Richtfest 29. September 2018

Vor der Jubiläumsfeier des Vereins ging es weiter mit dem Gewächshausbau. Wir errichteten das Gerüst des Gewächshauses, zogen den First ein und befestigten die Dachverstrebungen. Am Spätnachmittag bekamen wir Besuch von Katharinas Eltern, so dass wir gemütlich leckeren Kuchen essen und Apfelsaft, Tee und Kaffee trinken konnten.

Karin war unsere Gastgeberin und war als erste im Vitalisgarten. Danach trudelten Katharina und Volker im Gemeinschaftsgarten ein. Die drei tauschten sich zunächst ausführlich aus und anschließend packten sie Sachen für den Gewächshausbau zusammen.

Weiter ging es also auf unserem Wiesengrundstück. Glücklicherweise hatten wir bereits die beiden Gewächshausgerüste der Giebel und Seitenwände zusammengeschraubt. Diese mussten die drei dementsprechend nur noch auf das fertige Fundament schrauben. Lara und Yvonne schauten vorbei und verstärkten das Gewächshausteam. Es galt jeweils eine Wand und einen Giebel festzuhalten und gleichzeitig miteinander zu verschrauben. Mit ein wenig Tüfteln erforderte das Verbinden ein wenig Geduld, war aber gut machbar.

Nachdem alle vier Gerüste miteinander verbunden waren, richteten wir die Gewächshauswände auf dem Fundament aus und schraubten diese mit Stahlschrauben an den Aluschienen fest. Zuvor bohrte Karin zunächst ein Loch, denn diese Löcher waren nicht vorgebohrt. Flux standen die Wände.

Als nächstes ging es darum den Dachfirst und die Dachverstrebungen einzubauen. Yvonne und Volker säuberten zunächst den First, den wir anschließend mit vereinten Kräften an den Giebelspitzen fest schraubten. Zwischen First und Seitenwände platzierten wir nun die Dachverstrebungen. Dabei vergaßen wir aber leider die Isolierungen einzuziehen. Die mussten wir also anschließend mühevoll in die Schienen eindrücken. Als letztes bauten wir noch vier Querverstrebungen für die Fenster ein.

Katharinas Eltern kamen zu Besuch und brachten Walnuss- und Apfelkuchen und Apfelsaft aus dem Westerwald vorbei. Zu sechst – Yvonne war zwischenzeitlich abgereist – startete die gemütliche Kaffeerunde als sich die Sonne bereits merklich senkte.

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Am Ende des Gartentreffs räumten wir die Gewächshaussachen auf und spülten ab. Derweil kümmerte sich Karin um unsere Paprikapflanzen. Dort hatten Schmuckkörbchen einige Chilipflanzen überwuchert, weshalb Karin die Blumen entfernte. Katharina steckte die Blüten ein und jetzt ziert ein Blumenstrauß das Wohnzimmer von Katharina und Volker. Es wurde merklich kühler, weshalb auch Karin bald den Vitalisgarten verließ.

Viele Äpfel 22. September 2018

Eine tolle Apfelsaison ist das! Wir pflückten knapp 150 kg Äpfel fürs Apfelpressen am 23. September. Darüber hinaus spülten wir ab, entfernten wuchernde Pflanzen und Tapeten, bekamen Endivien und Sonnenhut geschenkt, pflanzten Endivien ein und schauten, wie wir das Dach der Casa Esmeralda erneuern können.

Wir haben wieder Gastgeberinnnen und Gastgeber für unsere Gartentreffs festgelegt. Dieses Mal war Lara unsere Gastgeberin und kam pünktlich gegen 13 Uhr in den Vitalisgarten. Wolf war der erste Gärtner im Garten und wurde von Lara herzlich begrüßt. Kurz später tauchten auch Katharina und Volker im Garten auf. Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es mit Äpfeln weiter.

Wolf erkundete als erstes das Dach der Casa Esmeralda. Er wird uns ggf. beim Neubau des Daches helfen und da wollte Wolf nach dem Rechten sehen. Ihm wurde klar, dass wir das Dach austauschen müssen, denn es gab etliche Löcher in den Plastikwellblechen.

Katharina, Volker und Wolf pflückten Äpfel im neuen Schrebergartenteil. Unser alter Apfelbaum hing von oben bis unten voll mit Früchten. Zunächst sammelten wir behutsam Äpfel ein und packten diese in schwarze Kisten. Lara war derweil im Nachbargarten aktiv und pflückte kleine rote Äpfel. Der Schrebergarten gehört einem alten Mann, der aber wegen eines Schlaganfalls nicht mehr gärtnern kann. Deshalb war er froh, dass wir Äpfel pflückten. Gerne können wir auch den Apfelbaum beschneiden.

