Jäten und Jäten 02. Juni 2018

Das war ein langer und sonniger Gartentreff im Vitalisgarten. Uns wurden Sachen zurückgebracht, wir können wieder unseren grünen Strom nutzen, wir jäteten und jäteten, schützten unsere Kohlpflanzen, pflanzten Minze, Gurken, Zucchini und Basilikum ein und säten Kräuter aus und jäteten wieder.

Dieses Mal begann der Gartentreff im Vitalisgarten mit der Rückgabe von geliehen Sachen der Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Carolin hatte unseren Pavillon und eine Biertischgarnitur für den 1. Geburtstag ihres Sohnes ausgeliehen. Dafür haben wir jetzt eine Transportfahrt gut! Volker nahm die Sachen in Empfang und lagerte sie im Gartenhaus Zwei.

Volker war zunächst alleine im Garten. Er wechselte die Sicherung unserer Solaranlage. Die war beim Einbau einer neuen Wasserstelle auf der Wiesenfläche durchgebrannt, als wir eine Eisenplatte mit einer Flex durchsägen wollten. Jetzt ging unser Kühlschrank wieder und Volker konnte seinen Laptop mit grünem Strom aufladen. Als nächstes legte sich Volker in die Hängematte und sah Vögeln beim Fliegen zu.

Vatsal tauchte als zweiter im Garten auf und wurde freudig begrüßt. Die beiden unterhielten sich fortan über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie. Kurz später kam Sky zum ersten Mal in den Vitalisgarten und schenkte uns eine Mojito-Minze und brachte eine Mahnung der Haftpflichtversicherung vorbei. Letztere lagerte nämlich noch bei unserem ehemaligen Vorsitzenden Thomas. Vatsal und Volker machten sich nützlich und fingen an zu jäten. In unseren Beeten hatten sich viele Beikräuter breit gemacht und so war es gut, dass wir unsere Nutzpflanzen freistellten.

Als nächstes kamen Lara, Karin und Chris in den Vitalisgarten. Lara und Karin begaben sich ebenfalls ans Jäten. Darüber hinaus hatte Karin Tagetes- und Rotkohlpflanzen mit dabei, die wir nun in die Erde pflanzten. Ebenfalls ins Beet kamen die ersten Gurken und Mangold wurde nachgesät. Chris tat sich mit Vatsal zusammen und die beiden unterhielten sich ausgiebig.

Lishan und Katharina stießen dazu und kurz später kamen Iris und Birk mit ihren Kindern und weiterer Verwandtschaft in den Vitalisgarten. Katharina machte sich gleich ans Werk und plante mit Karin wohin Zucchini gepflanzt werden sollten. Außerdem baute sie mit Hilfe eines dichten Netzes einen Schutz für Kohlpflanzen. Der Kohlweißling setzt nämlich gerne seine Eier in Kohlpflanzen und die geschlüpften Raupen fressen dann fröhlich. Diesen Schmetterling sahen wir häufiger durch den Garten fliegen, weshalb der Schutz angebracht war.

Lishan nahm ein paar übrig gebliebene Erdbeerpflänzchen und setzte diese in das freigelegte Beet des neuen Grundstücks. Unterdessen waren Katharina, Karin und Volker damit beschäftigt die Brennesseljauche durchzuseihen. Dabei kamen seltsame Larven zum Vorschein. Wer diese in die stinkende Brühe legt muss hart gesotten sein. Außerdem pflanzte Volker junge Basilikumpflanzen zwischen unsere Tomaten. Nachtschattengewächse und Lippenblütler verstehen sich nämlich prächtig.

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Am Ende des Gartentreffs verlagerten wir unsere Aktivitäten auf das Wiesengrundstück. Wir entfernten eine Pimpernellpflanze und säten an die gleiche Stelle Koriander. Karin entfernte Dost aus dem Apfelkübel und säte stattdessen Kapuzinerkresse. Letztere zieht Läuse an und soll damit den kleinen Apfelbaum vor Schädlingen schützen. Auf dem kleinen Acker ging es weiter mit dem Jäten der Kartoffelhügel. Zum Schluss versuchten wir noch frisch Eingepflanztes vor Schnecken zu schützen. Wenig später beendeten wir diesen ereignisreichen Gartentreff.

Ungewöhnlicher Gartentreff 26. Mai 2018

Sonnig und heiß war dieser Gartennachmittag. Leider wurde dieses mal wegen der Hitze nicht im Vitalisgarten gegärtnert. Stattdessen spendete uns Evelyne vier neue Stühle und Lena fünf Tomatenpflänzchen, Volker gab Führungen und erstellte unsere Solarpreis-Bewerbung und Aniko und Volker finalisierten die Klimatag-Aktion im Zoo.

