LXXVI. Gartenbrief Oktober 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Gartenwerkstadt,

5 Jahre alt ist nun unser Verein Gartenwerkstadt Ehrenfeld! Gemeinsam mit 30 bis 40 Kindern und Erwachsenen feierten wir bei sonnigem Herbstwetter unser Jubiläum im Vitalisgarten. Es gab ein Kuchen lastiges Mitbringbuffet, Apfelsaft aus eigener Produktion, Gartenführungen und eine aufregende Schnitzeljagd. Neugierige warfen Blicke in unseren Garten und interessierten sich für unser Hühnerprojekt. Wir konnten neue Leute kennenlernen und vielleicht kommt das eine oder andere Gesicht künftig häufiger in unseren Gemeinschaftsgarten.

Der Sommer hinterließ große Spuren bei uns und im Kölner Grün. Jetzt treten endlich wieder kältere Temperaturen auf, es fiel wieder Regen und das Grün kam zurück. Die Natur und wir können durchatmen. Hoffentlich wird unser Wetter im Herbst nicht allzu stürmig und vielleicht überrascht uns der Winter mit einer verschneiten Zuckerlandschaft?

Wir begannen im September die Auflösung von HELGA. Die Aktion ist noch nicht beendet, denn noch stehen unsere Gartenhütte und einige Pflanzkisten auf dem Heliosgelände. Außerdem ist noch viel Erde vorhanden. Wenn ihr mögt könnt ihr unsere Erde geschenkt bekommen und jederzeit auf dem Heliosgelände abholen. Für den Abtransport von großen Altholzmengen möchte uns die Abfallverwertungsgesellschaft (AVG) helfen. Die AVG stellt uns einen großen Container zur Verfügung und entsorgt das Holz ohne das Kosten für uns entstehen. Vielen Dank für die angebotene Hilfe!

Im Oktober könnt ihr weiterhin zusammen mit Katharina am Donnerstag Spätnachmittag gärtnern. Zwischen 17 und 19 Uhr heißt es wieder Gartenzeit mit Katharina. Weil es ab November zu früh dunkel ist, pausiert die Gartenzeit zwischen November und Februar. (ve)

P1340344 Auflösung HELGA: Wir starteten wie angekündigt die Auflösung von HELGA. Am 15. September räumten wir Müll beiseite, retteten Gartenutensilien und brachten noch brauchbare Pflanzkisten in die Borsigstraße. Erde ist noch übrig und könnt ihr euch gerne abholen. Weiter lesen …
P1340355 Pflanzkisten für den Helioschulgarten: Durch die Auflösung von HELGA entstand in der Borsigstraße der Schulgarten der Heliosschule. Jetzt können Schülerinnen und Schüler die Holzkisten bepflanzen und direkt mit dem Gärtnern loslegen. Da helfen wir gern mit unserem Wissen! Weiter lesen …
P1340933 Bauwagen für die Finken: Unser Bauwagen hat eine neue Heimat im Finkennest gefunden. Nachdem er uns gute Dienste im Obsthain Grüner Weg, im Gartenbahnhof Ehrenfeld und in HELGA leistete, hatten wir nach der Auflösung von HELGA keine Verwendung mehr für ihn. Weiter lesen …
P1340592 Apfelsaft gepresst: Dank einer mobilen Saftpresse konnten wir aus 110 kg gelben und roten Äpfeln 55 Liter leckeren und sehr süßen Apfelsaft pressen lassen. Wer unseren Saft kosten möchte ist herzlich eingeladen im Vitalisgarten vorbei zu schauen. Weiter lesen …
IMG_0389c Sommercamp: Das Urban Gardening Sommercamp 2018 fand diesmal wieder im Kölner Neuland statt. Zwischen dem 31. August und 02. September konnten sich gemeinschaftlich Gärtnernde kennenlernen, miteinander vernetzen und neue Ideen entwickeln. Weiter lesen …
P1340970 Gastgerberschaften: Für unsere Gartentreffs gibt es wieder offiziell eine Gastgeberin oder einen Gastgeber. Vor einiger Zeit war die offizielle Gastgeberschaft nicht mehr vergeben worden. Das ändert sich jetzt wieder! Weiter lesen …
Postkarte Das ist sonst alles passiert!: Unsere Postkarte ist fertig, das Gewächshaus feierte Richtfest, die Dacherneuerung und Renovierung startete, wir bekamen Endivien und Sonnenhut geschenkt, entsorgten Sachen, transportierten Erde und lösten Schraubprobleme. Weiter lesen …
P1330086 Gartenrezept Oktober 2018 "Garteneintopf“: Leckerer Eintopf quer durch den Garten. Nur Salz, Pfeffer und Olivenöl stammen nicht aus dem Vitalisgarten. Er schmeckte bereits Besuchenden und Schülerinnen und Schülern aus der Heliosschule. Weiter lesen …

