LXXIII. Gartenbrief Juli 2018

Liebe Gartenfreundinnen und -freunde,

der Sommer ist im vollen Gange und wir können weitere Ernteerfolge vorweisen. Die warmen Temperaturen führten dazu, dass sich viele Nutzpflanzen prächtig weiter entwickelt hatten. Natürlich mussten wir häufig gießen, damit unsere Pflanzen genügend Wasser zur Verfügung haben. Gerade können wir letzte Johannisbeeren, erste Brombeeren und Wildtomaten, Mairübchen, Kohlrabi, Wirsing, Salat, Mangold und Erbsen ernten.

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Aufgepasst! Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen. Wer sich beteiligen möchte ist herzlich eingeladen! Einfach melden: info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

In unserem Gemeinschaftsgarten HELGA passiert momentan wenig. Aus mangelndem Interesse gibt es zur Zeit keine Gartentreffs. Der Garten wird vorwiegend von Obdachlosen genutzt. Wer mag, kann HELGA jederzeit einen Besuch abstatten. Besonders freuen sich HELGAs Pflanzen über Wasser. Ihr könnt also gerne zum Gießen vorbeischauen! (ve)

P1320742 Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten. Weiter lesen …
P1320601 Radtour Düsseldorf: Am 10. Juni organisierten Aktive des Gemeinschaftsgartens düsselgrün eine Radtour zu Düsseldorfer Gemeinschaftsgärten. Mit von der Partie waren Teilnehmende des vortägigen anstiftungs-Workshops. Weiter lesen …
P1320315 Bewerbung Deutscher Solarpreis 2018: Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018. Weiter lesen …
P1320665 Radkomm #4 & Fahrrad-Sternfahrt: Am 16. und 17. Juni 2018 fand die Radkomm #4 und die 11. Kölner Fahrrad-Sternfahrt unter dem Motto “Aufbruch Fahrrad” statt. Gestartet wurde die Volksinitiative “Aufbruch Fahrrad” für die Förderung des Radverkehrs. Weiter lesen …
P1320463 Das ist sonst alles passiert!: Wir bauten weiter am Gewächshaus, installierten einen neuen Schneckenzaun, errichteten eine Wasserstelle am Acker, zogen Schmuckkörbchen auf, ernteten viele Johannisbeeren und holten die Polizei zur Hilfe. Weiter lesen …

Kooperation mit Heliosschule

Wir wollen mit der neuen Sekundarstufe der Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. wir von der Gartenwerkstadt möchten künftig die Gartenwerkstatt der Gesamtschule mitgestalten.

Nach den Sommerferien 2018 wird die inklusive Universitätsschule der Stadt Köln in Ehrenfeld ihre neue Sekundarstufe eröffnen. Die Heliosschule wird eine Gesamtschule und Ganztagsschule sein und zunächst in der Borsigstraße beheimatet sein. Bereits im Vorfeld sucht die Schule Kooperationsmöglichkeiten mit Menschen, Vereinen, Unternehmen und Organisationen aus Köln und insbesondere aus Ehrenfeld. Sie möchte möglichst stark im Veedel verankert sein und sich an den 17 Zielen der nachhaltigen Entwicklung (die "Sustainable Development Goals") der Agenda 2030 orientieren. Wir hatten der Heliosschule am Helios-Veedelstag angeboten gärtnerische Themen in den Schulunterricht zu bringen und mit den Schülerinnen und Schülern zu gärtnern. Die Kooperation nimmt nun erste Konturen an:

Am 18. Juni 2018 trafen sich der künftige Schulleiter Andreas Niessen und Volker an der Borsigstraße. Gemeinsam schauten sich die beiden die zur Verfügung stehende Grünfläche an. Diese befindet sich nördlich eines Modulbaus und westlich einer Turnhalle. Im Westen grenzt die Grünfläche an die Innere Kanalstraße, wo sich auch die Feuerwehreinfahrt befindet. Leider ist der Garten durch die Gebäude recht verschattet und die Innere Kanalstraße sorgt für einen hohen Lärmpegel und für Schadstoffe. Mitten im Garten steht ein großer Nadelbaum, der unter sich eine unfruchtbare Stelle hinterlässt. Ein großer Teil des Areal ist mit Bäumen und Büschen zugewachsen und sehr schattig. Beete könnten an den sonnigsten Stellen beispielsweise nördlich von drei Sitzgruppen angelegt werden. Auch weiter im Westen gelegene Wiesenstücke würden sich für einen Gemüsegarten eignen. Zwischen Modulbau und Turnhalle befindet sich ein langweiliger mit grauen Steinplatten belegter Platz. Dorthin könnten beispielsweise einige unserer Beerenkisten von HELGA umziehen. Da wäre dann "nur" noch der Transport zu klären.

