XCIII. Gartenbrief April 2020

Liebe Gartenfreundinnen und -freunde,

wir hoffen ihr seid nicht am Coronavirus oder anderweitig erkrankt! Auch uns trifft die Coronakrise hart, denn wir können nicht wie gewohnt gemeinschaftlich gärtnern. Im März schafften wir es allerdings die ersten Saaten ins Beet zu bringen. Wir hoffen trotz aller Schwierigkeiten, dass wir dieses Jahr wieder viel Ernte einholen können.

Seit Mitte März gibt es im Vitalisgarten keine Gartentreffs mehr. Für den Grünen Leo musste ein für Ende März geplanter Baunachmittag ebenfalls abgesagt werden und es wird erstmal auch keine weiteren Treffen geben. Veranstaltungen sind erst möglich, wenn Vereinsversammlungen wieder erlaubt werden. Wann das sein wird steht in den Sternen bzw. hängt vom weiteren Verlauf der Corona-Epidemie in Deutschland und in Köln ab.

Wir verfolgen die Coronasituation in Köln genau und stellen euch aktuelle Zahlen vor. Außerdem schauen wir kritisch auf Videokonferenzen und blicken genauer auf die Software Zoom. Außerdem berichten wir über unsere Mitgliederversammlung und das Anziehen von Pflanzen. (ve)

coronafaelleres Corona in Köln: Der Coronavirus ist längst in Köln angekommen und sorgt bei uns für Verunsicherungen und veränderte Lebensverhältnisse. Schulen und Geschäfte mussten schließen, Versammlungen sind nicht mehr erlaubt und es besteht ein Kontaktverbot. Weiter lesen …
coronagws Corona und die Gartenwerkstadt: Die Coronakrise geht auch an der Gartenwerkstadt Ehrenfeld nicht spurlos vorbei. Durch eine Verordnung des Landes wurden Vereinsversammlungen verboten, weshalb wir auch keine Gartentreffs mehr ausrichten. Weiter lesen …
DSCF1808 Pflanzenanzucht: Schon im Februar hatten wir etliche Samen zum Vorziehen unter den Interessierten der Kerngruppe verteilt. Jetzt haben wir also auch zuhause gärtnerisch zu tun. Die Anzucht kann trotz Kontaktverbots ganz normal weitergehen. Weiter lesen …
group_nataliaOvcharenko_pixabay Mitgliederversammlung: Am 08. März 2020 fand unsere Mitgliederversammlung statt. Kosta trat aus dem Vorstand aus und Julia trat neu in den Vorstand ein. Gemeinsam schauten wir auch, welche Projekte wir als nächstes angehen wollen. Weiter lesen …
videoconf_mohammedHassan_pixabay Videokonferenzen: In Zeiten der körperlichen Distanz ist es nicht möglich uns physisch zu treffen. Wie lassen sich aber Absprechungen und Planungen durchführen. Das Mittel der Wahl ist heutzutage die Videokonferenz. Weiter lesen …
zoom Zoom unter Beschuss: Während der Coronakrise wurde die Plattform Zoom, mit der sich Videokonferenzen durchführen lassen, kritisiert. Es tauchten zahlreiche Datenschutzprobleme auf, das Bombing wurde beobachtet und Zoom besserte die Software nach. Weiter lesen …
IMG_7580cut Das ist sonst alles passiert!: Neu mit von der Partie waren Luisa, Merle, Sabine und Thomas, wir ernteten Möhren, Grünkohl, Topinambur und Feldsalat, bereiten weitere Beete vor, verteilten Kompost, säten und pflanzten die ersten Jungpflanzen ein. Weiter lesen …

Corona in Köln

Der Coronavirus ist längst in Köln angekommen und sorgt bei uns für Verunsicherungen und veränderte Lebensverhältnisse. Schulen und Geschäfte mussten schließen, Versammlungen sind nicht mehr erlaubt und es besteht ein Kontaktverbot. Wie hat sich die Verbreitung der Corona in Köln entwickelt?

Die Stadt Köln veröffentlicht täglich neue Zahlen in Bezug auf die Verbreitung des Coronaviruses:

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/infektionsschutz/corona-virus/corona-virus-koeln-entwicklung-der-fallzahlen

Angegeben werden kumulative Kölner Coronafälle, Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, Patienten die in stationärer Behandlung und auf der Intensivstation sind, Coronatote und geheilte Menschen.

