Neuankömmlinge 01. Juni 2019

Diesmal ernteten wir Walderdbeeren und gezüchtete Erdbeeren. Wir jäteten um unsere Möhren und Zwiebeln herum, säten Buschbohnen ein und es gab das zweite Schnuppergärtnern. Wir mähten Rasen, jäteten zwischen Erdbeeren und gossen am Ende noch frisch Gepflanztes.

An diesem Gartentreff war Katharina S. die erste im Vitalisgarten. Sie wunderte sich erst, dass niemand da war, was sie aber nicht abschreckte. Sie öffnete das Tor zum Hauptgarten und entdeckte leckere Erdbeeren von denen sie direkt einige vernaschte. Reif waren sowohl gezüchtete Erdbeeren als auch Walderdbeeren.

Als nächstes kam Volker in den Garten und auch er war verwundert, dass keine Gastgeberin da war. Da war wohl etwas bei der Betreuung schief gelaufen. Volker lud direkt seinen Laptop mit grünen Elektronen auf und zeigte anschließend Katharina S. unsere Aufgabenliste. Letztere hatte Karin am 25. Mai erstellt bevor sie in ihren Sommerurlaub fuhr.

Auf dem Plan stand Jäten und so packten die beiden Gerätschaften und Gläser für Wasser ein. Es war der erste heiße Tag des Jahres und da war die Flüssigkeitszufuhr wichtig. Die beiden gingen nach vorne zur Wiesenfläche, zum Acker. In der Nordwestecke hatten sich Beikräuter breitgemacht und die galt es für die beiden zu entfernen. Blöderweise gab es kein Schatten, weshalb die Sonne auf Katharina S. und Volker einprallte. Katharina S. mag die Hitze und hatte zunächst wenig Probleme mit der Situation. Volker wurde es aber zu schnell zu warm, weshalb er sein T-Shirt wässerte. Durch diese Kühlanlage war Volker deutlich wohler zu Mute.

Katharina S. und Volker jäteten also zwischen den Zwiebeln und Möhren. Leider waren abermals nicht viele Möhren gekeimt. Zwischen den vielen Beikräutern ließen sich die Möhren aber recht einfach ausmachen. Nach dem Jäten waren die Möhren gut sichtbar und können sich jetzt besser entfalten. Das Jäten war also eine gute Sache.

Zwischen dem Jäten kam Dagmar in den Vitalisgarten und übernahm die Gastgeberschaft. Sie gärtnerte im Hauptgarten und erntete zunächst Salat und wusch den Salat. Anschließend holte Dagmar unsere Hängematte heraus und legte sich diese in den Schatten. Die Hitze verleitete sie also dazu eine Entspannungspause einzulegen.

Auch Katharina S. und Volker gönnten sich Jätpausen und zogen sich in den Schatten zurück. Selbst Katharina S. wurde es zu warm und sie war froh sich im Schatten kühlen zu können. Nun kamen Nicole und Michele in den Garten zum Schnuppergärtnern. Sie dachten das Schnuppergärtnern würde um 15 Uhr starten. Da gibt es auf unserer Webseite ein Problem, denn starten sollte es eigentlich um 14 Uhr.

Katharina S. verabschiedete sich und Volker widmete sich den beiden neuen Gärtnerinnen. Er führte die beiden durch die unterschiedlichen Gartenteile und beantwortete zahlreiche Fragen. Am Ende waren die drei in der Casa Esmeralda angekommen. Dort verwies Volker die beiden auf das von Karin angelegte Gartenbuch und die drei suchten sich die Aufgabe Buschbohnen in die Südostecke des Ackers zu bringen. Michele, Nicole und Volker stellten also das erforderliche Saatgut zusammen und die drei nahmen Werkzeuge mit.

Vor Ort legten Michele, Nicole und Volker Hand an und befreiten die für die Buschbohnen vorgesehene Fläche von Beikräutern und blühenden Feldsalatpflänzchen. Nach kurzer Zeit waren alle Beikräuter verschwunden und Volker ebnete die Fläche mit einem Rechen.

Nun war es an der Zeit unser Saatgut von Buschbohnen auf die Fläche zu verteilen. Nicht durch wildes Streuen sondern im Abstand von 10 cm in der Reihe und die einzelnen Reihen bekamen einen Abstand von 40 cm. Damit war klar, dass auf der verbliebenen Fläche noch vier Buschbohnenreihen Platz fanden. Mit zwei Schnüren markierte Volker die erste Reihe. Nach einer Pause hatten die drei kleine Stöcke besorgt mit deren Hilfe kleine Löcher entstanden. Die sollten etwa 4 cm tief sein, doch die trockene Erde ließ die Löcher wieder zufallen. Nachdem alle Löcher halbwegs standen nahm sich jeder ein kleines Saatguttütchen in die Hand und die drei säten unsere Zugpferd-Bohnensorte und zwar die Buschbohne Panama ein. Da noch reichlich Saatgut übrig war sollte auch die zweite Reihe mit dem Zugpferd bestückt werden. Dieses Mal zog Volker aber einen kleinen Graben. Den gerade zu halten und auf die richtige Tiefe zu bringen war gar nicht so einfach. Die dritte Reihe wurde ebenfalls mit der Buschbohne Panama versehen. Am Ende viel Michele ein, dass die Löcher stabiler würden, wenn die Erde feucht wäre. Also wässerte Volker die Fläche. Die letzte eingesetzte Reihe wurde schließlich perfekt mit der Buschbohne Cupidon eingesät, denn mit der feuchten Erde ließen sich tolle Löcher produzieren. Die Schnüre wurden richtig ausgerichtet und die drei setzten die Löcher direkt oberhalb der Schnüre. Die drei hatten also jetzt den Dreh raus und wissen wie sie am besten Buschbohnen einsäen.

Nach dem Einsäen gossen Michele, Nicole und Volker in unserem Gewächshaus. Dieses lag bereits im Schatten, so dass das Gießen problemlos möglich war. Michele verabschiedete sich anschließend und Nicole und Volker brachten die Werkzeuge zurück zur Casa Esmeralda.

In der Zwischenzeit waren zwei weitere Neulinge angekommen. Martina und Michael waren aus der Umgebung von Köln angereist und hatten Lust zu gärtnern. Früher stand ihnen ein Garten zur Verfügung. Jetzt leben die beiden in einer Wohnung ohne Balkon und Garten. Da freute es die beiden wieder Hand anzulegen. Dagmar begrüßte die beiden herzlich und zeigte ihnen unseren Hauptgarten. Außerdem hatte sie direkt eine Aufgabe parat. In der Nähe der beiden Häuser sollte der Rasen gemäht werden. Michael und Martina bekamen also unseren Spindelmäher in die Hand gedrückt. Los ging es mit dem Rasen mähen und die beiden schnitten sogar die Kanten der Rasenflächen frei. Nach dem Rasen mähen überredete Volker die beiden noch Regenwasser von der Casa Esmeralda zu unseren Beeten zu bringen. Mit Regenwasser zu gießen ist nämlich besser als kaltes Leitungswasser zu verwenden.

Volker jätete noch zwischen Erdbeeren vor dem Gartenhaus Zwei. Detlef hatte an dieser Stelle Erdbeeren eingepflanzt. Dort hatten sich Beikräuter breitgemacht und besonders dem Schachtelhalm war schwer beizukommen. Wenn es wirklich Acker-Schachtelhalm ist, dann lässt sich aus ihm eine Jauche herstellen. Die Jauche wiederum stellt ein Stärkungsmittel für Pflanzen dar und kann vor allem Pilzbefall im Schach halten. Unsere Erdbeeren sollte der Schachtelhalm allerdings nicht platt machen.