Für die Schülerinnen und Schüler würde eine Gartenwerkstatt geschaffen in der gärtnerische Themen durchgenommen und praktische Einheiten durchgeführt werden können. Hier kommen wir ins Spiel und wir können Lehreinheiten gestalten. Beispielsweise können wir mit den Schülerinnen und Schülern im Vitalisgarten gärtnern.

Die Aktivitäten würden sich an der Jahreszeit orientieren. Bereits in diesem Herbst könnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Kartoffeln und Kürbisse ernten. Sie können lernen wie Wurzelgemüse in einer Wintermiete über den Winter aufbewahrt werden können. Im Winter können Baumaßnahmen in der Borsigstraße vorangebracht und Saatgut besorgt werden. Wo kommt gutes Saatgut her, warum verwenden wir das und warum kein Hybridsaatgut? Im Frühjahr geht es mit der Aussaat los und wir können schauen, wie wir unser neues Gewächshaus sinnvoll einsetzen können. Im Mai explodiert die Vegetation und im Juni ist Beerenzeit und diese können wir zusammen einmachen. Es gilt schließlich Tomaten auszugeizen und ab Ende Juli zu ernten, regelmäßig Rasen zu mähen und Bohnen zu pflücken. Schon wäre das erste Gartenjahr zu Ende.

Es gibt also viele gärtnerische Themen und Erlebnisse, die auf die Schülerinnen und Schüler warten. Wir müssen jetzt noch klären wer von uns die Lehreinheiten übernimmt und wann diese stattfinden. Ist das geklärt, kann die konkrete Planung der Unterrichtsstunden losgehen. (ve)

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Radtour Düsseldorf

Am 10. Juni organisierten Aktive des Gemeinschaftsgartens düsselgrün eine Radtour zu Düsseldorfer Gemeinschaftsgärten. Mit von der Partie waren Teilnehmende des vortägigen anstiftungs-Workshops. Die Tour startete um 11 Uhr in düsselgrün.

Von uns war Volker mit von der Partie. Er radelte zunächst von Langenfeld bis nach Düsseldorf und war froh, dass die Sonne sich noch hinter Wolken versteckte. Es war schwül aber die Temperatur war noch erträglich. Los ging die Radtour mit einer kurzen Führung durch den Gemeinschaftsgarten düsselgrün. Unser Schwestergarten befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof inmitten einer tristen Grünfläche. Die Gärtnernden erschufen in den letzten Jahren eine grüne Perle. In Hochbeeten und mit Weidenruten umrandeten Beeten wachsen zahlreiche Nutzpflanzen. Zu kurz kommen aber auch nicht drei Bienenvölker, denn Blühstreifen und zahlreiche blühende Pflanzen laden die Bienen zum Nektarsammeln ein.

Die Tourteilnehmenden begaben sich aufs Rad und fuhren zur nächsten Station, dem Biogarten der Volkshochschule (VHS). Der VHS Biogarten liegt im südlichen Teil von Oberbilk zwischen einer Grünanlage und einer großen Kleingartenanlage. In den 1980er Jahren entstand der Garten für eine Bundesgartenschau und seitdem wird in der Anlage ökologisch im Einklang mit der Natur gegärtnert. Leider sind im Biogarten vornehmlich ältere Gärtnerinnen und Gärtner aktiv. Die Gärtnerschaft wünscht sich auch jüngere Menschen. Die Anlage ist wunderschön und lud zum längeren Verweilen ein. Leider war nicht viel Zeit für den Besuch eingeplant, weshalb die Radelnden schnell weiter nach Wersten fuhren.