Volker war der erste im Gemeinschaftsgarten. Er war pünktlich im Vitalisgarten, da er hoffte, dass Carolin von uns ausgeliehene Sachen zurückkommen. Carolin gab aber später bekannt, dass sie wegen eines Festes nicht mit dem Auto fahren konnte. Volker pflückte stattdessen die ersten Erdbeeren, die sehr gut schmeckten.

Zunächst tauchte sonst niemand auf und deshalb widmete er sich dem Deutschen Solarpreis 2018. Er erstellte unsere Bewerbung für den Preis, denn wir besitzen eine tolle Solaranlage als Insellösung, die uns mit grünen Strom versorgt.

Unvermittelt standen Evelyne und ihre drei schon herangewachsenden Söhne im Vitalisgarten und brachten uns vier schwarze Stühle mit. Diese brauchen die vier wegen eines Umzugs nicht mehr und so freuen wir uns über die weitere Verwendung. Als Dank gab Volker der Familie einen ausführlichen Rundgang durch unseren Gemeinschaftsgarten.

Es wurde noch wärmer und es blieb dabei, dass Volker allein im Garten war. Er zog sich in die Casa Esmeralda zurück und döste ein wenig. Anschließend nahm er Stifte in die Hand und malte Autos an, die für eine Aktion beim Klimatag im Zoo benötigt wurden. Nach einer Weile waren alle Autos angemalt und konnten von ihm ausgeschnitten werden. Während des Zuschneidens hörte Volker Schritte und dachte Aniko käme angeschritten. Nein, es war Lena, die uns übergebliebene Tomatenpflanzen brachte. Volker zeigte Lena ebenfalls unseren Garten. Dieses Mal aber nur kurz, denn Lena hatte es eilig. Überraschend war, dass sich Lena vorstellen könnte mit ihrem Freund in das heruntergekommene Gartenhaus Zwei zu ziehen. Natürlich würden die beiden es zuvor renovieren. Wir haben für die Nutzung aber erstmal andere Vorstellungen.

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Als Lena sich am frühen Abend verabschiedete, tauchte Aniko auf und gesellte sich zu Volker. Die beiden arbeiten fortan weiter an der Klimatag-Aktion. Volker laminierte die gezeichneten Teile und Aniko schnitt diese sorgfältig aus. Am Ende des Gartentreffs goss Volker unsere Nutzpflanzen und erntete Salat. Anschließend war dieser ungewöhnliche Gartentreff kurz vor 22 Uhr in der Dämmerung zu Ende.

Bruchstückhaft 19. Mai 2018

Dieses Mal war in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA verhältnismäßig viel los. Wir konnten Beikräuter entfernen und Nutzpflanzen ausfindig machen und lösten sechs Pflanzkisten auf. Der Garten verkleinert sich also gerade, da die Zukunft von HELGA ungewiss ist.

Kurz nach 13 Uhr erschien als erstes Volker im Gemeinschaftsgarten HELGA. Er sichtete erneut Müll und holte diesen mit dem Zauberrechen aus den Ecken. Nach einer kurzen Weile kam erfreulicherweise wieder Carlo vorbei und packte mit an. Etwas später tauchten schließlich noch sowohl Yvonne mit Christine-Joel als auch Chris mit Mohammed auf. Yvonne und Christine-Joel jäteten gleich in unseren Pflanzkisten während Volker mit Chris Müll entsorgte. Volker verstärkte die beiden Mädels und versuchte sein Wissen bei der Beikräuteridentifizierung auszupacken. Es war nämlich nicht immer ganz einfach zu entscheiden welche Pflanze weichen sollte und welche bleiben durfte. Zum Abschluss mulchte Mohammed mit den aussortierten Pflanzen die nackte Erde.

Carlo war unterdessen auf der Suche nach defekten Pflanzkisten. Einige Kisten waren durch den Umzug beschädigt worden und an anderen hat der Zahn der Zeit genagt. Da die Zukunft von HELGA ungewiss ist, ist es sinnvoll die Anzahl der Pflanzkisten zu verkleinern. Dadurch entsteht aber ein Haufen Mutterboden, den wir momentan nicht gebrauchen können. Den könnt ihr euch also gerne bei Bedarf abholen. In der Mitte der Abbruch-Aktion kamen Mohammed und Volker Carlo zur Hilfe. Am Ende hatten die drei sechs Pflanzkisten aufgelöst und die Buchstaben von HELGA sind nur noch bruchstückhaft zu erkennen.