Anfang März 2020 wurden in Köln die ersten Coronafälle beobachtet und stiegen bis zum 12. März auf 65 Fälle an. Seitdem steigen die Fallzahlen linear an und jeden Tag kommen im Schnitt 75 neue Coronafälle hinzu. Am 03. April wurden letztlich 1715 Fälle verzeichnet.

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Die Anzahl der Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befindet stieg zwischen dem 12. und 22. März rasant an. Von da an wurde ein Plateau erreicht und inzwischen pendelt sich die Zahl bei etwa 850 Menschen ein. D. h. es werden inzwischen im Mittel so viele Menschen aus der Quarantäne entlassen wie wieder hinzukommen. Die Zahl stagniert also, was natürlich gut ist.

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Die Entwicklung in Bezug auf die Menschen, die ins Krankenhaus kommen und sich dort in stationärer Behandlung befinden ist natürlich verzögert. Nachdem die Krankheit diagnostiziert wurde, dauert es eine Weile bis sich ernsthafte Symptome entwickeln und sich der Krankheitsverlauf eventuell verkompliziert. Aus diesem Grund steigt die Kurve erst ab dem 20. März stark an und erreichte am 03. April den Wert 139. Wann die Sättigung eintritt ist nicht so einfach vorherzusagen. Das hängt vor allem daran, wie lange die Menschen behandelt werden müssen und ob die Anzahl der aktuell erkrankten konstant bleibt.

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Auf der Intensivstation befinden sich inzwischen 65 Patienten (Stand: 03. April). Diese Zahl stieg erst sehr langsam an und hängt mit der Anzahl der Krankenhauspatienten zusammen. In Bezug auf die Versorgung der Patienten ist die Frage, wie viele Menschen in Köln auf der Intensivstation behandelt werden können. Die Anzahl der Menschen auf der Intensivstation sollte also besser nicht stark ansteigen.

Leider versterben Kölnerinnen und Kölner an der Coronakrankheit und unser Beileid gilt den Angehörigen. Inzwischen beklagt Köln 26 Tote (Stand: 03. April). Zeitverzögert starben Menschen vermehrt nach dem 26. April. Pro Tag starben in Köln bis zu 5 Menschen. Gefährdet sind vor allem Menschen über 65 Jahren.

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Erfreulich ist, dass viele Menschen die Krankheit unbeschadet überstehen und nur leichte Symptome entwickeln. Seit dem 21. März steigt die Anzahl der geheilten Menschen rasant an. Am 03. April wurden inzwischen 730 Menschen als geheilt entlassen. D. h. Wiederum, dass am 03. April insgesamt noch 959 Menschen an Corona erkrankt sind. Auch diese Zahl sollte möglichst konstant gehalten oder reduziert werden.

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Wie die Entwicklung der Corona-Epidemie weiter geht ist nicht klar. Das hängt vor allem von unserem Verhalten ab. Halten wir uns weiter auf Distanz und haben wir wenig Kontakt zu Menschen, dann hat das Virus weniger Chancen sich zu verbreiten. Zu hoffen bleibt, dass sich die Reproduktionsrate unter eins drücken lässt und dass wir die Krankheit in den Griff bekommen. Bleibt gesund! (ve; Bilder: Stadt Köln)

Corona und die Gartenwerkstadt

Die Coronakrise geht auch an der Gartenwerkstadt Ehrenfeld nicht spurlos vorbei. Durch eine Verordnung des Landes wurden Vereinsversammlungen verboten, weshalb wir auch keine Gartentreffs mehr ausrichten.

Am 22. März 2020 wurde vom Land Nordrhein-Westfahlen eine Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) erlassen. Dort heißt es im .3 in Bezug auf die Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten:

“(2) Untersagt sind jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.”

Demnach sind Vereinsversammlungen rechtlich verboten und das gemeinschaftliche Gärtnern ist im Vitalisgarten und im Grünen Leo zur Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund platzierten wir auch auf unserer Webseite und auf Facebook den Hinweis, dass unsere Veranstaltungen bis auf weiteres ausfallen. (ve)

Pflanzenanzucht

Schon im Februar hatten wir etliche Samen zum Vorziehen unter den Interessierten der Kerngruppe verteilt. Jetzt haben wir also auch zuhause gärtnerisch zu tun. Die Anzucht kann trotz Kontaktverbots ganz normal weitergehen. Unter anderem Salate, Kohlrabi, Sellerie, Tomaten und Paprika wachsen auf unseren Fensterbänken und Balkonen. Die Tomatenpflänzchen sind nun schon alle in Einzeltöpfchen umgezogen und werden kräftiger. Auch der Sellerie, der der sich zu Anfang immer etwas Zeit lässt, macht sich langsam.