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Alle bis auf Volker verließen den Vitalisgarten. Volker goss noch Jungpflanzen und die Beete im Hauptgarten. Anschließend räumte er auf und verließ ebenfalls unseren Gemeinschaftsgarten.

Gartentreff verkehrt 25. Mai 2019

In diesem Gartentreff lief alles ein wenig anders als gewohnt. Anfangs waren viele Gärtnerinnen und Gärtner im Vitalisgarten. Sonst kommen die meisten erst später am Nachmittag. Wir jäteten zwischen den Möhren, mähten unser Gras, installierten unser Bohnengerüst und säten Stangenbohnen ein, häufelten Kartoffeln an und Volker präsentierte Bilder von seinem Tags zuvor geborenen Sohn.

Detlef war unser Gastgeber und war bereits kurz nach 12 Uhr im Vitalisgarten eingetroffen. Er überlegte sich Aufgaben für die Leute, die als nächsten kamen. Evelyn war ebenfalls zu früh im Gemeinschaftsgarten und so war es gut, dass Detlef schon da war. Als nächstes kamen Kathrina S., Judith und Martin vorbei und Detlef begrüßte sie herzlich.

Judith und Martin übernahmen das Jäten der unfreiwilligen Gras-Möhren-Mischkultur. Martin nahm den Schuffel und entfernte das Gras zwischen den Möhrenreihen. Judith benutzte ein Messer und löste geschickt Gras zwischen den kleinen Möhrenpflänzchen. Da wo es zu schwierig war benutzte sie ihre Hände. Recht schnell war das Gras blankem Boden gewichen und die Möhrenreihen kamen zu ihrer vollen Geltung.

Katharina S. widmete sich dem Gewächshaus und goss unsere kleinen Südfrüchte, die recht ausgetrocknet waren. Leider verloren wir unseren Vierkantschlüssel, so dass wir das Gewächshaus noch nicht automatisch bewässern konnten. Katharina S. nahm auch unseren Spindelmäher und fing an das Wiesengrundstück zu mähen. Sie drehte ein paar Runden um den Acker und unser Gewächshaus.

Detlef zeigte Evelyn wie sie Kartoffeln anhäufelt. Sie fing auch direkt mit dem Anhäufeln an. Auch Karin kam in den Garten und schaute bei den Beeten nach dem Rechten. Nach einer kleinen Weile kam auch Volker vorbei und hatte eine kleine Überraschung mit dabei. Er war nämlich Vater geworden und sein Sohn Elias Rouven war noch im Krankenhaus mit Katharina.

Karin, Detlef und Volker unterhielten sich was als nächstes zu tun war. Die drei waren sich einig, dass als nächstes unser Bohnengerüst wieder errichtet werden müsste. Außerdem sollten auch schon die ersten Stangenbohnen in die Erde.

Los ging es mit dem Aufbau des Bohnengerüsts. Volker sammelte die Bambusstangen zusammen und sortierte diese der Länge nach. Karin und Detlef kamen nach und es ging los mit den Bambusstangen. Die drei stellten die Stangen zusammen und verbanden diese mit Draht und später mit Seilstücken. Auf dem First wurde die zweitlängste Stange installiert. An diese befestigten wir jeweils zwei kürzere Bambusstäbe, so dass die Bohnen an den Stangen hochwachsen können. Die längste Stange befestigten wir letztlich quer an das schon stehende Gerüst, so dass sich dieses stabilisiert.

Nachdem das Bohnengerüst stand, sortierte Karin unser Bohnensaatgut. Mit den vielen Sorten hätten wir glatt Bohnanza spielen können. Volker erweiterte noch die Saatfläche um die Stangen am Grasweg. Dummerweise hatten wir nämlich die Stangen zu dicht an den Weg gesetzt. Während dieser Aktion kam Hermann zu Besuch und unterhielt sich mit Volker. Nach kurzer Zeit wurde er von Nachrichten einer Alarmanlage erreicht und so musste er wieder los. Evelyn setzte unterdessen kleine Sonnenblumen ins Beet entlang des Weges.

Volker bekam von Karin unterschiedliche Bohnen zugeteilt und er säte sechs bis acht im Kreis um die Stangen ein. Die Bohnen unterschieden sich in Farbe und Form. Karin markierte die Stangen mit Kreppband und notierte darauf die Bohnensorte und Anzahl der eingesäten Bohnen während Ingo im Vitalisgarten eintraf.

In der Zwischenzeit übernahm Detlef das Anhäufeln der Kartoffeln, nachdem sich Evelyn verabschiedet hatte. Zunächst beendete er das Häufeln in der Mitte des Ackers. Anschließend jätete er im Nordostteil des Ackers und häufelte weiter Kartoffeln an. Ganz fertig mit der Arbeit wurde er leider nicht.

Iris und Bastian kamen von einer Freiluga-Veranstaltung in der Bastian der Experte für Molche war. Jetzt reizte es ihn herauszufinden was für Molche bei uns im Teich leben. Wir gingen also zu viert mit Ingo und Volker zum Teich und fischten ein paar Molche heraus. Es scheinen Bergmolche zu sein, die bei uns heimisch sind. So ganz einfach war die Bestimmung der Molche aber nicht.

Weiter ging es mit Iris, Ingo, Detlef und Volker in der Casa Esmeralda. Volker zeigte den dreien erste Bilder von seinem Sohn Elias Rouven. Da hatte der neuen Familie die von Hermann vermittelte Spiegelreflexkamera einen guten Dienst getan.

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Nach den Bildern mähte Ingo noch die beiden kleinen Wiesenstücke vor der Casa. Volker half indem er Gegenstände aus dem Weg räumte. Ingo schlug abermals vor einen Elektrorasenmäher anzuschaffen. Der würde das Rasenmähen vermutlich schneller erledigen und wir könnten Gras als Mulchmaterial auffangen. Iris pflanzte noch ein paar Tomatenpflanzen ein und anschließend beendeten wir unseren Gartentreff, der mit vielen Gärtnernden begann und später mit weniger Gärtnernden weiter geführt wurde. Das war also anders als gewohnt: ein Gartentreff verkehrt.

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Südfrüchte ins Freie 18. Mai 2019

Während diesem Gartentreff fand unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier statt. Es galt also Tomaten, Kürbisse, Paprika, Chili und andere Südfrüchte auszupflanzen. Außerdem mähten wir unsere Rasenflächen, wir rodeten weitere Flächen im potenziell neuen Schrebergarten und kümmerten uns um weiteres Grün. Laben konnten wir uns an unserem Mitbringbuffet. Das war vor allem gut mit süßem Gebäck bestückt. Es gab aber auch herzhaftes Essen.

Karin war bereits früh unterwegs und brachte ihre und die von Katharina vorgezogenen Pflänzchen in den Vitalisgarten. Etwas später folgten Karin Katharina und Volker und halfen die Feierlichkeiten vorzubereiten. Gemeinsam räumten wir die Veranda der Casa Esmeralda um und auf. Wolf und Detlef tauchten ebenfalls auf und beschäftigten sich mit dem potenziell neuen Garten. Anfangs half Wolf unseren Kühlschrank vom Gartenhaus Zwei zur Casa Esmeralda zu bringen. Volker war stark erkältet und nur bedingt einsatzfähig. Er holte unseren Spindelmäher hervor und mähte in gemütlichem Tempo die beiden kleinen Rasenstücke vor der Casa Esmeralda.

Als nächstes kamen Iris, Birk, Kai, Bastian und Cartier in den Vitalisgarten. Birk übernahm gleich das Rasenmähen vom kranken Volker. Letzterer verkroch sich zeitweise aufs Bett in der Casa Esmeralda. Birk wechselte auf die Wiesenfläche und begann dort zu mähen. Zwischenzeitlich übernahm auch Cartier die Aufgabe zu mähen.

