Herbstrüben 10. August 2019

Vermutlich aufgrund der Sommerferien war dieses Mal wenig los im Vitalisgarten. Trotzdem brachten wir einige Dinge voran. Wir jäteten zwischen Herbstrüben und Buschbohnen, ernteten Tomaten, Gurken, Auberginen, Paprika und Buschbohnen, bauten zwei thermische Fensterheber ein, mähten unseren Rasen, da sonst das Sensen drohte und wässerten einige Pflanzen. Am Ende besuchte Katharina den neuen Fahrrad-Fair-Teiler an der Vitalisstraße 321.

Katharina war die erste Gärtnerin im Vitalisgarten. Sie öffnete die Türen und schaute in den Beeten nach dem Rechten und fand direkt zwei dicke runde Zucchinis. Kurz danach kam Volker mit Elias im Kinderwagen in den Garten. Der kleine Elias konnte zwar nicht anpacken, erfreute die Gärtnernden aber mit seiner Anwesenheit.

Kurze Zeit später schaute auch Paula im Vitalisgarten vorbei. Sie wurde freudig begrüßt und anschließend machten die drei sich Gedanken was zu tun war. Im von Karin angelegten Gartenbuch waren noch Aufgaben verzeichnet. Paula suchte sich mit Volker eine passende Arbeit aus und los ging es für die beiden mit dem Jäten im Beet B2 in dem es munter grünte. Eigentlich sollten da nur die Herbstrüben wachsen, doch die waren von Beikräutern umzingelt worden. Paula und Volker hatten also die Aufgabe die Herbstrübenblätter zu schonen und den Beikräutern den Garaus zu machen. Das Jäten des halben Beets war schnell beendet und die erste Aufgabe war erfolgreich erledigt.

Paula war am neuen Schrebergarten interessiert. Volker nahm sich den Schlüssel zum Gartentor und die beiden liefen in Richtung neues Gelände. Unterwegs begegneten den beiden reife Wildtomaten, die beide zunächst ernteten. Anschließend führte Volker Paula kurz übers neue Gelände. Paula war überrascht wie groß das Gelände war. Was wir mit diesem neuen Teil des Vitalisgartens anfangen ist noch unklar. Es gibt ein großes Schwimmbecken in dem Fische gezüchtet werden könnten. Ein Aquaponik-Projekt könnte diese Gartenhälfte also nutzen. Bisher gibt es aber leider keine entsprechende Anfrage.

Nach der kurzen Besichtigung hielten Paula und Volker im Gewächshaus nach Ernte Ausschau. Die beiden wurden fündig und sammelten sechs Gurken, zwei Auberginen und vier Paprika ein. Letztere hätten durchaus noch länger reifen können, aber die entstandene Röte verführte die beiden diese zu ernten.

Nach dem Ernten im Gewächshaus ging es mit der Ernte im Buschbohnenfeld weiter. Paula und Volker nahmen sich jeweils ein bis zwei Buschbohnenreihen vor und sammelten ein Körbchen voller Buschbohnen der Sorte Panama.

Währenddessen stutze Katharina die Büsche, und vor allem Ranken, rund um die kleine Wiese mit Hängebirke. Das Material zerkleinerte sie, damit es besser in unserem Kompost verrotten kann. So kam etwa eine Schubkarre voll zusammen und die Wiese wird nicht von der „Wildnis“ übernommen.

Voll bepackt mit Ernte gingen Paula und Volker zurück in den Hauptgarten und schauten sich an, was Katharina machte. Letztere kümmerte sich um Elias, der gewickelt und gestillt werden musste. Paula und Volker waren im Erntefieber und sammelten gleich weitere Tomaten unter dem Tomatendach ein. Insgesamt kamen etwa drei Kilogramm Tomaten zusammen. Die Tomatenernte ist also in vollem Gange.

Volker war nun an der Reihe und schnappte sich den kleinen Elias und kümmerte sich einige Zeit um seinen Nachwuchs. Katharina und Paula jäteten nun im Beet B1 in dem sich zwischen unseren Buschbohnen Gras breitgemacht hatte. Da waren vermutlich Grassamen von Friedel ins Beet geweht worden. Das Gras galt es zu entfernen, denn es machte den nützlichen Buschbohnenpflanzen Konkurrenz.

Ingo tauchte als letzter dieses Gartentreffs im Vitalisgarten auf. Auch er wurde freudig begrüßt und Volker zeigte ihm gleich den Neubau unseres Dachs. Da hatte sich viel getan und auch Ingo ist für eine hohe Raumdecke in der Casa. Mal sehen wofür wir uns letztlich entscheiden. Ingo und Volker machten sich jetzt daran die thermischen Fensterheber ins Gewächshaus einzubauen. Ingo hatte bereits einen Fensterheber eingebaut und wusste wie das ging. Schnell war der erste Fensterheber eingebaut und der zweite einzubauende ging noch schneller von der Hand, da jetzt auch Volker das Teil mit einbauen konnte.

In der Zwischenzeit hatte sich Paula aus dem Staub gemacht und auch Ingo zog es nach Hause. Er hatte noch zwei weitere Programmpunkte für den Tag und da konnte er nicht lange bleiben. Im Gemeinschaftsgarten verblieben also nur noch Katharina, Volker und der kleine Elias. Nach einer kleinen Pause entschied sich Volker zunächst unter dem Tomatendach zu gießen. Anschließend galt es für ihn den Rasen auf unserem Wiesengrundstück zu mähen. Da wuchs erneut Rauer Löwenzahn empor und den galt es frühzeitig zu kappen. Wächst er nämlich zu hoch kann unser Spindelmäher diesen nicht mehr abmähen. Das hat eine schweißtreibende Arbeit mit unserer Sense zur Folge. Auf diese Aussicht hatte Volker keine Lust, weshalb er nun mähte und auch ins Schwitzen kam. Katharina kam Volker zur Hilfe nachdem sie Elias versorgt hatte. Gemeinsam ging es schneller und die beiden bewässerten noch das Gewächshaus und einige Pflanztöpfe.

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Die beiden räumten die letzten Sachen zusammen und machten sich jetzt auf den Weg nach Hause. Volker lief mit Elias im Kinderwagen zum Bus und Katharina radelte zur Vitalisstraße 321. Dort gibt es nämlich seit kurzem einen Fahrrad-Fair-Teiler. Das war die grandiose Idee von Karin B., die uns bereits drei Zucchinipflanzen schenkte. Katharina wurde fündig und steckte sich Petersilie und eine Avocado ein. Schaut doch auch mal bei diesem interessanten Fair-Teiler vorbei.

Kompostwürmer 03. August 2019

Wir bekamen Besuch, Ursula war beim Schnuppergärtnern mit von der Partie, wir säten verschiedene Gemüse, räumten die linke Kompostmiete aus, Danny brachte uns Bioabfälle, Katharina S. sammelte Müll ein und brachte diese per Lastenrad weg, düngten mit Jauche, beschnitten den Wilden Wein, ernteten Kartoffeln, Dagmar richtete ein Kartoffellager ein, verfrachteten Sachen an eine neue Stelle, bewässerten und gossen unsere Nutzpflanzen und am Ende verteilten wir unsere Ernte.

Dieses Mal war Karin die erste im Vitalisgarten zusammen mit zwei Freunden. Sie zeigte ihnen unseren Gemeinschaftsgarten. Kurz vor 13 Uhr kam Volker vorbei, er war extra für den Gartentreff aus Altenkirchen angereist und unterbrach seinen Urlaub im Westerwald. Für ihn hat sich der Trip aber gelohnt, denn es passierte viel im Garten.

