und Birk im Vitalisgarten angekommen. Iris fand in der Nähe des Gartenhaus Zwei eine volle Wassertonne. Mit Hilfe dieses Wassers goss sie unseren großen Apfelbaum, die Rosenstöcke und andere Pflanzen. Birk half ebenfalls beim Wässern im Hauptgarten.

Wir ernteten auch noch Busch- und Stangenbohnen. Julia, Iris und Birk sammelten eine stattliche Menge Bohnen, die wir gerecht untereinander verteilten.

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Heiß war es immer noch, weshalb wir letztlich das Gärtnern einstellten und uns in den Schatten verkrochen. Paula und ihre Mutter Claudia kamen noch zu Besuch und brachten Volker den Schlüssel vom Schrebergartengelände. Am Ende verteilten Birk und Volker noch das Wasser des Planschbeckens. Zusammen kamen etwa 15 Gießkannen.

01. August 2020 Rosenknospen

Der August startete direkt mit einem heißen Tag. Die Temperaturen kletterten über 30°C, weshalb uns das Gärtnern nicht sehr einfach fiel. Aufgrund der Trockenheit wässerten wir vornehmlich. Außerdem säten wir Buschbohnen aus, jäteten und ernteten Buschbohnen, Kartoffeln, Brombeeren, Gurken und Zucchini.

Iris und Birgitt waren die ersten im Vitalisgarten. Die Sonne schien nach kleinen Regengüssen am Morgen. Schnell kletterten die Temperaturen über die 30°C und so waren wir alle über Schattenplätze und Wasser erfreut.

Iris führte Birgitt zunächst durch den Vitalisgarten. Birgitt war zum ersten Mal in unserem Gemeinschaftsgarten und war direkt begeistert. Die nächsten, die in den Garten kamen, waren Katharina, Volker und der kleine Elias. Iris und Birgitt kümmerten sich als nächstes um das Beet B4. In der Vorwoche hatte Michael dort vertrocknete Erbsenpflanzen entfernt. Jetzt säten Iris und Birgitt Buschbohnen ins Beet. Leider reichte der Platz nur
für zwei Reihen.

Katharina ging zur Wiesenfläche und erntet dort Stangenbohnen. Iris und Birgitt kamen ebenfalls hinzu und ernteten mit. Volker fing an auf der Wiesenfläche zu wässern. Astrid schaute ebenfalls vorbei und half beim Ernten von Buschbohnen. Birgitt half nun Volker beim Wässern des Ackers. Nachdem das Wiesengrundstück versorgt war, ging es mit dem Gießen im Mambogarten weiter. Diesmal mischte auch Astrid beim Wässer mit.

In der Zwischenzeit waren auch Michael, Regina und Paula eingetrudelt. Paula war aufgrund der Sonne etwas angeschlagen und erntete Buschbohnen. Michael verzog sich in den Schatten des und jätete zwischen den Zucchinipflanzen und Gurken. Regina half Volker beim Wässern von weiteren Pflanzen. Beim Bekämpfen des Japanischen Knöterich hatte sie leider keinen Erfolg. Dazu war es vielleicht auch einfach zu heiß.

Katharina schnappte sich einen Sonnenschirm und spannte diesen über dem Acker auf. Sie jätete unseren Holzschnitzelweg und grub einige Kartoffeln aus.

Astrid bewies Geduld und wässerte den Hauptgarten. Dazu nahm sie unseren Schlauch und goss einzelne Beete als auch Beerenbüsche und andere Pflanzen. Außerdem pflückte sie an unterschiedlichen Stellen Brombeeren.

Birk kam ebenfalls vorbei und versuchte zwischen den Kartoffelreihen zu jäten. Dummerweise kamen dadurch auch einige Kartoffeln an die Oberfläche. Birk erntete also gleichzeitig Kartoffeln.

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Zwischendurch trafen sich die meisten auf der Wiesenfläche im Schatten und ruhten. Die Hitze ließ keine starken körperlichen Arbeiten zu, weshalb es hieß zu entspannen. Iris hatte noch Lust sich um unsere Rosen zu kümmern. Sie schnitt dazu einige vertrocknete Rosenknospen ab. Zum Schluss teilten wir untereinander die Ernte auf, räumten auf und machten uns auf den Heimweg.