Brigitte kam mit ihrem kleinen Hund Angel vorbei und packte direkt an junge Kohlrabipflanzen in ein Beet zu pflanzen. Anschließend brachte sie zusammen mit Iris unsere Tomaten unter dem Tomatendach unter. Das lief planmäßig ab, denn die Plätze der Pflänzchen waren schon vormarkiert. Es ging also darum die Pflanzen zuzuordnen, zu wässern, zu düngen und einzubuddeln.

Dagmar war ebenfalls mit von der Partie, brachte einen Beitrag zum Buffet und machte sich bald ans Entfernen alter vertrockneter Blütenstände. Außerdem zauberte sie aus verschiedenen Salaten und (Wild-)kräutern des Gartens eine wunderbar frische Ergänzung zum Essen. Später erntete sie auch noch den schießenden Spinat ab und putzte ihn gleich verzehrfertig zum Mitnehmen für alle.

Im neuen Gartengrundstück wurde gerodet. Wolf probierte geschenkte Rasenmäher aus und stellte schnell fest, dass diese nicht viel wert sind. Die Teile waren nämlich nach kurzer Einsatzzeit defekt und liefen nicht mehr. Katharina S. tauchte auf und half Wolf und Detlef beim Roden. Zwischenzeitlich tauchten auch Birk und Volker auf. Der erkältete Volker kommentierte und gab Tipps fürs Ausbuddeln eines wilden Haselnussstrauchs. Birk nahm den Spaten und stach die Pflanze aus. Am Ende war Dank der Arbeiten ein Großteil der südlichen Gartenfläche freigestellt.

Karin kümmerte sich um die Pflänzchen für den Acker und das Gewächshaus. Die Kürbisse pflanzte sie mit Detlef zusammen nach einer von ihm erfahrenen Methode schräg in den Boden. Dadurch sollen sie besser anwurzeln. Damit die 18 noch kleinen Pflänzchen nicht untergehen hatte Katharina Markierungsstäbe beschriftet. Ebenfalls Caro und Mathilda kamen vorbei und packten mit an. Bei den Auberginen, Gurken, Melonen und Gemüsepaprika im Gewächshaus half letztlich Katharina S. Jetzt war unser Gewächshaus zum ersten Mal in seiner Geschichte vollständig bepflanzt. Insgesamt hatten wir an diesem Tag viele Südfrüchtepflanzen in die Erde gebracht. Alles schafften wir aber nicht. Da hätten noch mehr Leute bei unserer Mitmachaktion dabei sein müssen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn am Sonntag drauf pflanzte Karin weitere Zucchinipflanzen ins Beet C1.

Später am Nachmittag besuchte uns auch noch Alina, Hannah und Barbara. Alina war ebenfalls krank und brachte mit Hannah zusammen die letzten selbst aufgezogenen Kürbispflänzchen vorbei. Barbara kümmerte sich hingegen noch um die Pflege des Grüns.

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Nach den Gartenarbeiten trafen auch noch Petra und Claudia im Vitalisgarten ein. Die beiden gesellten sich zu den Verbliebenen auf der Veranda der Casa Esmeralda. Sie brachten einen Beitrag zum Buffet mit und alle unterhielten sich noch eine ganze Weile. Am Ende des Abends spülten wir das Geschirr ab und Katharina und Volker schlossen die Tore. Auf dem Weg nach Hause entdeckten die beiden noch Wolf, der seine Regenjacke suchte und schließlich fand: Die hatte wohl jemand vor dem Regen gerettet und ins Außenregal gelegt.

Verbindendes 11. Mai 2019

Schlechtes Wetter war vorhergesagt, vermutlich wurden deshalb nur wenige Gärtnerinnen und Gärtner in den Vitalisgarten gelockt. Es blieb aber weitgehend trocken und es zeigte sich sogar häufig die Sonne. Wir ernteten Kräuter und bündelten diese zum Trocknen. Außerdem verlegten wir einen Wasserschlauch zwischen der Wasserstelle der Wiesenfläche und unserem Gewächshaus. Wir jäteten und arbeiteten Kompost ein, ernteten und säten Pastinakensamen nach.

Katharina und Volker waren dieses Mal die ersten Gärtnernden im Vitalisgarten. Das Wetter war schlechter vorhergesagt als es wurde. Als die beiden eintrafen war es trocken und es schien sogar zeitweise die Sonne. Als erstes schauten die beiden im Gewächshaus nach dem Rechten. Karin hatte am Mittwoch Perlschläuche verlegt und den Boden mit Kompost gedüngt. Volker stellte fest, dass die Gewächshausecken nass waren. Das lag offenbar daran, dass die Regenrinne nicht abgelaufen war. Also machten sich die beiden daran die Verstopfung zu lösen und Wasser aufzufangen. Allerdings waren die Regentonnen bereits gefüllt und so hieß es Regenwasser in unsere großen 1000 Liter Tanks umfüllen.

Nach der Umfüllaktion ging es für Katharina und Volker weiter zur Casa Esmeralda und unserem Hauptgarten. Durch das Schmuddelwetter spross überall Grün empor und entwickelte sich prächtig. Das Innere der Casa hatte glücklicherweise nicht viel Regen abbekommen.

Die beiden machten sich auf zum Wiesenstück. Katharina nahm sich die Kräuterspirale vor und erntete Pfefferminze und Oreganum Vulgare. Die Zweige band sie zu kleinen Sträußen zusammen, die nun auf der Veranda der Casa hängen und trocknen sollen.

Volker nahm unsere Spitzhacke in die Hand und erzeugte einen kleinen Graben entlang der Westseite des Ackers. Unsere Idee war es nämlich einen Schlauch von der Wasserstelle zum Gewächshaus zu verlegen. Gemeinsam mit Katharina suchte er den Schlauch hervor, der bereits im Gartenbahnhof vergraben gewesen war. Damals leitete er Regenwasser vom Wasserturm zu einem 500 Liter Wasserbehälter. Jetzt kann er uns wieder gute Dienste für unser Gewächshaus leisten. Im Gewächshaus müssen wir wässern, denn im Inneren fällt komischerweise kein Niederschlag.

Nachdem Volker die Südseite des Ackers erreicht hatte lenkte er den Graben nach außen an den Ackerrand. Katharina fand, es wäre besser den Schlauch außerhalb des Ackers zu verlegen. Das hat den Vorteil, dass wir den Schlauch beim Jäten nicht beschädigen. Volker stach also als Nächstes schmale Grassoden ab und legte diese fein säuberlich auf den Ackerrand. Als die Ackerbegrenzung einen kleinen Schwenker in die falsche Richtung machte entschloss sich Volker den Schlauchgraben auf direktem Weg zur Wasserstelle zu verlegen. Damit es ein sauberer chirurgischer Eingriff wurde nahm sich Volker Folien zur Hilfe. Auf den Folien legte er die dünnen Grassoden und Erde ab. Die Folie verhinderte, dass das Gras mit Erde bedeckt wurde.

Inzwischen tauchte Detlef auf und fragte nach, wie es mit dem Wasseranschluss für Gartenhaus Zwei stünde. Katharina zeigte ihm den Hauptwasseranschluss und sie drehte den Hahn für die frostsichere Leitung auf. Volker begleitete die beiden und half Detlef Bretter und Balken vom Wasserschacht zu entfernen. Katharina drehte auch hier den Hahn auf und es floss zum ersten Mal Wasser im Gartenhaus Zwei. In den Rohren hatte sich viel Rost verteilt, weshalb anfangs eine braune Brühe aus der Wasserleitung quoll. Die Toilettenspülung interessierte uns besonders und auch diese konnten wir wieder aktivieren. Dummerweise läuft permanent ein Rinnsal aus dem Vorratsbehälter. Dieser ist bereits in die Jahre gekommen und ist ziemlich verdreckt. Die Toilettenspülung muss also erst noch in Schuss gebracht werden, bevor wir diese in Betrieb nehmen können. Der Lösung des Problems sind wir jetzt aber schon näher gekommen, denn wir erkannten bereits, dass es ein Problem gibt.