Nach einiger Pflückerei waren die ersten Apfelkisten gefüllt. Die weiteren Äpfel hingen weiter oben und ließen sich nicht so einfach pflücken. Deshalb breiteten wir eine Folie unter dem Baum aus und schüttelten u.a. mit einem Apfelpflücker Äste. Dadurch purzelten viele Äpfel herunter. Die guten und nicht angefaulten Exemplare sammelten wir ein und hatten flux bereits zu viele Äpfel eingesammelt. Insgesamt kamen knapp 150 kg Äpfel zusammen. Mehr Äpfel warten noch an weiteren drei Bäumen, sie können gegessen, zu Apfelmus oder Apfelkompott verarbeitet werden.

Wir hatten gerade das Apfelpflücken beendet, als es zu regnen begann. Michael, Nihal, Ingo und Iris trafen nacheinander ein und schützten sich vor dem Regen auf der Veranda der Casa Esmeralda. Iris machte sich daran unseren Teich von zu viel Pflanzenmaterial zu befreien. Lara spülte weiter Sachen von HELGA ab und Nihal und Volker halfen beim Abtrocknen. Katharina war derweil zu Stefan im Kiwi-Schrebergarten unterwegs. Dort gab es nämlich zahlreiche Endivien-Pflanzen und Sonnenhut auszugraben. Als Katharina zurück war, überlegten wir, ob wir das Gewächshaus bei Regen weiter bauen sollten. Das hätte aber zu lange gebraucht, weshalb wir uns nun aufmachten um die Endivien einzupflanzen.

Mit Hilfe von Hacken entfernten wir zunächst Beikräuter und ebneten freie Teile Beete A2 und B2 mit dem Rechen. Katharina steckte die ersten Endivien ins Beet B2 und Ingo versorgte diese mit Wasser. Weiter ging es ans Beet A2 in dem noch weitere Salate wuchsen. Nihal und Katharina pflanzten die jungen Endivien einfach in Lücken und recht schnell war das Beet besetzt. Volker huschte über den Zaun und erweiterte mit dem Stieger flux unsere Beetfläche. Unser Nachbar Friedel erlaubt uns nämlich den Anbau von Nutzpflanzen in seinen vernachlässigten Beeten. Leider machte die Erde keinen guten Eindruck, weshalb Iris und Wolf einen Big Bag mit Gartenbahnhof-Kompost herbrachten. Wir siebten Stöcke und Müll aus dem Kompost heraus und reicherten den Boden mit reichlich Kompost an. Zum Schluss setzten Katharina und Volker etwa 75 Endivien-Pflänzchen in die Erde.

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Wir räumten die Gartengeräte auf, während Wolf Lara zeigte, wie am effektivsten Tapetenreste entfernt werden können. Mit aufgesprühtem Wasser konnten die beiden die Tapete recht einfach entfernen. Die noch nicht geplante Renovierung von Gartenhaus Zwei hat also bereits begonnen. Lara schaute mit Volker am Ende des Gartentreffs noch im Schuppen vom Gartenhaus Zwei nach Sachen, die wir nicht brauchen. Da kam Einiges zum Vorschein, dass in den nächsten Tagen abgefahren werden kann. Lara verschloss die Türen und zu viert verließen wir im Dunkeln den Vitalisgarten. Unterwegs traf Volker Rosa und erzählte ihr von den Aktivitäten von der Gartenwerkstadt. Vielleicht können wir bald eine neue Gärtnerin begrüßen?

5 Jahre Gartenwerkstadt-Feier

Schwuppdiwupp und schon ist die Gartenwerkstadt Ehrenfeld 5 Jahre jung – das möchten wir gerne mit Euch feiern.

Am 30. September 2018 ab 14 Uhr im Vitalisgarten!

Es gibt eine kleine Schnitzeljagd im Garten für Kids, Interessierte führen wir durch den Garten, wir trinken Apfelsaft aus eigener Produktion, freuen uns über ein Mitbringsel zu unserem Mitbringbuffet und lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen …

Wir freuen uns, alte Mitstreitende zu treffen und wenn du uns kennenlernen möchtest.