Auflösung HELGA

Wir starteten wie angekündigt die Auflösung von HELGA. Am 15. September räumten wir Müll beiseite, retteten Gartenutensilien und brachten noch brauchbare Pflanzkisten in die Borsigstraße. Erde ist noch übrig und die könnt ihr euch gerne abholen.

Die Vorbereitung für die Abwicklung von HELGA startete schon in der Vorwoche mit der Suche nach Handhubwagen und der Absprache mit der freiwilligen Feuerwehr. Wir bekamen freundlicherweise zwei Ameisen von RS Möbel und B.O.C. zur Verfügung gestellt. Eine dritte Ameise hätten wir auch noch von Helios 37 bekommen können. Darüber hinaus bot die freiwillige Feuerwehr von Köln einen Lastkraftwagen mit Hebebühne zum Transport an. Herzlichen Dank für all die Unterstützung!

Am 15. September startete mittags die Auflösung von HELGA. Wir machten uns gleich an die Beseitigung des von Menschen angerichteten Chaos. Paletten waren über unseren Sachen und Müll gestapelt worden. Manche Ecken stanken nach Kot und Urin und das war nicht schön zu beseitigen.

Nach und nach trudelten helfende Hände ein. Wir schenken dem Finkennest unseren Bauwagen und da wollten sich die Finken mit Hilfe revanchieren. Antje, Mira, Simon und weitere packten kräftig mit an. Von unserer Seite waren Lara, Karin, Katharina, Ingo, Birk und Volker mit von der Partie.

Um kurz nach 14 Uhr traf bei uns die freiwillige Feuerwehr mit einem Lastkraftwagen ein. Karsten hatte einen Helfer mitgebracht und das ermöglichte uns den Transport von Pflanzkisten und weiteren Gegenständen. Simon entpuppte sich als versierter Ameisen-Fahrer und recht bald waren zehn Pflanzkisten im LKW verstaut. Wir luden noch zusätzlich lange Bretter und Paletten ein.

Mit dem Feuerwehrwagen ging es zweimal in die Borsigstraße und einmal in den Vitalisgarten. Über die Feuerwehrzufahrt gelangten wir in den Hof der Sporthalle der Heliosschule. Dort luden wir die Pflanzkisten ab und ließen unserer Phantasie freien Lauf.

Am Ende spendeten wir der freiwilligen Feuerwehr einen 1000 Liter Tank und bedankten uns herzlich für die tolle Hilfe. Ohne den Transport hätte die Auflösung von HELGA nicht wirklich starten können.

Die vielen helfenden Hände der Gartenwerkstadt hatten in der Zwischenzeit einige Pflanzkisten zerlegt und 10 Liter Pflanztöpfe mit Erde gefüllt. Mira kam für das Albertus-Magnus-Gymnasium vorbei und nahm uns etwas Erde ab. Diese soll jetzt in der Eifel zwischengelagert werden. Dass das auch im Vitalisgarten passieren könnte, fiel uns erst später auf. Wir verspeisten den leckeren Bananenkuchen von Lara und fuhren anschließend in den Vitalisgarten. Dort galt es bis in die Dunkelheit hinein abgeladene Sachen aufzuräumen und zu verstauen. (ve)

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Pflanzkisten für den Helioschulgarten

Durch die Auflösung von HELGA entstand am 15. September in der Borsigstraße der Grundstock für den Schulgarten der Heliosschule. Jetzt können Schülerinnen und Schüler die Holzkisten bepflanzen und direkt mit dem Gärtnern loslegen. Wir helfen gerne mit unserem gesammelten Wissen.