In Wersten erwartete die Truppe nahe des Brückenbachs ein mit reifen Kirschen prall behangener Baum. Der Baum ist Teil des neuen Gemeinschaftsgartens Grüne Flora, der ein Urban Gardening-Projekt von zakk.findet.Stadt darstellt. Lecker waren die Früchte und erst am Ende merkten die Leute, dass sich kleine Würmer ebenfalls an den Früchten labten. Ganz vegan war der Essenschmaus also leider doch nicht. Die Grüne Flora befindet sich wie der Vitalisgarten auf Grabeland. D. h. die Grüne Flora muss früher oder später z. B. einem Bauvorhaben weichen. Aus diesem Grund gärtnert die Gruppe in mobilen 1000 Liter Wassertanks, deren Deckel entfernt wurde und in denen zuvor Sojaöl aufbewahrt wurde. Betrieben wird der Garten von zakk, dem soziokulturellen Zentrum von Düsseldorf. Angeleitet wird die Gartengruppe von einer erfahrenen Biogärtnerin, die dafür entlohnt wird. Interessant zu entdecken war das rundliche Gewächshaus der Flora. Dort wachsen Tomaten und notfalls soll das wieder ab- und aufgebaut werden. So soll es im Endeffekt ja auch bei uns sein. Unser Gewächshaus des Vitalisgartens ist allerdings noch nicht fertig aufgebaut.

Weiter ging die Radtour entlang des Rheins nach Bilk zum Projekt "Leben findet Stadt". Das Projekt besteht aus einer 300 Quadratmeter großen Halle, die unterschiedlich von nachhaltigen Gruppen genutzt werden kann. Beispielsweise werden Computer repariert und es gibt Workshops für Wurmkisten. Vor der Halle wird außerdem gegärtnert. Dank einem netten Vermieter steht also nachhaltigen Initiativen für wenig Geld viel Platz zur Verfügung. Das geht frei nach dem Motto "Jede Straße braucht ein Wohnzimmer!" Die Halle war der Schlusspunkt der Radtour und es hieß für Volker Abschied nehmen. Schön zu erleben, dass auch Düsseldorf ein Ort für die Nachhaltigkeit ist. (ve)

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Bewerbung Deutscher Solarpreis 2018

Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen für Interessierte eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und deshalb versuchen wir das System zu verbessern. Wir bewerben uns jetzt mit unserem kleinen Solarprojekt für den Deutschen Solarpreis 2018. So lautet unser Bewerbungstext:

Titel: Solarstrom im Gemeinschaftsgarten nachhaltig nutzen und verbreiten

Kategorie: Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften

Projektbeschreibung/ Zusammenfassung:

Unser gemeinnütziger Verein Gartenwerkstadt Ehrenfeld fördert das gemeinschaftliche Gärtnern in Köln. Wir betreiben u. a. den Vitalisgarten in Vogelsang. Gegärtnert wird nach ökologischen und nachhaltigen Grundsätzen. Neben der Gärtnerei spielen das bürgerschaftliche Engagement, die Umweltbildung, der Naturschutz und Klimaschutz eine wichtige Rolle. Im Bereich erneuerbare Energien ermöglichte uns eine Landesförderung den Erwerb einer Solaranlage. Nach umfangreichen Recherchen und der Mithilfe von verstreutem Wissen nahmen wir im September 2017 eine Solaranlage mit einer Nennleistung von 300 W als Inselanlage in Betrieb.

Unsere Solaranlage besitzt einen Vorbildcharakter und dient als Lernort. Wir ernten grünen Sonnenstrom, nutzen eine Stromtankstelle und sammeln Erfahrung im Umgang mit einer Photovoltaikanlage. Unser Strom versorgt z. B. unseren Kühlschrank und sorgt für Licht. Demnächst soll LED-Licht in unserer Gartenhütte fest installiert werden. Hierzu möchten wir die Batteriespannung von 12 V verwenden, um Wechselrichterverluste zu vermeiden. Gärtnernde nutzen unsere Stromtankstelle, um Akkuelektrogeräte wie Laptops, Mobiltelefone und Fotoapparate aufzuladen.

Geplant ist unsere Insellösung anderen vorzustellen. Wir wollen ein Kinderprogramm zusammen mit dem Nachbarverein FINK auf die Beine stellen. Für Interessierte soll es Solarführungen geben und im Rahmen des Sommercamps für Gemeinschaftsgärten aus Deutschland ist ein Workshop vorgesehen. (ve)

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Radkomm #4 & Fahrrad-Sternfahrt

Am 16. und 17. Juni 2018 fand die Radkomm #4 und die 11. Kölner Fahrrad-Sternfahrt unter dem Motto "Aufbruch Fahrrad" statt. Gestartet wurde die Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad" für die Förderung des Radverkehrs und Oberbürgermeistern Reker machte sich für ein autofreies Rheinufer stark.