Pünktlich um 13 Uhr war auch unsere eigentliche Gastgeberin Iris da und übernahm das Steuer. Karin und ihre Bekannten verließen den Garten. Iris und Volker gingen zum Hauptgarten und schauten sich die Aufgabenliste an, die Karin uns hinterlassen hatte. Paula kam in den Garten und war sehr froh zu helfen. Sie schaute sich die Aufgabenliste an und meinte wir fangen von vorne an. Also ging sie los die Barbarakresse in B3 zu säen. Volker half ihr beim Säen und zeigte ihr wie wir das mit dem Einsäen machen. Erst harken, dann eine gerade Linie ziehen, einen kleine Rille anlegen und dann wird das Saatgut einfach im richtigen Abstand gesät.

Fee kam ebenfalls in den Garten und half Paula beim Säen von Mangold in A3 und Winterrettich in B2. Anschließend wurden die Beete noch mit Schildern markiert, so dass andere auch wissen was wann wo gesät wurde.

Volker war in der Zwischenzeit beim neuen Gelände angelangt. Dort hatte der Vorbesitzer noch einige Dinge entfernen sollen. Dem war er nachgekommen und jetzt sollte die Sache erledigt sein, so hoffen wir. Währenddessen hatte Iris das Schnuppergärtnern übernommen und führte Ursula durch unseren Gemeinschaftsgarten.

Nach dem Säen überlegten sich Fee, Paula und Volker die nächste Aufgabe. Die drei nahmen sich vor den linken Kompost auszuschaufeln. Also nahmen sie sich Schaufeln und Big Bad und fingen an den Kompost zu schaufeln. Zwischendurch retteten die drei viele Kompostwürmer, die sich dort vermehrt hatten.

Katharina S. kam in unseren Garten und hatte sich ein Lastenrad ausgeliehen. Sie hatte damit vor unseren Müll zu entfernen. Also war sie auf der Suche nach unserem Unrat. Schnell wurde sie auf der Veranda der Casa Esmeralda fündig.

Danny schaute ebenfalls vorbei und hatte Bioabfälle von The Good Food mitgebracht. Er nutzte unseren Opfertisch und zerkleinerte die Abfälle für unsere mittlere Kompostmiete. Anschließend kümmerte sich Danny um unseren Wilden Wein, der unsere Jauchegefäße zuwucherte. Er nahm sich eine Heckenschere und kürzte die Ranken. Anschließend füllte er das alte Frühbeet mit Kompost und Erde. Hier sollen später Blumen wachsen.

Fee, Paula und Volker übernahmen nun das Düngen von Physalis, Tomatillos und Kürbissen mit Brennnesseljauche. Dazu füllte zunächst Volker mit Hilfe einer kleinen Gießkanne eine zehn-Liter- Kanne mit Jauche und daraus verteilten sie dann je einen Liter Dünger auf wassergefüllte Gießkannen. So konnte die Jauche gleichmäßig und richtig dosiert ausgebracht werden.

Dagmar und Julia kamen auch in den Vitalisgarten. Dagmar schaute zusammen mit Iris im Gartenhaus Zwei nach der Möglichkeit Kartoffeln nagersicher zu lagern. Julia und auch Paula gruben dafür Kartoffeln aus, weshalb Dagmar auch unser Lager bestücken konnte. Natürlich nahmen wir auch einige Kartoffeln der Sorte Galactica mit nach Hause. Eine riesige Ernte kam aber nicht heraus, denn durch die Trockenheit hatten sich nur kleine und wenige Knollen entwickelt.

Fee und Volker setzten die Aufräumaktion von letzter Woche fort, bei der es galt das Holz hinter der Casa hervorzuholen. Die Paletten stapelten sie an die Wand von Gartenhaus Zwei. Volker übte sich zunächst im Balkenweitwurf, bevor Danny die Balken am Zaun zum Hauptgarten zu einen mächtigen Stapel formen konnte. Währenddessen sammelten Katharina S. und Julia Brombeeren, an denen sich dann auch die Jungs und Fee stärken konnten.

Dagmar erntete weitere Zwiebeln in der Nordwestecke des Ackers und holte auch die ersten reifen Möhren an der gleichen Stelle aus dem Boden. Die Zwiebeln hing sie auf der Veranda der Casa zum Trocknen auf. Dagmar machte sich anschließend vom Acker.

Im Garten verblieben waren nur noch Katharina S., Fee und Volker. Katharina S. bewässerte die Beete im Hauptgarten und Fee und Volker übernahmen das Bewässern per Gießkanne auf dem Wiesengrundstück. Als die beiden fertig waren, halfen sie Katharina S. beim Gießen der letzten Beete und der von uns genutzten Flächen bei Friedel. Am Ende bekam auch der Topinambur noch Wasser ab.

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Volker räumte unsere Gerätschaften ein, verstaute unseren Wechselrichter und verschloss schonmal die Türe vom Gartenhaus Zwei. Am Ende teilten sich Katharina S. und Volker die verbliebene Ernte. Fee besitzt eine eigene Ackerparzelle und brauchte keine zusätzliche Ernte. Katharina S. verabschiedete sich und Fee und Volker unterhielten sich noch eine kleine Weile bis die nächste S-Bahn kam. So endete der Gartentreff nach einem ereignisreichen Nachmittag.

Weinpergola & Sensmuskeln 20. Juli 2019

Dieses Mal sensten wir unsere Wiese, da der Raue Löwenzahn bereits zu hoch für unseren Spindelmäher wuchs. Außerdem reparierten wir unsere Weinpergola, die umzustürzen drohte. Darüber hinaus räumten wir auf, flochten Zwiebelzöpfe, säten Nachkulturen ein, düngten Wildtomaten und setzten uns zum lecker Stachelbeerkuchen essen zusammen.

Als erstes waren wieder einmal Katharina, Volker und der kleine Elias im Vitalisgarten angekommen. Es war schwül-warm und die Sonne zeigte sich glücklicherweise nur manchmal. Die drei verzogen sich zunächst in den Hauptgarten. Dort angekommen ging es erstmal darum die Casa zu öffnen und einen Brief an Pitter – unserem Schrebergartennachbarn – zu schreiben. Volker zückte direkt unseren Akkuschrauber aus der Tasche und schraubte die beiden lockeren Schrauben unseres neuen Infobretts an. Jetzt gilt es nur noch nicht-permanente Stifte zu besorgen und das Infobrett mit Informationen zu bestücken.

Volker nahm unseren Spindelmäher und begab sich aufs Wiesengrundstück. Dort versuchte er den Rauen Löwenzahn abzumähen. Leider waren die bereits verblühten Pflanzen bereits zu groß und knickten beim Mähversuch um. Volker organisierte sich jetzt eine Sichel und unsere Sense. Letztere hatten wir zu Beginn des Vitalisgartens angeschafft als unsere Wiese hüfthoch gewachsen war. Die Sense hatte ein Problem, denn die Klinge klappte ständig in die falsche Richtung. Karin hatte damals deshalb eine Metallmanschette angebracht, die das Umklappen verhindert. Davon profitierte nun Volker und mit gewetzter Klinge senste er den Rauen Löwenzahn ab. Nach einer kurzen Weile war schon ein kleiner Teil der Wiese abgesenst. Volker stellte fest, dass ihm Sensmuskeln fehlen, denn er kam nicht so richtig in Schwung und musste häufiger Pausen einlegen. Nach einer Weile waren dann die meisten Teile der Wiese platt gelegt.

Chris schaute mal wieder vorbei und brachte Volker auf den neusten Stand bzw. wollte auf selbigen gebracht werden. Volker widmete sich weiter der Wiese und konnte jetzt auch mit dem Spindelmäher vorankommen und die Wiese kürzen. Am Ende sammelte Volker noch das Schnittgut ein und verteilte es neben der Kompostmieten. Zum Kompostieren oder zum Mulchen eignete sich das Material nicht, denn es waren zu viele reife Samen enthalten.