Volker ging zurück zur Wiesenfläche und machte beim Graben weiter. Er verlegte unseren Schlauch und konnte die gespeicherte Erde und Grassoden benutzten um den Graben wieder zu schließen.

Jetzt kam auch Karin in den Vitalisgarten und schaute sich zusammen mit Katharina Fraßschäden am Wirsing an. Außerdem freute die beiden, dass der Schlauch verlegt war und demnächst Wasser im Gewächshaus zur Verfügung steht. Anschließend ging Karin zusammen mit Katharina zur Casa Esmeralda. Karin nahm sich Werkzeuge und verteilte vor dem Gartenhaus Zwei Kompost in Beeten entlang des Weges und jätete in den Beeten. Beim Jäten kamen Waldreben zum Vorschein, die es sich lohnte zu entfernen.

Volker jätete für die Südfrüchte-ins-Freie-Feier an den Stellen an denen unsere Kürbisse eingepflanzt werden sollen. Dort hatten sich Beikräuter breit gemacht und die galt es zu entfernen. Parallel dazu unterhielt er sich mit Detlef, der wegen seines kranken Rückens nicht mitmachen konnte.

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Katharina bündelte mittlerweile auf der Veranda der Casa Esmeralda auch noch Salbei. Karin widmete sich derweil den Beeten des Hauptgartens. Es fing an stark zu schauern, weshalb sich alle Gärtnernden unter dem Verandadach versammelten. Detlef verabschiedete sich und Volker säuberte benutzte Werkzeuge und räumte zusammen mit Katharina auf. Es wurde wieder trocken und Katharina pflückte noch ein paar Blumen für den Geburtstag ihrer Mutter. Anschließend verließen auch die beiden den Vitalisgarten. Einzig Karin verblieb noch und erntete das Beet C4 ab und arbeitete anschließend Kompost ein. Am Ende säte sie Pastinakensamen nach. Leider waren unsere Pastinaken fast alle nicht gekeimt oder gekeimte Samen sind vertrocknet. Nach dem Einsäen machte sich auch Karin auf den Heimweg und der Gartentreff war beendet.

Schnuppergärtnern 04. Mai 2019

Für den ersten Mai-Gartentreff hatten sich zahlreiche Schauer angekündigt. Die blieben glücklicherweise aus und so konnten wir meist bei Sonnenschein gärtnern. Beim Schnuppergärtnern waren Astrid und Björn mit von der Partie und packten gleich mit an. Wir versuchten Möhren von Graskeimlingen zu befreien, planten gemeinsam, stachen Ackerwege ab, jäteten im Acker, schufen Platz für Bohnen, bereiteten die Südfrüchte-ins-Freie-Feier am 18. Mai vor, bekamen Kaffeesatz geschenkt, befreiten Blumen von Beikräutern, brachten letzte Setzkartoffeln in die Erde und ernteten Endiviensalate, Rübstiel und Porree.

Wir hatten beschlossen, dass künftig jeder Samstag im Monat von jemand anderem betreut werden sollte. Iris erklärte sich bereit für den ersten Samstag im Monat die Gastgeberschaft zu übernehmen. Diese Entscheidung führte also dazu, dass Iris dieses Mal die Erste im Vitalisgarten war. Sie öffnete die Tore und schaute sich um, was es zu tun gab. Als erste Maßnahme nahm Iris sich eine Gießkanne und wässerte die Fläche unter unserem Tomatendach.

Ein wenig später tauchten auch Katharina und Volker auf. Die beiden packten gleich mit an und halfen Iris ein weiteres Rankgitter für unsere Erbsen einzurichten. Bei der Aktion stellten wir fest, dass Erbsen sehr flexibel sind und sich mal in die eine oder andere Richtung ausrichten.

Als nächstes kamen Astrid und Björn und Detlef vorbei, kurz danach auch Karin. Detlef wollte nur eine Quittung vorbeibringen, da ihm sein Rücken Ärger bereitete. Volker kümmerte sich fortan um Astrid und Björn, die zum Schnuppergärtnern gekommen waren. Die drei zogen also zur Kräuterspirale, wo die Führung des Schnuppergärtnerns startete. Schade, dass nicht noch mehr Leute dabei waren. Es war sonnig und gemütlich – trotz des Kälteeinbruchs. Astrid und Björn erfuhren also von Volker wie der Vitalisgarten aussieht und was für Elemente er besitzt. Außerdem erklärte er den beiden wie unsere Vereinsaktivitäten funktionieren und wie viele Menschen bei uns mitmachen.

Am Ende der Führung kamen die drei in der Casa Esmeralda an. Dort trafen sie auf die Pflanzgruppe, die in der Casa tagte. Mittlerweile waren auch Birk, Bastian und Kai im Garten aufgetaucht und tagten kurz mit, bevor sie sich zum Efeu bekämpfen zum Gartenhaus zwei begaben.

Volker überzeugte Astrid und Björn direkt mitanzupacken. Dummerweise stand eine sehr schwierige Aufgabe auf dem Programm. Zwischen den Möhren war Gras empor geschossen und die Keimlinge des Grases mussten entfernt werden. An mehreren Stellen waren auch schon Möhren gekeimt. Gras von den Möhrenkeimblättern zu unterscheiden ist aber keine leichte Aufgabe. Die Möhrenblätter waren ein wenig höher als das Gras gewachsen und wiesen dünnere Blätter auf. Gut war auch, dass wir die Möhren in einer Reihe gesät hatten.

Nach einer kurzen Weile hatten Astrid und Björn verständlicherweise keine Lust mehr die Möhren zu jäten und jäteten nun im Beet C2 zwischen Mangoldpflänzchen. Hier waren die Beikräuter und Nutzpflanzen deutlich leichter zu unterscheiden.

Birk hatte sich in der Zwischenzeit unseren Spindelmäher geschnappt und mähte zunächst die Rasenfläche vor Gartenhaus Zwei. Anschließend ging es auf der Wiesenfläche im vorderen Teil des Vitalisgartens weiter. Besonders Kai unterstützte Birk beim Mähen.

Astrid, Björn und Volker waren jetzt am Acker aktiv. Die drei verkleinerten die beiden Ackerwege. Björn stach den Ackerweg per Spaten ab und Astrid und Volker klopften die Erde von den Beikräutern ab. Björn erzählte, dass er als Freelancer auch Werbekampagnen konzipiert. Möglicherweise hat er Ideen, wie wir den Vitalisgarten bekannter machen und interessante Menschen zum Mitmachen bewegen.

Inzwischen hatte die Pflanzplanungsgruppe ihre Sitzung beendet und Iris und Karin waren auch auf der Wiesenfläche aktiv. Als erstes verteilten Iris, Karin und Katharina Schildchen im Gewächshaus, um künftige Pflanzen sinnvoll positionieren zu können. Iris entfernte als nächstes mit Hilfe des Löwenzahnstechers Beikräuter aus den Ackerflächen. Außerdem hackte sie die künftige Bohnenfläche frei. Sie entfernte ebenfalls Teile des blühenden Feldsalats, denn an diese Stelle soll unser Bohnengerüst platziert werden.

Karin kümmerte sich um Blumenbeete am Rand des Schrebergartenwegs. Unsere Stauden waren von zahlreichen Beikräutern überwuchert worden. An dieser Stelle galt es also die Blumen und anderen Nutzpflanzen von Beikräutern zu befreien, so dass diese sich besser entwickeln können.