Am 16. Juni fand parallel zu unserem samstäglichen Gartentreff die Radkomm #4 statt. Die Radkomm versteht sich als ein Kölner Forum für den Radverkehr und stellt mittlerweile einen jährlich wiederkehrenden Radkongress statt.

Der Kongress startete mit einem Paukenschlag. Oberbürgermeisterin Henriette Reker setzt sich für ein autofreies Rheinufer ein. Zumindest einmal im Monat soll die Rheinuferstraße zwischen Bastei und Ubierring autofrei sein. Was in Paris an der Seine gelänge, müsse auch in Köln möglich sein. Jetzt ist Frau Reker auf der Suche nach politischen Mehrheiten. Unsere Unterstützung findet diese Idee und vielleicht lässt sich die Rheinuferstraße sogar grüner gestalten?

Als nächstes wurde auf der Radkomm stadtweite Aktion Stadtradeln gestartet, die zwischen dem 16. und 06. Juli 2018 stattfindet. Alle die möchten, können ihre Radkilometer dokumentieren und diese für ein Radteam sammeln. Darüber hinaus steht Interessierten das Portal RADar zur Verfügung, mit dessen Hilfe diese Verbesserungen für den Radverkehr vorschlagen können. Einige von uns treten ebenfalls kräftig in die Pedale und sammeln Kilometer fürs Klima, für eine verbesserte Radinfrastruktur und für das Team Radkomm.

Der Höhepunkt des Radkongresses war der Start der Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad". Der Radkomm e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club NRW und weitere Unterstützende wie z. B. die Agora Köln möchten, dass sich der Landtag eingehend mit dem Radverkehr beschäftigt und ein Fahrrad-Gesetz auf den Weg bringt. Darin soll festgeschrieben werden, dass beispielsweise mehr Radschnellwege, Radrouten und Fahrradstraßen entstehen. Die Volksinitiative muss nun innerhalb eines Jahres 66.000 Unterschriften aus NRW sammeln. Wir sammeln mit!

Die Radkomm endete nach Workshops mit einer tollen Kunstaktion. Norbert Krause hatte die Idee und besorgte einen 50 Meter langen roten Teppich, auf den er Fahrradsymbole platzierte. Mit 100 Menschen trugen wir den mobilen Radweg durch die Straßen und richteten auf der Neusser Straße einen temporären Radweg ein. Radelnde konnten diesen einige Momente unter dem Beifall der Spalier stehenden Teilnehmenden nutzen. In einer Seitenstraße hatten Autofahrende erstmals die Gelegenheit unter einem Radweg zu fahren. Eine tolle Aktion, die beim Tag des guten Lebens wiederholt wurdel.

Am darauffolgenden Sonntag war das gemeinschaftliche Radeln bei der 11. Kölner Fahrrad-Sternfahrt angesagt. Insgesamt etwa 3500 Radelnde machten klar, dass wir uns eine bessere Infrastruktur fürs Rad wünschen. Wieder einmal war der Rheinufertunnel der Höhepunkt der Radtour. Der Abschluss bildete der Heumarkt an dem eine Kundgebung den Radelnden interessante Informationen übermittelte. Gleichzeitig wurden viele Unterschriften für die Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad" gesammelt und Laura und Volker suchten nach helfenden Händen für den Tag des guten Lebens. (ve)

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Das ist sonst alles passiert!

HELGA

  • Am 04. Juni bemerkte Volker in HELGA, dass unser Gartenschuppen ausgeräumt und zur Schlafstätte umfunktioniert wurde. Daraufhin räumte er die Sachen wieder ein. Am Morgen des Folgetags waren unsere Gartenutensilien wieder ausgeräumt und da rief Volker die Polizei zur Hilfe. Zwei Polizistinnen weckten anschließend drei Männer aus Osteuropa und verwiesen diese des Platzes. Jetzt sollte den Leuten hoffentlich klar sein, dass unser Gartenhäuschen kein Schlafplatz ist, sondern zur Unterbringung von Gegenständen dient. Am Abend räumten wir die Gartenhütte wieder ein und Schraubten den Eingang mit Brettern zu. Am Tag darauf waren die Bretter weggebrochen worden und die Gartenhütte war teilweise ausgeräumt worden.