HELGA abgeräumt 15. September 2018

Wir starteten mit der Abwicklung von HELGA, denn unser Gemeinschaftsgarten war zum unkontrollierten Obdachlosenheim und zur Müllhalde verkommen. Dank der freiwilligen Feuerwehr und den Handhubwagen von RS Möbel und B.O.C. konnten wir 18 Pflanzkisten in die Borsigstraße für die Heliosschule transportieren. Außerdem brachten wir Gartensachen und Erde in den Vitalisgarten, sortierten Müll und räumten auf. Wer mag kann jetzt noch Erde von uns bekommen.

Die Vorbereitung für die Abwicklung von HELGA startete schon in der Vorwoche als Katharina und Volker auf der Suche nach Handhubwagen waren. Jetzt liehen sie das Rothehausrad aus und brachten Pflanztöpfe und Schaufeln zu HELGA. Die beiden machten sich gleich an die Beseitigung des von Menschen angerichteten Chaos. Paletten und waren über unseren Sachen und Müll gestapelt worden. Manche Ecken stanken nach Urin und das war nicht schön zu beseitigen. Ein Obdachloser hatte unseren Bauwagen mit einem Vorhängeschloss verschlossen, kam aber glücklicherweise vorbei und schloss auf um seine Sachen mitzunehmen.

Kurz vor 13 Uhr ging Katharina zu B.O.C. und Volker zu RS Möbel und die beiden liehen jeweils einen Handhubwagen aus. Erst dadurch konnten wir einige noch brauchbare Pflanzkisten bewegen. Nach und nach trudelten helfende Hände von F.I.N.K. ein. Wir schenken dem Finkennest unseren Bauwagen und da wollten sich die Finken mit Hilfe revanchieren. Antje, Mira, Simon und weitere packten kräftig mit an. Von unserer Seite waren ebenfalls Lara, Karin, Ingo und Birk mit von der Partie.

Besonders eklig gestaltete sich das Entfernen von Müll und Geschirr aus dem Kompost. Dort waren vermutlich einige Menschen flüssige und feste Hinterlassenschaften los geworden. Jedenfalls stank die Ecke zum Himmel und bereitete uns kein Vergnügen. Verwendung für den Kompost haben wir jetzt auch nicht mehr.

Um kurz nach 14 Uhr traf bei uns die freiwillige Feuerwehr mit einem Lastkraftwagen ein. Karsten hatte einen Helfer mitgebracht und das ermöglichte uns den Transport von Pflanzkisten und weiteren Gegenständen.

Simon entpuppte sich als versierter Ameisen-Fahrer und recht bald waren zehn Pflanzkisten im LKW verstaut. Wir luden noch zusätzlich lange Bretter und Paletten ein. Diese kann die Heliosschule für weitere Kisten, Hochbeete oder Holzmöbel nutzen. Zu viert ging es mit dem Feuerwehrwagen in die Borsigstraße. Das war eine interessante Erfahrung so hoch oben in einem wichtigen Wagen zu sitzen. Über die Feuerwehrzufahrt gelangten wir in den Hof der Sporthalle. Dort luden wir die Pflanzkisten ab und ließen unserer Phantasie freien Lauf. Es sieht bereits jetzt hübsch aus.

Zurück in HELGA luden wir zunächst vier defekte Kisten mit Erde ein. Die Erde können wir beispielsweise für unser Gewächshaus gebrauchen. Außerdem kamen unterschiedliche noch zu gebrauchende Sachen in den LKW. Als die Ladefläche gefüllt war ging es zum Vitalisgarten und wir stellten fest, dass die Feuerwehrzufahrt keine echte Feuerwehrzufahrt ist. Sie ist viel zu klein als dass ein großer Feuerwehrwagen dort hinein fahren würde. Damit der Wagen schnell geleert war, packten wir die Sachen in die Einfahrt und parkten die vier Pflanzkisten am unteren Ende der Einfahrt.

Glücklicherweise hatten Karsten und sein Helfer noch Zeit und Muße für einen dritten Transport. Wir waren jetzt also auf der Suche nach noch brauchbaren Kisten. Die waren gar nicht so einfach zu finden. Insgesamt kamen noch acht Kisten zusammen und mit weiteren Holzpaletten beladen fuhren wir erneut in die Borsigstraße. Diesmal war Katharina mit dabei und sie konnte ihre Ameisen-Lenkfähigkeiten ausbauen. Als Standort für die Kisten wählten wir dieses Mal die Nähe zu Fahrradständern und Sitzmöglichkeiten. Fertig war der erste Teil des Heliosschulgartens. Mit Pflanzen sieht er bald noch hübscher aus.