Michael trudelte ein und hatte Kaffeesatz im Gepäck. Die Kaffeereste führte er gleich unserem Kompost zu. Außerdem berichtete er von seiner Idee Lastenräder dafür einzusetzen lokale Komposte zu versorgen. Bei uns funktioniert das ja bereits durch ein Lastenrad, das von The Good Food genutzt und von Danny gefahren wird. Wir freuen uns über weitere Bioabfälle, denn wir benötigen eigentlich mehr organischen Dünger als wir produzieren.

Katharina war im Schrebergartenteil geblieben und bereitete die Schnüre über dem Tomatenbeet für die Südfrüchte-ins-Freie-Feier vor. Jetzt sind sie alle richtig positioniert und mit Schildchen versehen, damit jede der vielen Tomatensorten ihren Platz findet.

Astrid und Björn verabschiedeten sich und bekamen noch Ernte mit auf den Weg. So waren sie nach dem Schnuppergärtnern mit Rübstiel, Porree und Endiviensalat versorgt.

Volker wollte noch die letzten Kartoffeln in die Erde setzen. Er kletterte über den Zaun in den Schrebergarten von Friedel und erzeugte mit unserer Afrikanischen Hacke 24 Löcher. In die Erdlöcher steckte Volker schließlich die restlichen Kartoffeln der Sorten Cilena und Salome. Jetzt hatten also alle Saatkartoffeln einen Platz in der Erde gefunden. Es bleibt zu hoffen, dass wir eine gute Kartoffelernte einfahren.

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Iris verabschiedete sich von den verbliebenen Gärtnernden, um noch Pflänzchen für die Tauschbörse am Thurner Hof umzutopfen. Katharina und Volker räumten Sachen auf und machten sich ebenfalls auf den Heimweg und zwar mit Porree, Endiviensalat und Rübstiel im Gepäck. Karin blieb noch um Kohl mit Jauche zu gießen. Danach machte auch sie sich mit Ernte im Gepäck auf den Heimweg.

Die doppelte Katharina 27. April 2019

Leider kamen diesmal nur drei Leute in den Vitalisgarten. Dafür waren zwei Katharinas und Volker mit von der Partie. Wir jäteten unter unserem Tomatendach, steckten weitere Zwiebel in die Erde, jagten weiteren Löwenzahn, verlegten Steinplatten und transportierten Erde ins Gewächshaus.

Katharina und Volker waren diesmal die Ersten im Vitalisgarten. Schauer traten auf und es windete teilweise kräftig. Kurz nach den beiden kam direkt Katharina S. vorbei und freute sich wieder mit von der Partie zu sein. Die erste Aufgabe war für Katharina S. schnell gefunden. Sie nahm unsere Schuffel in die Hand und beseitigte Beikräuter unter unserem Tomatendach. Volker kam ihr zu Hilfe und entfernte ebenfalls Beikräuter. Katharina räumte unterdessen die Küche der Casa Esmeralda auf.

Anschließend ging es mit wiedergefundenen Steckzwiebeln weiter. Letztere hatten sich unter einem Pflanztopf versteckt wurden aber von Volker doch entdeckt. Katharina S. und Volker begaben sich also zur Nordwestecke des Ackers. Dort war noch Platz für weitere Zwiebeln. Volker erzeugte mit dem Löwenzahnstecher Löcher und Katharina S. brachte die Zwiebeln in die Erde. Katharina hatte in der Zwischenzeit Schilder für die Zwiebeln geschrieben. Gemeinsam schauten wir auch noch ob die ersten Möhren sich zeigten. Wahrhaftig zeigten sich die ersten Möhrenkeimlinge.

Weiter ging es in den Schrebergarten von Friedel. Dort hatten wir ebenfalls Möhren eingesät. Leider zeigt sich bisher nur Gras und keine Möhren. Zwischen die Möhrenreihen steckten wir weitere Zwiebeln. Die verbleibende Menge reichte noch für zwei weitere Reihen. Katharina nahm den Schuffel und entfernte frische Graskeimlinge.

Weiter ging es mit Steinplatten zum Gewächshaus auf das Wiesengrundstück.Volker jagte Löwenzahn und die beiden Katharians jäteten Beikräuter im Gewächshaus. Dann ging es ans Verlegen der Steinplatten. Katharina S. und Volker legten die Platten auf die Höhe der Aluminiumschienen und nutzten unsere Wasserwaage zur ebenerdigen Ausrichtung. Katharina kürzte unterdessen die Hecke und Efeu am Zaun zum künftigen Grundstück. Außerdem entfernte sie Beikräuter im Weg. Katharina S. und Volker schaufelten nach der Verlegung der Platten Erde in eine Schubkarre und füllten damit die Höhenunterschiede zwischen den Platten und dem Gewächshausboden. Katharina S. erntete noch Endiviensalate und Rucola und verabschiedete sich anschließend. Volker transportierte noch weitere Schubkarren voll Erde ins Gewächshaus.

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Katharina brachte Werkzeuge zurück und säuberte diese. Volker legte eine zweite Runde bei der Löwenzahnjagd ein und brachte am Ende die voll geladene Schubkarre zurück zum Hauptgarten. Die beiden räumten die letzten Sachen auf und wollten sich auf den Heimweg machen. Da fing es an zu schauern. Trotz Regen schien die Sonne und so zeigte sich ein hübscher Regenbogen. Nach dem Schauer kehrte wieder Trockenheit ein und die Regenpause nutzten Katharina und Volker für die Radfahrt nach Hause.

Osterhitze 20. April 2019

Am Ostersamstag war wie erwartet nicht übermäßig viel los. Dominik und Hannah waren sogar zum ersten Mal im Vitalisgarten. Wir hielten ein kurzes Pflanzgruppentreffen ab, planten mehr Demokratie in der Agora Köln einzuführen, jagten Löwenzahn, setzten Kartoffeln ein, nahmen Paletten auseinander, reparierten Holzmöbel, pflanzten Romanasalat, ernteten Endiviensalat und backten Stockbrot über unserem kleinen Osterfeuer.

Karin war die Erste in unserem Gemeinschaftsgarten. Sie schaute sich um und wartete als Gastgeberin auf weitere Gäste des Gartentreffs. Als Erstes nahm Karin unseren Wasserschlauch und schloss einen Rasensprenger an. Damit wässerte sie unsere kleine Wiese, aus der sie Moos entfernt und Samen eingesät hatte. Als Nächstes schaute Karin nach unseren Beeten und deckte einige mit Flies ab um sie zu beschatten.

Nach einiger Zeit trudelten Katharina und Volker im Vitalisgarten ein. Die drei überlegten gemeinsam bei einem Pflanzplanungstreffen, was es im Garten zu tun gibt. Die Liste wurde gefüllt und wartet in nächster Zeit darauf abgearbeitet zu werden. Es gilt z. B. unser Gewächshaus in Betrieb zu nehmen.

Wie angekündigt kam gegen 14 Uhr Dominik in den Vitalisgarten. Er hatte sich auf der Agora-Werkstatt mit Volker im Garten verabredet. Er war vom Vitalisgarten beeindruckt und überlegt mit Freunden bei uns einzusteigen. Bei uns gibt es jedenfalls viele Möglichkeiten sich zu beteiligen und es ist auch noch Platz für Neues vorhanden. Nach dem Ankommen überlegten Dominik und Volker, wie wesentliche Entscheidungen in der Agora Köln demokratischer gestaltet werden können. Die beiden hoffen, dass dadurch mehr Menschen bei der Agora Köln mitmachen.