Vitalisgarten

  • Wir sammelten Schwarzkohlsamen und grasten dafür eine große Kohlpflanze ab. Die hatten wir für die Saatgutgewinnung im Paprikabeet stehen lassen und dafür sogar eine Paprikajungpflanze verspätet ins Beet gebracht. So wertvoll ist uns unser eigenes Saatgut!
  • Wir setzten die vier Fenster des Gewächshauses zusammen. Das war der bisher kniffligste Teil des Gewächshausaufbaus. Schwierig war die Zusammensetzung des Fensterrahmens und dessen Fixierung durch Zylinderblechschrauben.
  • Iris begab sich erneut auf Beerensuche. Schnell wurde sie fündig und pflückte rote, weiße und schwarze Johannisbeeren. Sogar die ersten Brombeeren waren reif und konnten vernascht werden.
  • Iris beseitigte einen Teil des Zauns zwischen unseren beiden Schrebergartenparzellen. Der Zaun ist mittlerweile überflüssig.
  • Es war wieder Zeit für ein Planungstreffen: Iris, Vatsal, Volker und später auch Katharina planten die nächsten Aktivitäten der Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Außerdem ging es um weitere Projekte wie die Hühnerhaltung, den Gewächshausbau, die Entrümpelung von Gartenhaus Zwei, die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda und weitere interessante Themen.
  • Auf der neuen Pachfläche entfernten wir Japanischen Knöterich und Efeu. Außerdem befreiten wir eine lange Leiter und nutzten diese zum Pflücken von Sauerkirschen.
  • Am 23. Juni spülte Volker kräftig ab. Es hatten sich viele Gläser, Tassen, Teller, Besteck, Töpfe und Schüsseln angesammelt. Wie ihr lesen und sehen könnt verfügen wir über einige Sachen, die ihr gerne bei uns ausleihen könnt.
  • Bei uns schaute zum ersten Mal Christian vorbei. Zusammen mit Volker räumte er die Terrasse der Casa Esmeralda auf und die beiden fertigten Verschalungen für den Gewächshausbau an. Dafür setzten wir zum ersten Mal unsere neue Stichsäge ein.
  • Ingo und Volker jäteten die künftige Fläche des Gewächshauses. Dort hatten sich etliche Beikräuter breitgemacht. Unter der Erde entdeckten die beiden Steinplatten, die sie ausgruben und vor unsere Kompostmieten legten.
  • Kosta brachte Polster für das Bett der Casa Esmeralda vorbei.
  • Wir banden Himbeersträucher hoch und geizten Tomaten aus und banden diese besser an.
  • Wir pflanzten Basilikum und Speisetagetes aus.
  • Von einem einzigen Johannisbeerstrauch pflückten wir 1,3 kg reife Beeren. Daraus entstand zusammen mit Holunderblüten ein leckerer Gelee.
  • Zwischendurch war noch genug Zeit für ein Picknick im Garten, das Summen der Hummeln im Lavendel zu bestaunen und die Hängematte zu genießen.
  • Katharina und Volker bauten an einem Freitagsgartentreff die Giebel für unser Gewächshaus zusammen.
  • Volker zog Schmuckkörbchen – hübsche Blumen – für den Vitalisgarten auf und die brachte er zusammen mit Katharina an unterschiedlichen Stellen ins Beet.
  • Karl-Adolf installierte zusammen mit Katharina eine Wasserstelle in der Nähe des Ackers. Dort können wir fortan Wasser zapfen und beispielsweise bequem per Schlauch unsere Pflanzen wässern. Einen automatischen Kreis- und Sektorenberegner wollen wir noch besorgen.
  • Karin und Katharina bauten am 09. Juni unseren neuen Schneckenzaun auf. Damit haben wir den Schneckendruck jetzt spürbar verringert.
  • Ins Beet brachten die Gärtnerinnen unsere Paprikapflanzen nachdem der Schneckenzaun installiert war.
  • Am 05. Juni fand ab 18 Uhr ein Sondergartentreff im Vitalisgarten statt. Katharina und Volker schraubten den Türgiebel des Gewächshauses zusammen und starteten bereits mit dem Zusammenbauen des Hintergiebels. Dann wurde es allerdings zu dunkel für den Weiterbau.
  • Am 04. Juni betreute Lara eine Gruppe von Schulkindern der städtischen katholischen Grundschule Everhardstraße, die eine Projektwoche durchlebten. Zusammen säten die Grundschulkinder und Lara Möhren und Spinat und jäten im Kartoffelacker.
  • Lara räumte das Gärtenhaus Zwei auf, sortierte Sachen aus, packte Dinge in Mülltüten und zerlegte den Schrank des Küchenraums.
  • Carolin hatte unseren Pavillon und eine Biertischgarnitur für den 1. Geburtstag ihres Sohnes ausgeliehen. Dafür haben wir jetzt eine Transportfahrt gut! Volker nahm die Sachen in Empfang und lagerte sie im Gartenhaus Zwei.
  • Volker besorgte eine neue Sicherung für unsere Solaranlage und wechselte die Sicherung aus. Jetzt ging unser Kühlschrank wieder und Volker konnte gleich seinen Laptop mit grünem Strom aufladen.
  • In unserer Hängematte lassen sich prima Vögel beim Fliegen und Verweilen beobachten.
  • Sky brachte uns eine Mojito-Minze und eine Mahnung der Haftpflichtversicherung vorbei. Letztere lagerte nämlich noch bei unserem ehemaligen Vorsitzenden Thomas.
  • Es gab viel zu Jäten und besonders Lara hatte eine große Ausdauer beim Entfernen von Beikräutern im Beet B4.
  • Wir pflanzten Tagetes, Rotkohl, Gurken, Basilikum und Zucchini in unterschiedliche Beete.
  • Karin säte Koriander in der Kräuterspirale und Kapuzinerkresse im Apfelkübel aus.
  • Katharina und Karin schützen unsere Kohlpflanzen mit Hilfe eines dichten Netzes. Der Kohlweißling setzt nämlich gerne seine Eier in Kohlpflanzen und die geschlüpften Raupen fressen dann fröhlich. Diesen Schmetterling sahen wir häufiger durch den Garten fliegen, weshalb der Schutz angebracht war.
  • Katharina, Karin und Volker seihten unsere Brennesseljauche durch und entdeckten dabei seltsame Larven. Denen scheint die Jauche zu schmecken. Seltsame Geschöpfe!
  • Lishan nahm ein paar übrig gebliebene Erdbeerpflänzchen und setzte diese in das freigelegte Beet des neuen Grundstücks. (ve)
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Wir brauchen