Bei dem kommenden warmen Wetter freuen sich die Jungpflanzen über frischen Wind auf dem Balkon oder ein offenes Fenster, damit sie nicht nur in die Höhe schießen, sondern auch kräftig werden. Die Frostnächte scheinen erstmal vorbei zu sein, sodass die Pflanzen auch nachts draußen bleiben können, wenn sie etwas geschützt stehen. Salate würden sich jetzt auch schon im Freiland wohlfühlen, aber Tomaten und Paprika haben vor allem nachts gerne noch ein (Mini)gewächshaus.

Wer sein Gemüse auf dem Balkon auch groß werden lassen möchte, kann jetzt schon mal die Kästen und Töpfe vorbereiten für alles was im Mai ins Freie darf. Bei Kübeln, die man für die eine oder andere kalte Nacht noch einmal nach drinnen holen kann, können auch die empfindlicheren Gemüse jetzt schon an ihren endgültigen Ort. Man sollte Pflanzenreste vom letzten Jahr entfernen und alte Erde mit Kompost auffrischen. Die meisten Tomaten brauchen eine Stange oder eine Schnur an der sie aufgeleitet werden. Pflücksalate und Kräuter brauchen weniger Düngung und Platz als beispielsweise Kürbisgewächse.

Wer Gefäße hat, die groß genug für Zucchini oder Kürbisse (die Ranken müssen nicht mit rein passen) sind, kann übrigens jetzt mit der Anzucht beginnen. Tipp: Sicherheitshalber zwei Samen in ein Töpfchen geben und falls beide keimen den schwächeren entfernen. Wann was ausgepflanzt werden kann erfahrt ihr in unserem beliebten Aussaatkalender (kt).

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Mitgliederversammlung

Am 08. März 2020 fand unsere Mitgliederversammlung statt. Kosta trat aus dem Vorstand aus und Julia trat neu in den Vorstand ein. Gemeinsam schauten wir auch, welche Projekte wir als nächstes angehen wollen.

Unser langjähriger Kassenwart Kosta musste aus familiären Gründen sein Vorstandsamt abgeben. Wir danken Kosta für sein vorbildliches Engagement und hoffen, dass er weiterhin in unserem Verein aktiv ist. Da Kosta seinen Posten räumte brauchten wir eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Bei einem Planungstreffen stellte sich glücklicherweise Julia bereit den Job der Kassenwärtin zu übernehmen. Wir waren also sehr erfreut, dass wir die Nachfolge von Kosta bereits vor der Mitgliederversammlung klären konnten. Menschen für den Vereinsvorstand zu gewinnen ist nämlich gar nicht so einfach. Julia wurde letztlich in den Vorstand gewählt und bildet diesen zusammen mit Lara und Volker. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wählten wir dieses Mal Iris, Katharina und Kosta. Der Gesamtvorstand besteht also aus sechs Personen.

Bei der Mitgliederversammlung ging es diesmal auch um eine Satzungsänderung. Wir stellten in den letzten Jahren fest, dass es schwer war beschlussfähig zu sein. In unserer Satzung wurde gefordert, dass 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind oder sich vertreten lassen. Um dies zu gewährleisten mussten wir im Vorfeld Stimmvertretungen einsammeln und das war immer recht mühsam. Aus diesem Grund änderten wir die Satzung. Von jetzt an müssen nur noch sieben stimmberechtigte Mitglieder anwesend sein. Alternativ können es 50% der Mitglieder sein. Letztere Variante ist für den Fall wichtig, wenn der Verein weniger als sieben Mitglieder hat. Die nächsten Mitgliederversammlungen sollten also leichter zu organisieren sein.