Während des Mähens kamen Lara, Dagmar, Martina, Michael und zum ersten Mal auch Manon und Benedikt in unseren Gemeinschaftsgarten. Letztere hatten den Vitalisgarten beim letzten Wurmkisten-Workshop kennengelernt. Jetzt hatten die beiden Lust bei uns Hand anzulegen.

Lara kümmerte sich um unsere Weinpergola. Die war vor etlicher Zeit mit Hilfe von langen Balken erneuert worden. Dummerweise waren die Balken nach etwa zwei Jahren im Boden verfault. Dadurch war die Standsicherheit der Pergola in Gefahr. Karin hatte uns deshalb vier Einschlaghülsen und Holzschrauben besorgt. Zunächst bearbeitet Lara die Balken, denn diese passten nicht ganz in die Einschlaghülsen. Mit Hilfe einer Axt und Stemmeisen brachte sie die Stützen auf Maß. Als nächstes galt es die Einschlaghülsen direkt neben den Balken in die Erde zu bringen. Dazu nahm sie einen dicken Hammer und schlug die Hülsen in den Boden.

Dagmar ging mit Manon und Benedikt Aufgaben durch die Beete. Benedikt half schließlich Lara bei der Reparatur des Weingerüstes. Dagmar und Manon ernteten Zwiebeln und mit Manon und später noch mehr Leuten setzte sich Dagmar dann unter die Birke um Zöpfe zu flechten. Die hängen nun sehr dekorativ an der Garderobe auf der Terrasse.

Katharina kümmerte sich in erster Linie um den Säugling Elias, sie düngte die Wildtomaten mit Brennnesseljauche, beriet Lara beim Reparieren der Pergola und unterhielt sich mit Leuten. Martina und Michael entfernten vertrocknete Pflanzenstengel aus den Blumenbeeten und Randstreifen. Am Ende suchten sie Werkzeuge zusammen und räumten mit auf.

Nach seinen Wiesenaktivitäten brachte Volker die Gerätschaften zurück in unseren Schuppen. Ihm fiel bei dieser Gelegenheit auf, dass sich Gartenwerkzeuge auf dem Boden versammelt hatten statt wie gedacht an der Wand zu hängen. Volker hängte die Werkzeuge also an ihre vorgesehen Stelle und kümmerte sich um solche, die noch keinen Platz hatten. Manche ließen sich nicht aufhängen, weshalb Volker ein Loch in den Stiel bohrte. Das gleiche Problem bestand bei unseren Besen. Letztere brachte er außen am Schuppen hängend an. Auch hier löcherte er einen Besenstiel und auch unsere Sense hing er auf. Anschließend wässerten Benedikt und Volker kräftig auf dem Wiesengrundstück.

Lara hatte leckeren Kuchen mitgebracht. Sie lud nun alle Mitgärtnernden zum Kuchen essen ein. Der Kuchen bestand aus einem Mürbeteig samt grünen Stachelbeeren aus dem Vitalisgarten, die durch rote gekaufte Beeren ergänzt wurden. Gemeinsam schmeckte uns der Kuchen noch besser und es blieb sogar kein Krümel übrig. Wir stellten fest, dass es toll wäre, wenn immer jemand etwas Leckeres für die Pause mitbrächte.

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Am Ende des Gartentreffs wurde das Wetter ungemütlicher. Böen traten auf und da war klar, dass ein Gewitter aufkam. Es donnerte auch in der Ferne und nach ein paar Minuten regnete es schließlich. Der Regen war aber leider nicht sehr ergiebig, scheuchte aber unsere Gärtnerschaft aus dem Vitalisgarten. Am Ende waren nur noch Martina, Katharina, Michael und Volker im Garten. Eigentlich hätte noch gegossen werden müssen aber dafür war die Lust nach dem Regen abhanden gekommen. Es war wieder trocken und wir beendeten den dritten Gartentreff des Julis 2019.

Blumenmeer 13. Juli 2019

Statt der erwarteten vertrockneten Wiese überraschte uns ein gelbes Blütenmeer. Es wurden Beete gepflegt und gewässert. Wir zerteilten geschickt zwei Ziegel und konnten dadurch die Mauer auf dem Dach zu Ende mauern. Wir sammelten Erbsensaatgut, hingen Zwiebeln zum Trocken auf und ernteten Gurken, Beeren und Zucchini. Wir harkten in Beeten, arbeiten Mulch ein und versuchten zu mähen.

Katharina und Volker waren samt Elias im Kinderwagen die ersten in unserem Gemeinschaftsgarten. Auf dem Wiesengrundstück erblickten sie ein Blütenmeer. Durch die Trockenzeit war mehrfach das Mähen ausgefallen, wodurch sich eine Pflanze weiterentwickeln konnte. Diese stand nun in voller Blüte und die gesamte Wiese war am blühen. Vermutlich handelt es sich hierbei um den Rauen Löwenzahn (lat. Leontodon hispidus). Damit sich der Raue Löwenzahn nicht noch weiter verbreitet wollten wir das Blütenmeer mit unserem Spindelmäher abmähen.

Die drei verzogen sich in den Hauptgarten und richteten sich ein. Katharina stillte Elias und Volker räumte abgeschnittene Äste in den Kompost. Dort traf er Karin, die von der Recherche für Druckminderer genervt war. Sie berichtete außerdem vom außerordentlichen Gartentreff am Mittwoch. Dort hatte sie mit Caro und Mathilda für Ordnung im Gewächshaus gesorgt. Leider musste dabei eine kleine Melone dran glauben. Dafür konnten die drei schon die ersten Gurken verspeisen. Gurken scheinen das heiße Gewächshaus sehr zu mögen.

Karin und Volker gingen zurück zum Hauptgarten. Katharina und Karin gingen als Erstes durch unsere Beete und schauten gemeinsam, was zu tun war. Katharina legte gleich los und bereitete eine Saatfläche im Beet A2 vor. Sie harkte die trockene Erde locker und arbeitete Kompost ein, zum Schluss wässerte Katharina die Fläche kräftig. Anschließend machte sie sich in der Wildnis in der Südwestecke des Hauptgartens zu schaffen. Dort entfernte Katharina vor allem rankende Brombeeren und wilde Weinreben.

Karin hatte sich vorgenommen unsere Ziegelsteine zu zerkleinern. Das Mauern auf dem Dach war im Frühjahr ins Stocken geraten, da wir unsere Ziegelsteine nicht zerteilen konnten. Mit Hammer und Meißel ritzte Karin den Ziegel an und legte einen Meißel an der richtigen Stelle unter den Stein. Jetzt nahm sie unseren Fäustel, holte kräftig aus und traf den Ziegelstein an der richtigen Stelle. Der Stein zerbrach und wir hatten einen kleineren Stein mit der richtigen Größe. Die Schnittkante war zwar nicht ganz glatt, bildete aber auch keine Gebirgslandschaft.

Volker suchte unsere Spießbütte mit Henkel. Diese war leider verschwunden, weshalb Volker einen kleineren Eimer zurück griff. Jetzt nahm Volker eine Bohrmaschine und versuchte das Loch in der Wand für unser neues Infobrett zu vertiefen. Leider stieß er auf Widerstand und der Bohrer bewegte sich keinen Millimeter mehr. Das Loch musste also 5 Millimeter zu kurz bleiben. Jetzt konnte Volker einen Rührstab an den Bohrer montieren. Er füllte Betonestrich mit etwa 2 Liter Wasser in den schwarzen Eimer und rührte die Masse mit Hilfe des Bohrers. Der Bohrer übte ein gewisse Unwucht aus, die sich nur schwer in Griff halten ließ. Trotzdem ging das Betonmischen mit dem Rührteil schneller als per Hand. Sauberer war es nicht, denn wie beim unsachgemäßen Teigrühren wurde etwas Masse nach Außen auf die Veranda geschleudert.