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Am Abend fuhr Volker noch in den Vitalisgarten wo er zusammen mit Lara, Katharina und Aniko über die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung diskutierte. Wir schauten, was noch bis zum 25. Mai umgesetzt werden sollte und wie wir Texte rechtlich prüfen können. Zum Abschluss des Tages jäteten Lara und Volker noch das Beet A4 und entfernten eine große Anzahl Beikräuter.

Vor der Feier 12. Mai 2018

Vor der Südfrüchte-ins-Freie-Feier pflanzten wir bereits einige Tomatensorten ein. Wir sammelten Löwenzahnsamen, gruben das vierte Gewächshausloch und bauten ein kleines Bohnen-Tipi.

An diesem Samstag war Chris unser Gastgeber. Er war gegen 13 Uhr zusammen mit einem syrischen Flüchtling im Vitalisgarten. Mohammed spricht bereits verständliches Deutsch und ist froh etwas mit Chris unternehmen zu können. Chris zeigte Mohammed unseren Gemeinschaftsgarten und die beiden spielten eine Partie Boccia auf der Wiese.

Iris war ebenfalls kurz um 13 Uhr im Garten und nahm einen Bohraufsatz entgegen. Den brachte Janos vorbei und wir benötigen ihn zum Mischen von Beton für unser neues Gewächshaus. Iris verabschiedete sich wieder, kam aber etwas später erneut in den Garten und sammelte zusammen mit ihren Kindern Kai und Bastian und dem Nachbarsjungen Cartier Löwenzahnsamen auf unserer neuen Pachtfläche. Außerdem baute sie aus getrockneten Bambusstäben ein Tipi für Bohnen.

Karin kam ebenfalls zum Gartentreff und bereitete unsere Mitmachaktion der Südfrüchte-ins-Freie-Feier vor. Da schlechtes Wetter vorhergesagt war und Sturmböen möglich schienen fing Karin damit an unsere Tomaten einzupflanzen. Außerdem plante sie zusammen mit Iris die Positionierung der unterschiedlichen Tomatenpflanzen. Dazu zählen beispielsweise Rosi Marunte, Tigerella und eine Wildtomate.

Später als üblich tauchte auch Volker im Vitalisgarten auf. Er war zunächst noch auf einer Geburtstagsfeier im Westerwald, verabschiedete sich aber am Mittag, um noch einen Teil des Gartentreffs mitzubekommen. Er sammelte ebenfalls Löwenzahnsamen und grub das vierte Loch für das Fundament des Gewächshauses. Letzteres gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn Volker traf im untersten Bereich des Loches auf eine Lehm-Kies-Schicht. Die ließ sich nur schwer abtragen und da war eine andere Technik gefragt. Mit viel Schweiß und Geduld erreichte Volker schließlich die geforderte Tiefe von 80 cm.

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Am Ende des Gartentreffs goss Volker unsere Beete. Aniko schneite herein und brachte uns noch eine mobile Herdplatte vorbei. Volker fuhr mit dem Rad nach Lindental und besorgte uns zwei Klappstühle, die wir von Andrea über nebenan.de geschenkt bekamen. Er packte die Klappstühle auf den Gepäckträger und transportierte sie in den Vitalisgarten. Dort wartete noch Wasser in zwei Gießkannen, das Volker auf der Wiesenfläche an Jungpflanzen spendete.

Übernahme 05. Mai 2018

Ein sonniger und warmer Gartentreff lockte viele GärtnerInnen in den Vitalisgarten und ließ uns viel erledigen. Für uns mähte unser Held Janos unser neues Pachtgrundstück. Wir bereiteten Beete für unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier vor, erstellten ein tolles Bohnengerüst, verpflanzten Walderdbeeren, sichteten das neue Gartenhaus, pflanzten Jungpflanzen ein, besorgten Getränke und gossen.

Am 03. Mai hatten wir unsere neue Pachtfläche übernommen. Die vorherigen PächterInnen hatten das Grundstück samt Haus aufgrund der Kosten aufgegeben. Wir können es günstiger pachten, da wir uns um die Fläche kümmern und der Stadt Kosten ersparen. Dummerweise war das Gras der Wiesenflächen des Grundstücks schon zu hoch für unseren Spindelmäher. Da half es den Vater von Aniko zu kontaktieren. Janos machte sich umgehend auf den Weg in den Vitalisgarten und wurde dort herzlich von Volker begrüßt. Mit Hilfe des mit Benzin angetriebenen Rasenmähers war das Gras flux gekürzt und das Grundstück sah gleich ansehnlicher aus.