Die ersten Schülerinnen und Schüler haben die Grundschule der Heliosschule hinter sich. Da die neue inklusive Universitätsschule auf dem Heliosgelände noch nicht fertiggestellt ist, kommt die Sekundarstufe I der Gesamtschule zunächst in der Borsigstraße unter. Zum Schulgelände gehört auch ein gepflasterter Hof neben der Turnhalle und eine Grünanlage angrenzend an die Äußere Kanalstraße. Das Grün kann von der Heliosschule genutzt werden und an dieser Stelle soll ein neuer Schulgarten entstehen.

Im April hatten wir bereits angeboten mit der Heliosschule zu kooperieren. Daraus entstand die Idee Pflanzkisten von HELGA in die Borsigstraße zu bringen. Das Hauptproblem war allerdings der Transport der Kisten. Das Problem wurde durch die freiwillige Feuerwehr und das Ausleihen von Handhubwagen gelöst.

Es stehen jetzt 18 Pflanzkisten und Holzmaterial zur Verfügung. Mit den Brettern und Balken können neue Pflanzkisten, Hochbeete oder Holzmöbel gebaut werden. Für Hochbeete steht ebenfalls noch Erde von HELGA zur Verfügung. Wäre da nicht wieder das alte Transportproblem. (ve)

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Bauwagen für die Finken

Unser Bauwagen hat eine neue Heimat im Finkennest gefunden. Nachdem er uns gute Dienste im Obsthain Grüner Weg, im Gartenbahnhof Ehrenfeld und in HELGA leistete, hatten wir nach der Auflösung von HELGA keine Verwendung mehr für ihn.

Schon lange hatten wir den Finken unseren Bauwagen versprochen. Am 18. September transporten die Finken mit Unterstützung von Colonia Spezialfahrzeuge das sperrige Teil ins Finkennest. Dort leistet der Bauwagen den Finken künftig hoffentlich gute Dienste.

Unseren Bauwagen erhielten wir 2012 für den Gemeinschaftsgarten Obsthain Grüner Weg durch das Design Quartier Ehrenfeld (DQE). Im Bauwagen konnten wir unsere Gartenutensilien unterbringen und er bot uns Unterschlupf bei schlechtem Wetter. Im September 2013 zog ein netter Treckerfahrer uns den Bauwagen zum ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Er war fortan Bestandteil unseres Gemeinschaftsgartens Gartenbahnhof Ehrenfeld. Im Dezember 2016 transportierte schließlich Colonia Spezialfahrzeuge den Bauwagen auf das Heliosgelände.

In den Bauwagen wurde mehrfach eingebrochen und das Fenster verbogen. Bereits im Gartenbahnhof waren uns Werkzeuge entwendet worden. Auf dem Heliosgelände wurde schließlich auch noch die Türe stark verbogen und es quartierten sich Obdachlose im Bauwagen inmitten unserer Sachen ein.

Der Bauwagen ist Teil der Geschichte der Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Deshalb sind wir froh, dass dieser in gute Hände bei den Finken gelangt ist. Die Finken mögen viel Freude an ihrem neuen Gefährt haben. (ve)

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Apfelsaft gepresst

Dank einer mobilen Saftpresse aus der Eifel konnten wir aus ca. 110 kg gelben und roten Äpfeln 55 Liter leckeren Apfelsaft pressen lassen. Wer unseren Saft kosten möchte ist herzlich eingeladen im Vitalisgarten vorbei zu schauen.

Das Apfelpressen bereiteten wir im Gartentreff am 22. September vor. Unser alter Apfelbaum im neuen Schrebergartenteil hing von oben bis unten voll mit Früchten. Zunächst sammelten wir behutsam Äpfel ein und packten diese in schwarze Kisten. Lara war derweil im Nachbargarten aktiv und pflückte kleine rote Äpfel. Nach einiger Pflückerei waren die ersten Apfelkisten gefüllt. Die weiteren Äpfel hingen weiter oben und ließen sich nicht so einfach pflücken. Deshalb breiteten wir eine Folie unter dem Baum aus und schüttelten u.a. mit einem Apfelpflücker Äste. Dadurch purzelten viele Äpfel herunter. Die guten und nicht angefaulten Exemplare sammelten wir ein und hatten flux bereits zu viele Äpfel eingesammelt. Insgesamt kamen knapp 150 kg Äpfel zusammen. Mehr Äpfel warten noch an weiteren drei Bäumen, sie können gegessen, zu Apfelmus oder Apfelkompott verarbeitet werden.