Mit der Betonmasse macht sich Volker aufs Dach und fing an die ersten Ziegelsteine zu mauern. Zunächst baute Volker die verkleinerten Steine ins Eck ein und anschließend mauerte er die Nordwestecke des Dachs zu Ende. Schon war die Betonmasse zu Ende und Volker legte eine Pause ein.

In der Zwischenzeit war Ingo und Danny angekommen. Ingo unterhielt sich mit Karin und danach half er Volker beim mauern von Steinen auf dem Dach. Die zwei mauerten weiter und es ging voran. Nach ein paar Steinen war die Betonmasse zu Ende und Ingo verließ unseren Garten.

Jetzt waren auch Iris, Katharina S, Julia und Miriam in unseren Gemeinschaftgarten gekommen. Iris dünnte Möhren aus, die zu dicht standen. Dabei half ihr Miriam, die auch gejätet hat. Katharina S. befreite das Beet im Schrebergarten von Friedel von Gras und Beikräutern.

Im Beet A1 sammelten Miriam und Julia Erbsensaatgut und räumten dann auch das welke Laub ab. Danny erntete Brombeeren. Katharina, Iris und Volker pflückten leckere Stachelbeeren. Iris sammelte Ringelblumensamen und Ringelblumenblüten und räumte teilweise Ringelblumenpflanzen ab, die sich im Weg befanden oder andere Nutzpflanzen einengten. Karin erntete Zucchini im Beet A4 und im Gewächshaus sechs große und leckere Gurken. Dort lichte sie auch die Reihen und entfernte Beikräuter bzw. Nutzpflanzen für die kein Platz mehr war. Iris und Julia ernteten im Beet C1 Zwiebeln ab und hingen diese unter der Veranda auf. Wir säten darüber hinaus Asiasalate im Beet A2. Karin band die Tomaten hoch. Die ganze Zeit über wurden die Beet über kleine Gräben bewässert.

Außerdem wurden geschossene Salate abgeerntet. Dabei entdeckte Katharina eine kleine Zucchinipflanze. Dort war ein vertrockneter Stengel neu angewachsen. Die Pflanze ist sehr klein, aber von Beikräutern befreit lassen wir die kleine Zucchini sich weiter entwickeln.

Danny fing an den Rasen zu mähen, dabei setzte sich nach einigen Bahnen leider ein Spindelteil fest. Volker versuchte es zu reparieren, doch auch die verheißungsvolle Bedienungsanleitung half leider nicht weiter.

Karin, Iris, Katharina und Julia setzten sich zu einem spontanen Pflanzgruppentreffen auf der kleinen Wiese zusammen. In der Nachbarschaft zerklopften Cartier, Bastian und Kai Reststücke von Ziegelsteinen zu Staub. Für den Garten war das völlig sinnfrei, aber eine gute Übung für die Jungs. Am Ende waren die Steine pulverisiert und es stand die Frage im Raum, wo denn der rote Staub entsorgt werden könnte. Falls ihr demnächst im Garten eine rote Ecke findet, wisst ihr woher diese stammt.

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Am Ende war Volker auf dem Wiesengrundstück und wässerte noch einige Pflanzen. Wir räumten die letzten Sachen auf und bald war der Gartentreff beendet.

Pflaumenernte 27. Juli 2019

Die wilden Pflaumen waren reif und wurden deshalb von uns geerntet. Wir kümmerten uns um unsere Tomaten, flochten erneut Zwiebelzöpfe, bekamen Besuch, ernteten Buschbohnen, jäteten, warteten einen Gewitterschauer ab und räumten Material vom Dach auf.

Die ersten im Garten waren erneut Katharina, der kleine Elias und Volker. Die drei liefen erst in den Hauptgarten, öffneten die Casa Esmeralda und schauten nach dem neuen Dach der Casa. In der Woche hatte nämlich die Dachdeckerfirma von Daniel Klein in der Hitze uns ein neues Dach gebaut.

Als nächstes kamen Fee und Paula in den Vitalisgarten. Beide kannten unseren Gemeinschaftsgarten noch nicht, weshalb Volker den beiden unsere Flächen zeigte. Fee verabschiedete sich schnell wieder. Sie engagiert sich für das neue Gartenprojekt im Leo-Amann-Park und möchte auch künftig in unserem Verein mitmischen.

Paula und Volker gingen nun dazu über wilde Pflaumen zu ernten. Südlich des Gartenhauses Zwei hatten sich Pflaumenbäume von alleine verbreitet. Wir kommen nun in den Genuss dieser kleinen Früchte. Zunächst hoben die beiden Pflaumen vom Boden auf und anschließend ging es ans pflücken. Nach einer Weile stieg Paula auf eine Leiter und Volker kletterte aufs Schuppendach. Vom Dach aus ließen sich weitere Pflaumenbaumäste erreichen und flux war der Eimer mit leckeren Pflaumen gefüllt.

In der Zwischenzeit hatte sich Katharina um den Säugling Elias gekümmert. Darüber hinaus düngte sie unsere Tomaten mit Beinwelljauche. Das heiße Wetter und der viele Sonnenschein hatte bei ein paar Tomaten Sonnenbrand hinterlassen. Bei der Gelegenheit goss sie die ebenfalls die Chilis. Anschließend nahm sie unsere getrockneten Zwiebeln und flocht mehrere Zwiebelzöpfe. Nach der Pflaumenpflückerei half ihr Paula die Zöpfe unters Verandadach aufzuhängen. Anschließend verabschiedete sich Paula, da sie zu Hause arbeiten musste.

Iris, Karin, Katharina S. und Kevin Pawel kamen ebenfalls in den Gemeinschaftsgarten. Kevin Pawel war ebenfalls zum ersten Mal vor Ort und möchte ebenso im Leo-Amann-Park-Projekt mitmachen. Auch er war von unserem Garten beeindruckt.

Iris und Karin kümmerten sich um unsere Buschbohnen. Sie ernteten etliche Bohnen der Sorte Panama. Dabei kam ein stattlicher Haufen zusammen. Nebenbei jäteten die beiden auf unserem Acker. Darüber hinaus ernteten die beiden zahlreiche Gurken und eine große runde Zucchini. Katharina S. mischte ebenfalls mit und räumte beispielsweise Gestrüpp auf.

Julia und Benedikt tauchten auch noch im Garten auf und zwar etwa zur Zeit als sich Gewitterregen breit machte. Die verbliebene Gärtnerschaft verzog sich unters neue Dach in die Casa Esmeralda. Dort konnten wir gemütlich und in Ruhe den Regen abwarten und uns die Zeit mit Schoko-Johannisbeer-Kuchen von Ulrike versüßen. Das war also schon der zweite Kuchen in diesem Monat. Lecker!

Nach dem Gewitterguss tröpfelte es nur noch ein wenig und Benedikt düngte noch unseren Kohl und Sellerie mit Brennnesseljauche. Danach verabschiedete er sich. Volker überredete Julia mit ihm Dachmaterial hinter der Casa Esmeralda nach vorne zu räumen. Vor der Dacherneuerung räumten Daniel und Volker nämlich sämtliches Material vom Dach und warfen es nach unten. Das Chaos beseitigten nun Julia und Volker. Julia reichte Volker Balken, Dibond- und Doppelstegplatten und Einwegpaletten an. Volker war sie über die Mauer und erzeugte neben dem Gartenhaus Zwei erneut Chaos. Als etwa die Hälfte des Materials auf die andere Seite der Mauer verfrachtet war ging es zunächst daran das neue Chaos zu beseitigen. Den beiden kam dabei Katharina zur Hilfe. Gemeinsam verstauten die drei die Paletten auf einen Stapel, die Balken auf einen anderen und die Platten wurden an die Wand gelehnt. Die Aktion hatte Kraft gekostet, weshalb sie vorerst beendet war.