25. Juli 2020 Birnengate

Die ersten Gärtnerinnen im Vitalisgarten waren diesmal Karin und Evelyne. Beide schauten sich erst auf der Wiesenfläche um und fingen an im Acker zu jäten. Leider haben es die Beikräuter auch durch die Holzschnitzel geschafft sich einen Weg zu bahnen. Da sind wohl deutlich mehr Holzschnitzel notwendig um Beikräuter zu unterdrücken.

Da es wieder in der Woche zuvor trocken war und auch kein ausgiebiger Niederschlag angekündigt wurde hieß es unsere Pflanzen zu wässern. Karin legte direkt zwei Schläuche aus und wässerte zunächst die Pflanzen auf dem Acker.

Nach einer kurzen Zeit kamen Katharina, Volker und der kleine Elias in unseren Gemeinschaftsgarten. Die drei pilgerten zur Casa Esmeralda und öffneten dort alle Tore. Katharina kümmerte sich gleich um die Verfeinerung der Spüle. Sie suchte nach Material um einen Wasserhahn an der Spüle zu installieren. Sie fand einen Hahn und passende Anschlussstücke an die sie einen Schlauch montieren konnte.

Volker kümmerte sich derweil um unseren Kühlschrank. Dieser stand unter Wasser weil nach dem Ausschalten des Stroms Eiswürfel geschmolzen waren. Volker entfernte das Wasser und putzte den Kühlschrank bei dieser Gelegenheit. Das Putzen hatte dieser wiederum nötig.

Ingo schaute kurz vorbei und half Katharina beim Montieren des Schlauches. Der Anschluss war nicht dicht und da hieß es die richtige Technik anzuwenden. Am Ende war die Verbindung nahezu dicht und der Wasserhahn war installiert. Es gibt jetzt also auch fließendes allerdings kaltes Wasser an der Spüle.

Inzwischen war Michael aufgetaucht. Volker schlug Michael vor, das Minzbeet fertig zu stellen. Die beiden gingen also zum großen Apfelbaum und entfernten die letzten Grasreste auf der für das Minzbeet vorgesehenen Fläche. Volker nahm die Afrikanische Hacke und löste Grasstücke ab. Michael entfernte mit Hilfe des Durchwurfsiebs die daran hängende Erde. Zwischendurch machte Volker eine Hackpause und rieb ebenfalls die Grasstücke am Sieb. Nach einer Weile war das Gras entfernt. Jetzt hieß es das Beet einzurahmen. Dazu besorgte Volker einen Zollstock und er machte sich zusammen mit Michael auf die Suche nach passenden Balken. Die Auswahl war recht groß und so wurden die beiden schnell fündig. An der langen Seite hieß es einen vier Meter langen Balken zu vergraben und auf der kurzen Seite war ein etwa eineinhalb Meter langer Balken ausreichen. Der Boden war steinhart, weshalb es anstrengend war den Balkengraben auszuheben. Letztlich waren die Balken vergraben und umrahmen jetzt das Minzbeet.

In der Zwischenzeit war Julia aufgetaucht. Ihr war direkt aufgefallen, dass im Mambogarten alle Birnen geerntet waren. Das fand sie nicht sehr lustig, denn sie hatte sich auf Birnen gefreut. Vielleicht waren die Birnen für The Good Food gepflückt worden. Letzteres wurde aber später nicht bestätigt und nach wie vor ist unklar, wer die Birnen einheimste.

Julia pflanzte zusammen mit Karin Jungpflanzen in die Beete des Hauptgartens. Anschließend düngte sie unsere Starkzehrer mit Brennnesseljauche.

Mit von der Partie waren diesmal auch Astrid und Paula. Astrid kümmerte sich um den Mambogarten und jätete dort. Später pflückte sie Brombeeren, leider waren die meisten noch nicht ganz reif. Paula kümmerte sich hingegen um unsere Buschbohnen. Sie zog zunächst Bewässerungsgräben und wässerte die Pflanzen. Anschließend erntete Paula Buschbohnen und brachte eine stattliche Menge Bohnen zusammen.

Das Minzbeet musste natürlich noch bestückt werden. Julia und Karin stellten kleine Minzpflanzen zur Verfügung. Katharina grub in der Kräuterspirale etwas Pfefferminze aus und wir befreiten die Apfelminze aus ihrem Topf. Katharina und Volker pflanzten also insgesamt vier Minzpflanzen ein. Diese waren noch etwas verloren im Beet, wir hoffen aber, dass sich die Pflanzen stark verbreiten.

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Am Ende des Gartentreffs musste noch an unterschiedlichen Stellen gewässert werden.