Wieder in HELGA spendeten wir der freiwilligen Feuerwehr einen 1000 Liter Tank und bedankten uns herzlich für die tolle Hilfe. Ohne den Transport hätte die Auflösung von HELGA nicht wirklich starten können.

Die vielen helfenden Hände der Gartenwerkstadt hatten in der Zwischenzeit einige Pflanzkisten zerlegt und 10 Liter Pflanztöpfe mit Erde gefüllt. Mira kam für das Albertus-Magnus-Gymnasium vorbei und nahm uns etwas Erde ab. Diese soll jetzt in der Eifel zwischengelagert werden. Dass das auch im Vitalisgarten passieren könnte, fiel uns erst später auf.

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Wir brachten die Handhubwagen zurück und verspeisten anschließend den leckeren Bananenkuchen von Lara. Katharina holte erneut das Rothehausrad und mit dem bepackten Rad fuhren die verbliebenen Lara, Katharina und Volker in den Vitalisgarten. Dort galt es ja noch die abgeladenen Sachen aufzuräumen und im Gartenhaus Zwei zu verstauen. Birk hatte schon einige Sachen verschoben

Barbarakresse 08. September 2018

Wir planten die Auflösung von HELGA, erreichten eine Zusage für einen Handhubwagen, säten Barbarakresse und Asiasalate aus, lösten ein Schraubproblem und wässerten unsere Pflanzen. Außerdem erstellte Volker für Ingo eine Anleitung für eine Gartenführung.

Dieses Mal fingen wir den Gartentreff erst gegen 13:30 Uhr an. Katharina und Volker waren schon zuvor allerdings schon für die Gartenwerkstadt unterwegs. Zunächst trafen sie Karsten von der freiwilligen Feuerwehr in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA. Dort erwartete die drei das erwartete Chaos, das am 15. September reduziert werden soll. Wir schauten, was noch zu retten ist und wie Kisten abtransportiert werden können. Das sollte mit einem Hubwagen möglich sein. Daran mangelte es aber und deshalb machten sich Katharina und Volker auf die Suche nach einer Ameise. Beim BOC sah es schlecht aus denn da soll Personal auf die Ameise aufpassen. Bei RS Möbel wurden wir aber fündig und der Geschäftsführer sagte uns die Nutzung deren Handhubwagen zu.

Wegen der Mission waren die beiden also etwas später als üblich im Vitalisgarten. Katharina jätete zunächst beim Porree und häufelte diesen an. Sie gab unseren Paprikapflänzchen Kompost und entfernte weitere Ringelblumen.

Volker erstellte unterdessen eine Anleitung für eine Gartenführung und für Solarstrom im Vitalisgarten. Wir hatten nämlich der interreligiösen Naturschutzwoche eine Führung versprochen. Die wird jetzt Ingo übernehmen, da Volker aus privaten Gründen verhindert ist. Ingo kam auch gleich kurz vorbei und war über die Anleitung erfreut. Diese nutzte er gleich für einen Rundgang, bei dem Katharina ihn begleitete.

Katharina und Volker nahmen ein paar trockene Lavendelbündel und rieben die Samenstände ab. Ein betörender Duft machte sich breit, den auch der eingetroffene Chris mitbekam. Chris hatte wieder viel zu erzählen und war froh die Beine im Vitalisgarten hoch zu legen.

Katharina und Volker nutzten in Beeten freiwerdenden Platz für neue Saaten. Zuerst säten die beiden Barbarakresse ins Beet A2. Danach ernteten sie einige Kohlrabipflanzen und bereiteten das Beet A3 vor. Im Abstand von etwa 20 cm kamen nun die Asiasalate Green in Snow und Mizuna etwa 2 cm tief unter die Erde.

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In letzter Zeit hatte es etwas geregnet, die Beete waren aber trotzdem recht trocken. Also entschlossen sich Katharina und Volker unseren Kreis- und Sektorenregner Petra auszupacken und als erstes die zwölf Beete zu wässern. In der Zwischenzeit schnappten sie sich unseren Akkubohrschrauber und Schraubschlüssel. Die Hoffnung war, dass unser Gewächshausproblem in Bezug mit dem Befestigen der Aluschienen verringert werden konnte. Per Bohrer erweiterte Volker ein Loch, so dass jetzt bequem seine Schraube die Aluschiene und den Anker verbinden kann. Mit zwei Schraubschlüsseln drehten die beiden eine weitere Schraube fest und konnten mit viel Kraft eine Mutter von einer anderen Schraube lösen. Die Mutter saß so schief auf der Schraube, dass die beiden das Gewinde zerstören mussten. Jedenfalls fehlen jetzt nur noch zwei Schrauben mit Muttern und fertig wäre das Gewächshausfundament.