Julia und Volker diskutieren im Anschluss über den Umweltschutz und unser Wirtschaftssystem. Die beiden waren sich einig, dass es so nicht weitergehen könnte. Gestellt wurde auch die Frage, ob wir es überhaupt verantworten können zur jetzigen Zeit Kinder in die Welt zu setzen.

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Am Ende des Gartentreffs war nicht mehr viel los und die meisten Gärtnernden hatten sich bereits verabschiedet. Nach dem Aufräumen war der Gartentreff mit viel Ernte in der Tasche letztlich beendet.

Völkerverständigung 29. Juni 2019

Es war drückend heiß, weshalb sich fast niemand in den Vitalisgarten traute. Wir pflanzten aber trotzdem sechs geschenkte Zucchinipflanzen ein, ernteten Erbsen, entfernten Erbsenpflanzen, säten Buschbohnen und wässerten unsere Nutzpflanzen. Am Ende des Gartentreffs bekamen wir noch Besuch von einer netten Syrerin, die uns Essen mitbrachte und ggf. bald bei uns mitmacht.

Gegen halb zwei war Volker der erste im Gemeinschaftsgarten. Er steckte seinen Laptop an den Strom und wunderte sich, dass sonst noch niemand da war. Kurz nach Volker tauchte aber Detlef auf und Volker war froh nicht allein zu sein. Er hatte sich nämlich noch in der Nähe mit Karin B. verabredet, die uns drei Zucchinipflänzchen spenden wollte. Volker radelte also kurz in die Vitalisstraße und brachte uns die Pflanzen.

In der Zwischenzeit war Iris kurz im Garten aufgetaucht. Iris befestigte unsere Tomatenpflänzchen an die vorgesehenen Schnüre. Außerdem redete sie noch kurz mit Volker bezüglich einer einer Vereinsangelegenheit. Anschließend verabschiedete sich Iris um zum Schulfest von Bastian zu gehen.

Detlef und Volker ließen den Gartentag ruhig angehen. Sie unterhielten sich in Ruhe, denn niemand sonst hatte ein Bedürfnis. Letztlich entschlossen sich beide die sechs geschenkten Zucchinipflanzen in die Erde zu bringen. Die drei größeren Pflanzen kamen ins Beet B4 zwischen die Salate. Die restlichen drei kleineren Pflanzen stammen aus dem Sandweg und kommen von Rebecca. Die Beiden setzten die Pflanzen in die Nordwestecke des Ackers. Zwischen Lauch und Physalispflänzchen war noch Platz vorhanden. Hornspäne spendeten die beiden jeweils den Pflanzen als Langzeitdünger und natürlich wässerten sie die Jungpflanzen.

Nach dieser Aktion war wieder eine Ruhepause angesagt. Detlef und Volker verzogen sich auf die Veranda der Casa Esmeralda. Nach der Pause gingen die beiden zum neuen Beet von Detlef und ernteten dort Erbsenschoten. Lecker waren diese frischen Erbsen. In der Nähe gab es auch noch Johannisbeeren von denen Volker naschte.

Auf der Wiese legten Detlef und Volker erneut eine Pause ein. Kurz danach kam Danny in den Garten und wurde herzlich begrüßt. Jetzt ging es darum unsere Pflanzen zu wässern. Danny nahm einen Schlauch und Detlef und Volker gossen mit Gießkannen. Zwischendurch kletterte Danny in den Kirschbaum und pflückte sich noch ein paar Kirschen. Die meisten Kirschen waren aber mittlerweile überreif.

Volker wässerte anschließend auch noch Teile des Hauptgartens. Für ihn wurde aber die Zeit knapp, denn er hatte noch eine Verabredung. Gut, dass Dagmar und Julia aufkreuzten. Dagmar stoppte das Wässern bei Sonne. Da hat sie Recht, denn gewässert werden sollte ohne Sonne. Dagmar führte Julia kurz durch den Hauptgarten. Jetzt verabschiedete sich Volker und traf die Syrerin von letzter Woche. Die hatte mit Weinblättern einen Topf voll Leckereien gekocht. Volker schickte die Syrerin in den Hauptgarten.

Im Hauptgarten wunderten sich Dagmar, Julia und Detlef über das Auftauchen der älteren Dame und waren erfreut über´s mitgebrachte Essen. Die drei bedankten sich und nahmen sich von dem leckeren Essen. Dagmar gab ihr daraufhin Mangold und weitere Weinblätter in die Hand.

Kurz danach kam sie mit ihrer Tochter und drei Enkelinnen zurück. Letztere waren für Feierlichkeiten im Eurosaal fein gemacht. Die Syrerin zeigte ihnen unseren Garten und die Tochter erklärte, dass ihre Mutter in Syrien einen schönen großen Garten gehabt hätte. Außerdem wäre sie auf der Suche nach einem neuen Garten. Dagmar lud sie gleich ein samstags wieder in den Vitalisgarten zum Gärtnern zu kommen. Da strahlte die Syrerin über das ganze Gesicht. Garten kann also auch Völkerverständigung sein!

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Dagmar und Julia entfernten noch alte Erbsenpflanzen und säten an deren Stelle Buschbohnen ein. Anschließend wässerten sie noch unsere Beete. Danach war der Gartentreff dann mit der Spätschicht beendet.

Kirschen 22. Juni 2019

Vor allem Kirschen wurden von uns gepflückt. Wir bekamen vielfach Besuch, kümmerten uns aber auch um unsere Beete, versuchten einen Rasenmäher zu reparieren, bekamen Geschirr gespendet, wässerten unsere Beete und spendeten einer Frau Weinblätter.

Katharina, Elias und Volker waren die ersten im Vitalisgarten. Für Elias richteten beide unsere Hängematte und eine Wickelstation in der Hütte ein. Nach einer Weile kamen überraschend Dirk und Josephine zu Besuch. Dirk war jahrelang für Neuland aktiv. Volker zeigte Dirk die verschiedenen Gartenareale. Dieser möchte ggf. bei uns eine neue Gartenheimat finden.

Kurz bevor sich Dirk und Josephine verabschiedeten kam Jennifer, ebenfalls zum ersten Mal, in den Vitalisgarten. Sie hatte sich über nebenan.de gemeldet und hatte Interesse an Kirschen. Nachdem sie sich kurz umsah, zeigte Volker ihr den Kirschbaum, der voller Früchte hing. Sie pflückte also Kirschen allerdings unten im Baum, dort wo die Kirschen noch nicht ganz reif waren.

Auch Karin P., Detlef und Wolf kamen in den Vitalisgarten. Karin P. bastelte sich einen Haken aus Draht und fand einen Eimer mit Henkel. Damit ausgestattet legte sie auf der langen Leiter mit dem Pflücken von Kirschen los. Auch Volker war in den Kirschbaum geklettert und füllte eine Umhängetasche mit den leckeren und süßen Kirschen. Nach kurzer Zeit hatte Jennifer ihre Behälter gefüllt und machte sich auf den Heimweg. Wolf sägte einen großen Ast des Kirschbaums ab. Die meisten fanden, dass das keine gute Idee war.

Zu Besuch kamen außerdem Yvy, Andreas, Justus und Emil. Die Verwandtschaft von Katharina brachte uns Hochstühle für kleine Kinder vorbei, sahen sich im Garten um und bewunderten den kleinen Elias. Justus und Emil halfen darüber hinaus Kirschen zur Casa Esmeralda zu transportieren. Am Ende ihres Besuchs nahmen die vier Katharina und Emil mit und verließen wieder unseren Gemeinschaftsgarten.