Als Volker Janos eine kurze Gartenführung bot tauchte gleich als nächstes Annesophie im Garten auf. Kurz darauf erschienen auch Christine und Kosta mit ihrem kleinem Baby Simon. Annesophie, Christine und Volker gingen direkt ans Werk und jäteten unser Tomatenbeet. Anschließend luden wir unsere Schubkarre mit Kompost und verteilten den Kompost unter dem Tomatendach damit die Tomatenpflanzen genügend Nährstoffe zur Verfügung haben. Auf gleicher Weise verfuhren wir mit dem Beet C1, in das Paprika gepflanzt werden soll.

In der Zwischenzeit war der Bruder von Kosta eingetroffen. Nico kennt sich ein wenig mit statischen Verhältnissen und der Bauweise von Häusern aus. Wir hatten die Idee einen Aktionsraum im neuen Gartenhaus entstehen zu lassen. Dafür müsste dann aber die eine oder andere Wand weichen, da das Haus aus vielen kleinen Zimmern besteht. Letztendlich scheint nur eine Wand für eine Raumvergrößerung geeignet zu sein.

Derweil waren Karin, Leonie, Lara, Beate, Fred, Vatsal und Chris ebenfalls im Garten aufgetaucht. Leonie und Fred machten sich daran ein Beet auf der neuen Pachtfläche für Walderdbeeren zu jäten. Im Beet war Gras gesät worden und gewachsen, damit sich keine Beikräuter breitmachen sollten. Leonie und Fred entfernten jetzt also das Gras und legten die Fläche für die umgesiedelten Erdbeeren frei. Annesophie pflanzte inzwischen Mairübchen und Scheerkohl ins Beet B3. Lara war mit Kosta unterwegs und kaufte Getränke für unsere anstehende Feier ein und Chris entspannte sich im Schatten.

Dieses Mal sollen unsere Stangenbohnen so hoch wie möglich ranken können. Im letzten Jahr bekamen sie lediglich Mais als Kletterhilfe und das war suboptimal. Karin, Beate und Vatsal bauten also ein Stangenbohnengerüst. Vatsal besorgte lange Bambusstangen aus dem Bambusareal des Schrebergartengeländes. Gemeinsam banden die drei jeweils zwei Stangen aneinander und rammten die beiden Stangen in den Boden, so dass eine V-Form entsteht. Wir setzten anschließend weiter Stangenpaare in Reihe, so dass ein Bohnengang entstand. Am Ende bauten Karin und Beate aus Stabilitätsgründen noch eine Querverstrebung ein.

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Nach den vielen Aktivitäten verabschiedeten sich die meisten unserer GärtnerInnen. Am Ende gossen Karin, Chris und Volker einige Jungpflanzen, da sonnig-warmes Wetter vorhergesagt war. Chris und Volker betrachteten von der Gartenbank die Ergebnisse des Tages als Aniko plötzlich auftauchte. Sie hatte Lust am Radfahren gehabt und wollte noch ein wenig für den KlimaTag im Zoo malen. Auch Volker nahm sich einen Bleistift und malte einige Dachschindeln. Kurz darauf war der Gartentreff zu Ende, an dem so viele Menschen im Garten aktiv waren.

Tag des Gärtnerns 01. Mai 2018

Am Tag der Arbeit veranstalteten wir einen Sondergartentreff bzw. den Tag des Gärtnerns im Vitalisgarten. Wir säten Radieschen und Erbsen nach, verbesserten unser Tomatendach, pflanzten Jungpflanzen ein, jagten Löwenzahn und buddelten ein weiteres Loch für das Gewächshausfundament.

Unser Sondergartentreff startete dieses Mal erst um 14 Uhr im Vitalisgarten. Volker öffnete die Tore und kurz darauf erschien Karin im Garten. Die beiden suchten ein langes Brett zum Beheben des Durchhängens des Tomatendachs. Leider war kein langes Brett mehr vorhanden, weshalb sich Volker zum Holzlager vom Containerdienst Dörr aufmachte. Dort angekommen überraschte ihn ein Bauzaun. Mit etwas Geduld fand er einen Durchschlupf und ein vier Meter langes Brett, das er anschließend per Rad in den Vitalisgarten transportierte.

Im Vitalisgarten entnagelte Volker das Brett und überraschenderweise kam Davide im Garten vorbei. Dieser wollte Volker eine Unterschrift in Bezug auf eine Vereinsversammlung leisten. Dummerweise hatte Volker die Anwesenheitsliste nicht mit und so musste Volker erneut ausrücken und diesmal die Liste besorgen. In diesem Moment schneite Janina herein.