Am Ende des Gartentreffs versetzte Katharina Petra auf die Wiesenfläche und goss mit der Kieskanne weitere Pflanzen. Chris verabschiedete sich und Katharina und Volker räumten genutzte Sachen auf während Petra den Acker wässerte. Gegen halb sechs war diesmal schon Schluss, denn es stand noch eine Reise in den Westerwald im Raum.

LXXV. Gartenbrief September 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Gartenwerkstadt,

es gibt etwas zu feiern, denn die Gartenwerkstadt Ehrenfeld wird am 02. September 2018 schon 5 Jahre alt! Am 30. September 2018 möchten wir zusammen mit euch ab 14 Uhr auf die vergangenen Jahre zurückblicken und unseren diesjährigen Ernteerfolg im Vitalisgarten feiern. Merkt euch den Termin schon einmal vor!

Dank der häufigen Bewässerung überstand der Vitalisgarten die Trockenheit gut. Regelmäßig bewässerten wir unsere Tomaten, Beete und den Acker. Petra – unser neuer Kreis- und Sektorenregner – half uns beim Bewässern. Wie von Geisterhand dreht sich der Regner hin und her. Wir werden derzeit mit einer reichhaltigen Ernte für unsere Mühen belohnt. Reif sind beispielsweise Tomaten, Gurken, Zucchini, Weintrauben, Rote Bete, Paprika, Chili, Bohnen, Kürbis, Tomatillos, Physalis und Äpfel über Äpfel.

Ab jetzt bieten wir euch jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr die "Gartenzeit mit Katharina" an. Dafür entfällt der Gartentreff am Freitag. Katharina möchte euch als Übungsleiterin das ökologische Gärtnern nahebringen. Meldet euch gerne für die Gartenzeit an: info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

In HELGA sind unsere Pflanzen wegen der Dürre gestorben. Der Garten ist vermüllt und unsere Sachen sind durcheinander gewirbelt oder gestohlen worden und sowohl im Gartenschuppen als auch im Bauwagen haben sich Obdachlose einquartiert. Es wird Zeit, dass wir HELGA auflösen! Damit fangen wir am 15. September 2018 ab 13 Uhr an. Wer eine Transportmöglichkeit hat und/oder mit anpacken möchte ist herzlich willkommen! Wer mag kann auch wieder für umsonst Pflanzkisten und Gartenerde von uns bekommen. In beiden Fällen meldet euch bitte bei uns unter: info@gartenwerkstadt-ehrenfeld.de. Dadurch wollen wir das gärtnerische Abenteuer auf dem Heliosgelände zunächst beenden. (ve)

P1210163_small 5 Jahre Gartenwerkstadt: Am 02. September 2013 gründeten wir die Gartenwerkstadt Ehrenfeld. Etwas später wurden wir ins Vereinsregister eingetragen und das Finanzamt bescheinigte uns die Gemeinnützigkeit. 5 Jahre lang besteht unser Verein jetzt. Weiter lesen …
P1340037 Gartenzeit mit Katharina: Ab September findet immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr die “Gartenzeit mit Katharina” statt. Katharina ist eure Übungsleiterin und bringt euch Woche für Woche mehr über das ökologische Gärtnern bei. Das Gärtnern lässt sich trainieren. Weiter lesen …
P1330658 Wasser für den Vitalisgarten: Noch nie war Wasser so kostbar. Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie und Hans-Adolf gibt es nun auf der Wiesenfläche einen Wasseranschluss und im Schrebergarten ist der defekte Absperrhahn ersetzt. Weiter lesen …
P1330856 Gewächshausbau: In den letzten Wochen und Monaten bauten wir stetig an unserem neuen Gewächshaus. Es sind viele Schritte notwendig um unser Gewächshaus zu errichten. In diesem Monat betonierten wir die Fundamente und bauten Styrodurplatten als Wärmedämmung ein. Weiter lesen …
ist Das ist sonst alles passiert!: Es regnete mal wieder, wir sammelten, düngten, pflückten, jäteten, kosteten, ernteten, entfernten, gossen, bewässerten, besorgten, dokumentierten, bewarben, beschnitten, bündelten, reparierten, zauberten und finalisierten. Weiter lesen …

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