Am Tag darauf regnete es teilweise in Strömen und es war nicht der beste Tag zum Apfelpressen. Gegen halb elf trafen sich aber trotz aller Widrigkeiten Lara, Katharina, Volker, Karin B. und eine Freundin im Vitalisgarten. Als erstes luden wir fünf Apfelkisten in den Wagen von Karin und verstauten zwei Bottiche für den Trester. Per Auto und Fahrrad ging es nach Lindenthal auf einen Platz des Sülzer Aquarienwegs inmitten einer Kleingartenkolonie.

Auf dem Platz befand sich die mobile Apfelpresse der gemeinnützigen Streuobstwiesen-Netzwerk Nordeifel eG (SoNNe). Angemeldet hatte Karin P. etwa 80 kg Äpfel, die gepresst werden sollten. Wir hatten aber deutlich mehr Äpfel dabei und so war die Frage, ob wir wieder Äpfel mit in den Vitalisgarten zurücknehmen müssten. Eine Gruppe hatte 250 kg angemeldet und etwa 400 kg mitgebracht. Wegen der guten Apfelsaison gab es viele Äpfel zu pressen und von daher verwunderte es uns nicht, das die Pressaktion etwas in Zeitverzug geraten war.

Etwa 45 Minuten nach unserem Termin kamen unsere Äpfel an die Reihe. Zunächst wuschen wir diese. Sie wurden automatisch auf ein Förderband verteilt und durch einen Schredder gejagt, das sog. Maischen. Die Apfelstücke verteilten Mitarbeiter in Rahmen und wickelten diese in Matten. Aus den Rahmen bauten die Fachkräfte einen Turm unter einer Presse. Die Presse quetschte anschließend die letzten Liter Saft aus dem Material und übrig blieb Trester. Der Saft wurde zur Haltbarmachung kurzzeitig und schonend auf 78°C erhitzt und letztendlich füllte eine Apfelpresserin den Saft in sog. Bag in Box-Behälter ab. Aus etwa 110 kg Äpfel, die am Vortag fleißig gepflückt worden waren, wurden 55 Liter Apfelsaft.

Wer unseren Saft kosten möchte, kann gerne bei uns vorbeischauen. Noch ist viel leckerer Saft aus eigener Produktion vorhanden. Die Aktion war sehr erfolgreich und hat großen Spaß gemacht. Deshalb wollen wir nächstes Jahr wieder Äpfel zu Saft pressen lassen. (ve)

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Sommercamp

Das Urban Gardening Sommercamp 2018 fand diesmal wieder im Kölner Neuland statt. Zwischen dem 31. August und 02. September konnten sich gemeinschaftlich Gärtnernde kennenlernen, miteinander vernetzen und neue Ideen entwickeln.

Das Sommercamp startete am Freitag mit dem Eintreffen der meisten Leute. Es entstanden einige nette Gespräche und mit von der Partie waren auch Leute von der anstiftung. Gudrun, Daniel und andere hatten das Sommercamp zusammen mit den Neuländerinnen und Neuländern in die Wege geleitet.

Am Samstag standen zunächst nach dem Frühstück und der Vorstellung der unterschiedlichen Exkursionen Workshops auf dem Programm. Beispielsweise konnten die Teilnehmenden sich in Bezug auf eine kollegiale Beratung weiterbilden oder zum Thema Flüchtlinge & Gärten austauschen. Anschließend starteten die unterschiedlichen Exkursionen.