In der Zwischenzeit machte sich Davide nützlich und half Karin das lange Brett auf die richtige Länge zu sägen und anzubringen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn jetzt hängen in der Mitte des Dachs die Doppelstegplatten weniger stark durch.

Davide verabschiedete sich und die verbliebenden drei GärtnerInnen pflanzten Jungpflanzen ins Beet, säten Radieschen und Erbsen nach und jagten im Schrebergarten Löwenzahn. Chris und Ingo tauchten nun auf und die gärtnerische Aktivität verschob sich kurze Zeit später in Richtung Wiese und Acker. Auch dort konnte Volker Löwenzahn ausstechen. Chris hackte die Kartoffelerde locker, da sich nach den Niederschlägen eine harte Erdkruste gebildet hatte. Karin pflanzte Kardonenjungpflanzen in das neue Staudenbeet und setzte zwei Prunkwinden an den Zaun.

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Ingo, Chris und Volker buddelten fortan Löcher für unser Gewächshausfundament. Ingo stach eine neue Fläche für ein Loch aus, die etwas größer wurde als vom ersten Loch. Los ging die Buddelei und wir mussten schnell feststellen, dass ein 45 cm breites Loch wesentlich länger zum Graben benötigt als ein 30 cm breites Loch. Am Ende verabschiedeten sich Chris und Ingo, weshalb Volker das Loch zu Ende grub. Katharina schaute nach ihrer Arbeit vorbei und säte noch Rucola nach. Der Sondergartentreff neigte sich dem Ende zu und gemeinsam blickten wir auf einen erfolgreichen Nachmittag des Gärtnerns zurück.

Löwenzahnjagd 28. April 2018

Dieses Mal galt es den Nordwestteil des Ackers zu jäten. Außerdem ging es darum Löwenzahn auszustechen. Am Ende des Nachmittags kamen Beate und Fred zum ersten Mal in den Garten und es gab ein Planungstreffen.

Volker war zunächst allein im Vitalisgarten. Es hatte sich ungespültes Geschirr, Gläser und Besteck angesammelt. Er nahm sich ein Herz und spülte die dreckigen Dinge ab.

Janina schneite herein und die beiden begaben sich auf den Acker und begannen den Nordwestteil zu jäten. Unter den Pappen, die wir zur Unterdrückung von Beikräutern verlegten, hatten sich sehr viele Schnecken versammelt. Diese sammelte nun Volker auf. Chris schneite ein und half beim Jäten. Volker schnappte sich den Spaten und ging auf Löwenzahnjagd. Nihal kam ebenfalls vorbei und half Volker beim Ausstechen von Löwenzahn. Chris verabschiedete sich und an seiner Stelle schaute Vatsal vorbei.

Beate und Fred kamen zum ersten Mal in den Vitalisgarten und Volker führte die beiden zunächst durch den vorderen Wiesenteil. Anschließend ging er mit den beiden in den Schrebergartenteil des Vitalisgartens. Am Ende der Führung erklärte er Beate und Fred wie die Organisation des Vereins funktioniert.

Anschließend gingen die drei zurück zum Acker. Janina und Nihal waren bereits aufgebrochen und so galt es zu viert den letzten Beikräutern den Garaus zu machen. Zu viert war das Jäten recht schnell erledigt und wir konnten gemeinsam über die Hühnerhaltung diskutieren. Zuletzt trudelte Lara ein, als sich Beate und Fred in Richtung Eifel aufmachten.

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Zu dritt ging es weiter mit dem Planungstreffen. Es ging um die Südfrüchte-ins-Freie-Feier, die am 13. Mai stattfinden soll. Wir unterhielten uns auch über die Möglichkeiten einen kleinen Leihladen zu eröffnen. Es ging ebenso um den Tag der Nachbarn und eine mögliche Kooperation mit FINK. Am Ende schneite Katharina ein und die verbliebenen drei Gärtnernden, Vatsal war bereits auf dem Heimweg, räumten auf und fuhren nach Hause.

Barcamp Düsseldorf 21. April 2018

Erneut nahmen wir an einer Mitwirkstatt der Initiativenberatung des Projekts Mehrwert NRW teil. Dieses Mal fand die Mitwirkstatt als Barcamp mit 40 Aktiven in Düsseldorf statt. Wir erfuhren, wozu wir den Vitalisgarten noch nutzen können, die Idee eines Leihladens kam auf und es tauchten weitere Tricks auf, um Mitglieder zu gewinnen.