Karin P. pflückte ebenfalls genug Kirschen und sie machte sich nun daran mit ihrer Schuffel zwischen den Möhren zu ernten. Auch Detlef kümmerte sich ums große Beet im neuen Garten.

Am späten Nachmittag kamen auch Faruk, Ingo und Barbara in den Garten. Faruk versuchte einen elektrischen Rasenmäher zu reparieren. Leider flog dabei die Sicherung raus, da das Drehwerk festsaß und die Maschine zu viel Strom verlangte.

Ingo brachte uns braunes Geschirr von seiner verstorbenen Mutter vorbei. Das Geschirr war bei der Haushaltsauflösung angefallen und steht uns und euch ab jetzt zur Verfügung, denn auch ihr könnt viele unserer Gegenstände ausleihen.

Zur fortgeschrittenen Zeit wässerten wir kräftig unsere Pflanzen. Denn es war eine heiße letzte Juniwoche vorhergesagt. Karin P., Ingo und später auch Barbara und Volker nutzten einen Schlauch sowie Gießkannen fürs Gießen.

Nach dem Wässern hatte Barbara noch Lust zu jäten. Volker zeigte ihr wo Beikräuter wuchsen. Die beiden entfernten Pflanzen am Rande des Ackers und rund ums Gewächshaus, wo unser Spindelmäher nicht hin kommt. Erfreulich war, dass sich an vielen Stellen Tomatillopflanzen breitgemacht hatten. Die ließen die beiden natürlich stehen.

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Am Ende des Gartentreffs tauchte eine ältere Syrerin auf. Sie fragte ob sie Weinblätter pflückten dürfte. Wir hatten nichts dagegen, dass die Weinreben etwas gelichtet wurden und so konnte sich die Frau eine Tasche voller Blätter zusammen suchen. Zu dieser Zeit kam Heiner, der Freund von Barbara vorbei, und bekam noch eine kleine Führung durch den Vitalisgarten. Danach war der Gartentreff beendet.

Wieder an Bord 15. Juni 2019

An diesem Gartentreff waren wieder viele Gärtnerinnen und Gärtner aktiv, sogar Katharina war mit ihrem neugeborenen Sohn mit von der Partie. Es gab eine Führung für Miriam und ihre Kinder, wir jäteten zwischen unseren Möhren, im Tomatenbeet, in den Beeten und im Gewächshaus. Es wurde Rasen gemäht, Bioabfall zerkleinert, Zelte getestet, Grün entfernt, Läuse bekämpft und es kam eine reichhaltige Ernte zusammen.

Als erstes kamen dieses Mal Katharina, Volker und der neugeborene Elias Rouven in den Vitalisgarten. Katharina war wegen der Geburt von Elias einige Wochen nicht im Gemeinschaftsgarten gewesen. Ihr fiel direkt die starke Entwicklung auf und auch die viele Arbeit, die im Garten anstand. Die drei begaben sich zunächst in den Hauptgarten und richteten unsere Hängematte ein. Volker pflückte Erdbeeren und Johannisbeeren für Katharina, die es sich zusammen mit Elias in der Hängematte gemütlich machte.

Nach einer kurzen Weile tauchte Miriam mit ihren drei Kindern im Garten auf. Volker organisierte direkt eine kurze Führung für die vier. Am Ende waren alle auf unserem Wiesengrundstück angelangt. Dort wollte Miriam noch gerne erfahren, wie sie eine Pflanzkiste bauen kann. Volker erklärte also die einfache Bauweise unserer Holzkisten. Praktischerweise war noch eine Kiste von HELGA vor Ort. Miriam meinte, sie wäre eine Anfängerin und würde gerne unter Anleitung bei uns mitgärtnern. Ihr und den Kindern gefällt der Vitalisgarten sehr und sie möchte bei Gelegenheit wieder vorbeischauen.

Miriam und die drei Kinder verabschiedeten sich in dem Moment als Caro, Mathilda und Robert im Gemeinschaftsgarten auftauchten. Volker nahm die drei mit in den Hauptgarten. Dort übernahmen Caro und Mathilda das Ernten von Erbsenschoten. Unsere Erbsenpflanzen hatten viele Schoten zu bieten und so waren die beiden eine Weile beschäftigt. Nach den Erbsen widmete sich Caro der mittleren Westecke des Ackers. Dort wachsen Kürbisse und zwischen den Kürbissen wucherten spontan Amaranth und Portulak. Den Portulak erntete sie, denn der läßt sich gut als Zutat für einen Salat gebrauchen.

Volker nahm Robert mit in den Nachbargarten von Friedel und die beiden starteten mit dem Jäten zwischen den Möhren. Zu Ihnen gesellte sich Katharina S. und die drei entfernten Gras zwischen den jungen Möhrenpflänzchen. Dabei unterhielten die drei sich und mit dem Schuffel entfernten sie die Grasbüschel zwischen den Reihen. Am Ende kamen alle Möhrenreihen zum Vorschein und wir sind froh, dass wir dieses Jahr vermutlich Möhren ernten können.

Katharina entfernte in der Zwischenzeit Grün am Teich. Sie blieb dabei bewusst in der Nähe von Elias, denn der benötigt häufig Zuwendung und er möchte nicht lange warten.

Karin kam nach ihrem Sommerurlaub ebenfalls wieder in den Garten und sah auch, dass es viel zu tun gab. Außerdem war sie erfreut Elias kennenzulernen. Sie hatte sogar ein nettes Geschenk für Elias mitgebracht und zwar die Stoffente Alfred Jodokus Kwak. Nach dem Kennenlernen ging es für Karin direkt ans Werk und sie befreite unsere Beete von Beikräutern. Beim Jäten fielen ihr vier prächtige Mairübchen in die Hände. Diese erntete sie und wir verteilten sie unter der Gärtnerschaft.

Martina und Michael kamen jetzt in den Vitalisgarten und wollten direkt wissen, was es zu tun gäbe. Volker meinte, dass es gut wäre, wenn Michael mähen würde und Martina wählte die Option Johannisbeeren zu pflücken. Also begab sich Michael auf das Wiesengrundstück und mähte dort die Wiesenflächen. Mancherorts ließ er blühende Pflanzen für Wildbienen stehen. Martina hingegen nahm eine Schüssel und erntete unseren Johannisbeer-Busch leer. Letzteres erforderte eine gewisse Ausdauer, denn unser großer Busch hing voller Beeren.

Danny tauchte auf und hatte wieder Bioabfälle mit einem Lastenrad dabei. Mit Hilfe des bereitgestellten Spatens zerteilte er die Gemüsereste auf unserem Opfertisch. Manche Tomaten, Paprika und Mangos waren zu schade für den Kompost und Danny rettete diese vor ihm. D. h. diese Lebensmittel separierte Danny und stellte sie der Gärtnerschaft zur Verfügung. Nach der Hackaktion widmete sich Danny zwei Zelten. Bei diesen war nicht ganz klar, ob alle Teile vorhanden waren. Jedenfalls eignet sich unsere Wiese hervorragend als Zelttestfläche.

Lara kam ebenfalls in unseren Gemeinschaftsgarten und jätete gleich unter unserem Tomatendach. Dort half ihr Katharina S. beim entfernen von Beikräutern. Nachdem unsere Tomaten befreit waren, machte sich Lara an die Ernte von Rhabarber. Danach jätete sie noch in den Beeten des Hauptgartens.