Mit in den Vitalisgarten kam knapp ein Dutzend Interessierte und die Mehrzahl der Exkursionsteilnehmenden kam aus einem interkulturellen Garten in Altenkirchen. Mit der U-Bahn und S-Bahn gelangten wir in knapp einer dreiviertel Stunde zu unserem Gemeinschaftsgarten. Dort angekommen ging es direkt daran einen Eintopf zu kochen. Es galt also für alle in Garten Gemüse zu ernten. Wir zupften Bohnen, gruben Kartoffeln aus, ernteten einen Kürbis, Tomaten, Zucchini und Auberginen. Parallel zerkleinerten wir Zwiebeln und viel Knoblauch und anschließend das geerntete und gewaschene Gemüse. Wir setzten unseren Gaskocher in Betrieb und schon startete das Kochen des Garteneintopfs.

Der Eintopf köchelte vor sich hin, weshalb Zeit für den kleinen Workshop Solarstrom war. Volker erzählte den Anwesenden einige Fakten über die Energiewende, den zukünftigen Strommix, notwendige Rahmenbedingungen und über unsere Solaranlage. Er versprach außerdem Leuten weitere Tipps zu geben, wenn die sich eine Solaranlage anschaffen würden. Am Ende zeigte Volker den Interessierten noch unsere Solaranlage, die seit einem Jahr in Betrieb ist.

Der Garteneintopf war fertig und flux auf Tellern unter dem Blätterschirm der Birke verteilt. Im Schatten konnten wir den Eintopf in Ruhe genießen. Der Eintopf schmeckte allen hervorragend und wir konnten unseren Hunger stillen. Nach dem Mahl war noch etwas Zeit übrig. Volker entschloss sich eine kurze Gartenführung durchzuführen. Er startete bei unseren Beeten und beendete die Führung bei der Kräuterspirale.

Zurück bei Neuland erwarteten uns eine Podiumsdiskussion und viele Wespen. Die Diskussion drehte sich um die Notwendigkeit von Gemeinschaftsgärten und mit dabei waren u. a. Christa Müller von der anstiftung und Dr. Bauer vom Grünflächenamt. Nach der Podiumsdiskussion startete der gemütliche Teil des Abends mit dem Pizzaofen. Letzteren hatte vor einiger Zeit Lara federführend zusammen mit Neuländerinnen und Neuländern gebaut. Vielleicht hat Lara Lust auch im Vitalisgarten einen Lehmofen zu errichten. Erst müssen wir aber viele andere Projekte hinter uns bringen.

Am Sonntag gab es erneut eine Workshoprunde. Bei der konnten wir uns beispielsweise zeigen lassen, wie richtig fermentiert wird und in einer kleinen Gruppe machten wir uns Gedanken zum Thema Werkzeuge und Digitales & Gärtnern. Am Mittag schloss Daniel von der anstiftung das erfolgreiche Sommercamp, welches die Latte für künftige hoch gelegt hat. Nach dem Aufräumen war dann wirklich Schluss und wer Lust hatte konnte bei einer Demo Solidarität mit in Seenot geratenen Menschen auf der Deutzer Brücke zeigen. Zum Beispiel nach dem Motto: "Sei kein Horst!" (ve)

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Gastgerberschaften

Für unsere Gartentreffs gibt es wieder offiziell eine Gastgeberin oder einen Gastgeber. Vor einiger Zeit war die offizielle Gastgeberschaft nicht mehr vergeben worden. Bei Planungstreffen kamen zu wenige Interessierte zusammen, so dass keine Gastgeberschaft mehr verteilt werden konnte.

Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung unserer Planungstreffen hoffen wir, dass mehr Menschen wieder an Planungsprozessen aktiv werden. Dazu gehört unter anderem die Betreuung unserer Gartentreffs. Hierbei geht es zunächst darum, dass der Vitalisgarten geöffnet wird. Außerdem ist es wichtig, dass jemand vor Ort ist, der oder die weiß, wo sich Gartengeräte befinden und was im Garten zu tun ist. Es ist nicht ganz einfach immer eine passende Aufgabe für Gärtnernde zu finden. Darüber hinaus kümmert sich die Gastgeberin oder der Gastgeber um Menschen, die uns kennenlernen möchten. Beispielsweise werden neue Leute ausführlich oder weniger ausführlich – je nach Interesse – durch den Vitalisgarten geführt.