Im Vitalisgarten öffneten Lara und Iris die Tore für den samstäglichen Gartentreff und so einiges von der ToDo-Liste konnte abgehakt werden. Das Dach unseres Frühbeets ist jetzt mit Scharnieren befestigt und weitere Kartoffeln kamen in die Erde. Für die anstehende Lieferung des Gewächshauses bereiteten sie ein kleines Podest aus Paletten vor, damit die Einzelteile bis zum Aufbau sicher vor Nässe und Schmutz gelagert werden können.

Außerdem wurden kleine Selleriepflanzen eingesetzt. Bei dem schönen Frühlingswetter werden sie und die anderen Jungpflanzen sicher bald größer und fügen der wunderschönen Blütenpracht im Garten neue Farbtupfer hinzu.

Dieses Mal der Gartentreff ohne Volker statt, denn er war mit dem Zug unterwegs nach Düsseldorf. Nach einem kleinen Hexenschuss war das Gärtnern sowieso keine gute Sache. Da passte es, dass er sich in der Mitwirkstatt einbringen konnte. Im Zug traf Volker Corinna und erzählte ihr vom netten Bastelabend im Vitalisgarten. Dort hatten wir Stadtelemente gemalt und wollen für die Agora Köln die Veränderungen der Stadt anschaulich machen.

In Düsseldorf angekommen lief Volker zur Beratungsstelle der Verbraucherzentrale wo das Barcamp stattfand. Zu Anfang gab es eine kurze Vorstellungsrunde und wir legten die Themen für das Barcamp fest. Da vier bis fünf Sitzungen gleichzeitig stattfanden, war es teils schade, dass man sich zwischen interessanten Themen entscheiden musste. Das ist aber die Natur des Barcamps.

Los ging es mit der ersten Barcamp-Runde. Volker hatte das Thema “Mehr als ein Garten” mitgebracht und wollte erfahren, was wir über das Gärtnern hinaus im Vitalisgarten machen können. Das Ziel ist es nämlich Menschen unseren Gemeinschaftsgarten zu zeigen, fürs gemeinschaftliche Gärtnern zu begeistern und diese für die Nachhaltigkeit zu gewinnen. Im Gespräch kamen vier wesentliche Möglichkeiten auf: Zum Einen kann der Garten für Kooperationen genutzt werden. Dabei handelt es sich um “WinWin”-Situationen, also profitieren beide Parteien von der Kooperation. Beispielsweise könnten wir Schülerinnen und Schülern in deren Projektwoche das ökologische Gärtnern näher bringen. Zum zweiten können im Garten Veranstaltungen stattfinden, die nichts mit dem Gärtnern zu tun haben. Das könnten z. B. Filmabende sein oder ein Dartturnier. Andererseits können spezielle Angebote Menschen in den Garten bringen. Das könnte beispielsweise ein Lehmofen oder ein Leihladen sein oder Familien könnten für die Hühnerhaltung begeistert werden. Natürlich kann auch die Infrastruktur eines Gartens attraktiv sein. Zum Beispiel könnten Räumlichkeiten Initiativen zur Verfügung gestellt werden oder eine grüne Stromtankstelle könnten Menschen nutzen. Es gibt also viele Möglichkeiten außerhalb des Gärtnerns um Menschen in den Vitalisgarten zu bringen.

Nach dem Mittagessen auf der sonnig-heißen Terrasse starte die zweite Runde. In einer Sitzung ging es um die Eröffnung eines Leihladens. Da unser Verein Menschen schon Dinge ausleiht, war das Thema natürlich hochinteressant für uns. Wir haben gelernt, dass einige Bausteine für einen Leihladen notwendig sind. Der Leihladen braucht vor allem Gegenstände, einen Ort und Leute, die den Leihladen betreuen. Ansonsten muss man sich über finanzielle Dinge, Allgemeine Leihbedingungen, Mitgliedschaften, die Öffentlichkeitsarbeit und Spielregeln Gedanken machen. Eine Leihsoftware gibt es bereits und kann kostenfrei genutzt werden.

In der letzten Barcamp-Runde ging es wieder um das Thema “Mitglieder gewinnen”. Mit Hilfe eines Alternativansatzes machten wir uns zunächst Gedanken, was ein Fußballverein, ein Bienenvolk, ein Fitness-Studio oder eine Weltreligion tut um Mitglieder zu gewinnen. Der Blick über die eigenen Grenzen hinaus kann hilfreich sein um neue Ideen für sich zu gewinnen. Zum Beispiel könnte die Zielgruppe Neubürgerinnen und Neubürger lohnend sein. Auf dem Meldeamt könnten wir einen Gutschein für eine Gartenführung anbieten und so Interessenten gewinnen.