Robert und Volker machten unseren Spritzbehälter startklar. Beide füllten diesen mit Brennnesseljauche und Volker spritzte damit Südfrüchte in unserem Gewächshaus ab. Dort hatten sich nämlich dummerweise zahlreiche Läuse breitgemacht und die galt es zu bekämpfen. Die Brennnesseljauche soll die Pflanzen gegen die Schädlinge stark machen. Mal sehen ob die Spritzaktion etwas hilft. Gegen Ende des Gartentreffs jätete Karin im Gewächshaus. Die Sonne stand tief und entsprechend niedriger waren die Gewächshaustemperaturen. Jedenfalls hatten sich viele Beikräuter breitgemacht. Interessanterweise hatten sich auch einige Tomatenpflänzchen selbst ausgesät und waren empor gewachsen.

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Katharina S., Robert und Volker ernteten auch noch Walderdbeeren, die reichlich im Garten vorhanden sind und sehr aromatisch schmecken. Karin P. kam ebenfalls in den Genuss von Walderdbeeren, denn sie schaute kurz im Garten vorbei. Am Ende des Tages stellten wir eine reichhaltige Ernte zusammen, die wir unter den Verbliebenen teilten. Es war gar nicht so einfach alles los zu werden. Zum Schluss war noch Lara dabei Johannisbeeren zu pflücken, um diese für eine Marmelade einzukochen.

Leckere Erbsen 08. Juni 2019

Im 2. Gartentreff im Juni war wieder allerhand los. Hermann schenkte uns Pflanzen. Wir pflückten Erdbeeren, Walderdbeeren, Johannisbeeren und Erbsen und ernteten Salatköpfe. Wir jäteten Möhrenreihen frei, befreiten Kürbisse, Erdbeeren, Schalotten und Knoblauch von Beikräutern und häufelten Kartoffeln höher an. Außerdem erzeugten wir aus Bambusstäben Röhren für unser Insektenhotel, mähten Rasen, säten vier weitere Buschbohnenreihen ein und zerhackten Bioabfälle auf unserem Opfertisch.

Hermann war pünktlich um 13 Uhr im Vitalisgarten angekommen. Leider war noch niemand von der Gartenwerkstadt anwesend. Hermann schenkte uns zwei kleine Nussbäume und eine Minzpflanze und postierte dies an einer Bohnenstange.

Kurz nach Hermann kam Volker in unseren Gemeinschaftsgarten. Hermann war leider schon wieder weg und Volker deshalb zunächst alleine. Am Tag zuvor hatte sich Volker unglücklicherweise die rechte Hand bei einem Sturz vom Fahrrad verstaucht. Er war also an diesem Gartentreff nur bedingt einsetzbar. Volker versorgte seinen Laptop und seine Kamera mit Strom und legte sich zunächst in unsere Hängematte.

Nach einer kurzen Weile kam Detlef in den Garten und unterhielt sich länger mit Volker. Letzterer machte sich nun auf Erdbeeren und Johannisbeeren mit der linken Hand zu pflücken. Detlef machte sich nützlich, nahm unseren Schuffel und beseitigte Beikräuter in der Südwestecke des Ackers. Nach dem Beerenpflücken kehrte auch Volker zurück zum Wiesengrundstück.

Danny stand beim letzten Bioabfalltransport kein Spaten zur Verfügung. Deshalb konnte er den Abfall nicht verkleinern. Detlef und Volker holten dies nun nach. Die beiden holten Gurken, Sellerieknollen und Broccoli aus der Sammelmiete und schütteten diese auf unseren Opfertisch. Mit zwei Spaten fingen die beiden an das Gemüse klein zu hacken. Glücklicherweise kam Michael vorbei und löste den verletzten Volker beim Hacken ab. Außerdem hatte er noch Strampler für Volkers neugeborenen Sohn Elias Rouven mit dabei. Nachdem alles klein gehackt war, bugsierten Detlef und Michael das zerkleinerte Material wieder in die mittlere Kompostmiete.

Nun kamen Iris, Birk, Bastian, Kai und Ingo in den Garten. Birk mähte unseren Rasen und Iris jätete anfangs zwischen unseren Erdbeeren. Anschließend besorgten Iris und Bastian sich Bambusstäbe, um daraus Röhren für Insekten zu basteln. Bastian schmirgelte Ecken und Kanten der Schnittflächen ab und sorgte dafür, dass sich z. B. Wildbienen beim Bezug unseres Insektenhotels nicht die Flügel verletzen.

Detlef und Michael kümmerten sich um unsere Kartoffeln. Die beiden häufelten die Kartoffeln abermals auf, so dass wir hoffen eine größere Kartoffelernte einfahren zu können. Ingo und Volker übernahmen die Aufgabe weitere Buschbohnen in die Erde zu bringen. Die beiden kletterten also über den Zaun zum Schrebergarten von Friedel. Beim letzten Schnuppergärtnern hatte Volker Erfahrungen beim Einsäen von Buschbohnen gemacht. Er zeigte nun Ingo wie das Einsäen am besten klappt. Zunächst spannten die beiden eine dünne Schnur an der Stelle wo die Bohnenreihe entstehen sollte. Jetzt galt es neben der Schnur einen Streifen von 10 cm von Beikräutern zu befreien. Letzteres ging schnell von der Hand und anschließend wässerte Ingo die freigelegte Erde. Leider mit etwas zu viel Wasser, denn aus dem Matsch ließen sich keine formstabilen Löcher erzeugen. Wichtig ist also der sparsame Einsatz von Wasser. Nachdem die Löcher fertig waren legten die beiden die Buschbohnen in die Löcher. Es folgten drei weitere Reihen, wobei Volker am Ende die letzte Reihe alleine einsäen musste. Ingo hatte sich nämlich vom Acker gemacht.

In der Zwischenzeit waren Evelyn und Danny im Gemeinschaftsgarten aufgetaucht. Volker gab den beiden eine spezielle Aufgabe. Es ging ans Spezialjäten und ums Freilegen unserer Möhrenpflänzchen. Zwischen den Möhrenreihen hatte sich nämlich dummerweise Gras breit gemacht. Judith und Martin hatten in der Vorwoche etwa zwei Reihen freigelegt. Dieses Mal legten Evelyn und Danny jeweils eine Möhrenreihe frei. Als Volker mit den Buschbohnen fertig war, half auch er zwischen den Möhren zu jäten. Das mit links, denn seine verstauchte rechte Hand war nur zwischenzeitlich zu gebrauchen.

Martina und Michael kamen zum zweiten Mal in den Garten und packten wieder mit an. Martina streifte durch den Garten und pflückte Walderdbeeren und sammelte abgefallene Rosenblätter ein. Michael jätete kräftig zwischen unseren Erdbeerhügeln. Zum Vorschein kamen jetzt auch wieder unsere Schalotten- und Knoblauchpflanzen. Die konnte man nämlich einfach übersehen und platt treten. Jetzt passiert das hoffentlich nicht wieder.

Iris, Bastian und Kai pflückten Erbsenschoten und stellten diese fürs Mitnehmen bereit. Besonders Kai war von den Erbsen begeistert. Diese schmecken ihm sogar besser als Johannisbeeren. Volker ermutigte die Gärtnernden ebenfalls Salatköpfe zu ernten. Im Beet B4 standen viele reife Salate zur Verfügung. Da wäre es schade gewesen, wenn diese schießen und ungenießbar würden.

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Am Ende des Gartentreffs galt es noch unser Gartengeräte zu säubern und aufzuräumen. Außerdem konnten wir unsere Ernte aufteilen und noch ein paar Pflanzen gießen und vor dem Verdursten retten. Als letzter schloss Volker die Türen und beendete den 2. Gartentreff im Juni.