Am Ende der Versammlung ging es auch noch um zukünftigte Projekte. Wir sammelten Ideen, die in nächster Zeit umgesetzt werden könnten. Es wurde der Wunsch geäußert, dass wir wieder mehr Feste feiern. Aufgrund der Coronamaßnahmen ist mit vermehrten Feiern allerdings dieses Jahr nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Sogar unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier steht in Gefahr auszufallen. Weitere Projektideen kamen auf: Beispielsweise wollen wir den Teich der Casa Esmeralda sanieren. Dazu braucht es aber erst einmal ein Konzept. Außerdem wollen wir die Casa weiter elektrifizieren. Hier möchte sich Ingo drum kümmern. Wir wollen auch schauen ob wir die Toilette des Gartenhauses Zwei wieder ordentlich in Betrieb nehmen können. Es soll eine Außenküche geben und die soll einen Wasseranschluss bekommen. Vielleicht beantragen wir sogar noch eine weitere Solaranlage fürs Gartenhaus Zwei. Wenn wieder reguläre Gartentreffen stattfinden, ist da bestimmt das eine oder andere Projekt für euch dabei. (ve; Teaserfoto: pixabay von Natalia Ovcharenko)

Videokonferenzen

In Zeiten der körperlichen Distanz ist es nicht möglich uns physisch zu treffen. Wie lassen sich aber Absprechungen und Planungen durchführen. Telefonieren ist eine Möglichkeit sich zu verständigen. Mit mehreren Leuten gleichzeitig zu telefonieren ist da aber auch gar nicht so einfach. Das Mittel der Wahl ist heutzutage das der Videokonferenz. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten denn beispielsweise lassen sich Videokonferenzen mit Hilfe von Skype, GoToMeeting, WhatsApp oder Zoom bewerkstelligen. Die technische Voraussetzung hierfür ist allerdings der Zugang zu einem Computer samt Mikrofon und Lautsprechern.

Wir von der Gartenwerkstadt entschieden uns für Zoom. Karin lud uns an einem frühen Montagabend in einen virtuellen Tagungsraum ein und schon konnten wir zu sechst planen. Karin erklärte uns geduldig die Anwendungsmöglichkeiten von Zoom und wir waren froh, dass es einen so gut ausgestatteten Tagungsraum gab. Traten Störgeräusche auf, konnte Karin manchen Teilnehmenden sogar den Ton abstellen. Das wäre so als ob jemand den Mund zugehalten bekäm. Bei Videokonferenzen ist das aber notwendig, denn sonst versteht sich niemand mehr. Babys können beispielsweise im Hintergrund für Radau sorgen und so ist es gut, wenn jemand zeitweilig den Ton abgeschaltet bekommt. Solch ein Problem hatte auch unsere Kanzlerin. Ein Journalist sorgte für Störgeräusche, weshalb die Pressekonferenz unterbrochen werden musste.

Am Tag nach der Planungsgruppe tagte gleich unsere Pflanzgruppe virtuell. Hier gab es ebenfalls einiges zu planen. Blöd war nur, dass die Teilnehmenden sich nicht im Vitalisgarten befanden und deshalb nicht ganz klar war, was schon eingesät wurde und was bereits in unseren Beeten wächst. Das ist also der Nachteil. Gemeinsam vor Ort zu sein ist eben nicht möglich. Diese Videokonferenz wurde also verkürzt und auf einen anderen Tag verschoben. (ve; Teaserfoto: pixabay von Mohammed Hassan)

Zoom unter Beschuss

Während der Coronakrise wurde die Plattform Zoom, mit der sich Videokonferenzen durchführen lassen, kritisiert. Es tauchten zahlreiche Datenschutzprobleme auf, das Bombing wurde beobachtet und Zoom besserte die Software nach.

Zoom ist für viele aktuell das Werkzeug der Wahl. Mit dieser Software lassen sich recht einfach Videokonferenzen durchführen. Nur die Gastgeberin oder der Gastgeber muss registriert sein und alle anderen Teilnehmenden können sich einfach einwählen. Zuvor müssen diese allerdings noch das Programm von Zoom bei sich auf dem Rechner installieren. Für 40 Minuten ist die Konferenz kostenlos, wer länger tagen möchte braucht ein kostenpflichtiges Abo.

Zum Beispiel berichtete die Tagesschau Anfang April, dass beispielsweise Hacker auf die Webcam von Apple-Geräten zugreifen können. Selbst dann noch, wenn die Zoom-App deinstalliert wurde. Außerdem wurden Daten an Facebook weitergegeben, um Werbeeinblendungen zu optimieren. In Los Angeles drangen Hacker in eine Unterrichts-Videokonferenz ein und platzierten böse Inhalte auf dem Bildschirm, das sog. “Zoombombing”. In diesem Fall war die Konferenz nicht auf privat gestellt. Idealerweise sollte die Gastgeberin oder der Gastgeber den Eintritt von Teilnehmenden genehmigen. Ein weiteres Problem liegt in der Datenverschlüsselung. Daten von Nutzern, die per Telefon teilnehmen, werden nicht verschlüsselt.