Nach den zweierlei Beratungen kamen Alina, Max, Leni und Mila im Gemeinschaftsgarten an. Es herrschten sommerliche Temperaturen und da entdeckten Leni und Mila freudig den von Karin platzierten Rasensprenger. Flux tauchten sie ins Wasser ein und ließen sich beregnen. Leider hatten die beiden die Kühle des Wassers etwas unterschätzt, weshalb die beiden nasse Sachen zum Trocknen aufhängen mussten. So waren sie eine Erfahrung reicher!

Alina ging direkt mit Volker auf Löwenzahnjagd während Danny auftauchte. Im Hauptgarten hatte sich ebenfalls Löwenzahn breitgemacht. Die beiden wurden besonders in der Beerenecke fündig. Weiter ging es auf der Wiesenfläche, wo Volker die Fundstücke in einer Tonne sicher aufbewahrt.

Karin und Katharina hatten nach einer kleinen Mittagspause in der Zwischenzeit Material furs Einsetzen von Kartoffeln zusammen gesucht. Katharina ließ von Volker einen Sonnenschirm aufstellen, denn die Sonne brannte unerbittlich. Karin und Katharina legten als Nächstes fest wo die Kartoffelreihen im Acker angelegt werden sollen. Anschließend zogen Alina und Volker kleine Gräben. Karin grub diese noch ein wenig tiefer und setzte Kartoffeln der Sorten Galactica, Salome und Marena ein. Unterdessen gestaltete Katharina Schildchen für die Dokumentation des Kartoffeleinsetzens.

Parallel zur Kartoffelaktion zerlegten Max und Danny große Paletten. Letztere hatte Max am Mittwoch von einer Firma die Saunas installiert angeliefert. Die losgelösten Bretter eignen sich prima als Baumaterial. Volker gab den beiden noch ein paar Tipps, wie das Auseinandernehmen der Paletten schneller von der Hand geht. Beispielsweise lösen sich die Bretter am schnellsten mit Hilfe eines Fäustels. Die krumme Nägel lassen sich einfach mit einer Kombizange bändigen und die Nägel lassen sich am besten mit einem Kuhfuß entfernen. Nach dem Palettenzerlegen gingen die beiden dazu über Gartenmöbel zu reparieren. Die von Carlo gebauten Möbel hatten ihre beste Zeit hinter sich und mussten ausgebessert werden.

Der Nachmittag schritt voran und es wurde nicht kälter, weshalb wir uns über schattige Orte im Garten freuten. Zu Besuch kamen Hannah und ihr kleiner Hund Lola. Hannah wohnt in Bad Münstereifel und ist die beste Freundin von Alina. Hannah gefiel unser naturbelassener Gemeinschaftsgarten und war froh, dass es kein geschniegelter Garten ist, bei dem Gras mit der Nagelschere eingekürzt wird. Beim nächsten Mal möchte sie auch gleich mitanpacken.

Es sollte ein Osterfeuer geben, weshalb Katharina ein kleines Feuer entfachte. Es war allerdings so warm, dass uns gar nicht nach Feuer war. Stattdessen stellten Karin und Katharina noch Rankhilfen für Erbsen auf. Nach einer Weile versammelte sich dann aber die Truppe ums Feuer und es gab Stockbrot. Alina hatte den Teig zur Freude aller mitgebracht und jetzt wurde fleißig Stockbrot gebacken. Zum Brot gab es Kräuterbutter, Käse und frischen Gartensalat, den Katharina zubereitete. Ingo hatte am Karfreitagsgartentreff vom Osterfeuer gehört und gesellte sich ebenfalls zum Feuer.

Karin war unterdessen weiterhin im Garten aktiv. Sie wollte noch letzte Arbeiten erledigen bevor sie nach Hause fuhr. Glücklicherweise kam noch Iris nach ihrer Familienradtour an der Sieg vorbei und brachte eine weitere Kartoffelsorte mit. Karin und Iris brachten also noch die Cilena-Kartoffeln im Acker unter. Außerdem pflanzten die beiden noch die von Katharina vorgezogenen Romanasalate ins Beet B2 ein.

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Iris verteilte auch noch Kürbissaatgut an die Osterfeuertruppe. Alina erklärte sich bereit Kürbisse aufzuziehen. Langsam wurde es für uns Zeit aufzubrechen. Wir räumten die Osterfeuersachen auf und brachten weitere an ihren angestammten Ort. Außerdem schauten noch Katharinas Eltern Ulrike und Klaus vorbei und nahmen Katharina und Volker zum Osterurlaub in den Westerwald mit. Auch Danny, Alina, Max, Leni und Mila brachen auf. Nur Ingo wäre noch gerne länger geblieben aber alleine machte das wenig Sinn.

Amselflüsterer 13. April 2019

An diesem vorösterlichen Gartentreff begrüßten wir wieder ein neues Gesicht. Wir setzten gespendete Kartoffeln der Sorte Salome ein, jäteten, düngten Maiwirsing mit Brennnesseljauche, stachen unseren Ackerweg ab, hüpften Seil, mähten unser Wiesengrundstück, gossen unsere frischen Saaten und ernteten Salat. Am Spätnachmittag gab es in netter Runde sogar leckere Teilchen.

Katharina betrat zusammen mit Volker den Vitalisgarten. Das Wetter war angenehmer als gedacht. Es war zwar kühl, aber es schien die Sonne und viel Wind kam auch nicht auf. Dafür kam gleich Katharina S. als neue Gärtnerin vorbei. Sie hatte unser Projekt schon länger im Blick, in Pflanzkisten gärtnern wollte sie aber nicht. Beim Besuch des Carlsgartens in Mülheim kam ihr wieder das gemeinschaftliche Gärtnern in den Sinn und sie stellte fest, dass der Vitalisgarten von ihr aus gesehen um die Ecke liegt. Da war sie also nun.

Katharina und Volker begrüßten Katharina S. herzlich und erklärten ihr kurz, was der Vitalisgarten alles zu bieten hat und wie wir grob organisiert sind. Nach der Einführung begaben wir uns direkt ans Werk und pflanzten von den Finken gespendete junge Kopfsalatpflänzchen und selbst aufgezogenen grünen Pflücksalat ins Beet B4. Während der Pflanzaktion trudelte Detlef im Garten ein. Es entwickelte sich sogar eine kurze Diskussion über die Europawahl, bei der unterschiedliche Meinungen über den Sinn und Zweck von Europa zum Vorschein kamen. Detlef machte sich anschließend im neuen Schrebergarten zu schaffen. Er machte weiterhin ein Beet urbar und betätigte sich als Amselflüsterer. Eine Amsel freute sich nämlich über aufgewühlte Würmer, die Zuhauf in ihrem Schnabel landeten.

Auf der Veranda legten wir eine kleine Pause ein und gemeinsam erarbeiteten wir, wie und wo wir Kartoffen in den Acker bringen. Wir entschieden drei Reihen im Nordosten des Ackers mit Kartoffeln zu besetzen. Dazu legten wir einen etwa 10 cm tiefen Graben an und legten die Kartoffeln im Abstand von etwa 40 cm in den Graben. Unsere Reihen bekamen den Abstand von etwa 50 cm. Wir setzten die Kartoffelsorte Salome ein. Diese frühe und festkochende Sorte schenkte uns Franziska G. über nebenan.de. Sie hatte die Kartoffeln versehentlich bestellt und Katharina holte sie letzten Mittwoch ab. Herzlichen Dank für die Kartoffelspende!