Neuankömmlinge 01. Juni 2019

Diesmal ernteten wir Walderdbeeren und gezüchtete Erdbeeren. Wir jäteten um unsere Möhren und Zwiebeln herum, säten Buschbohnen ein und es gab das zweite Schnuppergärtnern. Wir mähten Rasen, jäteten zwischen Erdbeeren und gossen am Ende noch frisch Gepflanztes.

An diesem Gartentreff war Katharina S. die erste im Vitalisgarten. Sie wunderte sich erst, dass niemand da war, was sie aber nicht abschreckte. Sie öffnete das Tor zum Hauptgarten und entdeckte leckere Erdbeeren von denen sie direkt einige vernaschte. Reif waren sowohl gezüchtete Erdbeeren als auch Walderdbeeren.

Als nächstes kam Volker in den Garten und auch er war verwundert, dass keine Gastgeberin da war. Da war wohl etwas bei der Betreuung schief gelaufen. Volker lud direkt seinen Laptop mit grünen Elektronen auf und zeigte anschließend Katharina S. unsere Aufgabenliste. Letztere hatte Karin am 25. Mai erstellt bevor sie in ihren Sommerurlaub fuhr.

Auf dem Plan stand Jäten und so packten die beiden Gerätschaften und Gläser für Wasser ein. Es war der erste heiße Tag des Jahres und da war die Flüssigkeitszufuhr wichtig. Die beiden gingen nach vorne zur Wiesenfläche, zum Acker. In der Nordwestecke hatten sich Beikräuter breitgemacht und die galt es für die beiden zu entfernen. Blöderweise gab es kein Schatten, weshalb die Sonne auf Katharina S. und Volker einprallte. Katharina S. mag die Hitze und hatte zunächst wenig Probleme mit der Situation. Volker wurde es aber zu schnell zu warm, weshalb er sein T-Shirt wässerte. Durch diese Kühlanlage war Volker deutlich wohler zu Mute.

Katharina S. und Volker jäteten also zwischen den Zwiebeln und Möhren. Leider waren abermals nicht viele Möhren gekeimt. Zwischen den vielen Beikräutern ließen sich die Möhren aber recht einfach ausmachen. Nach dem Jäten waren die Möhren gut sichtbar und können sich jetzt besser entfalten. Das Jäten war also eine gute Sache.

Zwischen dem Jäten kam Dagmar in den Vitalisgarten und übernahm die Gastgeberschaft. Sie gärtnerte im Hauptgarten und erntete zunächst Salat und wusch den Salat. Anschließend holte Dagmar unsere Hängematte heraus und legte sich diese in den Schatten. Die Hitze verleitete sie also dazu eine Entspannungspause einzulegen.

Auch Katharina S. und Volker gönnten sich Jätpausen und zogen sich in den Schatten zurück. Selbst Katharina S. wurde es zu warm und sie war froh sich im Schatten kühlen zu können. Nun kamen Nicole und Michele in den Garten zum Schnuppergärtnern. Sie dachten das Schnuppergärtnern würde um 15 Uhr starten. Da gibt es auf unserer Webseite ein Problem, denn starten sollte es eigentlich um 14 Uhr.

Katharina S. verabschiedete sich und Volker widmete sich den beiden neuen Gärtnerinnen. Er führte die beiden durch die unterschiedlichen Gartenteile und beantwortete zahlreiche Fragen. Am Ende waren die drei in der Casa Esmeralda angekommen. Dort verwies Volker die beiden auf das von Karin angelegte Gartenbuch und die drei suchten sich die Aufgabe Buschbohnen in die Südostecke des Ackers zu bringen. Michele, Nicole und Volker stellten also das erforderliche Saatgut zusammen und die drei nahmen Werkzeuge mit.

Vor Ort legten Michele, Nicole und Volker Hand an und befreiten die für die Buschbohnen vorgesehene Fläche von Beikräutern und blühenden Feldsalatpflänzchen. Nach kurzer Zeit waren alle Beikräuter verschwunden und Volker ebnete die Fläche mit einem Rechen.

Nun war es an der Zeit unser Saatgut von Buschbohnen auf die Fläche zu verteilen. Nicht durch wildes Streuen sondern im Abstand von 10 cm in der Reihe und die einzelnen Reihen bekamen einen Abstand von 40 cm. Damit war klar, dass auf der verbliebenen Fläche noch vier Buschbohnenreihen Platz fanden. Mit zwei Schnüren markierte Volker die erste Reihe. Nach einer Pause hatten die drei kleine Stöcke besorgt mit deren Hilfe kleine Löcher entstanden. Die sollten etwa 4 cm tief sein, doch die trockene Erde ließ die Löcher wieder zufallen. Nachdem alle Löcher halbwegs standen nahm sich jeder ein kleines Saatguttütchen in die Hand und die drei säten unsere Zugpferd-Bohnensorte und zwar die Buschbohne Panama ein. Da noch reichlich Saatgut übrig war sollte auch die zweite Reihe mit dem Zugpferd bestückt werden. Dieses Mal zog Volker aber einen kleinen Graben. Den gerade zu halten und auf die richtige Tiefe zu bringen war gar nicht so einfach. Die dritte Reihe wurde ebenfalls mit der Buschbohne Panama versehen. Am Ende viel Michele ein, dass die Löcher stabiler würden, wenn die Erde feucht wäre. Also wässerte Volker die Fläche. Die letzte eingesetzte Reihe wurde schließlich perfekt mit der Buschbohne Cupidon eingesät, denn mit der feuchten Erde ließen sich tolle Löcher produzieren. Die Schnüre wurden richtig ausgerichtet und die drei setzten die Löcher direkt oberhalb der Schnüre. Die drei hatten also jetzt den Dreh raus und wissen wie sie am besten Buschbohnen einsäen.

Nach dem Einsäen gossen Michele, Nicole und Volker in unserem Gewächshaus. Dieses lag bereits im Schatten, so dass das Gießen problemlos möglich war. Michele verabschiedete sich anschließend und Nicole und Volker brachten die Werkzeuge zurück zur Casa Esmeralda.

In der Zwischenzeit waren zwei weitere Neulinge angekommen. Martina und Michael waren aus der Umgebung von Köln angereist und hatten Lust zu gärtnern. Früher stand ihnen ein Garten zur Verfügung. Jetzt leben die beiden in einer Wohnung ohne Balkon und Garten. Da freute es die beiden wieder Hand anzulegen. Dagmar begrüßte die beiden herzlich und zeigte ihnen unseren Hauptgarten. Außerdem hatte sie direkt eine Aufgabe parat. In der Nähe der beiden Häuser sollte der Rasen gemäht werden. Michael und Martina bekamen also unseren Spindelmäher in die Hand gedrückt. Los ging es mit dem Rasen mähen und die beiden schnitten sogar die Kanten der Rasenflächen frei. Nach dem Rasen mähen überredete Volker die beiden noch Regenwasser von der Casa Esmeralda zu unseren Beeten zu bringen. Mit Regenwasser zu gießen ist nämlich besser als kaltes Leitungswasser zu verwenden.

Volker jätete noch zwischen Erdbeeren vor dem Gartenhaus Zwei. Detlef hatte an dieser Stelle Erdbeeren eingepflanzt. Dort hatten sich Beikräuter breitgemacht und besonders dem Schachtelhalm war schwer beizukommen. Wenn es wirklich Acker-Schachtelhalm ist, dann lässt sich aus ihm eine Jauche herstellen. Die Jauche wiederum stellt ein Stärkungsmittel für Pflanzen dar und kann vor allem Pilzbefall im Schach halten. Unsere Erdbeeren sollte der Schachtelhalm allerdings nicht platt machen.

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Alle bis auf Volker verließen den Vitalisgarten. Volker goss noch Jungpflanzen und die Beete im Hauptgarten. Anschließend räumte er auf und verließ ebenfalls unseren Gemeinschaftsgarten.