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Am Ende gab es eine kurze Zusammenfassung aller Sitzungen und wir bedankten uns herzlich beim Team der Initiativenberatung für die tolle Organisation. Die Mitwirkstatt hat uns erneut interessante Impulse geliefert und wir können diese für die Zukunft nutzen. Zu hoffen bleibt, dass im Herbst das Projekt Mehrwert verlängert wird und dass es nicht die letzte Mitwirkstatt war!

Jätmarathon reloaded 14. April 2018

Wir waren beim Helios-Veedelstag und in unseren Gemeinschaftsgärten HELGA und im Vitalisgarten aktiv. Im Gemeinschaftsgarten HELGA ging es mit dem Jäten weiter und wir lösten zwei Pflanzkisten auf. Außerdem besuchten wir die ‘Finken’.

Volker war zunächst für die Gartenwerkstadt Ehrenfeld auf dem Helios-Veedelstag anwesend, weshalb der Gartentreff erst um 14 Uhr startete. Der Termin beim Helios-Veedelstag hatt sich gelohnt, denn jetzt wissen die Lehrenden von unseren gärtnerischen Möglichkeiten und können diese ggf. für den Schulunterricht nutzen.

Zunächst war im Gemeinschaftsgarten HELGA wieder die Müllbeseitigung angesagt. Erneut kam eine Schubkarrenladung zusammen und der Zauberrechen half uns wieder. In der Zwischenzeit waren Michael und Kasimir eingetroffen und gemeinsam suchten wir eine Mülltonne für die Reststoffe.

Los ging der Jätmarathon und wir nahmen uns zu dritt die ersten Pflanzkisten vor. Zuerst identifizierten wir gemeinsam Nutzpflanzen, die in der Kiste verweilen sollten und anschließend hackten wir die übrigen Beikräuter aus. Mit etwas Kompost reicherten wir die Erde mit Nährstoffen an und mulchten am Ende die nackte Erde mit Beikräutern. Nach etwa acht gejäteten Pflanzkisten beendeten wir den Jätmarathon, denn Michael und Kasimir mussten zu einer Geburtstagsfeier aufbrechen. Zwischendurch war kurz Chris vorbeigeschneit. Er wollte aber nur kurz Hallo sagen und verabschiedete sich schnell wieder.

Volker war also wieder alleine und hatte keine Lust mehr zu jäten. Stattdessen nahm er sich vor zwei alte Pflanzkisten aufzulösen. Als erstes entnahm Volker die Erdbeerpflanzen der Pflanzkisten und dann schaufelte er die Erde in unsere Schubkarre. Mit der Erde füllte Volker die beim Pflanzkisten-Workshop gezimmerte Kiste. Am Ende setzte er mit etwas zusätzlicher Erde die Erdbeerpflanzen wieder ein.

Derweil waren Karin und Lara noch im Vitalisgarten und räumten unter anderem unseren schönen Blühstreifen neben dem Acker auf und versuchten die Schneckenplage einzudämmen. Die mühsam vorgezogenen Pflänzchen sind eigentlich für unseren und nicht deren Verzehr bestimmt!

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Am Schluss räumte Volker die abgebrochenen durchgefaulten Pflanzkistenteile in eine Ecke und säuberte mit einem Rechen den Gartenboden. HELGA war wieder sauber und so konnte Volker den Feierabend beim Ausklang des gelungenen Frühlingsfestes im Gemeinschaftsgarten FINK am Lagerfeuer genießen.

Jungpflanzen 07. April 2018

Viel zu tun gab es an diesem Gartensamstag im Vitalisgarten. Wir säten und setzten Zwiebeln und Jungpflanzen in Beete. Darüber hinaus arbeiten wir am Acker. Wir stellten den nördlichen Wiesenweg fertig, verpflanzten Lauchpflanzen auf dem Acker und jäteten den Nordostteil des Ackers. Außerdem ebneten wir die Gewächshausfläche noch besser.

Pünktlich um 13 Uhr trudelte Volker im Vitalisgarten ein. Er wurde von gefrusteten Schrebergärtnern begrüßt. Unsere Schebergartennachbarn versuchten nach der Winterpause wieder die Wasserversorgung in Betrieb zu nehmen. Dummerweise scheint es irgendwo ein Leck zu geben. Jedenfalls zeigt die Wasseruhr am Eingang einen Wasserdurchfluss an, obwohl alle Wasserhähne geschlossen sind. Jetzt ist guter Rat teuer und wir müssen uns gemeinsam auf die Fehlersuche begeben.