Während des Einbuddelns der Kartoffeln kamen auch Alina, Leni und Mila in den Vitalisgarten. Alina beteiligte sich direkt an der Kartoffelaktion. Leni und Mila gingen mit Volker auf die Löwenzahnjagd. Katharina S. hatte Spaß am Jäten und entfernte Beikraut im nördlichen Ackerteil. Alina, Mila und Katharina kümmerten sich derweil um unsere Wirsingpflanzen. Sie jäteten rundherum und Katharina düngte die Pflänzchen mit Brennnesseljauche der letzten Gartensaison. Katharina maß außerdem noch die Mitte des Ackers aus, denn dieses Jahr soll dieser gesechstelt werden.

Volker verkleinerte inzwischen den nördlichen Ackerweg, da er in die Breite gewachsen war. Er stach Teile ab und entfernte Beikräuter. Während Volker im Boden wühlte, schaute erneut Hermann vorbei. Er ist fotographiebegeistert und besorgte Katharina und Volker eine digitale Spiegelreflex-Kamera. Damit die beiden den Umgang mit der Kamera erlernen hatte Herman gleich auch noch ein Profibuch dabei, dass er beiden auslieh. Nach dem kurzen Besuch machte sich Hermann gleich wieder vom Acker.

Nach dem Jagen, Abstechen und Jäten hatten sich Leni und Mila das Seilspringen redlich verdient, während sich Katharina S. verabschiedete. Weiter ging es mit dem Ansäen von Möhren in Friedels Schrebergarten. Alina und Volker zogen etwa zwei cm tiefe Furchen und streuten die Samen vorsichtig hinein. Anschließend schlossen die beiden die Furchen wieder und fast fertig war die Arbeit. Katharina ging mit Mila und Leni noch zur Terrasse um Schildchen für die Möhren zu schreiben. Als diese in der Erde steckten, war dann auch für alle anderen ersichtlich, was dort wachsen soll.

Die nächste Aufgabe bestand darin unser Wiesengrundstück zu mähen. Mittlerweile waren die Pflanzen schon so hoch gewachsen, dass es Zeit wurde zu Mähen. Zunächst versuchten Lina und Mila alleine ihr Glück. Die beiden mussten aber feststellen, dass ohne Hilfe nicht so recht vorangehen wollte. Zusammen mit einer oder einem Erwachsenen gings aber. Lina wunderte sich anschließend, dass Volker im T-Shirt mähte. Volker erklärte ihr, dass das Mähen anstrengend ist und im Körper Wärme produziert. Auch Alina wurde warm und zog letztendlich ihre Jacke aus. Am Ende war die Wiese gekürzt und Alina und Volker hatten sich das Fitnessstudio gespart.

Katharina war inzwischen zusammen mit Lina und Mila mit dem Rad unterwegs zum Besorgen von einem Nachmittagssnack. Die drei holten Teilchen und so konnten wir den Nachmittag gemütlich am sonnenbeschienene runden Tisch ausklingen lassen.

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Alina, Lina und Mila räumten noch mit auf und verabschiedeten sich anschließend. Katharina und Volker verblieben als letzte im Garten. Die beiden gossen noch unsere frischen Saaten und transportierten Regenwasser von der Casa nach Vorne in den Garten. Zum Schluss ernteten sie noch Endiviensalat, Asiasalat und Rucola und machten sich ebenfalls vom Acker.

Gefragter Löwenzahn 06. April 2019

Bei diesem Gartentreff hätte das Schnuppergärtnern stattfinden sollen. Es kamen aber leider keine zu dieser Aktion. Statt dessen jäteten wir im Acker, pflegten die Erdbeerpflanzungen, setzen Kohlrabi und Koriander ein, jagdten Löwenzahn und verschenkten diesen. Machten ein Beet urbar und düngten es mit Kompost. Außerdem gossen wir unsere frischen Saaten.

Volker kam als Erster in den Vitalisgarten. Er öffnete zu Beginn die Gewächshausfenster und bereitete sich aufs Schnuppergärtnern vor, das um 14 Uhr starten sollte. Zunächst schaute er sich auf der Veranda der Casa Esmeralda um. Zu dieser Zeit erschien Tanja, die vor Jahren einen Aushang von uns entdeckt hatte, aber nie dazu gekommen war bei uns mitzumachen. Jetzt traf sie Volker und fand den Vitalisgarten direkt sympatisch. Volker dachte sich, die Veranda könnte hübscher fürs Schnuppergärtnern aussehen. Deshalb kehrten Tanja und Volker zunächst den Boden und räumten zahlreiche Gegenstände an einen neuen Platz.

Michaela kam als dritte in den Garten und wurde freudig begrüßt. Die drei überlegten sich was die erste Gartenaufgabe sein sollte. Der mittlere Streifen des Ackers war von Beikräutern eingenommen und wartete aufs Jäten. Also machten sich die drei Gärtnernden auf zum Acker und fingen an zu jäten. Volker war allerdings zunächst auf Löwenzahnjagd und wurde natürlich wieder fündig. Unser Schrebergartennachbar Pitter zeigte sich und war froh, dass er Löwenzahn für seine Kaninchen bekommen konnte.

Jakob und Dagmar und ihre Freundin schauten ebenfalls vorbei und mischten direkt mit. Jakob beteiligte sich am Jäten des Ackerstreifens. Dagmar sah, dass am Seitenstreifen Ringelblumen anfingen zu blühen. Sie machte sich am Blühstreifen zu schaffen und entfernte Beikräuter. Sie bekam ebenfalls ein Löwenzahn-Prachtexemplar für zu Hause in die Hand. Auch Tanja bekam schöne Löwenzahnpflanzen. Wer hätte gedacht, dass unser Löwenzahn so gefragt ist.

Ein wenig später trudelten auch Katharina und Detlef im Vitalisgarten ein. Katharina pflegte zunächst das Erdbeerbeet hinter der weißen Bank. Sie verteilte Erdbeerableger und jätete ebenfalls. Detlef kümmerte sich um seine neu eingepflanzten Erdbeerpflanzen, er düngte diese mit Hornspänen und goss sie.

Jetzt kamen auch Iris, Birk, Kai und Bastian in den Vitalisgarten. Iris brachte vorgezogene Kohlrabi- und Koriander-Pflanzen von zu Hause mit. Die jungen Kohlrabi setzte sie ins Beet B2 hinter unseren Schneckenzaun. Bleibt zu hoffen, dass unser Schneckenzaun eine wirkliche Barriere für die Nacktschnecken darstellt. Die Koriander-Pflänzchen setzte Iris in die Kräuterspirale.

Birk und seine beiden Jungs fingen an ein Vogelhäuschen zu bauen. Sie fanden ungenutztes Holz und begannen zu werkeln. Später unterstützte Iris die drei und fast fertig war das Häuschen. Was noch fehlt ist das Eingangsloch für die Vögel.

Was war mit dem Schnuppergärtnern? Niemand kam wegen dieser Aktion vorbei und so fiel das erste Schnuppergärtnern aus. Tanja war ja das erste Mal im Garten und deshalb bekam sie noch eine kurze Führung durch den Vitalisgarten. Nach der Führung ging es im Schrebergarten von Friedel weiter. Dort erlaubt uns Friedel Gemüse auf ungenutzten und brachliegenden Flächen anzubauen.

Tanja, Michael, Jakob und Volker stiegen also über den Zaun und begannen überwucherte Beete urbar zu machen. Es galt also zu hacken, den Boden aufzulockern und Beikräuter und vertrocknete Gräser zu entfernen. Volker zeigte Jakob wie er am besten unsere Afrikanische Hacke zum Schwingen bringt. Letztendlich hatten wir zwei Flächen von Bewuchs befreit.

