Philosophie

Angesichts steigender Versieglung von Flächen, erschwertem Zugang zu Grün- und ungenutzten Flächen für die Allgemeinheit in dicht besiedelten Innenstädten, der Verfremdung von Lebensmitteln, langen Transportwegen, der Monopolisierung und der auf Profit ausgerichteten Manipulation und Patentierung von Saatgut steigt die Bedeutung des urbanen Gärtnerns.

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Selbst bestehende städtische Grünflächen bieten keinen Ausgleich zum urbanen Gärtnern, weil dort die Vielfalt von blühenden und essbaren Pflanzen fehlt, welche überlebenswichtig für Bienen und andere Insekten sind.

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Urbanes Gärtnern, worunter wir grundsätzlich Gärtnern für und mit allen verstehen, dient der Selbstversorgung, der Begegnung, dem Austausch, dem Lernen, der Erholung, sowie der Gestaltung von Stadt, Wohnumfeld und Nachbarschaft.

Ein wichtiger Aspekt des urbanen Gärtners ist die Erhaltung alter Sorten und sortenreinem Saatgut.

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Allgemein erhöht das urbane Gärtnern die Lebensqualität im Viertel durch seinen Erholungswert; als herausragende sowie nachahmenswerte Beispiele sehen wir die Stadt Andernach als “die essbare Stadt“, die interkulturellen Gärten in Göttingen und den mobilen Garten Prinzessinnengarten in Berlin.