Natürlich wollen wir die Gastgeberin oder den Gastgeber nicht überfordern. Aufgaben können an alte Mitstreitende verteilt werden und die Gastgeberschaft lässt sich auch aufteilen. Beispielsweise kann eine Person die erste Hälfte und eine zweite Person die zweite Hälfte des Gartentreffs übernehmen. Es kann auch zwei Gastgebende gleichzeitig geben, die sich Aufgaben untereinander aufteilen.

Wer Gastgeberin oder Gastgeber ist bestimmen wir mit Hilfe einer Umfrageliste. Freiwillige können sich hier für drei Monate eintragen. Für September bis November stehen die meisten Gastgeberschaften schon fest. Wer Gastgeberin oder Gastgeber ist, erfahrt ihr unter Termine. (ve)

Zeichnung zur Gastgeberschaft

Das ist sonst alles passiert!

  • Wir haben die von Yvonne gestaltete Postkarte 500 mal ausdrucken lassen. Mit Hilfe der Postkarte können wir jetzt Werbung für die Gartenwerkstadt und den Vitalisgarten machen. Wer also Lust hat Postkarten zu verteilen, möge sich bei uns melden!
  • Vor der Jubiläumsfeier des Vereins ging es weiter mit dem Gewächshausbau. Wir errichteten das Gerüst des Gewächshauses, zogen den First ein und befestigten die Dachverstrebungen.
  • Wir bekamen Besuch von Katharinas Eltern, so dass wir gemütlich leckeren Kuchen essen und Apfelsaft, Tee und Kaffee trinken konnten.
  • Wolf erkundete das Dach der Casa Esmeralda. Er wird uns beim Neubau des Daches helfen und da wollte Wolf nach dem Rechten sehen. Ihm wurde klar, dass wir das Dach austauschen müssen, denn es gab etliche Löcher in den Plastikwellblechen. Am 24. September riss er gleich einen Teil des Daches ab und war froh, dass die Holzdielen noch brauchbar sind.
  • Lara spülte dreckiges Geschirr von HELGA ab und Nihal und Volker halfen beim Abtrocknen.
  • Katharina war unterwegs zu Stefan im Kiwi-Schrebergarten. Dort gab es zahlreiche Endivien-Pflanzen und Sonnenhut auszugraben. Zurück im Vitalisgarten begaben wir uns daran insgesamt etwa 100 Endivien einzupflanzen. Dabei nutzen wir auch ein Beet von unserem Schrebergartennachbar Friedel. Der Boden war ausgelaugt und brauchte eine Ladung Kompost, die wir einarbeiteten. Anschließend wanderten die Pflanzen ins Beet. Leider nicht von alleine.
  • Lara und Wolf entfernten Tapeten im Gartenhaus zwei. Mit aufgesprühtem Wasser konnten die beiden Tapetenreste recht einfach entfernen. Die noch nicht geplante Renovierung von Gartenhaus Zwei hat also bereits begonnen.
  • Lara schaute nach Sachen, die wir nicht brauchen. Da kam Einiges zum Vorschein, dass Lara mit Hilfe von zwei Freundinnen am 26. September und mittels eines Studibusses abfuhr. Am Ende ging es auch noch mal zu HELGA Erde abzuholen.
  • Vor einem Supermarkt traf Volker Rosa und erzählte ihr von den Aktivitäten von der Gartenwerkstadt. Vielleicht können wir bald eine neue Gärtnerin begrüßen.
  • Volker erstellte je eine Anleitung für die Garten- und für eine Solarstromführung. D. h. auch unerfahrene Gärtnerinnen und Gärtner können jetzt Führungen machen. Die Anleitungen waren für Ingo, denn am 09. September stand eine Solarstromführung auf dem Programm. Leider kam niemand von der religiösen Naturschutzwoche vorbei und so wartete Ingo vergeblich auf Besucherinnen und Besucher. Offenbar waren aber solche unterwegs und diese haben den Treffpunkt womöglich nicht gefunden. Das nächste Mal platzieren wir ein großes Schild am Eingang.
  • Iris fischte im Teich modriges Pflanzenmaterial heraus. Irgendwann müssen wir unseren Teich sanieren und ein Pumpe einbauen.
  • Katharina und Volker nutzten in Beeten freiwerdenden Platz für neue Saaten. Zuerst säten die beiden Barbarakresse ins Beet A2. Danach ernteten sie einige Kohlrabipflanzen und bereiteten das Beet A3 vor. Im Abstand von etwa 20 cm kamen nun die Asiasalate Green in Snow und Mizuna etwa 2 cm tief unter die Erde.
  • Wir lösten unsere Schraubprobleme! Per Bohrer und Rattenschwänzen erweiterten wir ein Loch, so dass jetzt bequem seine Schraube die Aluschiene und den Anker verbinden kann. Mit zwei Schraubschlüsseln drehten wir eine weitere Schraube fest und konnten mit viel Kraft eine Mutter von einer anderen Schraube lösen. Die Mutter saß so schief auf der Schraube, dass die beiden das Gewinde zerstören mussten. Volker besorgte im Baumarkt baugleiche Schrauben und Muttern und so konnten wir eine Woche drauf nach mehreren Monaten endlich das Gewächshausfundament fertigstellen!
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Gartenrezept Oktober 2018