Mittlerweile war Ingo aufgetaucht und half Katharina beim Gießen von frischen Saaten. Außerdem schaute er bei unserer Solaranlage nach dem Rechten. Die Jättruppe war erschöpft. Michaela und Tanja machten sich auf den Heimweg und Jakob und Volker ruhten sich auf der Veranda der Casa Esmeralda aus. Nach der Anstrengung schmeckte unser eigener Apfelsaft doppelt gut und erfrischte die müden Gärtner. Mit einem stärker aufgeladenem Akku holten Jakob und Volker zwei Kompostsäcke und düngten die urbar gemachten Flächen. Die beiden arbeiteten den Kompost mit Hilfe unseres Rechens in die oberste Erdschicht ein.

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Am Ende hatten bereits die meisten Gärtnerinnen und Gärtner unseren Gemeinschaftsgarten verlassen. Wir räumten suchten die verstreuten Gartengeräte zusammen, reinigten diese, verschlossen alle Türen und machten uns diesmal vor der Dämmerung auf den Heimweg.

Gartenschläfer 23. März 2019

An diesem Gartentreff war viel los, denn es kamen 18 Gärtnernde in den Vitalisgarten. Mit dabei waren auch sechs Neulinge, die gleich mit anpackten. Wir fanden einen Gartenschläfer, der sich im Gartenhaus Zwei in einer Gardine eingewickelt hatte. Außerdem brachten wir Zwiebeln ins Beet, säten, mähten, räumten Beete frei, jäteten im Acker, räumten auf, brachten ein Gitter an und unterhielten uns ausführlich.

Zunächst eröffneten Katharina und Volker den Gartentreff. Es gab diesmal keine Sturmschäden und es war auch kein Einbruch zu beklagen. Viele neue und alte Gärtnerinnen und Gärtner fanden den Weg in den Vitalisgarten. Nach und nach trudelten Detlef, Michaela, Jakob, Hermann, Lara, Dagmar, Iris, Birk, Bastian, Kai, Petra, Danny, Petra II und Tim ein. Die Neulinge bekamen den Vitalisgarten gezeigt, wir unterhielten uns ausführlich und packten mit an:

Detlef kümmerte sich zuerst um unseren großen Rosenstock. Dort entfernte er vorallem Totholz. Anschließend befreite er überwucherte Beete westlich des Gartenhauses Zwei von wildem Grün. Dort plant er Erdbeeren einzupflanzen.

Katharina, Michaela und Jakob kümmerten sich um die Nordwestecke des Ackers. Dort hatten sich Beikräuter ausgebreitet und mussten gejätet werden. Die drei befreiten unseren Maiwirsing und schufen Platz für die Ansaat von Möhren.

Auf unseren Erdbeerhügeln wächst ebenfalls Knoblauch, da sich Erdbeeren und Knoblauch gut verstehen. Dummerweise hatten wir einige Knoblauchknollen im Boden vergessen. Jetzt galt es die jungen Knoblauchpflänzchen zu vereinzeln. Michaela legte Hand an und verteilte den Knoblauch.

Iris brachte Steckzwiebeln mit und steckte diese ins Beet C4. Dagmar nahm ebenfalls Charlotten steckte diese zwischen unsere Erdbeeren.

Hermann war über nebenan.de bzw. Volker auf den Vitalisgarten aufmerksam geworden. Bei nebenan.de entstand ein Fotographie-Gruppe, der Leben eingehaucht werden könnte. Eine Idee ist eine Fotosafari im Vitalisgarten durchzuführen. Hermann schaute sich also den Vitalisgarten mal genauer an, war begeistert und hatte gleich auch noch ein paar Sicherheitstipps für uns. Vielleicht kann er uns helfen, dass technische Geräte unserer Solaranlage nicht wieder gestohlen werden.

Lara nahm sich diesmal das Gartenhaus Zwei vor und räumte den größten Raum frei. Beim Umräumen fand sie plötzlich ein interessantes Tier in einer Gardine eingerollt. Lara nahm es behutsam in die Hand und zeigte es anderen Gärtnernden. Wir vermuteten, dass sich ein Gartenschläfer im Gartenhaus Zwei eingenistet hatte. Der Gartenschläfer ist der “kleine Bruder” des Siebenschläfers und gehört zur Familie der Bilche. Sein Bestand geht dramatisch zurück und er ist nach dem Bundesnaturschutz- und dem Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt. Nachdem uns klar war, was für ein wertvoller Schatz im Gartenhaus Zwei wohnt, brachten wir ihn in die Gardine zurück und ließen ihn wieder in Ruhe.

Unsere Wiese ist recht artenreich und ein kleines blühendes Kleinod. Michaela tat es leid Beikräuter zu jäten und hatte Lust zu schauen, was da alles Interessantes wächst. Zusammen mit Dagmar ging sie auf Wildkräutersuche und fand Gundermann, Vogelmiere, Löwenzahn, Nesseln und andere Kräuter.

Dagmar säte ansonsten die Kesselheimer Zuckererbse ins Beet A1. Zusammen mit Petra und Caro erntete sie den Lauch im Beet C2 ab. Praktischerweise säuberte Petra anschließend den Lauch. In den Stangen versteckt sich gerne Erde und das Knirschen ist beim Essen sehr unangenehm.

Wolf diskutierte mit Volker den Weiterbau des Dachs der Casa Esmeralda. Wolf traf letzte Woche einen befreundeten Zimmermann, der sich unser Gartenhaus unter die Lupe nahm. Dabei kam heraus, dass wir die Decke über der Wohnfläche, die aus Schalbrettern und Dachsparren besteht, nicht abreißen. Ansonsten ist zu befürchten, dass die Hauskonstruktion instabil wird und Mauern teilweise einfallen. Auf die Bretterdecke schrauben wir dicke und breite Balken und erhöhen dadurch die Westseite der Casa um etwa 40 cm. Auf die Balken legen wir neue Dachsparren und können darauf Trapezbleche installieren. Was wir über der Betonplatte der Küche machen schauen wir dann später.

Wir brachten auch den Bau des Hühnerstalls voran. Birk nutzte die gestapelten Balken und sägte zwei Balken auf eine Länge von 2,5 Meter. Letztere entspricht der Länge des Hühnerstalls. Da wir die Breite des Stalls nicht im Kopf hatten ging es mit der hohen Seite weiter. Hier mussten wir aber den Dachwinkel beachten. Mit Hilfe des Tangens berechneten Birk und Volker einen Winkel von 13°. Mit der Winkelwasserwage von Wolf konnten wir letztlich den Winkel anzeichnen und gemeinsam sägten wir den Balken mit hoffentlich dem richtigen Winkel durch. Als nächstes brauchen wir weitere Balken.

Danny befestigte Gitter in der rechten Kompostmiete und transportierte Erde mit einem Lastenrad ab, da er sein Zuhause grüner gestalten möchte. Dazu grub er, wie auch Dagmar, Zitronenmelisse aus und nahm diese mit nach Hause. Er mähte das Wiesengrundstück und verschonte dabei Wildkräuter für Bienen. Am Ende löste ihn Caro ab und sie achtete ebenfalls darauf blühende Wildkräuter nicht abzumähen.

Petra II & Tim waren ebenfalls das erste Mal mit von der Partie. Iris zeigten den beiden den Vitalisgarten.

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Am Ende waren die meisten Gärtnernden bereits heimgekehrt. Wolf entzündete noch ein Lagerfeuer und brachte damit einen Schrebergärtner auf die Palme. Unglücklicherweise herrschten teilweise Nordwinde, weshalb der Rauch in die falsche Richtung zog. Wir löschten das Lagerfeuer und es trat kein Rauch mehr auf. Ganz zum Schluss war nur noch Lara im Garten. Sie räumte die letzten Reste auf und schloss das Gartentor hinter sich. Dieser Gartentreff hatte sich wieder voll rentiert und wir wünschen dem Gartenschläfer, den Lara entdeckte, dass er nach der Störung wieder gut zur Ruhe kommt.