Wasser gab es also leider nicht und nach der schlechten Nachricht legte sich Volker ersteinmal in die Hängematte. Kurz danach kam Karin in den Garten und die beiden schmiedeten Pläne für den Nachmittag. Volker schnappte sich die afrikanische Hacke und zerkleinerte zunächst Kleepflanzen. Diese Zwischenfrucht dient als Gründüngung und kann jetzt in den Acker eingearbeitet werden. Den freien Platz nutzte Volker um die restlichen Rasenstücke in den nördlichen Wiesenweg einzubauen. Jetzt waren die beiden Wiesenwege fertig.

Im Schrebergarten galt es zunächst Jungpfanzen ins Beet zu bringen. Lara schaute vorbei und packte gleich mit an. Leider hatten wir alle Gartenhacken für den Jätmarathon in HELGA abgezogen. Deshalb machte sich Volker auf den Heimweg um die Gartenhacken und Wasser zu holen. Zurück im Garten hatten sich Annette und Carmen zu Lara gesellt und pflanzen Pflücksalate ins Beet B1. Michael war mit Kasimir eingetrudelt und die beiden säten unter der Anleitung von Karin Rote Bete ins Beet A4 ein. Volker schnappte sich unsere Knoblauchknollen und steckte Knoblauchzehen zwischen die Erdbeeren auf den Hügeln. Annette und Carmen übernahmen ebenfalls das Stecken von Knoblauchzehen. Wir steckten eine Reihe ins Beet B2 direkt neben die Zuckererbsen. Knoblauch verträgt sich mit vielen Pflanzen und dient als Gesundheitspolizei. Er beugt Pilzkrankheiten vor und hilft gegen Schnecken und Mäuse.

Karin übernahm das sorgfältige Einpflanzen weiterer Jungpflanzen, die sie zu Hause mühevoll großgezogen hatte. In Beete kam Wirsing, Winterpostelein, Rübstiel und Weißer Kohlrabi. Zum Schutz vor Schnecken verwendete Karin halbierte Plastikflaschen, die sie über die Pflänzchen stülpte. Leider hatten wir nicht genug Häubchen zur Verfügung. Hier versucht Karin mit Hilfe von Eierschalen einen Schneckenschutz aufzubauen. Ob sich die Nacktschnecken davon schrecken lassen? Wir werden sehen!

Auf dem Acker machten sich Lara, Kasimir, Michael und Volker ans Werk. Hier galt es die überwinterten jungen Porreepflanzen entlang des südlichen Ackerwegs zu verpflanzen. Als Erstes gruben wir Löcher. Anschließend stachen wir die Lauchpflanzen vorsichtig aus und versetzten diese. Nach der Umpflanzaktion galt es die leer geräumte Fläche zu jäten und die entstandenen Löcher zu stopfen. Am Ende säte Lara Sommerwicke als Gründüngung ein.

Chris war eingetroffen und verstärkte die kleine Truppe, bestehend aus Kasimir, Michael und Volker, zum Einebnen der Gewächshausfläche. Mit einem langen Balken und einer Wasserwage prüften wir ob die Fläche horizontal war und bewegten falls notwendig mit einem Rechen Erde in die richtige Richtung. Alle 50 Zentimeter nahmen wir eine neue Messung vor und führten dies in Nord-Süd- und in Ost-West-Richtung durch. Letztendlich war die Fläche nahezu waagerecht ausgerichtet.

Mit der afrikanischen Hacke abgehackte Kleepflanzen. Von Karin aufgezogene Jungpflanzen in einer Plastikbox.
Für Rasenstücke vorbereitetes Wiesenteilstück, rechts liegen Rasenstücke auf Paletten geparkt. Zwei Wiesenwege des Ackers sind fertiggestellt.
Junge Pflücksalate werden ins Beet B1 eingepflanzt. Carmen, Annette und Lara pflanzen junge Pflücksalate ins Beet B1.
Eine Knoblauchzehe wurde in ein Loch gesteckt und die Sonne strahlt sie an. Mit einem Zollstock wird der Abstand der Löcher für die zu steckenden Knoblauchzehen kontrolliert.
Eine braune Kröte aus dem Gartenteich auf der Hand von Kasimir. Der Acker: Vorne befindet sich Porree, der ausgestochen wird und im Hintergrund graben Michael, Kasimir und Lara Löcher für den Porree.
Eine entlang des südlichen Ackerwegs umgepflanzte Lauchpflanze. Michael und Chris ebnen die Gewächshausfläche mit Hilfe eines langen Balkens und einer Wasserwaage.

Wir räumten die letzten Gartengeräte auf und nachdem sich Lara verabschiedet hatte nahmen Chris und Volker geruhsam auf der Veranda der Casa Esmeralda Platz. Dieser sonnige Gartentag hatte Spuren im Vitalisgarten hinterlassen und hatte sich voll gelohnt.