Garteneintopf

Zutaten: Zwiebeln, Kartoffeln, grüne Bohnen, Kürbis, Aubergine, Zucchini, (Fleisch)Tomate, Chili nach Geschmack, Knoblauch nach Geschmack, Salz, Pfeffer, Liebstöckel, Bohnenkraut, Petersilie,weitere Kräuter nach Geschmack und Olivenöl

Die Gewichtung der Zutaten kann ruhig nach Geschmack oder Vorrats- und Erntelage variieren. Zunächst werden die Zutaten gewaschen und klein geschnitten. Dabei sollten Zwiebeln und Knoblauch in feine Würfel geschnitten werden. Die anderen Zutaten können in größere Stücke zerteilt werden. Zunächst werden die Zwiebeln angedünstet, anschließend Knoblauch, Bohnen, Kartoffeln kurz anschwitzen. Kurze Zeit später ablöschen, aufkochen lassen und einige Minuten später die anderen Zutaten zugeben. Zum Schluss Wasser hinzufügen bis das Gemüse bedeckt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Eintopf köchelt nun vor sich hin, bis die Bohnen und die Kartoffeln gar sind. Servieren und fein gehackte Petersilie drüber streuen. Guten Appetit! (kt & ve)

Wir brauchen

– Interessenten/Hilfe für unsere vielen Aktivitäten:

  • Vitalisgarten (Gewächshaus, Schaukasten aufstellen)
  • Gärtnern mit Flüchtlingen (Kisten- und Sitzbankbau)

– Euren Bioabfall, allerdings nichts Gekochtes, kein Brot und keine Zitrusfrüchte.
– Wer mag kann uns für unsere Aktivitäten etwas spenden: https://www.betterplace.org/p24432
– Euch (als GärtnerInnen, HandwerkerInnen, WebentwicklerInnen, etc.)

Termine

06. Oktober 2018 Hambi Demo: Wald retten – Kohle stoppen!, Bahnhof Buir, 12 Uhr
06. Oktober 2018 Gartentreff Vitalisgarten mit Volker, ab 13 Uhr
13. Oktober 2018 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
14. Oktober 2018 Fahrrad-Demo Hambacher Wald, https://de-de.facebook.com/events/540577226365353/
20. Oktober 2018 Gartentreff Vitalisgarten mit Lara, ab 13 Uhr
26. Oktober 2018 Critical Mass Köln, Rudolfplatz, 18 Uhr
27. Oktober 2018 Gartentreff Vitalisgarten mit Lara, ab 13 Uhr
Jeden Donnerstag Gartenzeit mit Katharina, 17 bis 19 Uhr
Jeden Samstag Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
Nach Vereinbarung Sondergartentreffs Vitalisgarten

Unsere Internetseite. www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Betterplace. https://www.betterplace.org/p24432
Facebook. www.facebook.com/gartenwerkstadt
Informationen zum Gartenbrief. gartenbrief@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Kinderprogramm. kinderprogramm@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Gärtnerische Planung. pflanzgruppe@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Allgemeine Anfragen. info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
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