– Interessenten/Hilfe für unsere vielen Aktivitäten:

  • Vitalisgarten (Gewächshaus, Schaukasten aufstellen)
  • HELGA (Wasser: 1000 Liter Tanks verbinden, neue Ideen)
  • Gärtnern mit Flüchtlingen (Kisten- und Sitzbankbau)

– Euren Bioabfall, allerdings nichts Gekochtes, kein Brot und keine Zitrusfrüchte.
– Wer mag kann uns für unsere Aktivitäten etwas spenden: https://www.betterplace.org/p24432
– Euch (als GärtnerInnen, HandwerkerInnen, WebentwicklerInnen, etc.)

Termine

05. Juli 2018 Workshop "Wie funktioniert Rathaus?", Forum Ziviler Friedensdienst, ab 18 Uhr (spontane Anmeldung: info@koelnglobalnachhaltig.de)
07. Juli 2018 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
08. Juli 2018 Brunch im Vitalisgarten mit Agora Köln & Radkomm, ab 10:30 Uhr
14. Juli 2018 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
21. Juli 2018 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
27. Juli 2018 Critical Mass Köln, Rudolfplatz, 18 Uhr
28. Juli 2018 Gartentreff Vitalisgarten, ab 13 Uhr
Jeden Freitag Gartentreff Vitalisgarten, ab 16 Uhr
Jeden Samstag Gartentreff Vitalisgarten oder HELGA, ab 13 Uhr
Nach Vereinbarung Sondergartentreffs Vitalisgarten/HELGA

Unsere Internetseite. www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Betterplace. https://www.betterplace.org/p24432
Facebook. www.facebook.com/gartenwerkstadt
Informationen zum Gartenbrief. gartenbrief@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Kinderprogramm. kinderprogramm@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Gärtnerische Planung. pflanzgruppe@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
Allgemeine Anfragen. info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de
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