Zoom reagierte inzwischen und behob die Weitergabe von Daten an Facebook und weitere Sicherheitslücken. Bei Schulstunden werden Teilnehmende zunächst in einen Warteraum verfrachtet und können erst durchs Bestätigen teilnehmen. Die Nutzer sollten auf jeden Fall darauf achten immer die neueste Zoom-Software installiert zu haben, denn nur die Aktualisierungen beinhalten die Verbesserungen.

Klar ist aber auch, dass Zoom nicht die einzige Konferenz-Software darstellt, die Probleme mit Sicherheitslücken und Datenschutz hat. Beispielsweise standen auch Skype und WhatsApp in der Kritik. Demnach ist es wichtig sich mit den angebotenen Werkzeugen auseinander zu setzen. Es müssen die Software-Einstellungen studiert werden und wir müssen uns im klaren sein, dass mit der Benutzung auch Risiken verbunden sind. (ve)

Das ist sonst alles passiert!

  • Neu dabei waren:
    • Luisa, Merle, Sabine und Thomas
    • Nach dem Saatgutfestival schauten Luisa und Merle bei uns vorbei. Iris führte die beiden durch den Vitalisgarten und beantwortete zusammen mit Katharina und Volker aufkommende Fragen.
    • Beim letzten Gartentreff vor der Coronapause schauten Sabine und Thomas bei uns vorbei und packten gleich mit an. Zunächst führte Volker die beiden durch den Garten. Schade, dass die Coronakrise verhinderte, dass die beiden sich wieder blicken lassen konnten.
  • Wir ernteten:
    • Da wir Beete neu besetzen wollten mussten einige Pflanzen weichen. Also ernteten wir unseren Rosenkohl und Grünkohl ab.
    • Volker zeigte Luisa auch noch wo es etwas zu Ernten gab. Die beiden stiegen in den Schrebergarten von Friedel und Volker zeigte Luisa unsere Möhren. Luisa zog einige Möhren aus dem Boden und zupfte anschließend noch einige Feldsalate aus der Erde.
    • Dagmar und Luisa entfernten vertrocknete Stengel von Topinambur und ernteten Topinambur.
    • Julia erntete Feldsalat in der Südostecke des Ackers.
  • Wir jäteten:
    • Es galt diesmal weitere Beete für die kommende Gartensaison vorzubereiten. Das bedeutete die Beete zu jäten und mit Kompost zu versorgen. Merle und Luisa legten direkt los und jäteten in den Beeten A2 und B2. Karin kümmerte sich um das Beete A4, in dem sich vermutlich eine Wühlmaus eingenistet hatte.
    • Volker kümmerte sich ums Beet C1 in dem Spinat wuchs. Nach der letzten Jätaktion vor einigen Wochen waren erneut Beikräuter gewachsen.
    • Luisa jätete einen Teil des Gewächshauses und schuf Platz für Endiviensalt, den wir später an die freie Stelle säten.
    • Julia, Luisa, Katharina und auch Volker starteten mit dem Jäten der Südostecke. Das Jäten wurde zu anstrengend, weshalb wir es mit Pappe belegten. Auf diese Weise versuchen wir die Beikräuter klein zu kriegen. Auf die Pappe legten wir auch noch Kompost.
    • Dagmar jätete das Frühbeet des Hauptgartens. In das ehemalige Frühbeet möchte sie Bienenweide-Sommerblumen einsäen.
  • Rund ums Saatgut:
    • Evelyne setzte Zwiebeln in den Schrebergarten von Friedel. Dazwischen säte Katharina S. Möhren.
    • Paula säte Pastinaken ins Beet B2.
    • Volker jätete das Beet B4 und Katharina S. säte Erbsen ins Beet B4.
  • Wir pflanzten:
    • Iris pflanzte grünen Spargel neben den Weg vom Gartenhaus Zwei. Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr die ersten Spargelstücke ernten können.
    • Julia vereinzelte Salate, topfte diese in größere Töpfe um und platzierte dies in unserem Frühbeet.
    • Karin, Katharina und Paula pflanzten Kohlrabipflänzchen ins Beet C1. Mit Hilfe von Plastikhauben versuchte Karin die Jungpflanzen vor Schnecken zu schützen. Leider bekamen die Pflanzen ein wenig Sonnenbrand.
    • Vom Schrebergärtner Stephan der Kiwis bekamen wir Himbeerableger, Vergissmeinicht, Sonnenhut, Margeriten und andere Pflanzen geschenkt. Katharina pflanzte die Vergissmeinnichtpflanzen direkt unter einige Apfelbäume.
  • Rund um Kompost und Dünger:
    • Danny brachte uns erneut Bioabfälle von The Good Food für unsere mittlere Kompostmiete mit.
    • Karin besorgte per Schubkarre feuchten Kompost. Iris arbeitete den Kompost in Beete ein und sorgte damit für neue Nährstoffe.
    • Karin und Birk besorgten auf einem Pferdehof Pferdekompost. Die zersetzen Pferdeäpfel transportierten die beiden innerhalb von großen Plastiktonnen.
    • Wir jäteten die Nordwestecke des Ackers und versorgten diesen Teil mit Pferdeäpfeln.
  • Wir pflegten:
    • Dagmar kümmerte sich um unsere Rosen. Sie beschnitt die Rosenstöcke, damit diese schöner blühen und kompakt bleiben.
    • Katharina mähte am 07. März vor der Casa Esmeralda den Rasen. Eine Woche darauf mähte Karin unser Wiesengrundstück und später half Volker beim Mähen.
    • Karin beschnitt Apfelbäume im Mambogarten.
    • Aufgrund der Trockenheit wässerten wir alle paar Tage unsere frischen Saaten und Jungpflanzen.
    • Katharina beschnitt unseren großen Rosmarinbusch und hängte die Zweige zum Trocknen in die Casa Esmeralda.
  • Wir räumten auf:
    • Volker fegte die Casa, denn dann konnte Elias krabbeln ohne sich dreckig zu machen.
    • Am Vortag unserer Mitgliederversammlung räumten Katharina und Volker die Casa Esmeralda auf. Sie räumten unnötige Sachen weg, verlängerten den Tisch und fegten in den Ecken.
    • Karin räumte die Veranda des Gartenhauses Zwei auf. Die Sachen, die dort lagerten verstaute sie im Gartenhaus Zwei und anderen verschiedenen Orten. Den Platz nutzte sie um einen Ort für die Pflanzplanung zu schaffen. Der Wohnbereich der Casa Esmeralda muss jetzt also nicht mehr fürs Saatgut und Planungen genutzt werden.
  • Was passierte noch?
    • Wir zählten die Spenden vom Saatgutfestival. Die hatten wir für unser eigenes Saatgut und unseren Saatgutkalender erhalten.
    • Auf unserer Infotafel hinterlassen wir Aufgaben für den Vitalisgarten. Wer sich also im Garten auftaucht kann sich eine Aufgabe aussuchen und diese erledigen.
    • Mit Hilfe eines kleinen Windrades versucht Karin eine Wühlmaus aus dem Beet A4 zu vertreiben. Das Windrad macht ein wenig Krach und das mag die Maus hoffentlich nicht.
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Wir brauchen

  • Interessenten/Hilfe für unsere vielen Aktivitäten:
    • Vitalisgarten (trockenes Holz zum Heizen, Gemüseanbau und Planung, Gartengestaltung)
  • Euren Bioabfall, allerdings nichts Gekochtes, kein Brot und keine Zitrusfrüchte.
    • Wer mag kann uns für unsere Aktivitäten etwas spenden: https://www.betterplace.org/p24432
      • Euch (als GärtnerInnen, HandwerkerInnen, WebentwicklerInnen, etc.)

      Termine

      10. April 2020 Karfreitag zu Hause
      12. April 2020 Ostersonntag zu Hause
      13. April 2020 Ostermontag zu Hause

      Unsere Internetseite. www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
      Betterplace. https://www.betterplace.org/p24432
      Facebook. www.facebook.com/gartenwerkstadt
      Informationen zum Gartenbrief. gartenbrief@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
      Kinderprogramm. kinderprogramm@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
      Gärtnerische Planung. pflanzgruppe@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
      Allgemeine Anfragen. info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
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